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  1. Inaktiver User

    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Zitat Zitat von Josia Beitrag anzeigen

    Ich hoffe, es lohnt. Und damit meine ich nicht die Geldsumme, die am Ende herauskommt.

    Durch den Gang zum Gericht habe ich den Vater so unerwartet
    wütend gemacht, dass er sein Baby überhaupt nicht mehr kennenlernen will. Ich habe da eine Tür zugeschlagen. Manchmal Frage ich mich, ob das richtig war.

    Ob er sich ohne anwalt vielleicht doch zum liebevollen Vater entwickelt hätte, werde ich so nicht mehr erfahren.
    Das glaube ich nicht. Bitte mach dir nicht solche Gedanken. Wer sein Kind sehen will, versucht eben alles, um es auch sehen zu können. Der bemüht sich auch um einen angemessenen Umgang mit der Mutter.
    Sicher kannst du durch dein Verhalten einiges bewirken. Du bist aber nicht für alles verantwortlich.

    Solche Sätze/Bemerkungen von ihm:

    Dann bot er mir 200 Euro im Monat an, erhöhte dann nach ein bisschen türkischem Basar auf 300.
    und

    ich hätte das Kind doch gar nicht erst bekommen sollen,
    lassen nicht darauf schließen.

    Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.

    Und es wird sich für dich lohnen: Du schaffst klare Verhältnisse. Nur so, kannst du zur Ruhe kommen.

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das glaube ich nicht. Bitte mach dir nicht solche Gedanken. Wer sein Kind sehen will, versucht es eben.

    Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.

    Und es wird sich für dich lohnen: Du schaffst klare Verhältnisse. Nur so, kannst du zur Ruhe kommen.
    Wahrscheinlich hast du recht!
    Vielen Dank!

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Ich stimme meinen Vorrednern zu das man sich nicht vom Vater an der Nase herumführen lassen sollte. Aber auch bei den Rechtsanwälten muß man vorsichtig sein: sie verdienen ihr Geld damit daß wir uns streiten, am besten noch vor Gericht. Wenn ich mich aber mit dem Kindsvater auf einen bestimmten Unterhalt einigen kann, warum soll ich dann noch vor Gericht ziehen? Im Zweifelsfall, wird er sogar noch eher den Unterhalt für das Scheidungskind zahlen wenn er dem freiwillig zugestimmt hat

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Dieser Fred ist alt!

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Mittlerweile hat Josia hoffentlich Erfolg vor Gericht gehabt.

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Dieser Fred ist alt!
    Jepp,
    wäre schön, wenn Josia uns sagt, ob sie jetzt einen Titel hat.

    Im übrigen finde ich -ehrlich gesagt- die Zeit des Streitens vor Gericht außergewöhnlich lang. Seehr lang.
    Josia schreibt dazu noch ausführlicher im "Schwanger von der Affäre"-Fred.

    (...)
    Josia, wäre nett, wenn du mal schreibst, ob du erfolgreich warst.
    Geändert von Godelind (22.04.2013 um 19:24 Uhr) Grund: Schade, "Josia" antwortet bisher nicht...
    Viele Grüße

    "Nichts schenkt mir mehr Frieden als mein schlafender Hund" (Nina Sandmann)

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Zitat Zitat von Godelind Beitrag anzeigen

    Am Ende wird von beiden Seiten gern ein "Vergleich" geschlossen, man trifft sich in der Mitte, keiner verliert das Gesicht, gut is´.
    Früher gab`s dafür den "Ratskeller"...
    Die Richter sind es, die gerne zum Vergleich drängen, denn das erspart einen Haufen Arbeit. Ein Urteil müssen sie immer mit erheblichem Arbeitsaufwand und sehr gründlich begründen. Ein Vergleich muss nur im Ergebnis festgehalten werden. Das sind ein paar Zeilen. Wesentlich weniger Arbeit für die Richter als eine Urteilsfindung und -begründung.

    In einem Unterhaltsprozess würde ich mich nie (wieder) auf einen Vergleich einlassen, auch wenn man im konkreten Fall erst Mal schlechter wegkommt, als man gedacht/erwartet hat. Ein Unterhaltsprozess ist oftmals nicht mit einem Urteil erledigt - auf lange Sicht. Ein Kind soll mindestens 18 Jahre Unterhalt erhalten, da kann es im Laufe der Jahre aus verschiedenen Gründen zu Neuauflagen dieses Unterhaltsprozesses kommen. Man wird dann gerne am Vergleich gemessen, der beim letzten Mal beschlossen wurde. Kann für beide Seiten sehr nach hinten losgehen.

    Zitat Zitat von Godelind Beitrag anzeigen

    Hier wird viel "gefährliches Halbwissen" , ja, ich nenne es mal so, gepostet.
    Unterhaltsvorschuss wird nur bis zum 6. Lj. des Kindes bzw. max. 72 Mon. gezahlt.
    *räusper*
    Unterhaltsvorschuss wird meines Wissens tatsächlich max. 72 Monate gezahlt - aber bis höchstens zum 12. Lj. eines Kindes (und nicht bis zum 6.), auch wenn dann die 72 Monate nicht voll sind.
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
    ----------------------------------------------------
    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Wenn ich nochmal eine Scheidung mitmachen sollte dann immer nur ohne Gericht. Wenn schon ein oder zwei Anwälte an meinen Problemen verdienen - dann muß nicht auch noch Papa Staat mit seinen Gerichten die Hand aufhalten. Signora hat recht, da wird man ja auch nur zum Vergleich gedrängt. Mein Freund hat gute Erfahrungen mit psychologischer Begleitung gemacht, da bin ich aber etwas skeptisch. Ich habe gestern beim Blättern einen Beitrag über das Kokon-Verfahren gelesen, dass jetzt wohl langsam im Kommen ist. und kostenlose Familienberatung, die würde ich auch jeder/m empfehlen!!

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Sorry, habe übersehen, dass hier wieder kommentiert wurde.

    Also: Ich habe einen Titel und es hat mehr als drei Jahre gedauert. Was unter anderem am Gericht lag. Dort wechselten die Richter häufig und der Fall wurde immer wieder weitergereicht.
    Ich bin nun froh, dass ich endlich einen Abschluss habe.
    Der KV hat tief in die Trickkiste gegriffen, um sein Einkommen klein zu rechnen. Das hat der Richter am Ende auch süffisant bemerkt, aber Gesetz ist Gesetz.
    Trotzdem, ich will nicht klagen, das Ergebnis ist teilweise in Ordnung.

    Vor Gericht hat er nochmal den wilden Mann gegeben, , aber, was soll es?
    Ich bin froh, dass ich keine absurden Briefe mehr bekomme. Der Anwalt war für ihn für jeden Spaß zu haben und auch vor Gericht versäumte der KV es nicht, mich als habgierig darstellen zu wollen.
    Besonders schön war sein Einwurf: "Es hätte zu diesem Kind gar nicht kommen müssen."
    Das fand der Richter auch nicht so toll.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Die Begegnungen vor Gericht waren mir ein weiterer Beweis, dass es besser ist, mein Kind hat keinen Kontakt zum Vater.
    Laut meiner Anwältin hätte ich nun noch die Möglichkeit, dass er sich an den Betreuungskosten beteiligt. Ich lasse es, ich will meine Ruhe.

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    AW: Streit um Unterhalt dauert so lange

    Ach und noch etwas: Ich bekomme Prozesskostenhilfe. Trotzdem musste ich eine ganze Weile einen monatlichen Beitrag an das Gericht bezahlen. Das Geld ging mir schwer ab. Sein Anwalt hat einen Termin vor der Sommerpause platzen lassen, es ging erst drei Monate später weiter. Seitdem zahle ich nicht mehr, sondern er. Ich werde das Gefühl nicht los, das hätte ich früher haben können.
    Gezahlt habe ich fast zwei Jahre. Ich finde, das Gericht hat mich ein wenig im Stich gelassen.

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