Hallo forum,
mein Sohn ist nun 13 Jahre und heute hat er das erste Mal in seinem Leben bewußt etwas mit Mama und Papa zusammen gemacht. Ich habe mich getrennt als er kein Jahr alt war.
Er ist momentan sowieso sehr quer und heute habe ich mit meinem ex und ihm zusammen ein geburstagsgeschenk für ihn gekauft, weil das für einen "Elter" allein zu teuer gewesen wäre.
Ich habe dann so locker zu meinem sohn gesagt: " Hey, das ist ja das erste Mal in deinem Leben, dass du mit Mama und Papa was zusammen machst." Und er hat geheult!!!!! Und die ganze Zeit in dem blöden Laden gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd.
Ich könnte grad selber heulen. Das arme Kind!
Nun halte ich meinen ex leider für einen ziemlichen A... wg. diverser linker Aktionen, die er ständig gebracht hat nach der Trennung (bis heute) und traue ihm nicht von hier bis zu meiner Nase. Obwohl es etwas besser wird. Falls ich alles weiß, was er so macht....
Also er ist umgänglich, so dass die Sache heute ok war und ich ihn sogar nett fand, aber ich befürchte einfach die nächste Trennungs-Racheaktion und weiß, dass bei ihm im Haus schlecht über mich gesprochen wird - von ihm und von seiner neuen Frau und zwar massiv.
Also alles nicht sehr vertrauensfördernd.
Und mein Ex ist auch nicht sonderlich wild auf netten Kontakt zu mir.
Aber wie kann ich dem Kind sein Eltern-Gefühl zurückgeben, dass er scheinbar so vermisst, dass er heult!!!! Mein Sohn heult fast nie!
Ich bin fix und alle. Er tut mir so leid! Was kann ich denn machen?
RW
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Ergebnis 1 bis 10 von 66
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23.07.2011, 18:51Inaktiver User
der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
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23.07.2011, 19:06
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Ganz vorsichtige Anmerkung:
Ihr habt, wenn ich das richtig verstanden habe, nach 13 Jahren das erste Mal gemeinsam etwas für den Jungen gekauft.
Deine Frage:
es ist definitiv 13 Jahre zu spät. Er hat es 13 Jahre lang nicht vermisst, weil Du als Mutter ihn wahrscheinlich hervorragend versorgt hast. Heute war er einem ziemlich verlogenen Stress ausgesetzt: nach 13 Jahre soetwas wie komplette Familie spielen. Seine Familie bestand bisher aus Dir und ihm - und irgendeinem Kerl, den Du fürn Arsch hälst, der sein Vater sein soll.Aber wie kann ich dem Kind sein Eltern-Gefühl zurückgeben, dass er scheinbar so vermisst, dass er heult!!!! Mein Sohn heult fast nie!Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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23.07.2011, 19:15Inaktiver User
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23.07.2011, 19:17
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23.07.2011, 19:20
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Hallo Rauschewald,
wie hat sich denn der Kontakt zwischen dem Sohn und dem Vater in der Vergangenheit gestaltet?
Der Junge hat Dich und seinen Vater heute das erste Mal gemeinsam erlebt?
Und Du hast ihn "ganz locker" auf diesen Umstand hingewiesen??
Dann wunderst Du Dich, wenn er heult.
Du meine Güte ... tut mir Leid, aber als sehr behutsam empfinde ich das nicht - besonders in Anbetracht all der anderen Umstände (wobei ich mich jetzt auf Deinen anderen Thread beziehe, in welchem Du leider nicht weitergeschrieben hast).
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23.07.2011, 19:27
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
hat er ihn denn heute das erstemal gesehen? oder gab es schon zuvor kontakt zwischen ihm und seinem vater?
auf fahrtwind und freiheit... ♥ sehnsucht und liebe... ♥ und den vollmond als wegweiser... ♥
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23.07.2011, 19:35Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Mensch, sagt mir doch nicht alle, was ich falsch gemacht habe. Sagt mir lieber, wie ich es jetzt richtig mache.
Er hatte schon immer Kontakt zum vater, jedes 2. WE und in den ferien - nur mit Mama und Papa zusammen hat er halt noch nie was gemacht.
Das ist mir so aufgefallen und dann verbal rausgerutscht. Kommt mir jetzt im Nachhinein auch sehr unsensibel vor. Menno! Mist!
RW
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23.07.2011, 19:43
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
wenn sie sich jedes zweite wochenende sehen, worin besteht dann jetzt dein schlechtes gefühl bzgl. ihm und seiner familie? sie werden ja nicht erst seit heute schlecht über dich reden, wenn sie es denn tun.
warum redest du nicht mit deinem sohn über den heutigen tag? ich würde fragen, wie es ihm denn jetzt damit geht und ihm versuchen näherzubringen, dass es sowas zukünftig nicht regelmässig geben wird, falls er sich hoffnungen macht.
oder möchest du, weil dein sohn heute geheult hat, regelmässigen kontakt zw. dir, deinem sohn und seinem vater einfordern?auf fahrtwind und freiheit... ♥ sehnsucht und liebe... ♥ und den vollmond als wegweiser... ♥
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23.07.2011, 19:45
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Du hast nichts falsch gemacht.
Die Woche über bist Du die Mama, der Vater hat ihn gemäß der Besuchsregelung alle 14 Tage. Ich finde es richtig, dass Ihr den Versuch einer gemeinsamen Unternehmung gemacht habt. Aber es scheint den Jugen etwas überfordert zu haben.
Und mit 13 Jahren ist ihm die Situation bewußt geworden, dass Papa und Mama nicht zusammen sind. In dem Alter sind Teenies nun einmal empfindsam - obwohl sie sonst fast immer eine große Klappe haben.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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23.07.2011, 20:01
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Hallo Rauschewald,
aufgrund der Tatsache
würde ICH es bei getrennten Papa/Mama-Wochenenden belassen.Nun halte ich meinen ex leider für einen ziemlichen A... wg. diverser linker Aktionen, die er ständig gebracht hat nach der Trennung (bis heute) und traue ihm nicht von hier bis zu meiner Nase. Obwohl es etwas besser wird. Falls ich alles weiß, was er so macht....
Also er ist umgänglich, so dass die Sache heute ok war und ich ihn sogar nett fand, aber ich befürchte einfach die nächste Trennungs-Racheaktion und weiß, dass bei ihm im Haus schlecht über mich gesprochen wird - von ihm und von seiner neuen Frau und zwar massiv.
Also alles nicht sehr vertrauensfördernd.
Und mein Ex ist auch nicht sonderlich wild auf netten Kontakt zu mir.
Ansonsten ist doch wieder Streit vorprogrammiert.
Gift für Deinen pubertierenden Sohn.
Ich verstehe DICH auch nicht, was es bringen soll, nach 13 Jahren plötzlich 'auf Eltern' zu machen? Wie ist es denn dazu gekommen?
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer


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