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  1. User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Rauschewald, ich bin nicht sauer auf Dich. Warum auch? Ich kenne Dich nicht persönlich, Du hast mir nichts getan.

    Der Nachteil beim lesen ist, dass man nicht den Tonfall des anderen hören kann (es wäre anders, wenn ich mit Dir reden würde).



    Letztendlich ist es Euer Leben. Du hast hier um Rat gefragt.
    Du bekommst Antworten, die vielleicht auch unbequem sind.

    Ja, ich weiß 100%ig, dass ich anders reagieren würde. Was ich bisher gelesen habe, so würde ich mich nicht behandeln lassen. Allerdings "gehe ich selbst nicht so schnell hoch", wie ich es über Dich gelesen habe.

    Du hättest Dich hier neu anmelden können.... aber damit sind alte Probleme auch nicht weg.
    Dich triggern meine Worte, das aus gutem Grund. Daher schreibe ich besser nicht mehr und wünsche, vor allem den Kindern, dass sich das Leben zum Guten wendet.
    Denn auch Dein Stiefsohn ist nicht ohne Grund so, wie er ist. Auch, wenn man dafür teilweise kein Verständnis hat.

  2. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Flick-Flack Beitrag anzeigen
    Letztendlich ist es Euer Leben. Du hast hier um Rat gefragt.
    Du bekommst Antworten, die vielleicht auch unbequem sind.
    Welchen Rat habe ich denn bekommen? Wie mache ich das denn nun mit meinem Ex?

    Also: "Meine Güte, ist das gräßlich bei Euch, Dein Mann ist gräßlich und die Kinder können einem ja so richtig leid tun. Wer weiß, warum der Junge so ausflippt. Bestimmt weil ihr alle so gräßlich seid. Mann bin ich froh, dass es bei mir nicht so gräßlich ist. Da bin ich ja lieber mit meinem Kind alleine."

    ist kein Ratschlag auf meine Frage.

    Nicht wirklich.

    Aber lass mal gut sein. Ich komm schon klar.

    RW

  3. User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Liebe Rauschewald,

    ein Ratschlag wird schnell zum RatSCHLAG wenn der Betroffene um jeden Preis an seiner grundsätzlichen Situation nichts verändern möchte.

    Du sagst ja selbst, dass Du nicht gewillt bist, Deine (in meinen Augen destruktive) Beziehung zu verlassen. Eure Patchwork-Familie ist derart vollgepackt mit unverarbeiteten Altlasten, dass keiner der Beteiligten zur Ruhe kommen kann.

    Und die Probleme werden nicht weniger, weil alles miteinander verwoben ist. Für die Aggressionen Deines Stiefsohnes bist Du das Ventil, Dein Sohn lehnt den Stiefvater ab und fühlt sich ungeliebt, er findet seinen Platz nicht in diesem Familienkonstrukt. Dazwischen, soweit ich mich erinnere, gibt es da auch noch eine Tochter von Deinem Mann. Auch an ihr wird all das, was Du hier beschreibst, nicht spurlos vorbei gehen.

    Das weißt Du alles längst, trotzdem hältst Du an der Situation fest, Dein Mann vermutlich auch. Du und Dein Mann, Ihr seid erwachsen und habt andere Bewertungsmaßstäbe als die involvierten Kinder. Sie können diese Eskalationen nicht einordnen. Das einzige, was sie vermutlich spüren, ist Mangel und Defizit. Die Kinder sind hier Opfer im wahrsten Sinne des Wortes. Kinder aus derartigen Verhältnissen sind es meist, die an ihrem 18. Geburtstag fluchtartig ihr Zuhause verlassen.

    Dein Sohn braucht genau so wenig einen Psychologen wie der andere Sohn Anti-Aggressionstherapie braucht. Das ist lediglich Symptombekämpfung, aber die Wurzeln aller Übel bleiben.

    Es ist traurig genug, dass über Dich in so abwertender Weise von Deinem Ex und seiner Frau (die sich da sowieso rauszuhalten hätte) gesprochen wird. Zeugt weder von überragender emotionaler Intelligenz noch von Rücksicht Eurem Sohn gegenüber. Dass ein Psychologie hier eine Kehrtwende in der Haltung bewirken könnte - das halte ich, bei diesem eingeschliffenen Muster, für geradezu unwahrscheinlich.

    In dieser Situation kannst nur Du Deinem Sohn den Rücken mit offenen Gesprächen stärken. Je älter er wird, desto mehr wird er den Mechanismus durchschauen und seine eigenen Schlüsse ziehen. Kinder haben außerdem einen tiefen Instinkt dafür, wer ihnen gut tut und wer nicht. Das siehst Du an den nicht wirklich gelebten Papa-Wochenenden.

    Aber Du selbst wirst in den Augen Deines Sohnes auch nicht ungeschoren davon kommen, gerade wenn er älter wird und vieles im Rückblick und mit zunehmender Reife erkennen wird. Er wird es Dir eines Tages anlasten, ihm solche Familienverhältnisse zugemutet zu haben.

    Deshalb frage ich mich (bzw. Dich) - wo sind Deine Prioritäten im Leben?

    Dass Dein Sohn in seinem Alter mit seinen beiden (ansonsten getrennten) Elternteilen etwas gemeinsam machen möchte, halte ich für sehr ungewöhnlich. Ich werte das eher als Hilfeschrei, denn wahrscheinlich erhofft er sich - unbewusst - davon schlicht und ergreifend Harmonie und eine Lösung für seinen Loyalitätskonflikt. Wobei der Alltag ihn rasch immer wieder enttäuschen würde.

    Lange Rede kurzer Sinn: ich halte es für nicht zielführend, diese Eltern-zu-zweit Schiene zu fahren. Du tust damit Deinem Sohn auf lange Sicht keinen Gefallen.

    Ich denke, auf das Verhalten Deines Ex hast Du keinen Einfluß. Du kannst lediglich Deine begründete Meinung dem JA gegenüber klar zum Ausdruck bringen. Sie werden sich so oder so selbst einen Ein- und Überblick verschaffen.

    Du schreibst, Du hast Dich nach Beratung dazu entschieden, in dieser Ehe- und Familiensituation zu bleiben. Damit hast Du Dich gleichzeitig dafür entschieden, Deinen Sohn den Preis zahlen zu lassen.

    Das Leben mit Deinem Mann und mit den Kindern ist eine Einheit - sie lässt sich nun mal nicht auseinander dividieren in "Leben mit meinem Mann" und "Leben mit meinem Sohn".
    Irgend jemand (Flick-Flack?) hat nämlich gefragt, ob Du "ansonsten" mit Deinem Mann glücklich bist. Für mich ein absurder Gedanke in Anbetracht der Umstände.

    Ich will Dich nicht "runtermachen". Ich hoffe aber, dass Du Deinem Kind mehr Raum und Gewichtung in Deinem Leben geben wirst.

    LG
    schafwolle

  4. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Liebe Rauschewald,

    ein Ratschlag wird schnell zum RatSCHLAG wenn der Betroffene um jeden Preis an seiner grundsätzlichen Situation nichts verändern möchte.

    Du sagst ja selbst, dass Du nicht gewillt bist, Deine (in meinen Augen destruktive) Beziehung zu verlassen. Eure Patchwork-Familie ist derart vollgepackt mit unverarbeiteten Altlasten, dass keiner der Beteiligten zur Ruhe kommen kann.

    Und die Probleme werden nicht weniger, weil alles miteinander verwoben ist. Für die Aggressionen Deines Stiefsohnes bist Du das Ventil, Dein Sohn lehnt den Stiefvater ab und fühlt sich ungeliebt, er findet seinen Platz nicht in diesem Familienkonstrukt. Dazwischen, soweit ich mich erinnere, gibt es da auch noch eine Tochter von Deinem Mann. Auch an ihr wird all das, was Du hier beschreibst, nicht spurlos vorbei gehen.

    Das weißt Du alles längst, trotzdem hältst Du an der Situation fest, Dein Mann vermutlich auch. Du und Dein Mann, Ihr seid erwachsen und habt andere Bewertungsmaßstäbe als die involvierten Kinder. Sie können diese Eskalationen nicht einordnen. Das einzige, was sie vermutlich spüren, ist Mangel und Defizit. Die Kinder sind hier Opfer im wahrsten Sinne des Wortes. Kinder aus derartigen Verhältnissen sind es meist, die an ihrem 18. Geburtstag fluchtartig ihr Zuhause verlassen.

    Dein Sohn braucht genau so wenig einen Psychologen wie der andere Sohn Anti-Aggressionstherapie braucht. Das ist lediglich Symptombekämpfung, aber die Wurzeln aller Übel bleiben.

    Es ist traurig genug, dass über Dich in so abwertender Weise von Deinem Ex und seiner Frau (die sich da sowieso rauszuhalten hätte) gesprochen wird. Zeugt weder von überragender emotionaler Intelligenz noch von Rücksicht Eurem Sohn gegenüber. Dass ein Psychologie hier eine Kehrtwende in der Haltung bewirken könnte - das halte ich, bei diesem eingeschliffenen Muster, für geradezu unwahrscheinlich.

    In dieser Situation kannst nur Du Deinem Sohn den Rücken mit offenen Gesprächen stärken. Je älter er wird, desto mehr wird er den Mechanismus durchschauen und seine eigenen Schlüsse ziehen. Kinder haben außerdem einen tiefen Instinkt dafür, wer ihnen gut tut und wer nicht. Das siehst Du an den nicht wirklich gelebten Papa-Wochenenden.

    Aber Du selbst wirst in den Augen Deines Sohnes auch nicht ungeschoren davon kommen, gerade wenn er älter wird und vieles im Rückblick und mit zunehmender Reife erkennen wird. Er wird es Dir eines Tages anlasten, ihm solche Familienverhältnisse zugemutet zu haben.

    Deshalb frage ich mich (bzw. Dich) - wo sind Deine Prioritäten im Leben?

    Dass Dein Sohn in seinem Alter mit seinen beiden (ansonsten getrennten) Elternteilen etwas gemeinsam machen möchte, halte ich für sehr ungewöhnlich. Ich werte das eher als Hilfeschrei, denn wahrscheinlich erhofft er sich - unbewusst - davon schlicht und ergreifend Harmonie und eine Lösung für seinen Loyalitätskonflikt. Wobei der Alltag ihn rasch immer wieder enttäuschen würde.

    Lange Rede kurzer Sinn: ich halte es für nicht zielführend, diese Eltern-zu-zweit Schiene zu fahren. Du tust damit Deinem Sohn auf lange Sicht keinen Gefallen.

    Ich denke, auf das Verhalten Deines Ex hast Du keinen Einfluß. Du kannst lediglich Deine begründete Meinung dem JA gegenüber klar zum Ausdruck bringen. Sie werden sich so oder so selbst einen Ein- und Überblick verschaffen.

    Du schreibst, Du hast Dich nach Beratung dazu entschieden, in dieser Ehe- und Familiensituation zu bleiben. Das Leben mit Deinem Mann und mit den Kindern ist eine Einheit - sie lässt sich nun mal nicht auseinander dividieren in "Leben mit meinem Mann" und "Leben mit meinem Sohn".
    Irgend jemand (Flick-Flack?) hat nämlich gefragt, ob Du "ansonsten" mit Deinem Mann glücklich bist. Für mich ein absurder Gedanke in Anbetracht der Umstände.

    Ich will Dich nicht "runtermachen". Ich hoffe aber, dass Du Deinem Kind mehr Raum und Gewichtung in Deinem Leben geben wirst.

    LG
    schafwolle
    Euer Engagement in allen Ehren, meinem Sohn eine furchtbare Kindheit zu ersparen, aber ihr macht zu viel an dem einen thread fest. Verstehe ich ja auch, ihr kennt ja nur das.

    Aber: "Ich hoffe aber, dass Du Deinem Kind mehr Raum und Gewichtung in Deinem Leben geben wirst. "

    ist zum beispiel ein echter witz, weil..egal..

    Ich finde es schon einen ganz schönen Hammer hier so massiv zu werden.

    "Damit hast Du Dich gleichzeitig dafür entschieden, Deinen Sohn den Preis zahlen zu lassen."

    Nee, oder??? Hee, du kennst nur das, was ich völlig fertig vor 4 wochen hier geschrieben habe.

    Ich bekomme die Bri-Gemeinde nicht von der Nummer runter, weil dieser alte thread da ist,

    Ich lösche mich mal jetzt und evtl. kann ich ein thema dann mal ohne einseitiges vorwissen aus einem Thread diskutieren.

    RW

  5. User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na, dann kennst Du diesen eiertanz ja auch. Das ist es genau: Tue ich dem Kind was gutes, wenn ich mich wegen ihm trenne?
    Manchmal ja manchmal nein. Ich habe eigentlich zu Ja tendiert, aber gerade der Psychologe fand das eben falsch. Er meinte u. a. auch, ich mache mich erpressbar.
    Parallel habe ich dann für MICH eher die Stellung bezogen: nicht trennen. Weil ich gesehen habe, dass mein Mann zwar äußerst seltsam reagiert, aber nicht mir gegenüber abwertend, weil er eben bei sich selbst genauso reagiert.
    Das lief dann parallel.

    Wie gesagt, weiß ich nicht, ob es richtig war. Ich versuche es halt.

    Ich muss ja auch mit mir fertig werden. Wie reagier ich gegenüber meinem stiefsohn?
    Instinktiv würde ich ihm aus dem weg gehen und links liegenlassen. Aber mach das mal als "Mutter".
    Und mit dem kommt mein sohn klar. Was mich auch wieder wundert, weil er ja gesehen hat, wie der auf mich losgegangen ist.
    Seine Meinung dazu: Kinder sind schwach, die dürfen das. Ein starker erwachsener niemals.

    Interessant finde ich bei euch, dass die tochter jetzt kontakt zu deinem Ex hat. Wie ist es denn dazu gekommen? Irgendwann muss sie doch mal "umgeschwenkt" sein, oder?
    Obwohl...mein bauch sagt mir, dass es garnicht unwahrscheinlich ist, dass ich in 10 Jahren hier Ähnliches schreibe. Ich weiß nur nicht warum.

    RW

    Liebe Rauschewald,

    es ist schade, dass su dich gelöscht hast, aber vielleicht liest du ja weiter mit, deshalb schreibe ich dir.
    Mein Ex durfte und darf kommen, wann er will, so wie ich seiner Tochter nie verbieten würde, zum Papa zu gehen. Eine kurze Zeit funktionierte das ganz gut. Im Moment eben wieder nicht.
    Nur, wir haben nie den Kontakt aufgegben, auch wenn es mir oftmals sehr schwer fiel. Aber, wann immer er kam, Kaffee und Kuchen gab es fast immer (nur kommt er jetzt auch nicht mehr, nachdem ich Unterhaltsvorschuß beantragt habe , da meldet er sich überhaupt nicht mehr).
    Meine große Tochter hat einen künstlerischen Beruf und er hat durch seinen einige interessante Leute kennen gelernt und hat dann die Große auch zu einer recht wichtigen Veranstaltung mitgenommen.
    Ach, und umgeschwenkt, nun, sie ist nicht meh in der Pubertät, sie ist erwachsen und kann von ihrem Standpunkt heut auch ganz anders mit ihm umgehen. Vielleicht hat es da eine Frau mit einem Mann auch einfacher
    Ich wünsche dir alles Gute, wenn du möchtest, kannst du mich auch gerne direkt anschreiben, sofern dies nach deiner Löschng noch möglich ist.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  6. VIP

    User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    da die strangeröffnerin sich gelöscht hat, schließe ich hier ab.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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