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  1. User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Rauschewald,

    ich habe nochmal den anderen Stang gelesen.
    Diese Situation ist der JETZT Zustand (letzter Eintrag Juni d. Jahres)

    Keiner will Euch absprechen, dass es mal schöne Zeiten gab und dass Ihr Euch geliebt habt.
    Aber ich lese dort auch nicht die üblichen Alltagsnörgeleien.

    Ein Stück bist Du auch phlegmatisch und zwar insofern, wenn ich lese: alle Termine bei Hilfseinrichtungen fallen in Arbeitszeiten. Nichts geht....

    Wenn man etwas ändern möchte, und in diesem Fall auch muss!, dann mit aller Wucht. Egal, ob morgens um 6 Uhr oder mitten in der Nacht.

    Auch das Jugendamt wird Euch Termine geben. Morgens um 9 Uhr oder irgendwann, wann es Euch eigentlich nicht so gut passt.

  2. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Flick-Flack Beitrag anzeigen
    Was die nun genau machen, das weiß ich nicht direkt aus eigener Erfahrung. Aber - einmal eine Akte angelegt, werdet ihr quasi im Visier sein. Und letztendlich haben die gewisserweise eine Art von Einschreitungsgewalt. Wenn das JA meint, in dieser Konstellation ist es nicht förderlich für ein Kind, dann schreiten die ein.

    Was für ein Programm haben die denn für Euch entwickelt?
    Und dann kommt mein Kind ins Heim, außer ich lasse mich scheiden. Weil mein Stiefsohn hier am rad dreht. Und das JA reicht schon mal die Papiere zwangsweise ein. Oder was?

    Das Programm beinhaltet Gespräche mit Allen und eben auch Einzelgespräche und eine betreute Freizeitgruppe für den Jungen. Ein Kinderpsychologe wurde ebenfalls empfohlen.

    RW

  3. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von myDara Beitrag anzeigen
    Sprich mit ihm darüber.
    Thematisiert es und er soll da ruhig nochmal seine Gefühle zulassen.

    Und wenn er sich wünscht dass Mama und Papa öfter gemeinsam was mit ihm unternehmen dann würd ich versuchen dem Wunsch zumindest alle paar Monate mal nachzukommen.

    Meine Meinung!
    Eine Bekannte von mir und ihr Ex unternehmen ein paar Mal im Jahr etwas gemeinsam mit der Tochter. Die Tochter (9) hat sich das explizit gewünscht, mal was mit Mama und Papa gemeinsam zu unternehmen.

    Das Ergebnis dieser Unternehmungen ist ein Kind, das sich nach jeder gemeinsamen Unternehmung Hoffnungen auf eine Reunion der Familie macht und dann tagelang unglücklich ist und heult, wenn ihr klar gemacht wird, dass dieser Fall nicht eintreten wird. Die Eltern sind inzwischen 6 Jahre getrennt, haben beide neue Partner und können nicht wirklich "friedlich" miteinander umgehen.

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    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann kommt mein Kind ins Heim, außer ich lasse mich scheiden. Weil mein Stiefsohn hier am rad dreht. Und das JA reicht schon mal die Papiere zwangsweise ein. Oder was?


    Drastisch ausgedrückt: JA. Weil es momentan so aussieht, dass er von seinen Eltern nicht geschützt werden kann.
    Ich selbst bin kein Freund solcher Maßnahmen, aber JA Mitarbeiter haben keinen persönlichen Bezug zu dem Menschen als solches, sondern sehen nur die Zweckmäßigkeit.


    Das Programm beinhaltet Gespräche mit Allen und eben auch Einzelgespräche und eine betreute Freizeitgruppe für den Jungen. Ein Kinderpsychologe wurde ebenfalls empfohlen.


    Wie war Dein Sohn vor dem ganzen Radau? Normal frech?
    Jetzt versetze Dich mal in die Lage Deines Kindes.
    Er lebt zurzeit in einem Bürgerkrieg daheim.
    Vorher lief alles gut oder so lala.
    Nur, weil das ganze Miteinander nicht funktioniert, soll er betreute Freizeit bekommen und zum Psychologen gehen?
    Ich denke, ER kann am allerwenigsten für diese Gesamtsituation und kann ab Tag X nicht mehr der sein, der er mal war. DORT spielen und verabreden, wo und mit wem er es möchte. Er muss sich fremden Leuten gegenüber zu Dingen äussern, worauf er keinen Einfluß und auch keine Schuld hat.
    Ja. Es wird ihn belasten und es kann sein, dass ihn das - darüber reden - erleichtert.
    Aber dafür sind auch Eltern da.


    RW
    Solange daheim sich nichts komplett ändert, kannst Du betreute Freizeitgruppen und Psychologen "in die Tonne" treten.
    So wird unten wieder aufgerissen, was oben herum heil gemacht wurde.

  5. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Flick-Flack Beitrag anzeigen
    Rauschewald,

    ich habe nochmal den anderen Stang gelesen.
    Diese Situation ist der JETZT Zustand (letzter Eintrag Juni d. Jahres)

    Keiner will Euch absprechen, dass es mal schöne Zeiten gab und dass Ihr Euch geliebt habt.
    Aber ich lese dort auch nicht die üblichen Alltagsnörgeleien.

    Ein Stück bist Du auch phlegmatisch und zwar insofern, wenn ich lese: alle Termine bei Hilfseinrichtungen fallen in Arbeitszeiten. Nichts geht....

    Wenn man etwas ändern möchte, und in diesem Fall auch muss!, dann mit aller Wucht. Egal, ob morgens um 6 Uhr oder mitten in der Nacht.

    Auch das Jugendamt wird Euch Termine geben. Morgens um 9 Uhr oder irgendwann, wann es Euch eigentlich nicht so gut passt.
    Ich weiß jetzt nicht, was Du da rausliest, aber ich habe versucht, Hilfe zu bekommen und es ging erst einmal um die Terminfindung! Und zur Terminfindung muss man ein wenig was erzählen. Das macht man nicht wirklich gerne auf der Arbeit im Zimmer mit Kollegen. Ein fester Termin ist ganz was Anderes, als wochenlang ohne Ergebniss mit Telefon heimlich immer wieder x Mal in eine ruhige Ecke zu schleichen, um dann "Warteliste" zu hören.

    Iich denke mal das JA will helfen. Und wird daher in eine gebeutelte Familie nicht noch mehr stress reinbringen, indem es extra unmögliche Termine macht. Klar haben die auch Öffnungszeiten, aber dann nimmt man sich eben mal frei, wenn man das früh genug weiß. Ich denke, das dürfte kein Problem sein.

    RW

  6. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Flick-Flack Beitrag anzeigen
    Solange daheim sich nichts komplett ändert, kannst Du betreute Freizeitgruppen und Psychologen "in die Tonne" treten.
    So wird unten wieder aufgerissen, was oben herum heil gemacht wurde.
    Nein, das ist falsch rübergekommen, der Sohn meines Mannes bekommt Betreuung etc., weil er agressiv ist.

    Wegen meinem Sohn war ich selbstbezahlt, "nebenher" und freiwillig beim Kinderpsychologen, um mich beraten zu lassen. Eben weil er auf die Situation reagiert hat und um den Kopf klarzubekommen, was ich machen soll. Der war aber für weitermachen, normale Grenzen setzen, alltag reinbringen.

    RW

  7. User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Liebe Rauschewald,

    ich kann dir einfach mal sagen, wie das bei mir war oder ist.
    Meine große Tochter war 10, als ich meinen späteren Partner kennen lernte. Es war für ihn wie für meine Tochte rimmer ganz klar, im Zweifel trenne ich mich von ihm, nicht von meinem Kind. Die beiden hatten dann in der Pubertät eine Phase, in der sie kein Wort miteinander sprachen. Ich hatte mich, so weit es ging raus gehalten, denn ich hatte meine Tochter ermutigt, ihre Konfikte mir ihm selbst auszutragen.
    Jetzt bin ich von dem Mann geschieden und meine große Tochter spricht eher mit ihm, als ich.
    Die Kleine, seine Tochter, kann ihn sehen, wann sie will, wobei er halt keine Zeit hat. Die Psychologin meint, sie käme damit gut klar und von daher habe ich das Thema für mich jetzt auch ad acta gelegt. Vielleicht solltest du auf einen Termin auch beim Jugendamt drängen, bei dem es um deinen Sohn geht und alle Beteiligten teil nehmen, also auch die neue Frau und dein neuer Mann.

    Wobei ich, ich habe aber nicht deinen anderen Strang gelesen, aber so einen Partner würde ihc nicht haben wollen, dann lieber mit meinem Kind alleine.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  8. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Liebe Rauschewald,

    ich kann dir einfach mal sagen, wie das bei mir war oder ist.
    Meine große Tochter war 10, als ich meinen späteren Partner kennen lernte. Es war für ihn wie für meine Tochte rimmer ganz klar, im Zweifel trenne ich mich von ihm, nicht von meinem Kind. Die beiden hatten dann in der Pubertät eine Phase, in der sie kein Wort miteinander sprachen. Ich hatte mich, so weit es ging raus gehalten, denn ich hatte meine Tochter ermutigt, ihre Konfikte mir ihm selbst auszutragen.
    Jetzt bin ich von dem Mann geschieden und meine große Tochter spricht eher mit ihm, als ich.
    Die Kleine, seine Tochter, kann ihn sehen, wann sie will, wobei er halt keine Zeit hat. Die Psychologin meint, sie käme damit gut klar und von daher habe ich das Thema für mich jetzt auch ad acta gelegt. Vielleicht solltest du auf einen Termin auch beim Jugendamt drängen, bei dem es um deinen Sohn geht und alle Beteiligten teil nehmen, also auch die neue Frau und dein neuer Mann.

    Wobei ich, ich habe aber nicht deinen anderen Strang gelesen, aber so einen Partner würde ihc nicht haben wollen, dann lieber mit meinem Kind alleine.
    Na, dann kennst Du diesen eiertanz ja auch. Das ist es genau: Tue ich dem Kind was gutes, wenn ich mich wegen ihm trenne?
    Manchmal ja manchmal nein. Ich habe eigentlich zu Ja tendiert, aber gerade der Psychologe fand das eben falsch. Er meinte u. a. auch, ich mache mich erpressbar.
    Parallel habe ich dann für MICH eher die Stellung bezogen: nicht trennen. Weil ich gesehen habe, dass mein Mann zwar äußerst seltsam reagiert, aber nicht mir gegenüber abwertend, weil er eben bei sich selbst genauso reagiert.
    Das lief dann parallel.

    Wie gesagt, weiß ich nicht, ob es richtig war. Ich versuche es halt.

    Ich muss ja auch mit mir fertig werden. Wie reagier ich gegenüber meinem stiefsohn?
    Instinktiv würde ich ihm aus dem weg gehen und links liegenlassen. Aber mach das mal als "Mutter".
    Und mit dem kommt mein sohn klar. Was mich auch wieder wundert, weil er ja gesehen hat, wie der auf mich losgegangen ist.
    Seine Meinung dazu: Kinder sind schwach, die dürfen das. Ein starker erwachsener niemals.

    Interessant finde ich bei euch, dass die tochter jetzt kontakt zu deinem Ex hat. Wie ist es denn dazu gekommen? Irgendwann muss sie doch mal "umgeschwenkt" sein, oder?
    Obwohl...mein bauch sagt mir, dass es garnicht unwahrscheinlich ist, dass ich in 10 Jahren hier Ähnliches schreibe. Ich weiß nur nicht warum.

    RW

  9. User Info Menu

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, das ist falsch rübergekommen, der Sohn meines Mannes bekommt Betreuung etc., weil er agressiv ist.

    Wegen meinem Sohn war ich selbstbezahlt, "nebenher" und freiwillig beim Kinderpsychologen, um mich beraten zu lassen. Eben weil er auf die Situation reagiert hat und um den Kopf klarzubekommen, was ich machen soll. Der war aber für weitermachen, normale Grenzen setzen, alltag reinbringen.

    RW
    Es ist auch möglich, dass ich es falsch verstanden habe.
    Wie auch immer... RW, aus Deinem anderen Thread lese ich Dinge heraus, die vielleicht falsch ankommen mögen.

    Vom Grundsatz her hast Du dort auch schon Ratschläge erhalten, manche würden Dir vielleicht gerne den Kopf waschen etc.

    Das, was bei Euch abgeht, möchte ich nicht einmal in einer Soap im TV ansehen.
    Du gibst zu, dass Du rumschreist, Du nennst Deinen Mann TYP (auch, wenn es in dem Moment vor WUt war) etc.

    Was das Verhalten in Eurer Familie angeht, hast Du für alles eine Entschuldigung.
    Erst wird gemeckert und dann, wenn Du von anderen Gegenwind erfährst, dann nimmst Du vieles zurück.

    Bist Du - unabhängig mal von den Kindern - eigentlich glücklich mit Deinem Mann?

  10. Inaktiver User

    AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen

    Zitat Zitat von Flick-Flack Beitrag anzeigen
    Es ist auch möglich, dass ich es falsch verstanden habe.
    Wie auch immer... RW, aus Deinem anderen Thread lese ich Dinge heraus, die vielleicht falsch ankommen mögen.

    Vom Grundsatz her hast Du dort auch schon Ratschläge erhalten, manche würden Dir vielleicht gerne den Kopf waschen etc.

    Das, was bei Euch abgeht, möchte ich nicht einmal in einer Soap im TV ansehen.
    Du gibst zu, dass Du rumschreist, Du nennst Deinen Mann TYP (auch, wenn es in dem Moment vor WUt war) etc.

    Was das Verhalten in Eurer Familie angeht, hast Du für alles eine Entschuldigung.
    Erst wird gemeckert und dann, wenn Du von anderen Gegenwind erfährst, dann nimmst Du vieles zurück.

    Bist Du - unabhängig mal von den Kindern - eigentlich glücklich mit Deinem Mann?
    Ich weiß jetzt nicht, warum du sauer auf mich bist. "soap TV", "Kopf waschen" "gemeckert" usw. finde ich schon übergriffig.

    Okay, Du hättest dich jetzt anders entschieden. Ich habe mich so entschieden. Begründet. Nach viel Nachdenken. Habe mich beraten lassen.
    Ich muss mich dafür nicht runtermachen lassen.

    Ich bin auf meinen alten Strang eingegangen, weil das einige hier wollten. Das thema hätte eigentlich für sich stehen sollen.

    Ich hätte mich auch einfach neu anmelden können. Aber ich denke, das die fakten vielleicht hilfreicher hintergrund sind.

    Ich dachte mit Wutphasen können hier die Leute umgehen. und relativieren.

    RW

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