Ihr seid keine Papa-Mama-Kind-Familie.
Er hat Papa und er hat Mama, nur als eine Einheit gibt es das halt nicht. Und damit ist er doch all die Jahre gut zurecht gekommen.
Daran gibt es doch auch nichts zu ändern, oder?
Ich denke, es war einfach eine unbedachte Bemerkung von dir, die ihn dann einfach belastet hat. Aber in Zukunft werden doch keine weiteren Papa-Mama-Kind Unternehmungen statt finden, oder möchtest du das gerne ändern?
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28.07.2011, 10:55
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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28.07.2011, 13:09
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Hallo Rauschewald,
wie lange ist der Stiefvater denn eigentlich von Vaterersatz für Deinen Sohn?
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28.07.2011, 15:19Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Nein, eigentlich fänd ich das albern. Ich hätte gerne, dass nicht mehr schlecht über mich gesprochen wird, dass mich die neue frau mal zum Kaffee einläd und dass mein exmann und ich uns bei Problemen mit dem Kind zusammensetzen können und an einem strang ziehen.
So die Utopie
Es soll ja geschiedene Paare geben, wo das so läuft....und dieser Affentanz von den beiden nervt mich schon lange. Das ist echter Kindergarten.
Nach dem Gespräch mit dem Kinderpsychologen war ich dann stinkwütend, dass dieses blöde Verhalten nicht nur mich nervt und ärgert, sondern scheinbar meine erziehung torpediert und dem Kind psychisch massiv schadet.
Und dann kam der Nachmittag beim einkaufen, wo ich dachte, es KANN ja laufen, der ist ja richtig nett zu mir.
Aber inzwischen.... Hab schon wieder mitbekommen, dass er dem Kind gesagt hat, ich hätte "so einen Typen" wie meinen Mann "verdient", der "nie was im Haushalt macht, sich nicht um die Kinder kümmert und mir noch seine schrägen Kinder unterjubelt". Früher hätte ER - mein EX- ja immer alles gemacht.
Ja neee, is klar.
Ich glaube, der hat noch nie was im Haushalt gemacht, auch bei seiner neuen frau nicht. Nicht ein Mal - ungelogen.
Das ist doch echt Kindergarten, oder?
Wie kommt man zudem dazu, mit so einem noch gelogenen Dünnpfiff das Kind zuzulabern und was kann ich dagegen tun?
RW
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28.07.2011, 15:33Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Jetzt 3 Jahre. Wobei er der amtliche Stiefvater ist, aber kein echter Ersatzvater.
Sorry, ich liebe ihn wirklich, aber als Vater ist er schon eine Pfeife und als Stiefvater eine echte Oberpfeife. Nur merkt man das leider erst, wenn man zusammenwohnt. (Ja, okay ist meine schuld.)
Ich hätte meinem sohn mal einen richtig tollen Papa gegönnt. so einer wie aus einem amerikanischen spielfilm, der für ihn den Klassenrowdie in die Schranken weist und Baseball mit ihm trainiert und ihn dann beim spiel anfeuert.
Und nicht so eine schnarchnase, die in 1 woche 2 sätze mit ihm spricht.
Och menno...
RW
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28.07.2011, 15:51Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Ich merke gerade, dass ich wohl händeringend nach einem Papa für mein Kind suche.
Naja, er ist ständig bei seinem Freund, weil dessen Papa mal mit ihm was macht, mit ihm spricht und ihn für einen feinen Kerl hält. Weiterhin schmeißt er sich an seinen Klassenlehrer ran, hat sich jetzt Hanteln gekauft und trainiert täglich, weil das so ein Mucki-Typ ist.
Und ich komme mir wie ein vollversager vor, weil ich nicht in der Lage war/bin, ihn mit einem anständigen vater zu "versorgen". Den er jetzt in der pubertät händeringend sucht/braucht.
Tja..so ungefähr. Wie macht ihr das denn als alleinerziehende?
RW
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28.07.2011, 16:04Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter hätte ich meiner Mutter aber was erzählt, wenn sie so "händeringend" einen "anständigen Vater" für mich gesucht hätte.

Zum Glück war sie klug genug, dies nicht zu machen. Sie hat einen Partner gesucht, mit dem sie glücklich war und der sich mit mir und meinem Bruder verstand und umgekehrt - der aber niemals als "Ersatzvater" oder was auch immer angesehen worden ist, weder von ihr noch von ihm noch von uns.
Wozu auch? Wir hatten einen Vater (den biologischen). Dass meine Mutter und er sich nicht verstanden, war deren Problem. Nicht unseres. Wir hatten unseren guten Kontakt zu ihm (ok, zwischendurch auch mal nicht so gut, pubertätsbedingt), das war voll ok. Einen weiteren "Ersatzvater" wollten und brauchen wir nicht.
Vielleicht war meine Mutter auch der Meinung, unser Vater mache alles falsch und habe einen schlechten Einfluss auf uns und es wäre doch besser, wir hätten einen "besseren Vater" gehabt. Und umgekehrt dachte mein Vater vielleicht das Gleiche über meine Mutter. Aber wie gesagt: das war das Problem und die Interpretation der beiden. Nicht unsere.
Und beide Elternteile waren klug genug, diese Gedanken vor den Kindern nicht zu äussern. Sich niemals abfällig über den anderen Elternteil auszulassen.
Das hingegen scheint bei euch ziemlich anders zu laufen. Und das ist nicht gut. Damit solltet ihr aufhören. Beide.
Und du solltest in meinen Augen aufhören, deinem Kind einen "Vater" aufzudrängen. Er hat einen.
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28.07.2011, 16:20Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen


Okay... Irgendwie erleichtert mich das jetzt. 
Es macht mich manchmal ganz schön fertig, dass ich ihm so einen ungeeignten Stiefvater zumute.
Muss es wohl nicht..
Aber da ist der Unterschied.
In dem Haushalt ist es ständig thema, wie sch... ich bin. Und das macht meinen sohn kaputt. Sagt der Psychologe.
Er geht am Papawochenende auch ständig zu seinem freund oder bleibt hier, obwohl er seinen Papa liebt. Und er dreht hier auf und benutzt dabei die sprüche seines Vaters.
Und ich kann nichts machen.
RW
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28.07.2011, 19:09Inaktiver User
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Ich bin nicht sicher, ob du wirklich nichts machen kannst.
Könnte vielleicht der Psychologe mal mit dem Vater reden? Vielleicht hätte er die Chance, ihm klarzumachen, wie schlecht sein Verhalten für seinen Sohn ist? Wenn er seinen Sohn halbwegs liebt, sollte er doch ein Interesse daran haben, sich so zu benehmen, dass sein Sohn sich nicht schlecht fühlt.
Und wenn dein Sohn aufdreht und zu Hause bei dir die Sprüche seines Vater wiederholt, dann versuch, möglichst distanziert zu bleiben und darin nicht den Vater und euren Konflikt zu sehen. Sondern nur das unmittelbare Problem: Du magst es nicht, wenn dein Sohn solche Sprüche bringt. Und genau das sagst du ihm. Nur das. Nichts über den Vater.
In deinem Haushalt werden keine solchen Sprüche abgelassen, fertig.
Wie alt ist er? 13? Er ist bald so weit, dass du mal ein Grundsatzgespräch mit ihm führen kannst und ihm sagst, dass es nicht gut ist, wenn geschiedene Eltern ihre Kinder gegeneinander instrumentalisieren und gegenüber den Kindern schlecht über den anderen reden. Sag das neutral, ohne den Zusatz "Dein Vater macht das und ich nicht." Das wäre ein Fehler. Sondern bring einfach als Tatsache und Erklärung rüber, welche Linie du für richtig hältst. Er wird selber drauf kommen, dass sein Vater etwas macht, was du nicht als guten Umgang mit der Situation wertest.
Kann gut sein, dass der Junge dann selbst irgendwann zum Vater sagt, er solle aufhören mit den Sprüchen, weil er (der Sohn!) es nicht will, dass schlecht über die Mutter geredet wird.
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28.07.2011, 20:06
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
Hallo Rauschewald,
ich habe eben Deinen anderen Thread mal durchgelesen.
Selbst bin ich Stiefmutter und ich war alleinerziehende Mutter. Kann einiges von beiden Seiten aus eigener Erfahrung berichten.
Besser alleine mit meinem Kind leben, als dauernd Streit. Das überträgt sich aufs Kind, das ist keine Neuigkeit. Es ist wirklich kein Wunder, dass Dein Sohn teilweise so reagiert. Wie soll er auch anders reagieren?
Es zieht ihn vielleicht nicht unbedingt immer zu seinem Freund, weil der Vater etwas tolles mit den Jungs macht. Vielleicht sucht er einfach nur das Weite, weil daheim zuviel gestritten wird?
Er stänkert herum, weil er es nicht mehr anders kennt.
Warum müssen Kinder zu Psychologen, wenn sie daheim nur Streit erleben und einfach nicht anders reagieren können?
Die Mutter meines Stiefsohnes hat ihren Jungen auch wegen jedem "grauen Bild" zum Psychologen geschleppt. Heute ist er 17 Jahre und das Thema belastet ihn immer noch, manchmal sehr stark.
Das sind keine Vorwürfe, aber überdenke einmal, ob Ihr so leben wollt. Du kannst mich gerne per PN anschreiben.
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29.07.2011, 10:08
AW: der Papa bleibt der Papa - bin betroffen
wir sprechen jetzt hier aber schon von dem kerl aus deinem anderen thread? der gerade heimlich koffer packt, dessen sohn dich schlägt, der ohne euch in urlaub fährt, der dich beschimpft usw?
du kannst hier noch zig threads zu einzelthemen eröffnen, solange du nicht an der gesamtsituation etwas ändest, drehst du dich im kreis...
lg annika



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