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    AW: Umgang mit dem Vater

    Also, ich kann Dich gut verstehen, Meta!

    Der Vater meines Kindes kümmert sich mehr als Dein Ex, aber ich finde, für die Verantwortung, die man eigentlich als Vater genauso wie als Mutter hat, viel zu wenig. Und für mein Kind zu wenig. Wir sind jetzt bald seit 3 Jahren getrennt, und trotzdem bleibt der Umgang ein schwieriges Thema.
    Er nimmt seinen Sohn jedes zweite Wochenende, meistens, aber er drückt sich wo er kann. Manchmal nimmt er ihn noch mal für 1-2 Wochen in den Sommerferien, aber sonst - Fehlanzeige.
    Mir selbst reicht die freie Zeit schon, aber ich merke, dass mein Kind so oft traurig ist, weil er selbst das Gefühl hat, sein Papa will ihn eigentlich nicht sehen, sich keine Zeit nehmen. Schade!
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

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    AW: Umgang mit dem Vater

    Ein Kind erkennt das sehr schnell.
    Wir haben hier in BW ja jetzt Ferien und ich fragte sie, ob sie dann am Donnerstag was mit ihrem Papa machen möchte. Sie meinte, sie bliebe lieber bei mir. Da weiß sie dann auch, dass jemand da ist, der auch mal was mit ihr unternimmt und nicht schläft
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

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    AW: Umgang mit dem Vater

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Wie ist das mit dem Umgang bei euch geregelt?
    Wurde dies bei der Scheidung geregelt?
    Habt ihr euch da mit dem Vater des Kindes auseinander setzten müssen?
    Müsst ihr die Väter zum Umgang "überreden"?

    .....
    Geregelt ist der Umgang gar nicht,aber das wollten wir auch gar nicht,als wir uns trennten.
    Wir (alle!) wollten dies "frei-gestalten",je nach Lust und Zeit und Möglichkeiten aller Beteiligten.

    So liefs im ersten halben Jahr auch gar nicht soooo schlecht. Der Ex wohnte nur ein Dorf weiter,der Schulbus hielt dort auch...oft sind die Jungs spontan bei ihm eingekehrt...und blieben eine Stunde...oder auch mal 2 Tage...dort.
    Am Wochenende hingegen so gut wie nie,denn da muss Papa arbeiten.
    (Mama auch,aber ich regel das halt schon irgendwie )

    Inzwischen wohnt der Ex ganze 30km entfernt und hält mit seinen ach-so-geliebten Söhnen hauptsächlich über ICQ Kontakt...wobei,den Grossen (fast 18 inzwischen) holt er sich schon gelgentlich Mal ran...zum helfen ,denn der Grosse ist schon ein stattlicher,kräftiger,zupackender und verlässlicher junger Mann.
    Ich halt mich da gänzlichst raus,auch wenns manchmal schwer fällt.

    Dem Kurzen (14)...lässt er eher nebenher (aus-)laufen...der ist aber auch nicht ganz so gutmütig wie der Erstgeborene und gibt gern mal unbequem Paroli. ("pervers ehrlich" in seinen Emotionen und dadrin,diese auszusprechen...)

    In nu mehr als 3 Wochen Ferien (Nds) hat er seinen kleinen Sohn noch nicht einmal gesehen,den Grossen immerhin 2x...
    Es ist Monate her,das er mal was mit dem Kurzen gemacht hat!Tagsüber,für wenige Stunden...
    Und bestimmt 2 Jahre das beide Söhne mal gleichzeitig bei ihm geschlafen haben (eine Nacht!)

    Ich denk,die zwei (Ex und kleiner Sohn) werden sich irgendwann gar nix mehr zu sagen haben.

    Klar,ist auch sehr schwierig,wenn man(n) dazu 30km Entfernung überwinden muss,die Ex keine Steine in den Weg legt,der neue Partner (meiner!) sogar um höflichen smalltalk bemüht war und sich anfangs hier sogar zurückhielt (als Helfer bei Probs z.B.),weil er Angst hatte,damit meinen Ex bei den Kids auszubooten...auch die Next des Ex wusste immer von den Kids,sie kennen und mögen sie.
    Also...mein Ex hats da wirklich ungleich schwerer ein gutes Verhältnis zu seinen Teenie-Kindern aufzubauen und zu erhalten... *Ironieoff*


    Ich ärger mich inzwischen nur noch,wenn ich für irgendetwas seine Unterschrift brauche,weil Behörde X darauf besteht...denn wir haben ja das sagen-umworbene gemeinsame Sorgerecht...Pfffffff...wann haben wir denn wirklich in den letzten 4 Jahren "gemeinsam gesorgt"?? Nie...Nie...tatsächlich...


    Anfangs...versuchte ich schon auf meinen Ex "einzureden"...das verkneif ich mir nun aber...wer nicht will,der will halt nicht.

    Ich red aber viel mit meinen Kiddies...(keine abartig schmutzige Wäsche...aber eben ne sachlich-emotionale Analyse dieser oder jener Situation/Begegnung/leeren Versprechungen usw.)

    Mein Grosser drückte es mal so aus: Als Kumpel isser gar nicht soooo schlecht,als Vater isser nen absoluter Vollpfosten...

    Mein Ex weiss von diesem Spruch. Er nimmts als Kompliment. Er empfindet diesen Satz so: So isser doch mit 47 Jahren jung-geblieben-genug um für Teenies als Kumpel durchzugehen...

    Tjaa...ich glaub,je weniger Einfluss er nimmt...desto weniger gerät er aus Versehen zum Vorbild...und das ist wohl auch gut/besser so!
    Er hat sich selbst zum "Spass-Daddy" degradiert (wenn überhaupt),das ist nicht mehr mein Problem...und auch für heranwachsende Kiddies G.s.D. immer weniger eines...
    Nette Grüße,
    SVEA
    _________________________________
    Die wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.
    .
    Jean Cocteau

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    AW: Umgang mit dem Vater

    Ich wäre froh wenn es eine richtige Regelung geben könnte, aber darauf lässt mein Ex sich nicht ein. Wichtiger ist dass er am Wochenende bis in die Puppen feiern gehen kann. Er besucht uns zwar, aber wirklich was mit ihnen machen tut er eigentlich leider nicht. Er ist mehr mit seinem Internet-Handy beschäftigt. Unter der Woche kann er nicht da er bei der Bundeswehr ist und wenn ich ihn darauf anspreche er könne die Kinder auch abholen und mit ihnen wenigstens tagsüber was machen, dann heißt es dass ich ja nur kein bock hätte und rumflirten (und mehr) wollen würde.
    Ich bin froh, dass wenigstens seine Familie ab und zu die Kids auch mal über Nacht nimmt damit ich überhaupt mal alleine rauskomme und auch mal weggehen kann.

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    AW: Umgang mit dem Vater

    Hallo,
    das:
    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    M.M.n. ist für ein Kind eine verlässliche Umgansregelung, an die sich alle Beteiligten halten, besser als die Nicht-Regelung, "er kann das Kind ja jederzeit sehen, wenn er will". Auch für dich als Mutter ist das ja unbefriedigend, denn du musst dich nach ihm richten und hast keine Planungssicherheit.
    trifft genau zu, finde ich!

    Offensichtlich bleibt meistens irgendwer von den drei beteiligten Parteien bei einer solchen Nicht-Regelung vollkommen auf der Strecke. KV, KM, oder Kind. Denn eine Partei wird sich für sich die Rosinen rauspicken.

    Bei uns sind die großen Ferien vorbei, der KV wollte "ganz ehrlich unbedingt" seine Kinder sehen, aber: Ist nichts draus geworden. Er konnte keinen konkreten Termin nennen, und einfach so warten wollen wir nicht mehr.
    Ich durfte mir heftige Vorwürfe anhören, und seitdem ist wieder Funkstille.
    Es gab später noch mal einen Terminwunsch vom KV, und wir stellten uns drauf ein. Nur, um erneut eine Absage zu kassieren.

    Ja, in solchen Momenten verstehe ich @meta1, die sich wünscht, dass der KV einfach aus dem Leben verschwindet! ;)

    Möglicherweise versucht er im September nochmal einen Umgang. Aber wenn ich ehrlich bin, stehen so viele Termine an, dass alle Wochenenden mit irgendwas belegt sind. Bsp. habe ich einmal vor, einen weiteren Tagesausflug zu machen. Kann ich auch alleine. Da könnten die Kinder zum KV. Aber ich hätte keine ruhige Minute, käme es so.
    Irgendwann fällt ihm ein, dass er keine Zeit mehr hat, und dann verschwindet er und lässt die Kinder stehen, wo sie sind. Dafür sind sie aber zu klein.

    Also: Damit ich in "Ruhe" meinen Ausflug machen kann, nehme ich die Rasselbande mit.
    Und der KV wird sich echauffieren, dass ich ihm die Kinder vorenthalte.
    Schwierig, wirklich!

    Mir graut es auch vor nächstem Jahr, wenn einige schulische Entscheidungen anstehen. Dann müsste ich mich theoretisch mit ihm unterhalten, wg. GSR. Aber der KV hat ja eigentlich nicht mal Ahnung, bei welchem Kind Schulwechsel ansteht, oder dass einer jetzt schon in die Schule kommt etc.

    Aber der KV nimmt dennoch für sich in Anspruch, sich komplett über die Maße für die Kinder zu verausgaben und alles für sie zu tun, was in seiner Macht steht. (Außer mir weiß ja keiner, dass das bedeutet: Nichts!)


    Schöne Sommerferien euch noch, LG bimmstein

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    AW: Umgang mit dem Vater

    So, die Ferien sind fast um, der Vater hat ein mal was mit seinem Kind unternommen. Echt super. Leider sind ja bei ihm wegen seiner Arbeit keine festen Termine möglich, so sagt er.
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    AW: Umgang mit dem Vater

    Toll, ich gratuliere zum KV, der immerhin selbst erkennt, dass er keine Zeit hat.

    Habe gerade wieder erfahren, dass ausgerechnet ICH es sein soll, die den Umgang verhindert. Weil ich so oft was mit den Kindern unternehme.
    Die Kinder haben Hobbies und sind sozial engagiert, da ist man bei mehreren Kindern halt öfter mal on tour am Wochenende.
    Ansonsten habe ich dem KV unzählige Male angetragen, doch mal über einen geregelten Umgang und zuverlässige Absprachen nachzudenken.
    Will er nicht.

    Wenn wir uns nach "Absprache" extra mal lange ein Wochenende bewusst frei halten, weil der KV Umgang will, dann hat er die Termin selbst kurzfristig abgesagt, zumindest in diesem Jahr!

    Die armen Kinder, die nie wissen, woran sie sind, und die das Gefühl haben dürften, nur geliebt zu sein, "wenn´s passt"!

    LG, bimmstein

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    AW: Umgang mit dem Vater

    Liebe Bimmstein,

    das hast du passend gesagt, "wenn es mal passt".
    Ich habe immer das gefühl, dass die Kinder wie Besen sind, bei Bedarf werden sie vorgeholt, ansonsten stehen sie im Besenschrank.

    Schönwetter-Papas scheint es aber leider sehr viele zu geben.

    Aber es gibt auch Mütter, die da eher Glück haben. Meine Nachbarin ist verreist mit ihrem neuen Freund, das Kind (1,5 Jahre) ist beim Papa. Bei uns im Dorf ist er schon bekannt, da er sich mehr um das Kind kümmert, als die Mutter, obwohl beide nicht arbeiten.
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