An mir liegt es ja nicht, dass sie ihren Papa nicht sieht. Er sagt, er hätte keine Zeit. Er weiß ja, dass er auch immer kommen kann, macht er aber auch nicht mehr, nachdem ich jetzt beim Amt wegen Unterhalt war.
Und, wie erwähnt, ruft nicht mal während der Ferien an und hat eben nicht häufiger Zeit, als die 2 x in der Woche für 2,5 Stunden.
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Thema: Umgang mit dem Vater
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18.07.2011, 08:40
AW: Umgang mit dem Vater
da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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18.07.2011, 10:36
AW: Umgang mit dem Vater
Klar, meta1, Du möchtest am liebsten, dass er ganz aus Eurem Leben verschwindet und erwartest allen Ernstes, dass Deine Tochter das nicht spürt? Kinder haben da extrem feine Antennen und auch wenn Du nach außen hin sagst, dass sie sich immer sehen können, werden beide es merken, dass es im Endeffekt nur leere Worthülsen sind.
Man sollte schon klar sagen und kommunizieren, was man wirklich möchte.
Geändert von Tahnee (18.07.2011 um 11:01 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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18.07.2011, 10:45
AW: Umgang mit dem Vater
Ich glaube, das siehst du nicht richtig.
Der Papa kam auch noch oder rief an, oben erwähnt, so lange ich noch nicht beim Amt wegen Unterhalt war. Seit dies der Fall war, meldet er sich absolut nicht mehr, außer seinen festen Zeiten.
Und wenn ich den Papa mehrfach gebeten habe das Kind auch mal über Nacht zu nehmen, damit auch ich vielleicht mal ein wenig freie Zeit habe, dies aber nie geht, dann sind das absolut keine Worthülsen.
Und selbst wenn alles so wäre, die du es annimmst, so könnte er, sofern ihm das wichtig ist, das Kind ja ab und an außer der Reihe abholen. Aber, dazu ist und war nie die Zeit.
Er brachte es z.B. fertig zu uns zu kommen, angeblich um sein Kind zu sehen, setzt sich auf den Sessel und schläft.
Wenn er jetzt die 2,5 Stunden sein Kind hat, bringt er es auch fertig lässt sie in der Kneipe (die geschlossen hat) und schläft im Nebenzimmer.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
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18.07.2011, 11:44
AW: Umgang mit dem Vater
Nachdem euer Kontakt stark abgenommen hat, nachdem du wegen Unterhalt beim JA warst, wird er wahrscheinlich nicht begeistert sein von einem Gespräch mit Mediator, um zu einer Umgangsregelung zu finden. Bei so einem Gespräch könnte dann auch angesprochen werden, dass Umgang nicht bedeutet, neben dem Kind ein Nickerchen zu machen.
Ob du erhöhten Betreungsaufwand finanziell bei ihm geltend machen kannst, wenn er sich z.B. in den Schulferien überhaupt nicht kümmert, weiß ich nicht genau, das müsstest du mal beim JA erfragen.
M.M.n. ist für ein Kind eine verlässliche Umgansregelung, an die sich alle Beteiligten halten, besser als die Nicht-Regelung, "er kann das Kind ja jederzeit sehen, wenn er will". Auch für dich als Mutter ist das ja unbefriedigend, denn du musst dich nach ihm richten und hast keine Planungssicherheit.
Mein Ex-Mann und ich hatten eine feste Regelung, an die sich er jedoch nicht gehalten hat, hinterhergerannt bin ich ihm nicht, wenn ihm spontan einfiel, dass er Kinder hat, die er jetzt sehen möchte, kam es darauf an, ob wir schon was geplant hatten oder nicht. Falls ja, wurden hier bis auf ein paarmal am Anfang keine Pläne umgeschmissen. Denn oft genug kam er dann doch nicht. Überhaupt hatte ich immer einen Plan B, den allerdings kann man nur für die Betreuung haben, die enttäuschten und verletzten Kinder hast du natürlich trotzdem. Erklär mal Kindern, die auf gepackten Koffern sitzen und sich auf 2 Wochen Sommerferien mit ihrem Papa freuen, warum der nicht kommt und auch nicht zu erreichen ist
Inzwischen sehen sich mein Ex-Mann und die Kinder sehr selten, was er mittlerweile bedauert, aber der Zug ist abgefahren, die Kinder wissen, dass sie sich nicht auf ihn verlassen können und fordern von sich aus keinen Kontakt. Er spielt in ihrem Leben nur noch eine Statistenrolle.A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
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18.07.2011, 11:51
AW: Umgang mit dem Vater
@ izzie, wie erwähnt, ihm scheinen die 5 Stunden in der Woche zu reichen. Und wegen Mehrzeit hat er ja immer seine Begründung, dass er ja arbeiten muss. Und das sind ja feste zeiten, nur werden die so nicht mehr einzuhalten sein, da ich im Herbst meine Tochter auf der Musikschule anmelden möchte und das wäre an einem der beiden Tage.
Erhöhter Betreuungsaufwand? Wohl eher nicht, wenn er jetzt schon nichts zahlt.
Ich hatte hier nachgefragt, einfach, um mal zu sehen, wie das bei anderen so läuft.
Der Papa hatte sich nicht viel gekümmert, als er noch bei uns war und dies hat sich auch später nicht geändert. Eine zeitlang war es so, dass er sie mehr sah, als er weg war.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
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18.07.2011, 12:05
AW: Umgang mit dem Vater
Uhh, das ist gefährlich!
Ich spreche aus der Theorie, kenne aber deinen Gedanken nur allzu gut.
Ich hätte diesen unzuverlässigen Hansel auch gerne aus dem Leben gehabt. JEDER Kontakt mit ihm ist Chaos, er bringt mich auf die Palme (nebenbei: auch sehr viele andere Menschen, sooo unzuverlässig, wie er ist)
Es ist auch jetzt am schönsten, wenn er seine sechs Wochen in der Versenkung verschwindet, weil dann alles so läuft, wie man es plant. Bei uns war das auch mit ein Trennungsgrund! Ich mache ihn nicht im Nachhinein schlecht.
Aber für die Kinder, bzw EUER Kind, ist es besser, Kontakt zum Vater zu haben. DU willst DEINE Ruhe, aber für das Kind wäre ein Kontakt besser.
Immer wieder muss ich hier enttäuschte Kinder auffangen, das ist nicht leicht. ABER: Ich erlebe an vielen kleinen Schritten, dass sie sich insgesamt wohlfühlen und die Trennung verarbeiten. Was aber ein Prozess ist. Der dauert. Ohne professionelle Hilfe, denn das funktioniert auch. Aber, wie gesagt: Dauert.
Stärkt aber glaub ich auch, wenn man mit solchen Lebenserfahrungen lernt, umzugehen.
Eine Bitte: Du meldest nicht DEIN Kind, sondern EUER Kind auf der Musikschule an. ;)
LG, bimmstein
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18.07.2011, 12:08
AW: Umgang mit dem Vater
Er war zwar bei der Produktion hilfreich, aber sonst....
da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
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18.07.2011, 12:52
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18.07.2011, 13:51Inaktiver User
AW: Umgang mit dem Vater
Liebe meta1,
aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn du regelmäßig Zeit für dich haben möchtest (und das sollte sich m.E. jede Mutter gönnen), dann sieh dich nach anderen Betreeungsmöglichkeiten um. Wie siehts z. B. mit den Großeltern aus? Da die Väter meiner Söhne keine Vereinbarung für regelmäßigen Umgang einhalten wollten/konnten und Übernachtungen unmöglich zu sein schienen, verbringen meine Jungs ein Wochenende pro Monat bei meinen Eltern.
Was die Väter betrifft, so hat der meines großen Sohnes den Kontakt zu ihm völlig verloren, nachdem ich aufhörte, ihm deshalb nachzutelefonieren. Der Vater des jüngeren Sohnes meldet sich alle paar Tage, zwar unregelmäßig aber häufig. Macht Ausflüge mit allen Kindern (seinen beiden Großen und meinen beiden) in unregelmäßigen, z. T. großen Abständen, so gut es geht auf die Bedürfnisse und Termine aller Beteiligten abgestimmt. Ich freu mich dann zwar über die zusätzliche Zeit für mich, es wäre mir allerdings als einzige Möglichkeit Zeit für mich zu haben doch zu wenig und vor allem zu unregelmäßig.
Meiner Meinung nach liegt es in der Verantwortung des Vaters, sein Recht auf Umgang wahrzunehmen. Dass der TE hier Vorwürfe gemacht werden, kann ich ehrlichgesagt nicht nachvollziehen. Sie hat lediglich den Wunsch nach Ruhe geäußert, sowie ihre Verärgerung darüber ausgedrückt, dass der KV sich aus seiner Verantwortung weitgehend herausstiehlt. Und dies hat sie nicht dem Kind gegenüber getan, sondern in einem Forum. Also bitte - wo sonst soll sie ihre Gefühle äußern dürfen? Manche machen gar zum Vorwurf, dass sie diese Gefühle überhaupt hat. Ja und nun? Wenn jemand den Knopf zum Gefühle abstellen gefunden hat, dann möge er mir bitte verraten, wo er zu finden ist, wäre manchmal wirklich praktisch...
Ach ja - gemeinsam erziehende Eltern sagen nie "MEIN" Kind? Immer nur "UNSER" Kind?
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18.07.2011, 16:13Inaktiver User
AW: Umgang mit dem Vater
Hm, also ich finde, zweimal in der Woche nicht zu wenig. Meine Tochter ist 6 und jedes Wochenende bei ihrem Papa. Weil er aber oft unterwegs sein muss, schaufeln wir diese zwei Tage auch öfters auf Wochentage um. Mir wird das langsam zu stressig. Sie soll ja schließlich auch mal ein Wochenende bei uns verbringen

Deshalb werden wir, nachdem sie nun eingeschult wird, es so einrichten, dass sie jedes zweite Wochenende beim Papa ist.
Ich muss aber dazu sagen, dass wir einen guten Umgang miteinander haben und ich trotz großer Enttäuschung auch nicht ihn unbedingt aus meinem Leben haben muss. Ich bin selbst ohne Vater aufgewachsen und in einer schrecklichen familiären Umgebung. Das habe ich nie vergessen und sorge dafür, dass meine Kinder wenigstens Qualität im Umgang mit ihren Bezugspersonen erleben dürfen.
Liebe meta1, versuche bitte im Interesse deiner Tochter deine Verletzungen heilen zu lassen. Sie spürt unter Garantie deine ambivalenten Gefühle. Du lehnst einen Teil ihrer selbst ab, wenn du ihren Vater ablehnst. Sie ist zur Hälfte auch aus ihm entstanden. Da hast du kein Abo drauf! Wenn ER das nicht kapiert, nun gut. So ist das Leben. Aber DU hast es doch auch in der Hand



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