Oh wei.
Ich bin auch strikt gegen Familiengeheimnisse, aber das wäre mir zu heikel mit den Fotos. Zumal die der anderen Kinder. Letztendlich geht es doch darum, den Kleinen zu schützen vor der heftigen Zurückweisung - jedenfalls so lange, bis er ein bisschen besser kognitiv damit umgehen kann. Die emotionale Belastung wird dann auch immer noch groß genug sein.
Ich finde es auch kritisch, dass Du auf der einen Seite sicher bist, wie Du das händeln willst oder wolltest und auf der anderen Seite ihn nach 6 Jahren kontaktierst wegen "es könnte sich ja was geändert haben". Geh mal davon aus, dass ER sich meldet, wenn sich bei ihm was ändert. Alles andere ist Kokolores. Oder: Wunschdenken.
Dein Sohn braucht eine altersgemäße runde Geschichte.
Dazu muss man weder lügen noch die Realitätskeule auspacken.
Paare trennen sich manchmal, das hat er bei Freunden sicher schon mitgekriegt.
Und seine Eltern haben sich halt schon vor seiner Geburt getrennt, während er noch in Deinem Bauch war. Und außerdem gibt es unterschiedliche Menschen, so ähnlich, wie es unterschiedliche Tiere gibt, bei denen die Babypflege ganz unterschiedlich funktioniert. Bei manchen kümmern sich beide Eltern, bei manchen nur ein Elternteil. Und im Prinzip hat er sogar zwei Väter - einen leiblichen, der wie ein Eisbär oder Löwe woanders wohnt und einen, der mit ihm lebt, wie ein ..... öhm .... die Feuermaulbuntbarsche z.B..
Und wenn er erwachsen ist und das will, versprichst Du ihm, dass Du ihm hilfst, mit seinem Vater Kontakt aufzunehmen. Bis dahin weißt Du einfach nichts genaues und löschst am besten auch seine Nummer aus Deinem Handy.
Es sei denn, der Mann oder seine Kinder haben irgendwo einen so öffentlichen Job, z.B. Lehrer oder Fussballtrainer, dass sie sich früher richtig begegnen. Spätestens dann würde ich die Hosen runter lassen. Aber nicht vorher. Blöd natürlich, wenn er sich mal in seine Nichte verliebt im Nachbardorf . ... aber gut, soweit ist es noch nicht.
Aber Deine Geschichte zeigt auch mal wieder, dass man im Ansatz verkantete Geschichten eigentlich schnell lösen müsste ... das verdichtet sich mit der Zeit sonst immer mehr.
Hattest Du nie Bedenken wegen der geringen Entfernung und deshalb das Bedürfnis, das aufzuklären, bevor der Kleine laufen und sprechen konnte?
Fehlte ja noch, dass seine Frau irgendeine Funktion hat, in der der Sohn sie kennenlernt.
Ich würde Magenbeschwerden bekommen bei 10km.
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Thema: Vater droht mit Selbstmord
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13.07.2011, 19:21Inaktiver User
AW: Vater droht mit Selbstmord
Geändert von Inaktiver User (13.07.2011 um 19:24 Uhr)
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13.07.2011, 19:41Inaktiver User
AW: Vater droht mit Selbstmord
gelöscht
Geändert von Inaktiver User (14.07.2011 um 08:27 Uhr)
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13.07.2011, 20:04
AW: Vater droht mit Selbstmord
Also zum Foto: ich habe es meinem Sohn nicht gezeigt und werde das auch nicht tun. Ebenso das der Söhne. Habe das nur eventuell für später gemacht wenn er eventuell mit seinem Vater kontakt will.
Und nein: ich zwinge den Vater zu nichts. Meine Güte, ich habe nach 6 Jahren einfach mal wieder angefragt wies aussieht..... das ist doch echt kein Drama. Und mir ist ja jetzt auch klar das sich da nichts ändert und das ist ok. Aber ich muss das wissen, einfach für meinen Sohn. Wegen 10 km, also die beiden ältesten Söhne wohnen in einem ganz anderen Landesteil und wir haben keine Überschneidungspunkte, auch nicht mit seiner Frau.
Ich habe diesen Mann weder ausgesucht Vater meines Kindes zu werden noch werde ich ihn dazu zwingen. Ich wollte nur ein paar Antworten finden wie ich meinem Sohn gegenüber damit umgehe. Ich glaube das weiss ich jetzt auch.
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13.07.2011, 21:54Inaktiver User
AW: Vater droht mit Selbstmord
Also mir fehlen da echt die Worte!
Bin sehr froh, dass die TE einen vernünftigen, ausgeglichenen Eindruck macht und ihr Kind ganz offensichtlich sehr liebt (also doch ein Kind der Liebe -das ist nämlich jedes Kind -wert, geliebt zu werden).
Total herzlos, deine Einstellung, I dille...
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13.07.2011, 23:26Inaktiver User
AW: Vater droht mit Selbstmord
gelöscht
Geändert von Inaktiver User (14.07.2011 um 08:27 Uhr)
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14.07.2011, 13:26
AW: Vater droht mit Selbstmord
Liebe Mondkalb,
ICH habe Dich auch so verstanden.
Finde es viel mutiger, sich für ein nicht-eheliches Kind zu entscheiden, als es abzutreiben
Dass Du Deinen Sohn liebst, ist deutlich zu erkennen (jedenfalls für mich).
Kann auch gut nachvollziehen, dass Du Dir Gedanken darüber machst, was sein wird, wenn Dein Sohn später einmal seinen biologischen Vater kennen lernen möchte.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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14.07.2011, 15:16

denn, u.a.:
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... na ja, es könnte jetzt auch so sein:
mit seiner Drohung (s. Strangtitel) will er Dich manipulieren - und Du schützt ihn (also funktioniert sein *Plan*) ...
... die (Deine eigene) Antwort darauf wirst Du kennen
Darf ich mich mit so kleinen Notlügen durchhangeln bis mein Sohn gross genug ist um die ganze Wahrheit zu erfahren????
...
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14.07.2011, 22:07
AW: Vater droht mit Selbstmord
Ich würde ihm sagen, dass ihr kein Paar wart und schon getrennt wart bevor er geboren wurde. Und dass es eine schöne Zeit war und du den Vater sehr gern mochtest , aber dass ihr nicht zusammenleben wolltet.
Und später, wenn er älter ist, kann er den Kontakt zu seinem Vater selbst suchen.
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14.07.2011, 22:15Inaktiver User
AW: Vater droht mit Selbstmord
Falls er sich nicht bis dahin umgebracht hat......

Liebe mondkalb, ich schüttle den Kopf über diesen Mann. Du hast hier schon sehr konstruktive
Antworten erhalten, wünsche dir und deiner Familie alles Liebe und ein glückliches Leben für deinen
Sohn, mit oder ohne "Erzeuger"
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15.07.2011, 14:11
AW: Vater droht mit Selbstmord
Ich danke für alle konstruktiven Beiträge. Dani, so hab ich das auch bisher gemacht. Ich habe meinem Sohn erklärt das wir nur kurz zusammen waren, das es schön war und das er jetzt eine andere Familie hat und wir eine eigene Familie sind, so in dem Stil. Ich habe nie böse über ihn geredet und das werde ich auch nicht tun. Mein Sohn soll sich später eine eigene Meinung über seinen biologischen Vater bilden ohne negatives von mir. Ich habe diesem Mann gegenüber eingentlich nur Mitleid. Ich nehme ihn auch nicht in Schutz. Das Verhalten ist total daneben aber offensichtlich hat er die Kontrolle über sein Leben verloren.... also ich will da nicht tauschen. Da ich das Gefühl habe ich habe mein Leben (trotz einigem Chaos in der Vergangenheit) ganz gut im Griff, meinem Sohn gehts gut so habe ich keine Lust viel Energie in diese Sache mit dem bioligischen Vater zu investieren. Ich habe eine klare Ansage von ihm und fertig.... Zumal der wichtigere Vater ja wohl derjenige ist der mit meinem Sohn zusammen war seit er 2 Jahre alt ist (nämlich mein jetziger Partner). Ein Kind machen ist keine Kunst, eines grosszuziehen schon mehr. Und das Argument "er ist kein Kind der Liebe". Da kann ich ja nur lachen. Ich glaube manche lesen zuviel Kitschromane....



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