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Thema: Gemeinsames Sorgerecht
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10.06.2011, 13:21
AW: Gemeinsames Sorgerecht
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)
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10.06.2011, 13:28
AW: Gemeinsames Sorgerecht
Stimmt. Du hast Recht, izzie. Kenne aber auch eines, da ist die Mutter mehrere Hunderte Kilometer weg gezogen - und der Vater musste trotzdem die Kosten des Umgangs tragen.
Ausschlaggebend war da, das die Mutter in der Umgebung keinen Job ausüben konnte, glaube ich.
Käme wohl auf den Richter an?
Grundsätzlich geht es mir darum, dass jetzt in der akuten Trennungsphase die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Einer Zukunft, die evntuell ganz anders aussehen kann, wenn die Gemüter sich beruhigt haben...
Viele Grüsse
annapaulemaxThe aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)
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10.06.2011, 15:10Inaktiver User
AW: Gemeinsames Sorgerecht
Hallo,
ich bin mir nicht sicher, inwieweit ich aus dem Nähkästchen plaudern kann.
Meine Schwester ist seit die Kleine 1 Jahr alt ist, dreimal die Woche zum Job gependelt, an den Tagen hat sie morgens um 7 angefangen, und bis nachmittags gearbeitet, so hat sie einen 60% Job in drei Tagen gemacht, an den Tagen hat er die Kleine zur Krippe gebracht.
Er ist Anfang April ausgezogen, meine Schwester hat mit Mühe und Not Kind und Job gehändelt und vier Wochen später am Arbeitsort Krippenplatz und Wohnung gefunden, ein absoluter Glücksfall
Das Ganze ist jetzt vier Wochen her, er LEIDET, er erzählt im Freundeskreis übrigens , wieviel er jetzt stemmen muß, dabei hat er sich außer um seine Möbel um nix gekümmert. Den Rest hatte meine Schwester allein an der Backe!
Danke für Eure Anregungen, werde sie weitergeben!
VG NNMi
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10.06.2011, 15:18Inaktiver User
AW: Gemeinsames Sorgerecht
alles klar, sie ist schuld, weil er ausgezogen ist. Natürlich hätte sie als verantwortungsvolle Mutter nicht wegziehen dürfen, bis er sich wieder eingekriegt hat. Was mit dem Job wird, ist ja ganz egal, Hauptsache, er kann seine Vaterrechte wahrnehmen. Und wie er das macht, ob nun einmal im Vierteljahr oder Dienstagsnachmittags, das soll sie mal schön ihm überlassen.


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12.06.2011, 07:18
AW: Gemeinsames Sorgerecht
Liebe Ina
Meinst du mich?
Nein, ich finde nicht, dass sie "Schuld" ist, weil er ausgezogen ist - es hatte sich für mich so gelesen, dass sie die Trennungsentscheidung getroffen hat, da hatte ich mich aber verlesen.
In meinen Augen geht es aber in der Frage wie nach einer Trennung mit der Elternschaft umgegangen wird nicht automatisch um Schuld am Scheitern der Beziehung - die ist in der Frage wie es den Kindern geht nicht immer relevant. Abgesehen davon ist die Frage nach der Schuld auch sehr schwer zu beantworten ohne eine Beziehung länger zu kennen. Derjenige, der sich trennt ist nur manchmal weiter in seinen Überlegungen als der andere und deshalb teilweise eher zu vorausschauenden Entscheidungen fähig.
Schmerzen, Verletzungen und emotionale Unsicherheit verspüren oft beide - Trennungen sind eine grosse Belastung.
Mir geht es aber um etwas anderes. Die Zeit direkt vor und nach einer erfolgten Trennung ist oftmals eine sehr emotionale, die sehr von Wut, Enttäuschung, Verletzungen etc. geprägt ist. Oftmals hasst man den Partner förmlich (egal ob man der Trennende oder der Getrennte ist) - es ist eine völlige Ausnahmesituation.
Leider wird aber, wenn man Kinder hat, in dieser Zeit oft auch die Weichen für den weiteren Umgang der einzelnen Elternteile mit den Kindern gelegt.
Deswegen plädiere ich nur dafür, weitreichende Entscheidungen, die die Kinder betreffen, mit grösstmöglicher Behutsamkeit zu treffen - eben weil man die Dinge oft anders bewertet, wenn man nicht mehr so sehr in einer Ausnahmesituation steckt sondern sich wieder etwas erholt hat.
Viele Grüsse
annapaulemaxThe aim of life is to live, and to live means to be aware, joyously, drunkenly, serenely, divinely aware (Henry Miller)
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13.06.2011, 11:01
AW: Gemeinsames Sorgerecht
Nichtnurmami
Dass das 'schlimme Verhalten' meines Stiefsohnes nach Papa WE uns angelastet wurde, war ja klar. Wir waren die bösen, und die Km die Gute.Nach den Papa WE ist die Kleine ganz durch den Wind, sie schlägt und tritt nach der Mama, schreit sie an, daß sie böse wäre und fing vor einer Woche an, sich selbst zu verletzen,(Windel runter und mit den Fingernägeln ganz tief in die Pobäckchen reingekratzt) dabei schreit sie wie am Spieß, bei mir (und meiner Schwester) läuten da die Alarmglocken.
Zum Glück konnte sie diese Masche nicht lange aufrecht erhalten, es wurde klar, dass das Kind von ihr so manipuliert wurde, dass er aurastete, wenn er wieder nach hause kam.
Könnte es sein, dass Deine Schwester, ungewollt, dazu beiträgt, dass die Kleine verunsichert ist wenn sie wieder da ist?Geändert von xanidae (13.06.2011 um 11:41 Uhr) Grund: zitat repariert, wg. verständnis
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13.06.2011, 13:54Inaktiver User
AW: Gemeinsames Sorgerecht
Hallo Spaghetti (soviel Nettiquette sollte sein!)
Nur mal zum besseren Verständnis, er ist Anfang April ausgezogen, Anfang Mai hat sich meine Schwester ne Wohnung genommen, da die andere zu teuer war. Seit Anfang Mai wird die Kleine alle 14 Tage bei ihm mit der "Next"(??), sowie "unklaren Verhältnissen" konfrontiert! DAS ist absolut grenzwertig! Finde ich!
Ich kenne Eure "Zeitfenster" nicht, hoffe es für Deinen Stiefsohn nicht, daß es so oder ähnlich gelaufen ist!
Schon allein, wie Du von der KM sprichst, da stellen sich mir die Haare auf, "Masche" ??? Daß da evtl. ein Kind leidet, ist dir wohl ziemlich egal???
Bei meiner Nichte wird durch die Mama nix manipuliert, der Mailbriefwechsel findet ohne das Kind statt und die Übergaben gehen kurz und sachlich vor sich.Daß ne 2 1/2 jährige Maus die Welt nicht mehr versteht, liegt ja wohl auf der Hand.
In den Tagen dazwischen kriegt sie sich dann wieder ein und nach 14 Tagen das Ganze wieder von vorn.Ist auch schon in der Kita aufgefallen!
Ich verstehe halt nicht, warum mein Exschwager, wenn er "das Beste für's KInd will" nicht erstmal "geordnete Verhältnisse" schafft, muß ja kein eigenes Zimmer sein, aber ein Bett und ne kleine Spielecke in einer eigenen Wohnung sollte schon vorhanden sein!
meint die NNMi
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15.06.2011, 11:18
AW: Gemeinsames Sorgerecht
Liebe Nichtnurmami,
ich verstehe Dich da sehr gut:
Mein Exmann hat das bis heute nicht geschafft. Unser Sohn ist jetzt 11 (und wir sind seit 2,5 Jahren getrennt) und hat dort nicht mal ein eigenes Bett. Die Folge ist, dass unser Sohn immer weniger gern zu Papa will. Der wiederum macht zwar oft einen riesigen Aufstand (zumindest verbal), wie wichtig ihm sein Kind ist, ist aber nicht mal ansatzweise bereit, an den konkreten Problemen etwas zu ändern.Ich verstehe halt nicht, warum mein Exschwager, wenn er "das Beste für's KInd will" nicht erstmal "geordnete Verhältnisse" schafft, muß ja kein eigenes Zimmer sein, aber ein Bett und ne kleine Spielecke in einer eigenen Wohnung sollte schon vorhanden sein!
Seit neuestem hat er nicht nur eine Freundin, nein, zwei gleichzeitig. Und nimmt zu beiden das Kind mit, dem dann gesagt wird, er solle aber der jeweils anderen nichts erzählen.
Natürlich habe ich mit ihm darüber gesprochen, aber was nutzt es? Nichts!
Was soll man auch von einem Menschen erwarten, der die Bedürfnisse seines Kindes überhaupt nicht wahrnimmt?
Das scheint mir in Eurem Fall auch so zu sein.
Es geht gar nicht ums Kind... Leider!Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.



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