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    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Angesichts dessen, dass der Mann soviel Einkommen hat, wie die anderen drei zusammen, finde ich 1/3 - 2/3 nicht wirklich fair. Erst recht nicht, wenn die TE für den Mann mitarbeitet (= Haushalt erledigt).
    DAS sehe ich genau so wie Du, liebe Analuisa.

    @Mandelblüte
    Was die Arbeit im Haushalt angeht, die wird für mich dann mehr. Da er Vollzeit arbeitet und ich nur Teilzeit, (was ja so auch nicht ganz richtig ist, denn ich hab eine 3/4 Stelle) ist es für ihn auf der Hand, dass ich den größten Teil mache.
    Einkaufen sind wir bis jetzt immer zusammen, aber wenn er dann fest bei mir wohnt, wird sich das sicher auch schnell erledigen
    Im übrigen äußere ich mich nicht zu Deinen Postings. Dann würde es nämlich nicht lange dauern und der Thread würde geschlossen.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  2. Inaktiver User

    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    kann mir jemand erklären, warum 1/3 und 2/3 nicht fair ist, wenn sie zwei Kinder hat (also für drei Personen zuständig ist) und ein deutlicher Teil ihres Geldes Unterhalt vom Vater ist, der extra dafür da ist, den Unterhalt für die Kinder zu bestreiten?

    ich fände das großzügig von ihm - wenn auch angemessen.

    und jede andere "Erwartung" würde mich als Mann wohl reißaus nehmen lassen.

  3. Moderation

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    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    kann mir jemand erklären, warum 1/3 und 2/3 nicht fair ist, wenn sie zwei Kinder hat (also für drei Personen zuständig ist) und ein deutlicher Teil ihres Geldes Unterhalt vom Vater ist, der extra dafür da ist, den Unterhalt für die Kinder zu bestreiten?
    Ich habe es versucht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich fände das großzügig von ihm - wenn auch angemessen.
    Was denn nun? Großzügig oder angemessen? Wobei ich bei der 2/3 und 1/3 Regelung nichts Großzügiges sehen kann.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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  4. Inaktiver User

    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Mir wäre das immer noch nichts, und ich bin immer noch sicher, dass ich mich von solchem Mann trennen würde.

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    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    kann mir jemand erklären, warum 1/3 und 2/3 nicht fair ist, wenn sie zwei Kinder hat (also für drei Personen zuständig ist) und ein deutlicher Teil ihres Geldes Unterhalt vom Vater ist, der extra dafür da ist, den Unterhalt für die Kinder zu bestreiten?
    Das frage ich mich auch. 50/50 fände ich okay, wenn der Mann deutlich mehr Geld zur Verfügung hätte und entsprechend auch einen höheren Lebensstil halten wollte. Dann könnte man von der Frau nicht verlangen, dass sie den subventioniert. Aber auf der anderen Seite kann man von dem Mann m.E. auch nicht verlangen, dass er die Kinder subventioniert, indem er genauso viel zum gemeisamen Lebensunterhalt beiträgt wie die Frau mit Anhang. Bei der 1/3 zu 2/3 Regelung werden die Kinder zusammen wie ein Erwachsener gewertet, das erscheint mir fair. Das sie am Ende dann weniger Geld übrig behält, ist eben auch den unterschiedlichen Lebensumständen geschuldet. Warum sollte er das ausgleichen müssen? Würde ich an Stelle der Frau auch nicht wollen, allein schon um es nicht irgendwann vorgehalten zu bekommen.
    Und wie skirbifax schon weiter vorne schrieb, wird es in der Praxis vermutlich dann eh darauf hinauslaufen, dass er das eine oder andere noch zusätzlich zahlt, weil sie es sich nicht leisten kann. Das geht ja in die Rechnung gar nicht ein. Aber das ist dann eben auch keine Verpflichtung, sondern etwas, was freiwillig geschieht.

    Und bei der Hausarbeit sehe ich es so, dass derjenige, der weniger arbeitet, grundsätzlich auch den größeren Anteil an Hausarbeit übernehmen sollte. Wie das dann im einzelnen aussieht, lässt sich ja verhandeln. U.U. kann eine dreiviertel Stelle mit Überstunden und langer Fahrtstrecke ja genauso viel Zeit in Anspruch nehmen wie ein Vollzeitjob um die Ecke ohne Überstunden. Das sollte dann natürlich schon entsprechend berücksichtigt werden.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  6. Moderation

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    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    die TE hat ja nicht geschrieben, dass er sich gar nicht an den Arbeiten daheim beteiligen wird. Welchen Anteil und was er übernimmt, werden die beiden sicher noch auskaspern.

    Die TE stellt konkrete Überlegungen an und macht beileibe nicht den Eindruck, als würde sie sich von ihrem Partner einfach so übervorteilen lassen. Aber ich werde den Eindruck nicht los, als würde man hier den Partner als jemanden sehen wollen, der sich ins gemachte Nest setzen möchte, und die TE als naives Weibchen, das sich das gefallen lässt.
    Meinst du damit mich? Dann hättest du mich aber sehr missverstanden. Meine Antwort bezog sich nur auf den einen Satz von dir, den ich zitiert habe.


    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Das frage ich mich auch. 50/50 fände ich okay, wenn der Mann deutlich mehr Geld zur Verfügung hätte
    Hat er doch. Er verdient deutlich mehr als die TE - der Einkommensgleichstand kommt dadurch zustande, weil zum Einkommen der TE Kindergeld + Unterhalt (die ja eigentlich Einkommen der Kinder sind) hinzugerechnet wurden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    kann mir jemand erklären, warum 1/3 und 2/3 nicht fair ist, wenn sie zwei Kinder hat (also für drei Personen zuständig ist) und ein deutlicher Teil ihres Geldes Unterhalt vom Vater ist, der extra dafür da ist, den Unterhalt für die Kinder zu bestreiten?
    Das wissen wir nicht, ob es ein "deutlicher Teil" ist - die TE hat nur gesagt, dass ihr Einkommen + Ki-Geld + Unterhalt zusammen seiner Einkommenshöhe entspricht.

    Warum ich das nicht fair finde? Angenommen, die Frau kriegt durch ihre 3 Einkommensarten 2000 Euro zusammen. Der Mann ebenso.

    Angenommen, die Miete (+ Nebenkosten, Tel. etc.) kostet 1000, das Essen 500 Euro im Monat (absichtlich pauschale Beträge, die aber nicht unrealistisch sind). Dann würden Frau + Kinder 1000 Euro (2/3 von 1500) für die gemeinsame Kasse zahlen, der Mann 500. Blieben für die privaten Bedürfnisse von Frau und zwei Kindern = 3 Personen (Kleidung, Freizeit, Bus/Auto, Schulbedarf, Klassenfahrten) 1000 Euro übrig, für die privaten Bedürfnisse des Mannes = 1 Person (dito) 1500. Findest du das gerecht?

    Ich scheue mich, einen konkreten Vorschlag zu machen - ich versuche mir gerade, eine Meinung zu bilden. Für konkrete Vorschläge haben wir, denk ich, zuwenig Zahlen - und die TE scheint mir durchaus in der Lage, ohne unsere Vorschläge ein für sie passendes Modell zu entwickeln.

    Ich hatte eine solche Situation noch nicht - ich habe mit dem Vater meiner Kinder zusammengelebt, und bin seit einigen Jahren alleinerziehend. Ich denke aber, je mehr ich darüber nachdenke: ich würde, wenn ich mit einem neuen Partner zusammenziehen würde, und es wären Kinder dabei - und zwar egal wessen Kinder das nun sind - kein ständiges Hin- und Hergerechne meins - deins - unseres haben wollen. Wenn ich das Vertrauen nicht hätte, dass sowas geht mit dem Menschen mit dem ich zusammensein will .. ja, dann würde ich wohl (noch) nicht zusammenziehen.

    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  7. Inaktiver User

    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Warum ich das nicht fair finde? Angenommen, die Frau kriegt durch ihre 3 Einkommensarten 2000 Euro zusammen. Der Mann ebenso.

    Angenommen, die Miete (+ Nebenkosten, Tel. etc.) kostet 1000, das Essen 500 Euro im Monat (absichtlich pauschale Beträge, die aber nicht unrealistisch sind). Dann würden Frau + Kinder 1000 Euro (2/3 von 1500) für die gemeinsame Kasse zahlen, der Mann 500. Blieben für die privaten Bedürfnisse von Frau und zwei Kindern = 3 Personen (Kleidung, Freizeit, Bus/Auto, Schulbedarf, Klassenfahrten) 1000 Euro übrig, für die privaten Bedürfnisse des Mannes = 1 Person (dito) 1500. Findest du das gerecht?
    ja

  8. User Info Menu

    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Angenommen, die Miete (+ Nebenkosten, Tel. etc.) kostet 1000, das Essen 500 Euro im Monat (absichtlich pauschale Beträge, die aber nicht unrealistisch sind). Dann würden Frau + Kinder 1000 Euro (2/3 von 1500) für die gemeinsame Kasse zahlen, der Mann 500. Blieben für die privaten Bedürfnisse von Frau und zwei Kindern = 3 Personen (Kleidung, Freizeit, Bus/Auto, Schulbedarf, Klassenfahrten) 1000 Euro übrig, für die privaten Bedürfnisse des Mannes = 1 Person (dito) 1500. Findest du das gerecht?
    Eigentlich schon, denn ohne den Mann bliebe ihr vermutlich noch weniger. Nehmen wir mal an, sie würde alleine 700 Euro Miete zahlen und fürs Essen 400. Dann wären das 1100 Euro, und es blieben ihr noch 900, also 100 Euro weniger als in Deiner Rechnung.

    Nehmen wir nun mal an, der Mann hat alleine eine Miete von 600 Euro und Lebensmittelkosten von 200 Euro. Wären 800 Euro, und es blieben ihm noch 1200 Euro, also 200 Euro weniger als in Deiner Rechnung.

    Das hieße, das beide vom Zusammenleben finanziell profitieren, die Frau nur etwas weniger als der Mann, was ich aber in der genannten Höhe nicht ungerecht fände.

    Auf die Dauer fände ich es sicherlich auch sinnvoller, das verfügbare Einkommen von beiden als einen Topf zu sehen. Aber das gleich beim Zusammenziehen so zu handhaben, wäre mir zu früh. Und es ist ja auch die Frage, was beide mit dem restlichen Einkommen machen. Bei der Frau wird es vermutlich für Ausgaben rund um die Kinder draufgehen, der Mann spart womöglich einen beträchtlichen Teil, der ja dann u.U. auch wieder allen zu Gute kommt. Oder er hat vielleicht ein teures Hobby. Da würde ich dann aber nicht von ihm verlangen, darauf zu verzichten zugunsten von Kindern, die nicht von ihm sind. Zumal der Alltag mit nicht eigenen Kindern möglicherweise ohnehin nicht ganz einfach und reibunglos ist. Da wird der Mann ja auch schon einige Zugeständnisse machen müssen. Warum ihm dann nicht wenigstens das Mehr an Geld gönnen?

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  9. Inaktiver User

    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Ich denke aber, je mehr ich darüber nachdenke: ich würde, wenn ich mit einem neuen Partner zusammenziehen würde, und es wären Kinder dabei - und zwar egal wessen Kinder das nun sind - kein ständiges Hin- und Hergerechne meins - deins - unseres haben wollen. Wenn ich das Vertrauen nicht hätte, dass sowas geht mit dem Menschen mit dem ich zusammensein will .. ja, dann würde ich wohl (noch) nicht zusammenziehen.

    noch einmal - das ist doch eine völlig andere Frage - wie die gemeinsamen Kosten pauschal aufgeteilt werden - und ob im Alltag 1,50 Euro auseinandergerechnet wird.

    Kleinlichkeit im Alltag kann es auch bei 50:50 geben, Großzügigkeit im Alltag auch bei 1/3 und 2/3.
    Das ist eine völlig andere Dimension.


    ansonsten hat Malina das bestens erklärt, warum 1/3 zu 2/3 gerechter ist als 50:50.

  10. User Info Menu

    AW: Wie teilt ihr die Kosten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    noch einmal - das ist doch eine völlig andere Frage - wie die gemeinsamen Kosten pauschal aufgeteilt werden - und ob im Alltag 1,50 Euro auseinandergerechnet wird.
    Eben. Wenn der Mann jetzt beim gemeinsame Familienausflug nur für sich von seinem Geld ein Eis kauft und die Frau für sich und ihre Kinder von ihrem Geld drei Eis kaufen müsste, fände ich das knickerig. Genauso wenig würde ich als Frau aber erwarten, dass er bei solchen Gelegenheiten immer automatisch für alle bezahlt. Und wenn er doch täte, hätte ich zumindest den Wunsch, mich dann anderweitig zu revanchieren. Für selbstverständlich hielte ich das nicht. Aber ich finde generell, dass man nicht automatisch von dem, der mehr hat, erwarten kann, dass er auch mehr bezahlt. Ob Geld noch in mein und dein aufgeteilt oder als gemeinsames Einkommen betrachtet wird, hängt in meinen Augen vom Verbindlichkeitsstatus der Beziehung ab. Und wenn Kinder von einem anderen Mann dazu kommen, wird die Situation eben noch ein Stück komplizierter.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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