Guten Morgen,
vielen Dank erst mal für Eure vielen Antworten
Ich war beim lesen der ganzen Antworten zwischen drin ein wenig geschockt. Ich will mit ihm zusammen ziehen und nicht mich von ihm trennen. Heiraten vielleicht, aber das steht für mich noch nicht zur Diskussion.
So, jetzt zum eigentlichen Thema zurück. Mit Kindergeld und Unterhalt für meine beiden Kinder, habe ich soviel, wie mein Freund zur Zeit verdient. Von daher war mir von vorherein klar, dass wir nicht halbe-halbe machen können.
Meine Kinder und ich wohnen in einer 4-Zimmerwohnung. Die Miete liegt mit Nebenkosten bei 620,00 Euro + Strom, Telefon und Versicherungen wären wir dann bei ca. 800 Euro Fixe Nebenkosten.
Da mein Freund ein guter Esser ist und er gut das ist was meine Kinder und ich zusammen isst, haben wir bis jetzt immer halbe-halbe gemacht.
Die Idee mit einem Haushaltskonto hatte ich auch schon. Da zahlt dann jeder seinen Teil drauf.
Er meinte wenn er sich an den Fixenkosten mit 300 Euro beteiligt, wären wir beide ganz gut dran. Ich denke er hat Recht. Das wäre fair.
Bei großen Anschaffungen haben wir bis jetzt immer halbe-halbe gemacht, auch wenn das Auto kaputt gewesen ist.
Ich denke das es auch sinnvoll ist, wenn jeder noch sein "Taschengeld" hat. Versicherungen, die einen Persönlich betreffen, die sollte jeder für sich selber zahlen z.B private Rentenversicherung.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 87
Thema: Wie teilt ihr die Kosten?
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03.06.2011, 08:38
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Viele liebe Grüße
Oonagh
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03.06.2011, 09:46Inaktiver User
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Unterhalt und Kindergeld sind dafür da, den Unterhalt der Kinder und alles, was damit zusammenhängt, sicherzustellen. Deshalb ist es mMn unfair, dass dieses Geld auf dein Gesamteinkommen aufgerechnet wird.
Wenn du in der Zukunft dann auch klar trennst, wenn es um Kosten wie Klassenfahrt oder ähnliches geht, dürfte auch kein Streitargument ziehen, dein Freund würde deine Kinder mit durchfüttern.
Konten würde ich getrennt halten und auch sonst ganz genau auf Dein und Mein achten (z. B. Autoreparaturen, Tankkosten usw.)
Ich musste im Laufe der Jahre die Erfahrung machen, dass das liebe Geld Streitthema Nummer Eins wird, sobald mal einem eine Laus über die Leber läuft. Gut, wenn dann wenig Angrifffläche da ist.
Du könntest also deinen Freund bitten, prozentual anteilig zu seinem Einkommen sich an den Fixkosten Miete/Nebenkosten zu beteiligen. Haushaltskasse würde ich halbe/halbe trennen. Der Mann ist erwachsen und - wie du selbst ja erwähntest - isst er entsprechend gut.
Kläre besser vorher alles (!). Dein Freund scheint kein sehr großzügiger Mensch zu sein, so wie du ihn beschreibst. Das ist auch nicht weiter schlimm. Du musst es dir einfach nur klar machen und danach handeln. Dann wirst du auch nicht eines Tages überrascht
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03.06.2011, 12:45Inaktiver User
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Ich sag ja, ist ne WG, keine Familie.

Man könnte ein "Kinderkonto" einrichten und davon die anteiligen Kosten der Kids am gesamten Haushalt bezahlen.
Wenn die Kids mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, müssen sie sich nicht an den Kosten des Autos oder der Reparaturen beteiligen.
(Unterhalt und Kindergeld sind eben nicht Einnahmen der Kinder, sondern dienen der Mutter dazu, den Lebensunterhalt zu sichern.)
Halbe-Halbe beim Haushalt?
Wieso?
Drei Personen verbrauchen mehr Klopapier, Essen und Selters und als einer - auch wenn Mr. Right ein Vielfrass ist.
Und der 13jährige wird Mr. Right bald Konkurrenz machen, was das Essen angeht. Männliche Pubertisten vernichten mehr Essen, als ein Kühlschrank hergeben kann!
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03.06.2011, 13:52
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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Was bringt Sie aus der Fassung?Beziehung im AlltagTrennung und ScheidungÜber das KennenlernenForum für AlleinerziehendeReine Familiensache
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03.06.2011, 14:10
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
So ganz genau aufgerechtnet 50/50....echt gruselig....und frau benutzt mehr Klopapier wie mann...vielleicht sollte man mal zählen wie viel Klopapier jeder verbraucht.Drei Personen verbrauchen mehr Klopapier, Essen und Selters und als einer - auch wenn Mr. Right ein Vielfrass ist.
Und der 13jährige wird Mr. Right bald Konkurrenz machen, was das Essen angeht. Männliche Pubertisten vernichten mehr Essen, als ein Kühlschrank hergeben kann!
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Ich hoffe das ist nicht die norm.Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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03.06.2011, 15:23Inaktiver User
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Der eine duscht 10 Minuten, die eine badet jeden zweiten Tag, die Mädchen verbrauchen Tampons und Binden - das sollte von den Kosten für die Jungs abzogen werden - etc.pp...
In einer Familie das anteilig zu berechnen ist ja wohl ein Witz.
Oder ein Fall für einen Excel-Spezialisten.
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03.06.2011, 15:26Inaktiver User
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
was miete und nebenkosten betrifft - lässt es sich durchaus anhand der personenzahlen sortieren.
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03.06.2011, 16:03
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Jein. Kommt darauf an, wie man wohnt. Garagenmiete, evtl. Kellernutzung (Fitnessraum, Werkstatt), Garten oder Terrasse erhöhen den Wohnwert und -komfort, der ihm auch einen Preis wert sein müsste. Das lässt sich in meinen Augen wieder schwieriger quantifizieren.
Grundsätzlich ist es wichtig, eine Lösung zu finden, bei der alle ein gutes Gefühl haben. Und alles lässt sich in meinen Augen nicht in Heller und Pfennig ausrechnen - es sei denn man gründet eine WG - aber auch da gibt es immer wieder Streit, weil der eine so viel Wasser/Strom verbraucht und der andere viel weniger. Da muss ich Sleepie zustimmen.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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03.06.2011, 16:07
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
Würde er für 300 Euro ein Apartment incl. Heizkosten, Strom,GEZ, Telefon und Wasser bekommen?
Wie wird das mit den Haushaltsüblichen Arbeiten gehalten?
Achtet er da auch strikt auf drei Teile du einen Teil er.
Kocht er für sich oder machst du das weils halt praktischer ist?
Kümmert er sich um seine Wäsche selber, erledigt er ¼ der Aufräum- und reinigungsarbeiten?
Oder machst du das weil du ja weniger arbeitest.
Mag sein das du zusammen ziehen und nicht dich trennen willst aber bei einem Mann der so genau rechnet würde ich sehr darauf achten das ich nicht durch Sachleistungen am ende mächtig drauf zahle.
Ist kein schwarzsehen von mir. Habe ich nur Jahre lang so gemacht weil es ihm irgendwann nach Abschluss der Meisterprüfung ja besser gehen würde. Nur ist es danach genau so weiter gelaufen obwohl er das dreifache meines Einkommens hatte.Du brauchst keinen Grund um zu gehen wenn du keinen mehr hast um zu bleiben (Ina Müller)
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03.06.2011, 18:42Inaktiver User
AW: Wie teilt ihr die Kosten?
In Geldangelegenheiten würde ich das Romantisieren lieber lassen. Eine Scheidung kann heute die Existenz kosten bzw. eine Scheidung nach einer Ehe, während der aus romantisch-naiven Gründen eher auf "Familie" denn auf "WG" gesetzt wurde.
Mein Ex hat sich gerichtlich und mit immensen Anwaltskosten um 50 € Rentenanteil gestritten (und verloren
). Der fing auch schon vor unserem Zusammenzug an, bei jedem Restaurantbesuch zu rechnen.
Und? Wie romantisch ist das?



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