Ich habe meine Gefühle immer sehr zurückgehalten (obwohl welche da waren und ich die Sache jetzt auch noch nicht vergessen habe), weil er sich auch nur sehr ambivalent verhalten hat. Ich denke, dass was draus geworden wäre, wenn das beide gewollt hätten. Ich glaube nicht an das große Missverständnis à la Romeo und Julia. Wer zusammen sein will, kommt auch zusammen, egal, wie kompliziert die Umstände sind.
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25.05.2011, 13:20
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
Der Gipfel des Wahnsinns ist es, auf Veränderungen zu hoffen, ohne etwas zu verändern. A. Einstein
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25.05.2011, 13:24
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
Das kann ich nur unterschreiben (obwohl ich ja noch nicht soooo lange erfahrung habeMir ist es sehr schwer gefallen, von dem Ideal Abschied zu nehmen. Im Nachhinein muss ich allerdings sagen, dass das Ideal auch vorher bei Weitem nicht vorhanden war.
Das höre ich im Übrigen auch von vielen Frauen, die nicht allein erziehend sind.
Ich glaube, man kann sich die Frage: Kind oder nicht? immer nur für sich selbst überlegen, man hat niemals eine Garantie, auch nicht, wenn eigentlich ein Partner da ist. Es bleibt immer Deins... Denke ich.
)
aber es ist eben nur deine entscheidung und du musst damit leben können. in welcher richtung auch immer.
und eben: wie realistisch ist denn das idealbild?
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25.05.2011, 13:27
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
Ja, das habe ich auch schon öfter gehört und auch selber gesehen. Aber es ist vielleicht auch nicht gerade die optimistischste Herangehensweise die klägliche Realität immer an einem Ideal zu messen. DA kann man ja nur schlecht abschneiden und sich unzufrieden machen. Vllt sollte man sich mit kleinen Ideal-Inseln über Wasser halten, z.B. wenn man mal in der Weihnachtszeit zusammen backt. Hm, ist schon sehr profan ...
Das sehe ich exakt genauso. Man kann sich letztlich nur auf sich selbst verlassen. Hat aber auch was Positives, es macht einen unabhängig und selbstbewusst.Der Gipfel des Wahnsinns ist es, auf Veränderungen zu hoffen, ohne etwas zu verändern. A. Einstein
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25.05.2011, 13:51
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
Genauso ist es!Das sehe ich exakt genauso. Man kann sich letztlich nur auf sich selbst verlassen. Hat aber auch was Positives, es macht einen unabhängig und selbstbewusst.
Seit ich wirklich Abschied genommen habe von diesem Ideal und das Alleinerziehen angenommen habe, mir Hilfe gesucht habe bei Freunden, Familie etc, seitdem geht es mir damit viel besser als vorher in der Ehe.
Dann nimm Dir das doch mal als Motto für Deine Beratung, dass Du für Dich diese Entscheidung triffst. Und dass es nicht nur ein funktionierendes LEbenskonzept gibt...Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
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01.06.2011, 09:36
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
rosalack wie war denn der termin bei profamilia?
wie gehts dir?
FOX
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02.06.2011, 21:41
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
Liebe rosalack und alle anderen!
@rosalack: Ich kann dich sehr gut verstehen, deinen Impuls, dem Vater die Schwangerschaft zu verschweigen. Aber das geht meiner Meinung nach nicht. Es ist passiert - ob im Unterbewusstsein nun gewollt oder nicht - und die Sache ist zu groß, um sie ihm vorzuenthalten. Wenn du das Kind denn bekommen willst. Das musst du natürlich für dich selbst entscheiden.
Vielleicht freut er sich ja sogar? Oder kann zumindest gut damit leben und umgehen. Dieses Forum erzählt zwar fortwährend von Vätern, die total versagen, aber es soll tatsächlich Männer geben, die mit der Mutter ihres Kindes nicht zusammen sind und sich trotzdem tadellos verhalten (habe ich gehört). Diese Chance sollte er haben.
Willst du das Kind denn auch verschweigen, wenn du es bekommen solltest?
Mein kleines Baby ist von einem Mann, der es partout nicht wollte und will. Dabei sind unsere Lebensumstände nicht so, dass ein Baby etwas Furchtbares wäre. Zwei bis dato kinderlose Singles, niemand außer uns beiden, muss mit den Folgen leben.
Bei dir ist der Vater des Kindes natürlich sehr jung, was den Unterschied bei uns beiden macht. Wenn du dich für das Baby entscheidest, wirst du aber vermutlich mehr oder weniger allein dafür verantwortlich sein. Möglich, dass der junge Mann sich nicht so für das Kind engagieren kann - oder will - wie es ein Vater sollte. Unter Umständen wirst du auch noch viele bittere Pillen schlucken müssen.
Die Vorstellung von Mama, Papa, Kind, Garten und Haus habe ich aufgegeben. Ich bin ganz ehrlich manchmal neidisch auf Menschen, die das alles haben. Ich bin auch oft neidisch auf Mütter, die erzählen, was die Papas alles Tolles machen. Doch ob da immer alles toll ist? Weiß nicht. Doch natürlich wäre es schön, wenn dieses großartige Kind ein Elternpaar hätte und nicht nicht von Anfang an diese Bürde, keinen (anständigen) Vater zu haben.
Und mir graut vor der Zeit, wenn ich wieder voll arbeiten muss, weil dann das große Organisieren beginnt - das wird in meinem Beruf knifflig werden.
Aber was sind das für Sorgen gegen das Glück, dass mein Kind mir schenkt? Das klingt wie rührseliges Müttergesülze - ist aber so. Mein Baby ist einfach wundervoll und es ist alles wert, was ich dafür an Verschlechterungen in meinem Leben hinnehmen muss.
Wie clochedepaques richtig sagt: Ein Kind ist immer Deins und du brauchst Freunde und Familie. Ich glaube fest daran, dass ein Kind viel Liebe braucht. Und die bekommt mein Kind, nicht nur von mir, auch von anderen Menschen. Das ist viellleicht nicht perfekt und ideal, aber doch eine Menge.
Ich wünsche dir, rosalack, dass du die richtige Entscheidung trifft. Alles Gute!
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12.08.2011, 11:25Inaktiver User
AW: Hat er ein Recht auf meine Geheimhaltung der Schwangerschaft?
Hallo rosalack,
wie ist es denn ausgegangen? Hast du es ihm gesagt?
Also, meine persönlich Meinung ist auch, dass jeder (Kind und Vater) immer das Recht hat, zu erfahren wer der Vater ist, bzw. ob er ein Kind hat, wo seine Wurzeln sind...
und er muss ja zumindest die Chance bekommen sich zu kümmern und am Leben seines Kindes teilzuhaben.
Alles andere führt doch meistens langfristig eher ins Dilemma.
Ich würde es ihm sagen- und was er dann draus macht liegt an ihm...
Aber iwann würde das Kind eh anfangen zu forschen (wer würde das nicht?) und wenn dann alles rauskommt...
Naja, ich hoffe du hast für dich die richtige Entscheidung getroffen



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