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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wohlgemerkt: Deinem Kind. Also solltest Du den Wunsch, den Mann nie wieder zu sehen, auch zurückstecken im Interesse deines Kindes.
    Versuch einfach, auf Vorwürfe (du wolltest das Kind, er nicht...) nicht zu reagieren. Eine ungeplante Schwangerschaft ist keineswegs allein "Schuld" der Frau. Gehören immer zwei dazu...

    Was evtl. Fragen deines Kindes nach dem Vater angeht: Natürlich wäre es wünschenswert, dass jedes Kind seinen Vater kennt und regelmäßig Umgang hat.
    Aber wenn der so gar nicht will und quasi "gezwungen" wird, dann tut das dem Kind auch nicht gut. Mach also dem Vater nochmal deutlich, dass du es gerne sehen würdest, wenn euer Kind zu ihm Kontakt hat. Wenn er dann so gar nicht dergleichen tut, dann lass es...
    Evtl. kannst Du ihn ja noch von den wichtigen Ereignissen regelmäßig in Kenntnis setzten (Kindergarten, Schuleintritt) und ihm so eine Tür offen halten.
    Was du deinem Kind mal sagen sollst ... da bin ich überfragt, weil ich noch nie in der Situation war.
    Das Baby ist noch sehr klein, zurzeit wird es ihn nicht vermissen. Was den späteren Kontakt angeht: Um die Betreuung besser organisieren zu können, werde ich umziehen. Ich verschlechtere mich zwar, weil meine Aufgaben weniger spannend werden, dafür habe ich einen verlässlichen Feierabend. Und den KV nicht mehr in unmittelbarer Nähe, sondern mit zwei Autostunden Abstand. Das ist alles nicht ideal, aber sicher die beste Lösung für den Anfang.

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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Zitat Zitat von Josia Beitrag anzeigen
    So mache ich es. Ich hoffe, dass ich im Gericht souverän auftrete. Ich meine damit, auch schon auf dem Flur. Ist schließlich ein Wiedersehen nach langer Zeit.
    Auf dem Flur sagt Du Deiner Anwältin, dass Du von dem Kindesvater nicht angesprochen werden möchtest. Das reicht, sie wird Dich abschirmen. Im Gericht musst Du nicht souverän sein. Wozu auch.

    Einziger Verhandlungspunkt ist Unterhalt.

    Und nach der Verhandlung bittest Du ebenfalls Deine Anwältin, Dich vor dem Kindesvater zu beschützen. Und dann verschwindest Du. Lass Dich auch nicht einmal auf einen Small Talk ein. Lass vor allem das Kind in der Obhut einer Freundin oder der Oma. Es würde im Gericht stören und gäbe dem KV guten Anlass, ein gigantisches Schauspiel von dem besorgten Vater abzugeben. Das Kind wäre auch kein Beweisstück, es geht nach Aktenlage.

    Viel Glück!
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Zitat Zitat von Josia Beitrag anzeigen
    Das Baby ist noch sehr klein, zurzeit wird es ihn nicht vermissen. Was den späteren Kontakt angeht: Um die Betreuung besser organisieren zu können, werde ich umziehen. Ich verschlechtere mich zwar, weil meine Aufgaben weniger spannend werden, dafür habe ich einen verlässlichen Feierabend. Und den KV nicht mehr in unmittelbarer Nähe, sondern mit zwei Autostunden Abstand. Das ist alles nicht ideal, aber sicher die beste Lösung für den Anfang.

    Sieht so aus, als handelst du sehr überlegt: Umzug, Jobwechsel - um Kind und Familie unter einen Hut zu bringen. Super! Den "Rückschritt" im Job wirst du verschmerzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein nicht verlässlicher Feierabend soviele Probleme mit sich bringen kann, dass das selbst der spannendste Job nicht wettmacht.

    Auf lange Sicht solltest Du dich allerdings dem möglichen Kontakt zwischen Kind und Vater nicth verschließen. Nicht allein, dass der Vater, so er denn will, ein Recht auf Umgang mit seinem Kind hat. Auch dein Kind hat das Recht auf einen Vater.

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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    allerdings dem möglichen Kontakt zwischen Kind und Vater nicth verschließen. Nicht allein, dass der Vater, so er denn will, ein Recht auf Umgang mit seinem Kind hat. Auch dein Kind hat das Recht auf einen Vater.
    Selbstverständlich hat das Kind das Recht auf seinen Vater. Dem werde ich mich nicht verschliessen. Ich selbst habe einen ganz wunderbaren Vater. In meinem nahen Umfeld gibt es aber zwei Fälle, bei denen die Väter ihren Kindern nicht guttun. Das werde ich nicht zulassen, habe ich mir fest vorgenommen.
    Wenn der kV seine Ablehnung nicht aufgibt, werde ich versuchen, mein Kind so gut es geht vor Enttäuschungen zu schützen.
    Entdeckt er noch, wie toll das Baby ist, kann ich nicht umhin, den Kontakt zuzulassen.
    Ich hoffe, ich merke, was richtig ist.
    (Er macht es mir allerdings ganz schön schwer).

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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Liebe Josia, ich hab mich jetzt extra angemeldet um dir alles Gute für den Termin zu wünschen. :-) Deine Geschichte gleicht meiner so ziemlich aufs Detail und ich kann mir gut vorstellen, wie besch**** es dir geht. Alles Gute!!

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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Liebe Hanansi! Vielen Dank! Es tut gut, zu lesen, dass ich mit meiner Geschichte nicht allein bin. Auch wenn ich natürlich niemand anderer wünsche, dass sie auch diese Probleme hat. Zumal es ja alles nicht sein müsste, wenn die KV sich anders benehmen würden. Ich wünsche dir alles Gute!

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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Bis es zum Unterhalts-Prozess kommt, dauert es noch ein wenig. Zurzeit sind wir beim juristischen Vorgeplänkel. Obwohl es "nur" ums Geld geht, durfte ich mir jetzt in einem Brief seines Anwalts durchlesen, was ich für eine schlimme Person bin und wie ich den armen Kerl übers Ohr gehauen habe. Mir wurde lang und breit unterstellt, mein Sexualleben sei rund und bunt und er wäre der arme Kerl, den es nun erwischt hat.

    1. Er weiß genau, dass das nicht so ist.
    2. Was hat das mit dem Unterhalt zu tun?
    3. Aaaaaaahhhhh!
    Vielleicht wollte sein Rechtsvertreter ihm den Gefallen tun, sich einmal richtig auszuheulen zu können, der arme Kerl .
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein deutsches Gericht daran interessiert ist, die Geschichte zu hören, wie es zum Kinde gekommen ist - wenn es allein darum geht, auszurechnen, wer wieviel Geld bekommt.

    Oder täusche ich mich da?

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    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    hahahaha.... josia, wenns nicht so traurig wär, dann könnte man fast darüber lachen.
    in etwa das selbe hat mein kv zum vaterschaftstest auch geschrieben bzw. schreiben lassen
    ein einfaches "ich zweifel die vaterschaft an und möchte einen test" hätte gereicht. aber nein... besser ist natürlich, wenn dokumentiert wird, was für ein armer kerl er ist, quasi vergewaltigt von mir und böswillig wie ich bin, will ich ausgerechnet ihm unter all meinen anderen tausend lovern das kind unterjubeln...
    jajaja... armer kerl, da kann man schon mitleid bekommen.

    drück dir die daumen, dass es schnell über die bühne geht und deine nevern nicht zu sehr leiden!

  9. Inaktiver User

    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Liebe Josia, liebe Fox

    bittet eure Anwälte, sie sollen den Anwälten der Väter eurer Kinder mitteilen, dass ihre Mandaten (also ihr beide) ab sofort keine Briefe des Kindvaters oder seines Anwalts entgegennehmt, dass also sämtliche Korrespondenz an eure Anwälte zu richten sei.
    Und seid konsequent - verweigert die Annahme von Post, die direkt vom Kindsvater oder von deren Anwalt zu euch geht. Bzw. wenn ihr solche Post im Briefkasten findet, schickt sie ungeöffnet eurem Anwalt weiter (bzw. noch besser: ungeöffnet zurückschicken mit dem Hinweis auf dem Umschlag, dass dies bitte an euren Anwalt zu schicken sei).

    Ihr müsst euch die doofen Unterstellungen und Anschuldigungen nicht antun. Blockt ab, nehmt sie nicht zur Kenntnis, lasst weder den Kindsvater noch dessen Anwalt an euch herankommen, sondern lasst alles über euren Anwalt laufen.

    Alles Gute!

    (Ja, ich lese in beiden Strängen schon eine Weile still mit...)

  10. User Info Menu

    AW: Vater will sein Baby nicht sehen

    Liebe Fox, liebe horus!
    Sicher ist es am besten, dieses ganze Anwaltsgeplänkel gar nicht an sich herankommen zu lassen. Denn eines, liebe Fox77, ist mal sicher: Wir haben zwar jede Menge Ärger, aber dafür wundervolle Babys. Und wenn sich die "lieben Papas" derart winden und sträuben und sich einfach nicht anständig benehmen, dann entgeht ihnen - selbstverschuldet - etwas ganz besonders Gutes. Das Baby ist das Wichtigste, ihm muss es gut gehen, und wenn der Vater (der ja immerhin seinen Teil zur Entstehung dazugetan hat) das nicht versteht, dann ist ihm nicht zu helfen. Eigentlich bemitleidenswert.

    Ich kann ja noch verstehen, dass sie nicht begeistert waren, so plötzlich, unerwartet und vor allem unpassend Vater zu werden. Und dann will ich auch noch zugestehen, dass man den Vorschlag Abtreibung in die Diskussion einbringen kann. Es gibt diese Möglichkeit und man kann darüber sprechen.

    Aber wenn die Frau - in diesem Fall wir - keine Abtreibung möchte, weil es verdammt noch mal für sie keine Möglichkeit ist, dann hat der Mann nicht das Recht herumzumaulen und die Frau unter Druck zu setzen. Neun Monate Schwangerschaft sind eine lange Zeit, da kann man eigentlich zu Verstande kommen und sich mit dem Gedanken, Vater zu werden, arrangieren. Eigentlich.

    Er hat natürlich das Recht einen Vaterschaftstest einzufordern, wenn er das nötig findet, aber dann bitte vernünftig.

    Ich liebe Fox, hatte das Glück, dass das mit dem Test noch zivilisiert vonstatten ging. Selbstverständlich fand ich es nicht toll, das jemand von mir denkt, ich könnte mehrere Lover gleichzeitig haben, doch was soll es? Ich wusste ja, was bei dem Test herauskommt.
    Nicht so schön war allerdings, dass er durch die Gegend geprötet hat, es wäre sich nicht so sicher, ob er wirklich der Vater ist. Doch das erfuhr ich erst später.

    Dann ging die Sache mit dem Geld los und das wurde unschön. Ich will mich nicht bereichern, aber das Kind muss abgesichert sein. Fertig. Und ich will da nicht übers Ohr gehauen werden.

    Nun denn. Ich habe mein Baby und liebe es über alle Maßen, auch wenn ich mir die Umstände anders gewünscht hätte. Mich ärgert sein blödes Verhalten zwar unglaublich, aber ich versuche mich nicht zu sehr aufzuregen und hineinzusteigern. Wem nützt das was?

    Ich habe übrigens einmal in der frühen Schwangerschaft gedacht, dass eine Abtreibung viele Probleme lösen würde. Dieser Gedanke kam angeflogen und war dann ganz schnell wieder weg.
    Jetzt saß ich einmal in einer Geburtstagsrunde, in der zufällig zwei Mütter mit Baby dabei waren. Die Kinder waren etwa so alt wie meines. Hätte ich tatsächlich auf mein süßes, Kleines verzichtet, ich hätte den Anblick nicht ertragen können. Das wurde mir schlagartig klar. Ich bin ein starkes Mädchen, aber eine Abtreibung hätte mich kaputtgemacht.
    Und meine Probleme wären viel größer als jetzt.

    Schade, dass der Vater meines Kindes sich unnötige Probleme macht. Fast tut er mir ein bisschen leid (aber nur fast).

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