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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Hallo,

    ich sehe hier ein Problem: Dein Partner hat in der Trennungsphase nachgegeben. Das war ehrenhaft von ihm, er hätte sich (wahrscheinlich auch mit Erfolg) dafür einsetzen können, dass er mit den Kindern im Haus wohnen bleibt und sie ausziehen und Unterhalt zahlen muss. Ob es für ihn persönlich auch langfristig eine kluge Lösung war, ist die Frage. Er ist aber an seine damalige Entscheidung gebunden, die nun unangenehme Konsequenzen hat, rückgängig machen geht kaum noch und würde einen erbitterten Rechtsstreit zur Folge haben, den Ihr nun nicht wollt.

    Die Mutter hat eine Rechtsposition und besteht darauf, was sie leider kann. Das ist nicht nett und nicht fair, aber ich fürchte, er muss das schlucken. Du auch zum Teil, solange Du mit ihm zusammen bist. Ich sehe schon, dass es schwierig ist: wenn ich mir vorstelle, einen solchen Partner zu haben und mehr oder weniger gezwungermaßen auch die Kinder mit finanzieren würde (von den Kühlschrankfüllungen bis zu Miete/Nebenkosten), gerade, wenn er es nicht so dicke hat - hrrrm. Begeistern würde es mich nicht. Es gibt ihn aber eben nur im Paket mit den Kindern. Wahrscheinlich sollte man versuchen, sich so wenig wie möglich darüber aufzuregen. Aber auch seine eigenen Bereiche wahren, so würde ich beispielsweise nicht jede Gehaltserhöhung in den Gemeinschaftshaushalt buttern, sondern mir auch selbst Dinge gönnen.

    Viel Glück,

    Kate

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Ehrlich, ich finde, wenn die KM das Haus allein abbezahlt, das aber beiden gehört, auch Deinem jetzigen Partner und ihrem Exmann, dann gibt es überhaupt nichts zu meckern wegen des Unterhalts.
    Der liegt an der untersten Grenze.
    Ich finde es ja sehr schön, dass er sich um seine Kinder kümmert, halte das aber eigentlich für a) normal (sogar selbstverständlich, wenn man davon ausgeht, dass er ja auch ein Interesse an seinen Kindern hat) und b) hat das tatsächlich mit dem Unterhalt nichts zu tun.

    Wenn man mal überlegt, wie viel Geld 3 Kinder tatsächlich kosten, dann sind 800 Euro angemessen, finde ich.
    Mein Ex würde sich wahrscheinlich auch beschweren.
    ich verdiene mehr als er, aber Kindsunterhalt muss er trotzdem zahlen. Ist ja auch sein Kind. Und ich finde es wunderbar, dass mein Kind bei mir lebt, manchmal aber auch schrecklich schwierig, alles unter einen Hut zu kriegen. Wenn nämlich der Ex sagt, er hat keine Zeit, dann muss ich immer sehen, wie ich es regle. Bei uns kommt das mit schönster REgelmäßigkeit vor.

    Das möchte ich jetzt Deinem Partner nicht unterstellen, er kümmert sich ja toll. Das mit dem Unterhalt finde ich verständlich von Seiten der Kindsmutter.
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Zitat Zitat von clochedepaques Beitrag anzeigen
    Ehrlich, ich finde, wenn die KM das Haus allein abbezahlt, das aber beiden gehört, auch Deinem jetzigen Partner und ihrem Exmann, dann gibt es überhaupt nichts zu meckern wegen des Unterhalts.
    Der liegt an der untersten Grenze.
    Ich finde es ja sehr schön, dass er sich um seine Kinder kümmert, halte das aber eigentlich für a) normal (sogar selbstverständlich, wenn man davon ausgeht, dass er ja auch ein Interesse an seinen Kindern hat) und b) hat das tatsächlich mit dem Unterhalt nichts zu tun.

    Wenn man mal überlegt, wie viel Geld 3 Kinder tatsächlich kosten, dann sind 800 Euro angemessen, finde ich.
    Mein Ex würde sich wahrscheinlich auch beschweren.
    ich verdiene mehr als er, aber Kindsunterhalt muss er trotzdem zahlen. Ist ja auch sein Kind. Und ich finde es wunderbar, dass mein Kind bei mir lebt, manchmal aber auch schrecklich schwierig, alles unter einen Hut zu kriegen. Wenn nämlich der Ex sagt, er hat keine Zeit, dann muss ich immer sehen, wie ich es regle. Bei uns kommt das mit schönster REgelmäßigkeit vor.

    Das möchte ich jetzt Deinem Partner nicht unterstellen, er kümmert sich ja toll. Das mit dem Unterhalt finde ich verständlich von Seiten der Kindsmutter.
    Liebe Osterglocke,

    ob die Hypothekenzahlungen und die Reparaturen den halben Mietanteil decken, wissen wir hier alle nicht.

    Die Besonderheit hier ist doch folgende:

    Die Wach-Daheim-Phasen der Kinder werden überwiegend vom Kindsvater ausgefüllt. Zusätzlich sind die Kinder häufig jedes Wochenende bei ihm.

    So gerechnet, betreut er die Kinder überwiegend.

    Trotzdem hat die Kindsmutter 800 Euronen Unterhalt und 1.000 Kindergeld und kinderbedingte Zuschläge. Also 1.800 monatlich. Also 600 pro Kind zur Verfügung. Der Kindvater nix.

    Klar, das Gesetz rechnet die Zeiten der Betreuung anders.

    Unterkunft braucht er genauso, nur dass Next das finanziert.

    Zusätzlich verdient er noch wesentlich weniger als die KM.

    Also, ein schräger Fall, der halt durch das übliche Modell keineswegs abgedeckt ist.

    Bei Next geht es ja nicht um Recht, sondern um Moral.

    Bin ganz sicher, 99 % der alleinerziehenden Mütter hätten Tränen des Glücks in den Augen. Wenn Ex-Göga ihnen so viel ermöglichen würde. Und davon würde sicher ein großer Teil auch anders handeln.

    Dein Ex-Göga handelt bei der Betreuung nach dem Lust-Prinzip. Die KM hier auch.

    Stell Dir mal vor, Dein Sohn wär überwiegend beim Vater. Aber so, dass Du trotzdem Unterhalt bekommst wie hier.

    Würdest Du wirklich einmal im Jahr seiner Bitte nicht folgen, das anteilige Unterhaltsgeld ihm rüber zu schieben? Damit ein bescheidener Urlaub drin ist?

    Kann ich mir bei Dir absolut nicht vorstellen.

  4. Inaktiver User

    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen

    ... So gerechnet, betreut er die Kinder überwiegend.

    ...
    Die Mutter spart schließlich die Kosten einer Tagesbetreuung.

  5. gesperrt

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Es ist sehr müßig sich darüber zu streiten, bei wem die Kinder mehr oder weniger sind. Die Darstellung der Mutter würde sicher ganz anders ausfallen.

    Kinder haben ein Anrecht auf Unterhaltszahlungen durch den Vater.

    Wenn er mit ihnen zusammen leben würde, müsste er auch seine restlichen Tausend in einen gemeinsamen Topf schmeißen. Dann hätte er noch weniger für sich allein, da geht es ihm sicher besser als manchem Familienvater, der bei seiner Familie lebt...

    Familienväter müssen häufig bis auf ein Taschengeld alles zu hause abliefern.

    Außerdem sehe ich auch gar nicht ein, dass er auf Kosten der Mutter Geld spart.

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Außerdem sehe ich auch gar nicht ein, dass er auf Kosten der Mutter Geld spart.
    Wieso auf Kosten der Mutter? Sagtest Du nicht vorher, dass den Kindern der Unterhalt zustehe? Und die Kinder sind nun mal häufiger als der Regelfall beim Vater. Darum geht es hier. Nicht um die sonst regelübliche Betreuungszeit.

    Die Mutter sollte Großzügigkeit mit Großzügigkeit vergelten.
    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungsstoffe, die man kriegen kann.
    George Burns (1896-1996), amerik. Humorist u. Stückeschreiber

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Kinder haben ein Anrecht auf Unterhaltszahlungen durch den Vater.
    Kinder haben nach einer Trennung ein Anrecht auf Unterhaltszahlungen durch den barunterhaltspflichtigen Elternteil, ja.

    Wenn er mit ihnen zusammen leben würde, müsste er auch seine restlichen Tausend in einen gemeinsamen Topf schmeißen. Dann hätte er noch weniger für sich allein, da geht es ihm sicher besser als manchem Familienvater, der bei seiner Familie lebt...
    Da seine Frau aber auch arbeiten geht und sie anscheinend sehr gut verdient, hätte die Familie zusammen ein sehr viel höheres Einkommen als der Vater nun.

    Außerdem sehe ich auch gar nicht ein, dass er auf Kosten der Mutter Geld spart.
    Umgekehrt ist das aber ok?
    Dadurch, dass der Vater als Hausmann daheim geblieben ist, wurde der Mutter die Karriere ermöglicht.
    Normalerweise schreit jede Frau gleich nach dem Ausgleich ehebedingter Nachteile, die der Vater ja nunmal hat.
    Wären hier die Rollen umgekehrt, dann würde die Mutter sicherlich nicht so angegangen werden.

    Ich sehe hier einen tollen Vater, der für seine Kinder das beste (nämlich viel Umgang) möchte und dafür auch noch von der Mutter und dem Gesetzgeber finanzielle "ausgenommen" wird.
    Die Kinder sind so viel bei ihm, dass ihm zwangsläufig viele Kosten entstehen, die die Mutter dadurch eben nicht hat. Dennoch muss der Unterhalt vom Gesetz her bezahlt werden.
    Bei einem fairen Miteinander ließe sich meiner Meinung nach über diese Kosten reden.

  8. gesperrt

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Zitat Zitat von Amabilis Beitrag anzeigen
    Kinder haben nach einer Trennung ein Anrecht auf Unterhaltszahlungen durch den barunterhaltspflichtigen Elternteil, ja.



    Da seine Frau aber auch arbeiten geht und sie anscheinend sehr gut verdient, hätte die Familie zusammen ein sehr viel höheres Einkommen als der Vater nun.



    Umgekehrt ist das aber ok?
    Dadurch, dass der Vater als Hausmann daheim geblieben ist, wurde der Mutter die Karriere ermöglicht.
    Normalerweise schreit jede Frau gleich nach dem Ausgleich ehebedingter Nachteile, die der Vater ja nunmal hat.
    Wären hier die Rollen umgekehrt, dann würde die Mutter sicherlich nicht so angegangen werden.

    Ich sehe hier einen tollen Vater, der für seine Kinder das beste (nämlich viel Umgang) möchte und dafür auch noch von der Mutter und dem Gesetzgeber finanzielle "ausgenommen" wird.
    Die Kinder sind so viel bei ihm, dass ihm zwangsläufig viele Kosten entstehen, die die Mutter dadurch eben nicht hat. Dennoch muss der Unterhalt vom Gesetz her bezahlt werden.
    Bei einem fairen Miteinander ließe sich meiner Meinung nach über diese Kosten reden.
    Was sind bitte schön schon 800 Euro, die ein Vater für seine Kinder bezahlen muss?

    Was daran ist "ausnehmen"?

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    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Was sind bitte schön schon 800 Euro, die ein Vater für seine Kinder bezahlen muss?
    Viel und zwar dafür, dass sie fast die ganze Zeit bei ihm sind und er nicht wirklich viel Geld zur Verfügung hat.
    Geändert von Amabilis (25.03.2011 um 22:54 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Die "armen" Alleinerziehenden

    Die DDT ist ein Richtwert und wenn dort steht, das ein Unterhaltspflichtiger mit 1800 netto für drei Kinder unter 12 etwa 800 € zahlen muss, dann ist das so.
    Gesetze berücksichtigen leider nie den Individualfall.
    Ich persönlich finde das Verhalten der Ex und Mutter der Kinder nicht besonders fair, aber sie verstößt nicht gegen Gesetze.
    Ich war selber jahrelang echt alleinerziehend, keinen zweiten Verdiener an der Seite und habe, da mein Exmann drei Kinder hat nur den mindestunterhalt für die kinder bekommen. Für mich gabs nix, weil ich gearbeitet und recht gut verdient habe. etwa in Höhe des Nettos deines LG, mein Ex verdient eine 1000er mehr. Als die Kinder volljährig wurden, musste auch ich Barunterhalt zahlen, da beide noch zur Schule gingen. Ich habe pro Kind 266 € gezahlt und Papa 133 €.
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