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  1. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dein ganzer Beitrag klingt für mich sehr streng und moralinsauer.

    Ein Kind in sich wachsen zu spüren ist eine ganz andere Sache als Adoption.
    Ich persönlich wünsche jeder Frau mit Kinderwunsch die Erfahrung.

    Ob durch den Geschlechtsakt oder durch künstiliche Befruchtung.
    Ich fände es persönlich eben schade, wenn man einem Kind den Vater vorenthält und das passiert meiner Meinung nach bei einer künstlichen Befruchtung - ich meine bei einer Samensprende.

    Was wenn es nach dem Vater fragt, ihn kennenlernen, seine Wurzeln findn möchte?
    Geändert von Inaktiver User (11.01.2011 um 20:08 Uhr) Grund: Ergänzung.

  2. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fände es persönlich eben schade, wenn man einem Kind den Vater vorenthält und das passiert meiner Meinung nach bei einer künstlichen Befruchtung.

    Was wenn es nach dem Vater fragt, ihn kennenlernen, seine Wurzeln findn möchte?
    Danke für einen Beitrag, unter wenigen anderen, der mit meinem Thread zu tun hat.


    Blondine, ich finde es sehr schade, dass du so viele Beiträge anführst, die zum einen sehr unleserlich sind und zu anderem stark vom Thema abweichen.

    Deine Beiträge gehen für mich mehr als einmal unter die Gürtellinie. Allein das mit der bestimmten Fähigkeit, die man deiner Meinung nach nicht besitzt wenn man Single ist, finde ich mehr als abwegig.


    Aus deinen Beiträgen kann ich nur schließen, dass du allerlei Lebensratgeber unserer Konsumgesellschaft gefressen hast und in der Überzeugung lebst, wenn man nur alles richtig macht bekommt man vom Leben dafür die entsprechende Belohnung (Umkehrschluss = bin ich Single, deutet dies auf angebliche Mängel hin). Dieses Forum zeigt mir jedoch in vielen liebenvollen, lebensnahen und erschreckend ehrlichen Strängen, dass das Leben nicht planbar ist und man alles andere als von der äußerlichen Situation eines Menschen (ledig oder verheiratet, gebildet oder einfach, arm oder reich usw.) auf den Inhalt schließen kann (wie zum Beispiel der Fähigkeit, die du nicht in Worte fassen kann, nämlich zu lieben).


    Ich ärgere mich richtig über deine plumpen Versuche, diesem Thema mit Verlgeichen zu Promis oder Mutmaßungen über bewusst alleinerziehende Menschen eine negative Wertung aufzudrücken.

    Im Übrigen sind deine im Übermaß gebrauchten 3 Punkte ("...") nervig. Wenn dir das Thema so wichtig ist, wie ich anhand der Quantität deiner Beiträge annehme, dann bemühe dich doch bitte um eine Ausdrucksweise, die über Gedankenpunkte hinaus geht.
    Geändert von Inaktiver User (11.01.2011 um 19:10 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Ich habe eine (sehr lose) Bekannte, die das so gemacht hat und damit ganz offen umgeht.
    Allerdings mit folgenden Rahmenbedingungen:
    - sicherer Job (Beamtin)
    - eigenes Haus mit vermieteter Einliegerwohnung
    - Eltern im Nachbarhaus

    Damit umreißt du die Lebensumstände jener Frauen, die im genannten TV-Beitrag gezeigt wurde. Für mich sieht das von außen so aus, dass es unter den Frauen, die im hohem Maß ihr Leben strukturieren und zielstrebig sind, ein paar wenige gibt, die alleinstehend mit Kinderwunsch eine Insemination im Ausland in Erwägung ziehen. Allein schon die Befruchtungsversuche sind ja mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden - also kommt dies eher für gutverdienende Frauen in Frage. Ich möchte diesen Fall im Folgenden annehmen.

    Es gibt viele Meinungen und Erklärungsversuche zu dem Thema, warum hoch ausgebildete Frauen in hohen Positionen weniger Glück bei der Partnerwahl haben - diese Diskussion möchte ich hier außen vor lassen.

    Wenn wir diesen Typ Frau annehmen, dann vermute ich, dass der Entschluss zum Kind per Samenbank weniger der Wunsch nach einem Leben als alleinerziehende Mutter, sondern vielmehr daher rührt, das diese Frau einfach nicht auf Kinder verzichten will, auch dann nicht, wenn es mit einem Partner nicht geklappt hat.

    Wie findet ihr das?


    In diesem Zusammenhang drängen sich mir die Scheidungsraten auf: Was ist eine Ehe (oder eine eheähnliche Beziehung) hinsichtlich eigener Kinder noch wert? Kalkuliert unsere gutverdienende Karrierefrau darauf, dass alleinerziehend immer noch besser als ein (statistisch ziemlich wahrscheinliches) Scheidungsdrama ist?

    Auf der anderen Seite, finde ich diese Einstellung höchst egoistisch (auch wenn Kinderkriegen an sich ja schon sehr egoistisch ist, die Kinder kannste schließlich nicht vorher fragen, ob sie die nächsten 18 Jahre bei dir leben möchten oder nicht).

    Dem Samenbankkind fehlen der Vater, die väterlichen Großeltern, die Herkunft.

    Das Samenbankkind lebt mit der Gewissheit, das Mama so sehr ein Kind wollte, dass sich es sich praktisch gekauft hat, und ein Akt der Liebe fehlt völlig. (Ich empfinde diese Vorstellung als Bürde)

    Dann die Gewissheit, dass es sicher noch andere Samenbankkinder gibt, die mit dem Kind selbst halbgeschwisterlich verwandt sind.


    Dies sind Gründe, dich mich abschrecken würden. Wie ist es mit euch?



    Ich selbst habe sehr viel Glück bei der Partnersuche gehabt und meine große Liebe gefunden - ein Kind ohne meinen Partner aufzuziehen kann ich mir nicht vorstellen. Allein schon nicht, weil ich Angst davor hätte, was, wenn mir etwas zustößt? Wer sorgt dann für mein Kind?

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    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Blondine Beitrag anzeigen
    die Frage ist aber doch auch die, ob sie nicht besser woanders gelebt hätten ...
    Hallo,

    viele Kinder hätten vielleicht besser woanders gelebt. Kinder von Promis und Nichtpromis, von Schwulen, Lesben und Heteros, von Eheleuten und Alleinerziehenden, von Reichen und Armen.

    Diese Aussage ist so allgemein, dass sie überhaupt keinen Aussagewert hat.

    Mandelblüte

    PS: Mir hat immer schon Prinz Charles leidgetan - hineingeboren in ein Leben, das für ihn nicht richtig scheint.

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    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Hallo,

    für mich haben Diskussionen darüber, ob Menschen in irgendwelchen besonderen oder gar nicht so besonderen Situationen ein Kind bekommen dürfen, weil das Kind damit doch unglücklich sein könne/müsse/würde, schnell ein Gschmäckle von "unwertem Leben" (bitte jetzt nicht die 3. Reich-Parallele ziehen, mir fällt nur kein besserer Ausdruck ein).

    Die Eltern sind 40+? In dem Alter sollte man keine Kinder mehr bekommen, weil sie dann mit alten Eltern unglücklich sein könnten (und traumatische Situationen vor der Schule erleben, wenn der uralte Papa sie abholt ).

    Eine Frau entschließt sich als Single für ein Kind? Das soll sie bleiben lassen, weil ein Kind ohne Vater unglücklich wird.

    Eine 16-Jährige ist schwanger? Das Kind kann nur todunglücklich in Hartz4-Verhältnissen aufwachsen.

    Die Karrierefrau bekommt ein Baby? Das fremdbetreute Kind wird unglücklich sein.

    Was würden diese Kinder antworten, wenn sie gefragt würden "Wärst Du lieber nicht geboren worden als unter diesen Umständen?" (denn das allein wäre ja die Alternative gewesen)?

    Es ist eine Sache, sich in der einen oder anderen Lebenssituation selbst für oder gegen Kinder zu entscheiden, eine ganz andere, über andere Menschen in irgendwelchen Lebenssituationen zu urteilen, die Kinder bekommen.

    Die Egoismus-Frage finde ich hochinteressant. Wenn man ehrlich ist, ist die Entscheidung für oder gegen ein Kind in jedem Fall auch eine egoistische Frage. Wann ist es noch normaler oder akzeptabler Egoismus? Und wann schlechter? Wann ist der Kinderwunsch auch getrieben von persönlichen Defiziten, die man damit ausgleichen will, Einsamkeit, die man mit einem Kind füllen will, einer nicht optimal laufenden Beziehung, die man damit kitten will, beruflichem Frust (oder Faulheit), dem man damit entgehen will, dem Drang nach Selbstverwirklichung, den man an einem kleinen formbaren Menschen ausleben möchte? Alles schlimme, egoistische Facetten. Aber wer will das beurteilen?

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (11.01.2011 um 21:21 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dem Samenbankkind fehlen der Vater, die väterlichen Großeltern, die Herkunft.

    Das Samenbankkind lebt mit der Gewissheit, das Mama so sehr ein Kind wollte, dass sich es sich praktisch gekauft hat, und ein Akt der Liebe fehlt völlig. (Ich empfinde diese Vorstellung als Bürde)

    Dann die Gewissheit, dass es sicher noch andere Samenbankkinder gibt, die mit dem Kind selbst halbgeschwisterlich verwandt sind.


    Dies sind Gründe, dich mich abschrecken würden. Wie ist es mit euch?

    Die Zeugung von Leben hat für mich auch und vor allem eine seelische Komponente, daher kann ich mich mit In-vitro-Zeugung etc nicht anfreunden, mir ist das zu technisch und seelenlos, die Vorstellung einer Zeugung im Reagenzglas finde ich persönlich beängstigend.

    Was ich weiterhin ablehne ist eine gezielt herbeigeführte Trennung von biologischer und sozialer Elternschaft, egal ob über Samen- oder Eizellspende oder Leihmutterschaft, meinem Menschenbild entspricht das nicht, und ich glaube, dass das ganz schwerwiegende Identitätsprobleme auslösen kann.

    Und wenn ich mir vorstelle, dass ein Mann über Samenspenden hunderte Kinder zeugen kann zu denen er überhaupt keine emotionale Verbindung aufbauen will und kann, dann wird es vollends gruselig. Wie muss man gestrickt sein, dass man damit leben kann??

    Andererseits denke ich, ich hätte auch ohne Partner nicht auf Kinder verzichten wollen, war zwar gottlob nie in der Lage, wofür ich wirklich wirklich dankbar bin - hätte aber wahrscheinlich dann von einem Mann, den ich gemocht hätte, ein Kind bekommen, wie auch immer.

    Ob das ein bewußtes Hintergehen ist, mag sein, ich hätte jedenfalls öfter im Leben ohne Verhütung Sex haben können (noch dazu in den Vor-Aids-Zeiten, da war das oft kein Thema für die Männer...) - und jeder weiß, dass dabei ein Kind entstehen kann und braucht sich dann hinterher nicht wirklich wundern... Es wäre mir wichtig gewesen, dass mir der Mann gefallen hätte, und auch zumindest Zuneigung im Spiel gewesen wäre, wenn schon keine Liebe.

    Meine Kinder sind zwar in meiner Ehe gezeugt worden, an deren Fortbestand ich auch geglaubt habe, trotzdem seh ich mich schon irgendwie auch als freiwillig Alleinerziehend, denn das schien mir irgendwann die bessere Alternative als in meiner Ehe zu bleiben. Und ich bin froh, dass ich in einer Zeit lebe, wo ich diese Alternative habe.

  7. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    @ Mandelblüte

    und ich verstehe auch nicht, wieso "allein ein Kind bekommen" immer mit Samenspende in Verbindung gebracht wird.

    wie ewk schreibt - oft genügt es doch, "den Dingen ihren Lauf zu lassen". Auch ohne Partnerschaft. Und ohne Lügen.

  8. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Mandelblüte

    und ich verstehe auch nicht, wieso "allein ein Kind bekommen" immer mit Samenspende in Verbindung gebracht wird.

    wie ewk schreibt - oft genügt es doch, "den Dingen ihren Lauf zu lassen". Auch ohne Partnerschaft. Und ohne Lügen.
    Dabei sollte man dann aber - wenn es irgendwie geht - dafür sorgen, dass das Kind ggf. Kontakt zum Vater haben kann.

    Auch sonst habe ich da irgendwie Bedenken, weil man einem Mann damit ja dann auch ein "Kind anhängen" kann, wenn man das über den Kopf eines Partners oder auch nur Sexualpartners tut.

  9. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch sonst habe ich da irgendwie Bedenken, weil man einem Mann damit ja dann auch ein "Kind anhängen" kann, wenn man das über den Kopf eines Partners oder auch nur Sexualpartners tut.
    Bedenken ja - aber immerhin weiß ja jeder, dass man vom Poppen schwanger werden kann.

    Und solang ich keine Löcher ins Kondom mache oder lüge, dass ich verhüte obwohl ich es nicht tue würde sich mein schlechtes Gewissen glaub ich in Grenzen halten...

  10. Inaktiver User

    AW: Freiwillig Alleinerziehende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bedenken ja - aber immerhin weiß ja jeder, dass man vom Poppen schwanger werden kann.

    Und solang ich keine Löcher ins Kondom mache oder lüge, dass ich verhüte obwohl ich es nicht tue würde sich mein schlechtes Gewissen glaub ich in Grenzen halten...
    Das sehe ich genauso. Aber auch das soll ja leider vorkommen.

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