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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    es muss nicht immer nur liebe sein...
    Stimmt.

    Es muss aber nicht immer nur das Geld sein...

    Und wenn ich lese, dass einerseits die TE selbst davon schreibt, dass die Meldung der Tochter bei ihr einen finanziellen Ausgleich bedeutete, dann könnte es nicht vielleicht auch sein, dass sie von sich auf andere schließt?

    Das ist eine Frage - keine Feststellung. Ich kenne sie nicht. Aber ein ungutes Gefühl drängte sich mir bei der Formulierung schon auf.

    Und ihr Empfinden, der Vater würde die Kinder mit Geschenken überschütten. Sowas würde ich mir auch gerne mal genauer anschauen... Was heißt denn überschütten? Ist es die Sicht der Mutter, weil sie finanziell nicht mithalten kann? Gönnt der Vater seinen Kindern vielleicht einfach mal was, weil er es finanziell kann? Würde die Mutter, wenn sie könnte, es vielleicht genauso machen?

    Hier über den konkreten Fall wissen wir zu wenig.

    Und ganz allgemein gesprochen, würde ich es im Sinne der Kinder schön finden, wenn man ihnen als Elternteil etwas mehr vertrauen würde. Dass man ihnen einfach - auch wenn es weh tut, denn das bestreite ich ja gar nicht - die Chance gibt, auch mit dem anderen Elternteil Alltag zu leben und ihn richtig kennen zu lernen. Dass man als Elternteil, der hier einen Verlust erlebt, dies emotional für sich und sein Kind in eine Bereicherung, weil neue Erfahrung, umwandeln kann. Denn ich verliere mein Kind ja nicht, nur weil es woanders lebt.

    Die Motive des anderen Elternteils spielen dabei eigentlich keine Rolle. Sind diese nicht "rein", wird das Kind das schnell spüren und seine eigenen (wichtigen) Erfahrungen machen. Sind sie dagegen rein, ist das doch einfach eine schöne Erfahrung fürs Kind, oder?!

    Was jedoch im Vordergrund stehen sollte, das sind die Gründe des Kindes. Und die kennen die meisten Elternteile oft nicht, oder wollen sie eben nicht sehen.

    Hier jedenfalls habe ich auch viel über die möglichen Motive des Vaters gelesen, aber kein bisschen über die Motive der Kinder... - und um die geht es doch. Oder etwa doch nicht?
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
    ----------------------------------------------------
    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Kind will mich verlassen

    [QUOTE=Signora;7660013]Stimmt.

    [QUOTE][Es muss aber nicht immer nur das Geld sein...

    Und wenn ich lese, dass einerseits die TE selbst davon schreibt, dass die Meldung der Tochter bei ihr einen finanziellen Ausgleich bedeutete, dann könnte es nicht vielleicht auch sein, dass sie von sorry signora ich bin zu blöd ,um das mit dem Quote hinzukriegen...

    also ich könnte dir gern mal ausrechnen,was der vater einnimmt jetzt im verhältnis zur mutter...
    nein,es geht nicht um die kinder sondern es geht um die gefühle. der mutter..
    das ist der alleinerziehende thread und nicht der kinder von alleinerziehende tread..und über die kinder wissen wir nix...ausser dass sie zum vater wollen ,auf welcher grundlage das auch immer sein mag...?
    Gestern hab ich vorgeschlagen..wie wäre es denn ,wenn die kinder eine therapie machen(wie es denen geht nach 5 jahre diese art von spielchen kann ich mir gut vorstellen!)lies nach,was ich mir da anlesen musste...
    was meinst du,was in denen mittlerweile abgeht?entweder haben sie schon komplett dicht gemacht,wie soll man dieses hin und her auch anders ertragen oder sie nutzen die situation inzwischen schamlos aus(es gibt garantiert noch 101 andere varianten,die ich hier aus zeitgründen nicht aufzähle)
    die wahren gründe bekommen eltern doch gar nicht zu hören,kinder lieben beide eltern..egal...da kann es an dem hund liegen ,der da wohnt ...aber es liegt selten an den eltern...
    hier werden kinder als gottesgleiche wesen dagestellt ,die die richtige erziehung brauchen und dann geht alles gut..
    häh?und sie sind selbstlos bis zum abwinken und würden natürlich lieber mit der mutter von hartzIV leben als beim papa mit pony und haus...komisch,dass daraus dann so viele erwachsene werden ,die durchaus käuflich sind und ihre ellenbogen mehr denn je einsetzen...
    ich liebe ja mein kind auch,aber setze schon mal die rosa brille ab

    die mutter hat sich mit dem vater die zeit wohl geteilt,warum muss der vater nun deiner meinung nach die zeit allein verbringen?
    sei mir nicht böse,du verteidigst eine väterposition,wieso eigentlich?


    Dein Text:
    "Und ganz allgemein gesprochen, würde ich es im Sinne der Kinder schön finden, wenn man ihnen als Elternteil etwas mehr vertrauen würde. Dass man ihnen einfach - auch wenn es weh tut, denn das bestreite ich ja gar nicht - die Chance gibt, auch mit dem anderen Elternteil Alltag zu leben und ihn richtig kennen zu lernen. Dass man als Elternteil, der hier einen Verlust erlebt, dies emotional für sich und sein Kind in eine Bereicherung, weil neue Erfahrung, umwandeln kann. Denn ich verliere mein Kind ja nicht, nur weil es woanders lebt."



    Das war nicht der punkt,die kinder hatten mit beiden eltern die gleiche zeit alltag!

    weisst du warum ich so vehement für die position der mutter kämpfe,weil sie das opfer ist...
    sie hat sich getrennt(das steht nirgendwo...aber das kann man schliessen)
    sie hat auf alles materielle verzichtet
    ihr wurden die kinder einmal genommen ,sie hat gekämpft,ist zurückgezogen und hat sich gekümmert und nun wieder...

    ..ud warum sollte sie das alles so hinnehmen?
    ich würde es nicht tun oder ich würde mich total verabschieden und mal das im leben tun,was mir wirklich gut tut!

    das mache ich auch..

    gute nacht dir,es ist interessant,was du so rausholst...aber du bist doch eine frau...lebst vielleicht mit einem vater,der......

    schlaf gut
    ryoshi
    Geändert von Inaktiver User (11.11.2010 um 23:14 Uhr)

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    ryoshi,

    es ist schön, dass sehr viele Mütter Menschen haben, die für sie und ihre Position kämpfen. Das ist wichtig, gar keine Frage.

    Ich sehe aber auf der anderen Seite, dass Mütter in vielen Fällen noch dermaßen idealisiert werden, dass dem Vater (und teilweise somit auch den Kindern) keine Chance eingeräumt wird.

    Wie gesagt, über den konkreten Fall wissen wir hier zuwenig.

    Für mich ist aber klar, dass es in einer Geschichte immer mindestens 2 Seiten gibt. Und meiner Erfahrung nach wird der Seite des Vaters oft weniger Gewicht gegeben als der Seite der Mutter.

    Und wenn es gut ist, dass Mütter Menschen haben, die für sie kämpfen, ist es meiner Meinung nach auch wichtig, auch der Väter-Position mehr Gewicht zu verleihen.

    Wobei ich NIE pauschal für oder gegen Mütter oder andererseits für oder gegen Väter bin. Ich bin ein Freund von Gleichgewicht und wenn ich lese, dass sehr viel Gewicht für die Mutter in die Waagschale geworfen wird, denke ich, braucht sie mich nicht auch noch - aber es würde der Geschichte sehr gut tun, mal ein wenig Gewicht für den Vater in die Waagschale zu werfen.
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

  4. Inaktiver User

    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung ist aber eher, dass Kinder sehr genau spüren und wissen, wann sie nur gekauft werden sollen - und das nicht mitmachen.


    Und meiner Erfahrung nach ist die Unterstellung, dass die Kinder vom anderen Elternteil nur "gekauft" würden, nur die Spitze des Eisbergs, der von einer möglichen Eigenbeteiligung ablenken soll.

    Und wahnsinnig erschreckend finde ich, wie die eigenen Kinder von "verlassenen" Elternteil dargestellt werden, dass ihnen Luxus wichtiger sei als Nähe und Liebe. Da frag ich mich, wer materiell eingestellt ist.
    Und wie die Kinder wohl erzogen wurden, dass man ihnen keine 2 Schritt über den Weg trauen kann.
    Kinder spüren das mangelnde Vertrauen!!!!!

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Hi an alle,
    habe lange nichts geschrieben, es ist viel passiert.
    Zum allgemeinen Verständnis, was das finanzielle angeht: so lange meine Tochter bei mir gemeldet ist und ich das Kindergeld bekomme, bin ich auch in der Lage "Sonderwünsche" wie bestimmtes Müsli (nicht vom ALDI) und mal einen Schwimmbadbesuch zu finanzieren. Das ist schon absoluter Luxus. Für mich selbst gebe ich schon seit Jahren kein Geld mehr aus, trage ca. 15 Jahre alte Kleidung oder etwas, das ich geschenkt bekomme. Ich esse die Reste, wenn meine Kinder wieder beim Vater sind, und wenn nichts mehr da ist eben gar nichts.
    In der letzten Woche ist es eskaliert, als ich mit meinem Sohn Latein-Vokabeln lernen wollte.
    Er hatte keinen Bock, hat mit seinem Handy gespielt, und nach meiner Aufforderung dies auszumachen kam es zum Streit. Er hat den Vater angerufen, er hat beide Kinder abgeholt und seit dem sind sie bei ihm.
    Ich fühle mich behandelt wie das letzte Stück Scheiße, möchte eigentlich gar nicht mehr leben.
    Ich wollte immer nur das Beste für meine Kinder, ihnen helfen und beistehen, habe immer alles für sie getan und bekomme als Dank.......

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    das tut mir wirklich sehr Leid, Cattula. Ich kann mir vorstellen, wie das schmerzt.

    Allerdings hast du jetzt eine große Chance. Du kannst jetzt den Druck aus eurem Verhältnis rausnehmen und dich deinen Kindern wieder ganz langsam, in deren Tempo, annähern.

    Und ich wette, sie werden wieder zu dir zurückkommen - wenn auch nicht räumlich, so doch emotional.

    Lass ihnen Zeit und vorallem, lass dir Zeit.

    Auch wenns blöd klingt: Versuch, die Zeit für dich zu nutzen, etwas für dich zu tun.

    Befreie dich aus der Rolle der Restesserin, derjenigen, die von ihren Kindern Dank für ihre Opfer erwartet.

    Das ist nie gut für eine Beziehung und nie gut für einen selbst!

    Alles Gute!

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Zitat Zitat von cattula Beitrag anzeigen
    In der letzten Woche ist es eskaliert, als ich mit meinem Sohn Latein-Vokabeln lernen wollte.
    Er hatte keinen Bock, hat mit seinem Handy gespielt, und nach meiner Aufforderung dies auszumachen kam es zum Streit. Er hat den Vater angerufen, er hat beide Kinder abgeholt und seit dem sind sie bei ihm.
    Ich fühle mich behandelt wie das letzte Stück Scheiße, möchte eigentlich gar nicht mehr leben.
    Ich wollte immer nur das Beste für meine Kinder, ihnen helfen und beistehen, habe immer alles für sie getan und bekomme als Dank.......
    Cattula,

    ich drück Dich mal fest aus der Ferne.

    Und vergiß das mit dem Dank gaaanz schnell! Und überleg mal, ob Du in dem Alter Dankbarkeit Deinen Eltern gegenüber gespürt hast! Ich nicht. Nö.

    Die Situation, die Du mit Deinem Sohn beschreibst ist eine ganz alltägliche, die sicher fast alle Eltern pubertierender Kinder kennen. Total mies von Deinem Ex ist es natürlich sie auszunutzen.

    Ich denke Du kannst jetzt wirklich nichts machen ausser abzuwarten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das kein dauerhafter Zustand sein wird.

    Hart ist das für Dich, ganz schön hart.

    Vielleicht kannst Du was für Dich machen und versuchen es DIR mal gut gehn zu lassen! Hast Du Freunde, die für Dich da sind?

    LG

    happy

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Hallo Cattula,

    ich hab so etwas ähnliches erlebt wie Du und es war mega-hart und hat mich lange unglaublich traurig gemacht. Ich würde Dir sehr gerne helfen, wenn Du magst.

    Mein Sohn ist jetzt fast 13, getrennt bin ich von seinem Vater seit er 4 ist. Erst war er mehr bei mir und 2 Tage pro Woche bei seinem Vater, dann wir hatten auch einige Zeit eine 50/50% Regelung mit Wohnungen, die nur ein paar 100 meter auseinanderlagen.

    Nachdem 2 Jahren Beziehung habe ich mich dann entschlossen, mit meinem neuen Partner zusammenzuziehen, in ein kleines Haus 3 km entfernt im gleichen Ort. Mein Sohn war da 10 Jahre, mein Freund hat zwei Jungs etwas jünger als er, er kannte alle 3 schon länger und gut. Sicherlich eine Umstellung in seinem Leben, ich hab es in Ruhe mit ihm besprochen, alles erklärt etc.... er war nicht begeistert, hat aber angefangen, sich damit auseinanderzusetzen...

    ... bis sein Vater ihm angefangen hat zu beeinflussen, es dargestellt hat, als ob ich 800 km weit weg mit Frankenstein zusammen ziehen würde, ihm eingeredet hat, er würde alles seine Freunde verlieren, würde einen anderen Vater bekommen, der ihn sowieso nicht mögen würde, so das ganze Programm...

    ja, und er ist nicht mit umgezogen. ich saß in seinem leeren Zimmer, hab nur noch geheult. Am Anfang wollte er nicht mal bei uns übernachten.

    Heute ist er jedes WE bei mir, und noch einen nachmittag in der Woche. Er ist super gut drauf, ein ganz normaler Früh-Teenager, ich freu mich jede Freitag morgen wie Bolle auf ihn und manchmal nervt er mich nach 2 std unendlich.... Teenager halt . Ich weiß, was bei ihm in der Schule los ist, er erzählt viel, ich komme mit zum Fussball, kenne alle seine Freunde, wir haben eine Wochenend-Alltag mit Ritualen, Pflichten und Spaß.

    Vermissen tue ich ihn immer noch häufig und dass ich keine Schulbrote schmiere und nicht morgens sehe wie er zur Schule geht tut immer noch weh.

    Also, erstmal: Es wird noch sehr lange weh tun, aber Du mußt es jetzt erstmal akzeptieren. Ganz wichtig: Nimm es nicht persönlich. Deine Kinder wollen dich nicht bestrafen.

    Bei uns war es so, dass mein Ex ihn in so einen Konflikt gebracht hat, dass es für mein Sohn ziemlich klar war: Gehe ich mit zu Mama, hat Papa mich nicht mehr lieb. Und das war zuviel für ihn.

    Dreh die Situation mal um - vielleicht trauen Deine Kinder dir zu, dass Du sie auch lieb hast, wenn sie bei Papa leben - das trauen sie ihm vielleicht nicht zu?

    Und dann - hol Dir hilfe, Jugendamt, wenn dort gute Leute sitzen, Beratungsstellen, wie auch immer. Stell die Wut hintenan und versuche eine Regelung zu finden, in denen Du sie so regelmäßig wie möglich siehst. Jedes WE einen Tag, jedes 2. WE + 1 Tag in der Woche, irgendwas, was einen guten, regelmäßigen Kontakt möglich ist. Bei dem Alter deiner Kinder kann auch eine Gesprächsrunde mit einem Familienberater, euch als Eltern und den Kindern hilfreich sein.

    Wenn sie bei Dir sind, mach ihnen auf keinen Fall Vorwürfe, frag sie nicht aus, keine Sätze wie "das kann ich euch halt nicht bieten"! Sie dürfen wissen, dass Du traurig bist, dass Du sie vermißt, aber das reicht. Versuch die Zeit mit ihnen zu genießen, Spaß zu haben, aber alle Regeln, die bisher bei dir galten bleiben so. Du bist so wie du bist, keinen Wettstreit mit dem Vater. Vielleicht gibt es was, was sie immer gerne mit Dir gemacht haben? Dann tu das !

    Ganz am Anfang bin ich mit meinem Sohn einen nachmittag lang ans Wasser gefahren, er wollte da nicht länger bleiben, wir haben Muscheln gesucht, Steine gesammelt, ich hab ein bisschen geheult und irgendwann hat er gesagt "Aber ich hab dich doch trotzdem immer lieb" . Da hab ich nochmehr geheult - und danach wurde es langsam besser.
    Aber wir hatten auch Momente, wo er hier kurz nach dem Ankommen auf der Treppe gespuckt hat vor lauter vor lauter Wut und Zerissenheit und ich ihm klar gemacht hab, das hier meine Regeln gelten und ich ihn zu seinem Vater fahre, wenn er nicht aufhört. Ich hatte solche Angst in dem Moment, aber es mußte sein. Er ist geblieben. Und Stück für Stück wurde es besser.

    Heute sind wir immer öfter eine fast ganz "normale" Patchworkfamilie, und wenn hier alle drei Jungs durch das Haus toben, denke ich, es ist nach wie vor kein einfacher Weg, aber der, der für uns richtig ist.

    Wenn Du magst, schreib mir, ich würde gerne helfen.

    Lieben Gruß, Trixi

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Schöner Beitrag, Trixi

    Liebe Cattula,

    bist Du noch da??

    Ich habe Ähnliches wie Du erlebt, und ich kann sehr gut nachfühlen, wie sehr das schmerzt.

    Und ich schließe mich happyday an ... es wird kein Zustand von Dauer sein. Die wichtigste Eigenschaft, die ich mir seinerzeit aneignen musste, war Geduld.

    Wäre schön, wieder von Dir zu lesen.

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    AW: Mein Kind will mich verlassen

    Meine beiden "Stief"kinder waren immer ca 25-30 % bei uns. Beide sind mit 12, 13 Jahren zunehmend zu uns gewechselt (höchstens 25% bei der Mutter). Für die Mutter war dies auch sehr hart. Ich glaube, das liegt daran, dass die Kinder sich in dem Alter sowieso aus der engen Bindung zu den Mamas lösen wollen, und dass dann der Fluchtweg zum Papa verführerisch ist.

    Gerade meine Große hat inzwischen (so ab 18, 19) wieder einen sehr engen Draht zu ihrer Mutter. Sozusagen "aus der Selbstständigkeit" heraus. Uns, ihrem Vater und mir, hat sie mit 17 auch einmal so richtig das Messer in den Rippen rumgedreht. Da waren wir sozusagen fällig. Mein ältestes leibliches Kind ist jetzt 12, wir haben ein sehr inniges Verhältnis, und er hackt bisweilen auch sehr grausam auf der Nabelschnur herum.

    Langer Rede, kurzer Sinn: Versuche das Beste daraus zu machen. Bleib da. Drängel sie nicht. Biete an. Denke an Dich selber (die Mutter meiner Großen genießt es jetzt auch, viel machen zu können...;).

    Eines ist sicher: Mama bleibt Mama bleibt Mama.
    Und: es tut mir sehr leid. Gerade wenn es da einen Vater gibt, der spaltet. Dies haben wir niemals getan. Uns war immer wichtig, dass die Großen einen guten Kontakt zur Mama haben.

    Drink in your summer, gather your corn
    M. Jagger

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