Hallo ihr Lieben,
entschuldigt, dass ich solange nicht geantwortet habe, aber wir waren dermassen krank hierwie schon lange nicht mehr.
Viel geändert hat sich leider nicht bei den Heulattacken meiner Nichte. Mein Bruder hat ja bereits direkt zu Anfang "Hilfe" in Anspruch genommen. Es war ja auch seine Idee, damals, vor dem Auszug und der Bekanntgabe an das Kind, dass sich die Eltern trennen, eine Beratungsstelle gemeinsam aufzusuchen um Unterstützung zu bekommen in der Frage, wie sagen wir es ihr und wie verhalten wir uns damit das Kind keinen Schaden nimmt.
Das was dann dort gesacgt wurde, ist uns allen hier und war es auch meinem Bruder damals schon bewußt, ihm ging es auch darum, dass die Mutter das alles mal von "übergeordneter" Stelle hört und so vielleicht endlich mal ein wenig mehr über ihr Verhalten nachdenkt.
Hat leider nicht lange angehalten. Ich glaube, meine ehemalige Schwägerin ist auch mit der Situation tota überfordert, ihr fehlt hier einfach das Einfühlverögen und, ohne es böse zu meinen der Intellekt.
Als sie es damals, ganz vorschriftsmäßig gemeinsam der KLeinen sagte und mein Bruder dann meinte : "Mama und Papa werden nicht mehr hier zusammen wohnen" da guckte die Kleine nur die Mama kurz an und sagte : "Achso, aber ist ja nicht schlimm Mama, du kommst mich dann ja oft hier besuchen, nicht wahr? "
Ich glaube mich als Mutter hätte der Schlag getroffen so weh hätte mir das getan. Sie aber hat wohl nur laut gelacht und gesagt : "Du Dummerchen, du gehst doch mit Mama!"
Heute ist es so, dass die Kleine immer noch schlimme "Anfälle" bekommt wenn sie vom Papa weg soll, manchmal ist es nicht ganz so schlimm, doch ich habe es letzlich beobachtet, es kommt mir dann vor, als habe sie resigniert. Mein Bruder gab mir recht und hat der KLeinen auch jetzt nochmal versichert, dass er alles tun wird, dass sie ihm bei ihm bleiben kann, wenn sie das nach Weihnachten immer noch möchte (bis dahin ist er beruflich in einer Fortbildung und weniger zu Hause). Inzwischen hat er es auch schleichend und so, dass die Mutter es sogar als Erleichterung empfindet, auf fast 50/50 erweitert.Heißt sie ist wirklich sehr, sehr viel bei ihm.
Die Schwester meiner Schwägerin, die sich auch sehr um die Kleine bemüht, ist oft bei beiden zu Besuch. Also sowohl bei der Mutter als auch bei meinem Bruder, Und selbst sie sagte neulich: " Wenn sie hier beim Papa ist, ist sie viel ausgeglichener und ruhiger.Ich glaube es geht ihr hier besser!"
Wir fahren mit den Beiden nach Weihnachten eine Woche weg, in den Schnee. Dort werde ich bestimmt noch sehr viel mit meinem Bruder reden können und auch noch viel besser sehen können, wie es der Kleinen geht.
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Antworten
Ergebnis 21 bis 22 von 22
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15.12.2010, 10:56
AW: Frage an die,deren Kinder sehr am Papa hängen
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15.12.2010, 14:47
AW: Frage an die,deren Kinder sehr am Papa hängen
Ach, wenn ich das lese, blutet mir das Herz...
Ich denke, es gibt nun mal eher Papa-Kinder oder auch eher Mama-Kinder. Und wenn es irgendwie geht, dann kann man das bei einer Trennung berücksichtigen - im Sinne der Kinder.
Ich finde es gut, dass du deinen Bruder unterstützt
Und wenn man das Thema sensibel angeht, muss es ja auch nicht zwangsläufig in "Krieg" ausarten zwischen den Eltern.
Ich drücke euch - und der kleinen Maus - alle meine Daumen
Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)


wie schon lange nicht mehr.
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