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  1. User Info Menu

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach, warum denn nur für Männer?
    Weils sie für Frauen schon gibt. Exklusiv übrigens.
    "Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)
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    Für mehr anstelle von .

    Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
    (by carene)

    Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
    (by kazzayyee)

  2. User Info Menu

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von fliegerin Beitrag anzeigen

    Getrennte Väter sollten aber genauso ganz selbstverständlich für ihre Kinder nicht nur sorgen, sondern auch finanziell für sie mitsorgen. Und wenn sie sorgen möchten und so sehr um ihr Sorgerecht kämpfen, dann sollten sie ihre Sorgepflichten ebenfalls übernehmen. Ich kenne einige Männer, die das tun. Ich kenne aber ebensoviele Männer, die groß jammern, dass sie ja nicht beteiligt werden, wenn man sie dann aber in die Pflicht nehmen und beteiligen möchte, haben sie keine Zeit, sind verhindert etc. pp. Das geht dann auch nicht. Warum sitzen denn so wenig Männer mit ihren Kindern beim Arzt im Wartezimmer? Warum fahren selten die Väter die Kinder zu den diversen Terminen? Warum reduzieren die so besorgten Väter nicht ihre Arbeitszeit, um für ihre Kinder zu sorgen? Warum sind die Väter bei Veranstaltungen im Kindergarten in der Minderzahl? Warum nehmen viele Männer sich nicht frei, wenn ihr Kind krank ist? Wo seid Ihr, Ihr besorgten und umsorgenden Väter mit Sorgerecht, wenn Euer Kind Euch braucht?
    Ja, wo wohl? Bestimmt nicht betrunken auf der Couch, sondern normalerweise am Arbeitsplatz. Einem Arbeitsplatz, der i.d.R. nicht ausgelegt ist um während der Arbeitszeit im Kindergarten vorbeizuschauen.
    Gegenfrage: Wie kommt es denn, daß Mütter in der Kita, beim Arzt oder bei Veranstaltungen in der Mehrheit sind oder halbtags arbeiten können? Doch wohl nur, weil dies der Vater durch seine Vollzeitarbeit erst ermöglicht.
    Und was getrennt lebende unterhaltspflichtige Väter angeht: Denen ist es strikt untersagt ihre Arbeitszeit zu reduzieren, solange deswegen auch nur ein Cent Unterhalt weniger gezahlt wird.
    Statt "Samstags gehört der Papi mir", haben diese Väter dann oft einen Nebenjob auszuüben um die horrenden Kindesunterhaltssätze aufzubringen.

  3. Inaktiver User

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von Junior Beitrag anzeigen
    -Kann es sein, dass Elternzeit nehmende Männer heutzutage im Berufsleben noch immer nicht mit offenen Armen als Revolutionäre empfangen werden, sondern als seltsame Exoten betrachtet werden?! Evtl. kann dies einen empfindsamen Karriereknick (->absehbare/stagnierendeEinkommensentwicklung) bedeuten, den man angesichts der neuen fam. Situation gerne vermeiden würde?!

    Nur nebenbei - ich nahm bei meinem Jüngsten diese zwei Monate, allerdings wurde ich von meinem Boss in der Luft zerrissen (nach einem halben Jahr hatte er sich wieder gefangen, der Wirtschaftskrise sei Dank, er freute sich über jeden gesparten Cent Lohn) und in meinem beruflichen Umfeld ansonsten auch eher skeptisch betrachtet. Es ist eben leider noch nicht normal dass Männer Elternzeit nehmen.

    Es liegt nicht alles immer nur daran dass Männer nicht wollen.
    Dazu kann ich nur sagen: Willkommen in der Realität.

    Schwangere Frauen werden vom Chef zwar nicht in der Luft verrissen, tatsächlich ist der Karriereknick - v.a. wenn an Mutterschutz noch Elternzeit gehängt wird, aber da.

    Frauen sind aber - zwangsläufig - eher bereit, den Knick hinzunehmen. Bleibt Ihnen ja eh keine Wahl, als mindestens 2 Monate auszusteigen.

    Dazu kommt noch präventive Diskriminierung. Was meinst Du, warum die Frage nach der Familienplanung immer nur den Frauen gestellt wird?

    Schließlich tritt hinzu, dass sich viele Frauen bereits vorbeugend eher familienkompatible Berufe suchen. Nicht umsonst ist der öffentliche Dienst bei Frauen begehrt. Womit wir wieder beim Thema Hauptverdiener wären.

    Und ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die Frage, warum das Kind den so früh in die Kita kommt, nur der Mutter, nicht dem Vater gestellt wird.

    Ändern lässt sich dies nur, indem sowohl Mütter als auch Väter daran arbeiten, das gesellschaftliche Bild zu verändern. Ein bisschen Differenzierung statt pauschalem Geschlechterkampf kann dabei nicht schaden.

  4. Inaktiver User

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von Junior Beitrag anzeigen
    Sicher gilt das auch für Frauen, aber solange ein Hauptverdiener/leistungsfähiger Unterhaltszahler im Hintergrund ist, nehmen doch Frauen gern die volle Elternzeit, wenigstens das eine Jahr bis zu drei - sei's gegönnt. Und in dem Fall kann es sich der liebe Papi evtl. nicht erlauben auch noch auf einen Teil seines Einkommens zu verzichten, da das eine ausfallende Einkommen der Frau evtl. ein herbes Loch in die Kasse reisst?! Ich kenn jedenfalls bislang keine Frau die von sich aus nach dem Mutterschutz sofort wieder arbeiten wollte.
    Ich kenne viele Frauen, die kein ganzes Jahr Elternzeit genommen haben. Und ich kenne einige, die direkt nach dem Mutterschutz wieder angefangen haben.

    Tatsächlich ist es aber mangels Betreuungsmöglichkeiten jdfls in Westdeutschland schwer zu realisieren, dass beide Eltern im ersten Lebensjahr wieder anfangen zu arbeiten. Und wenn doch, werden Mütter häufig angefeindet (leider auch in der BriCom).

  5. Inaktiver User

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von axel_k70 Beitrag anzeigen
    Weils sie für Frauen schon gibt. Exklusiv übrigens.
    ?? Elternzeit gibt es nicht exklusiv für Frauen.

    Über die von Dir berichteten Wiedereingliederungsmaßnahmen nach der Elternzeit wüßte ich übrigens gerne mehr. Davon habe ich noch nie gehört.

  6. Inaktiver User

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von axel_k70 Beitrag anzeigen
    Weils sie für Frauen schon gibt. Exklusiv übrigens.
    Exclusiv, ja warum wohl? Wieviele berufsaussteigende Männer gibt es denn?

  7. Inaktiver User

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ?? Elternzeit gibt es nicht exklusiv für Frauen.

    Über die von Dir berichteten Wiedereingliederungsmaßnahmen nach der Elternzeit wüßte ich übrigens gerne mehr. Davon habe ich noch nie gehört.

    Es gibt Hilfe bei der Wiedereingliederung, das ist wohl war. Es gibt auch Zuschüsse für AG. Aber wie die Erfolgsquote ist, weiß ich nicht.

    Auch die Agentur für Arbeit kann helfen
    Wenn Sie nicht zurück können in ein bestehendes Arbeitsverhältnis, dann sollten Sie sich frühzeitig um einen Beratungstermin bei örtlichen Agentur für Arbeit kümmern. Bereits seit 1998 gibt es bei den Ämtern spezielle Ansprechpartner, die sich um die Belange von Frauen und BerufsrückkehrerInnen kümmern. Darüber hinaus gibt es einige (wenige) Programme für WiedereinsteigerInnen. So kann beispielsweise der Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss erhalten, wenn er erfahrungsgemäß schwer vermittelbare BerufsrückkehrerInnen oder Alleinerziehende einstellt. Zusätzlich werden Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Berufsorientierungskurse angeboten. Frauenspezifischen Wiedereinstiegsprogramme dauern i.d.R. zwischen sechs Monaten und einem Jahr und können entweder in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden. Für die Kinderbetreuung während der Kurse können Sie einen Kostenzuschuss beim Arbeitsamt beantragen. Ganz fortschrittliche Ämter bieten auch eigene Betreuungsmöglichkeiten an. Wie genau Sie Hilfe und Förderung in Anspruch nehmen können, sagt Ihnen der zuständige Ansprechpartner bei der Arbeitsagentur, der Sie auch über Förderungen für Existenzgründungen informieren kann.

    Hier ein Link

  8. User Info Menu

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Exclusiv, ja warum wohl? Wieviele berufsaussteigende Männer gibt es denn?
    Von Berufsausstieg habe ich nichts geschrieben.
    "Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)
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    Für mehr anstelle von .

    Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
    (by carene)

    Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
    (by kazzayyee)

  9. Inaktiver User

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Kann es sein, dass Männer und Frauen hier einander die Schuld für etwas zuschieben, was ausserhalb ihrer Macht liegt?

    Fakt: Die Löhne sind oft zu niedrig, als dass zwei Leute mit jeweils 50%-Jobs ihre Familie angemessen ernähren könnten.

    Fakt: Arbeitgeber bestrafen jede berufliche Pause und oft schon jeden geäußerten Wunsch danach. Bei Männern wie bei Frauen.

    Fakt: Es fehlt an breiter gesellschaftlicher Anerkennung für Hausmänner ebenso wie für berufstätige Mütter. Die einen gelten als Rabenmütter, die anderen als Weicheier und Versager. Überhaupt gilt selbstaufopfernde Arbeit heute mehr als Familie. Familie ist ein Luxus und längst nicht mehr Normalität.

    Fakt: Den vielen Familien fehlt eine unterstützende Umgebung (Großeltern und andere Verwandte, befreundete Nachbarn usw.). Es ist das 24/7-Eltern-und-Paar-Sein, das die Familien über Gebühr belastet.

    Fakt: Eine Beziehung (zwischen den Eltern) ist für viele Menschen sehr schwer positiv zu gestalten. Eine Beziehung nach der Trennung ist für die allermeisten unmöglich. Die meisten getrennten Eltern bräuchten dringend neutrale Unterstützung, um mit Verletzungen und Hassgefühlen umzugehen und ihr notwendiges Miteinander (ebenso wie die je eigenen Lebenswege) positiv und konstruktiv zu gestalten. Ohne eine solche Hilfe sind die allermeisten getrennten Paare von ihren Gefühlen überfordert und handeln destruktiv. Das ist nicht Böswilligkeit, sondern gewöhnliche allgemeinmenschliche Schwäche. Eine Gesellschaft, die diese Menschen alleine lässt, handelt verantwortungslos, denn sie produziert bewusst ein geschädigtes Kind und einen geschädigten Erwachsenen nach dem anderen.

    Es ist heutzutage für die allermeisten Eltern unmöglich, dass sie sich so um Kinder, Partner, Beruf und sich selbst kümmern, dass nichts davon auf Dauer zu kurz kommt. Es ist fast immer notwendig, mindestens zwei Bereiche davon über viele Jahre (und im Falle des Berufes heisst das: für immer) zurückzustellen. Dass es dabei eine traditionelle Verteilung gibt, wer auf was verzichtet, ist vielleicht nicht gut, aber eine bloße Umkehrung oder Umverteilung ist letztlich auch nicht wirklich besser, weil es nur eine andere Art der Unzufriedenheit ist. Frauen, die arbeiten, während ihre Männer zuhause sind, sind häufig auch nicht glücklicher, weil sie dann eben keine Zeit für ihre Kinder finden.

    Der Krieg der Geschlechter ist nicht naturgegeben und dem Wesen der Geschlechter nicht inhärent. Er ist ein Fehler in der Gesellschaftsstruktur.

    Es hilft nichts, wenn wir voneinander verlangen, was schlicht unmöglich ist. Wir müssen unsere Arbeitswelt auf eine familienfreundliche Weise revolutionieren. Wir brauchen höhere Löhne, und wir brauchen eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit.

    Und wir brauchen Lebensentwürfe, in denen Kinder nicht nur ein ideeller Wert sind, die meisten Menschen aber lieber tanzen gehen, Weltreisen unternehmen, sich kreativ selbst verwirklichen oder sonstwas, sondern in denen Kinderhaben Spaß macht.

    Kinder sind heute vor allem eine Last. Sie stören bei der Selbstverwirklichung. Und die kindliche Welt ist für viele Erwachsene einfach todlangweilig. Hier brauchen wir Ideen, wie wir mit Kindern unser Leben leben können, so dass es beiden Freude und Befriedigung gibt. Von allen Menschen zu erwarten, dass sie gerne stundenlang im Sand buddeln ist ebenso unrealistisch wie von Kindern zu erwarten, dass sie stundenlang sich selbst beschäftigen, während Mama oder Papa ihren Interessen nachgehen.

    Wie wäre es, wenn der Papa seinen Sohn mitnimmt, wenn er sein neues Projekt bei der Teamsitztung vorstellt? Wie wäre es, wenn die Mama die Aufmerksamkeit kurz von ihrer Kundin abwendet, um ihrer Tochter eine Frage zu beantworten?

    Und wie wäre es, wenn wir vielleicht drei Paar Schuhe und ein Rennrad weniger hätten, dafür aber mehr Zeit?

    Wie wäre es, wenn eine Firma statt ein eigenes Museum zu bauen oder hässliche Kunst zu kaufen, eine Kinderbetreuung finanziert, die diesen Namen auch verdient, und den Eltern eine lange Mittagspause erlaubt, die ihnen möglich macht, gemeinsam mit den Kindern zu essen?

    Unsere Kultur ist feige, mutlos, ängstlich, pessimistisch und erstaunlich unkreativ.
    Geändert von Inaktiver User (06.08.2010 um 09:48 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: BVerfG stärkt Sorgerecht lediger Väter

    Zitat Zitat von kritzmix Beitrag anzeigen
    Ja, wo wohl? Bestimmt nicht betrunken auf der Couch, sondern normalerweise am Arbeitsplatz. Einem Arbeitsplatz, der i.d.R. nicht ausgelegt ist um während der Arbeitszeit im Kindergarten vorbeizuschauen.
    Gegenfrage: Wie kommt es denn, daß Mütter in der Kita, beim Arzt oder bei Veranstaltungen in der Mehrheit sind oder halbtags arbeiten können? Doch wohl nur, weil dies der Vater durch seine Vollzeitarbeit erst ermöglicht.
    Und was getrennt lebende unterhaltspflichtige Väter angeht: Denen ist es strikt untersagt ihre Arbeitszeit zu reduzieren, solange deswegen auch nur ein Cent Unterhalt weniger gezahlt wird.
    Statt "Samstags gehört der Papi mir", haben diese Väter dann oft einen Nebenjob auszuüben um die horrenden Kindesunterhaltssätze aufzubringen.
    Warum wird denn vielen Frauen beides und mehr so selbstverständlich zugemutet? Ich habe nicht den schönen und eigentlich selbstverständlichen Fall, dass mein Exmann für sein Kind mit aufkommt (das habe ich ja bereits beschrieben)? Ich mache meinen Job, verdiene den Lebensunterhalt für mich und unser (!) Kind und fahre ihn trotzdem zu seinen Terminen oder sitze mit ihm beim Arzt. UND ich hole ihn spätestens um 15 Uhr vom Kindergarten ab. Umgekehrt muss mein jetziger Partner berechtigterweise für seine beiden Kinder aus erster Ehe Unterhalt bezahlen, so dass hier auch so gut wie kein Geld für unser gemeinsames Kind übrig bleibt (es ist mir durchaus bekannt, was das heißt). Ich komme also de facto für beide Kinder allein auf. Die Ex meines jetzigen Partners macht derweil auf Hartz IV, obwohl sie einen gut qualifizierten Job ausüben könnte und sogar noch ein Au-Pair zu Hause hat und keine Miete bezahlt, weil das Haus ihr Eigentum ist. Das ist auch nicht so toll. Komischerweise kommen in den Paaren scheinbar häufig die Schmarotzer mit den Arbeitsameisen zusammen... Wenn das dann auseinandergeht, wird es schwierig für die Ameisen. Das gilt für Männer und für Frauen.

    Noch zu dem Kommentar oben: als ich mal um eine finanzielle Beteiligung und die Rückzahlung der Schulden meines Ex bat, konnte ich mir doch tatsächlich die Frage gefallen lassen, ob es grad bei mir beruflich nicht so gut läuft. Das lässt doch tief blicken, oder?

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