müssen sie ja nicht zu ihrem thema machen.Mich interessiert mehr, was meinen Väter, welche ihre Kinder wollen zu denen, die die Möglichkeit haben und sich, tschuldigung, so mies ihren Kindern gegenüber verhalten.
aber zumindest verwundert den kopf schütteln über solche kerls ist schon drin.
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Ergebnis 41 bis 50 von 67
Thema: Väter ohne Kinder...
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06.07.2010, 22:55Inaktiver User
AW: Väter ohne Kinder...
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10.07.2010, 22:48
AW: Väter ohne Kinder...
Hallo,
falls sich jemand wirklich für dieses Thema interessiert, unter Trennung/Scheidung auf Familienhandbuch online gibt es einige durchaus lesenswerte Beiträge.
"Verlassene" Väter - psychische Situation und Bewältigungsverhalten
Axel"Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
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Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
(by carene)
Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
(by kazzayyee)
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11.07.2010, 17:46
AW: Väter ohne Kinder...
Danke Axel, ich fand das sehr interessant.
Und es bestätigt auch eine Vermutung von mir: Dass getrennte Mütter auch oft in Verhaltensweisen ihrer Ex-Männer nicht die Trauer, den Schmerz, die Verunsicherung erkennen.
KLar, ist natürlich auch manchmal schwer. Der Trennung gehen ja oft Verletzungen voraus (auf Paarebene), die einen dann auch nicht unbedingt wohlwollend dem ehemaligen Partner gegenüber sein lassen. Vielleicht "muss" man den ehemaligen Partner auch vor sich selbst "schlechter" machen, um die Trennung durchhalten zu können, sie vor sich selbst zu verteidigen, nicht rückfällig zu werden - um eben hart zu bleiben. Das zu trennen von der Elternebene ist auch schwierig für Manche(n).
Und der Mann wird sich mit seinen verletzten Gefühlen, mit seinen (Verlust-)Ängsten sicher nicht seiner ehemaligen Partnerin anvertrauen.
Dass aber das, was für die Mutter nach außen erkennbar ist - stumm bleiben, die Kinder ziehen lassen, "stark" bleiben - und von denen oft als Desinteresse oder auch schlicht als "Nicht-Leiden" gesehen wird, manchmal einfach Selbstschutz und auch Schutz der Kinder ist, indem der Vater sie eben gerade nicht dem Loyalitätskonflikt aussetzt, ist in vielen Fällen wohl das große Missverständnis.
Das aufzulösen setzt allerdings ein gewisses Grundwohlwollen dem anderen gegenüber voraus.Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)
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11.07.2010, 21:52
AW: Väter ohne Kinder...
Hallo Signora,
Was ja meist in der Trennungssituation nicht gegeben ist.
Und irgendwann stehen Väter, die sich nach der Trennung um Ihre Kinder kümmern, schlicht und ergreifend vor dem Problem; Sie haben ihren Zweck erfüllt und stören.
Trotzdem würde ich jeden Vater sagen er solle sich überlegen, welche Rolle er als Vater spielen möchte und das es da mehr gibt als alle 2 Wochen Bespaßung. Trotz des zweifelhaften Ausgangs.
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15.07.2010, 07:08Inaktiver User
AW: Väter ohne Kinder...
Jeder Elternteil leidet, wenn er wenig Kontakt zu den Kindern hat.
Es gibt immer sodde und sodde. Klar gibt es Väter und Mütter, die sich nach einer Trennung/Scheidung nicht mehr kümmern, keinen Unterhalt zahlen wollen etc. etc.
Aber ich denke mal, die Mehrheit ist das nicht.
Das Grundproblem ergibt sich meiner Meinung nach daraus, dass seit Jahrzehnten und zum großen Teil heute noch gang und gäbe ist, dass die Mutter nach der Geburt den Beruf aufgibt und das Kind rund um die Uhr betreut. Klar, die Männer machen mit bei dieser Regelung.....
Weil Frauen häufig einen Beruf haben, der schlecht bezahlt ist, da liegt es doch auf der Hand, dass sie zuhause beim Kind bleiben.....
(Dass das Problem im Grund hier schon anfängt will ich mal nicht thematisieren, denn das ist eine andere Baustelle)
Eine Mutter, die rund um die Uhr beim Kind ist, leitet daraus häufig eine stärkere Bindung ab. Der Vater muss die Kohle ranschaffen für alle, was in der Regel eine gewisse zeitliche Abwesenheit von zuhause und damit auch vom Kind bedingt. Zuhause im Schlaf verdienen die wenigsten ihr Geld.....
Aufgrund dieser zeitlichen(!) Abwesenheit wird dann im Falle einer Trennung (weiss ich von meinem Partner) ein schlechtes oder fehlendes Verhältnis zum Kind unterstellt.....
Die Ex-Frau meines Partners hat nach der Trennung ganz selbstverständlich die Kinder bei ihrem Auszug "mitgenommen", obwohl ein Kind das nicht wollte. Die Tochter ist dann wenige Monate später (unter Protest der Mutter) zum Vater zurückgezogen. Die Mutter war dann reichlich pikiert, dass sie nun unterhaltspflichtig ist....
Wollte sie garnicht begreifen und hat sich auch recht lange geziert.....
Nach einer Trennung muss derjenige/diejenige, der/die vorher die Kohle für die Familie rangeschafft hat, dies weiter tun. Da kann sich also merkwürdigerweise keiner drauf berufen, dass man/frau ab sofort die Kinder betreuen möchte. Is klar, die Regelung war ja mal anders (siehe oben). Offenbar ist das nicht zu ändern.....
Von demher beisst sich die Katze in Schwanz: wer Kohle ranschaffen muss, hat in der Regel weniger Zeit. Nach einer Trennung muss man weiterhin die Kohle ranschaffen (klar, Unterhalt muss gezahlt werden...
) und hat dadurch wieder weniger Zeit für Kontakte. Da is oft halt nix mit "die Kinder von der Schule abholen" oder spontan einspringen zur Betreuung eines Kindes.
Ist jetzt ganz trivial aus meinem beschränkten Erfahrungshorizont gesprochen. Ich spreche nicht von Personen, die sich ganz gezielt der Verantwortung entziehen: sei es was die Finanzen betrifft, aber auch die Kontakte.
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (15.07.2010 um 07:28 Uhr) Grund: Ergänzung
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15.07.2010, 13:23
AW: Väter ohne Kinder...
Inzwischen gibt es ja auch genügend andere Beispiele ohne diese Starre Ernährer/Betreuer Verteilung. So zumindest mein trivialer Erfahrungsschatz.
Die Rechtsprechung baut aber immer noch darauf auf und gibt Alternativen wenig Raum. Beispiel Wechselmodell etc.
Dieses starre Ernährer/Betreuer Konzept und die daraus resultierenden Sichtweisen habe ich erst in der Bricom kennengelernt.
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15.07.2010, 14:35Inaktiver User
AW: Väter ohne Kinder...
Na ja, als "genügend" würde ich diese Beispiele noch lange nicht sehen......Aber gut, ich wohne auch in einem "bürgerlichen" Wohngebiet, da bin ich der Exot. Ich bin auch nicht mehr die Allerjüngste.....
Früher war eh alles anders.....
Dass diese angeblich "genügenden" Beispiele ohne Belang sind, wenn's denn zum Schwur kommt (also bei Trennungen/Scheidungen) siehste genau daran:
Von den Selbsthilfeorganisationen von Vätern, die sich weitgehend "rechtlos" fühlen, will ich mal nicht reden. Diese Verbände müssten dann ja eigentlich überflüssig sein.....
Gruß, Elli
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15.07.2010, 15:31
AW: Väter ohne Kinder...
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15.07.2010, 15:55Inaktiver User
AW: Väter ohne Kinder...
Ich meinte das dahingehend, dass es diese Organisationen für "rechtlose" Väter nicht gäbe, wenn die starre Ernährer/Betreuer-Verteilung nicht schon während der Ehe festgeschrieben gewesen wären. Wäre eine andere Verteilung der Rollen eingespielt, dann ist der Stand der Rechtsprechung wurscht: es ginge für die Eltern weiter wie bisher was die Betreuung der Kinder anbelangt beispielsweise. Mal grundsätzlich gesprochen.
Deiner Meinung nach -wenn ich es richtig verstanden habe- gibt es ja "genügend" Beispiele, wo die Rollenverteilung nicht mehr starr ist. Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Für mich sind es "einzelne" Beispiele, bei weitem nicht "genügend".
Dass viele Mütter auch nach einer Trennung/Scheidung an der bisherigen Rollenverteilung festhalten wollen, ist ja erstmal verständlich. Eine andere Aufteilung der Tätigkeiten Beruf/Haushalt/Kinderbetreuung war ja während der Ehe schon nicht gegeben sozusagen.
Gruß, Elli
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16.07.2010, 20:37
AW: Väter ohne Kinder...
Hallo!
Ich lese schon länger mit und wollte Axel mal fragen was er genau mit dem Wechselmodell meint?Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe


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