Ist es nicht auffällig, dass ein Mann, der vorher wusste, dass der Vater der Kinder nicht mehr zahlen wird, plötzlich verlangt, die Mutter müsse das finanziell ausgleichen? Und das, obwohl durch den ehelichen Steuervorteil genauso viel Geld reinkommt wie vorher? Geld, das er vorwiegend für sich behält, obwohl er offensichtlich sehr gut verdient?
Und dass er nach der Eheschließung noch einen Vertrag machen will, um sicher zu stellen, dass die Frau und ihre Kinder keinerlei Erbansprüche haben?
Das wusste er doch alles vorher und es scheint ihm nichts ausgemacht zu haben. Woher kommen also diese plötzlichen Existenzängste? Da fehlt mir ein Teil der Information. Was hat sich geändert? Die äußeren Umstände oder seine Einstellung zum Thema?
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12.05.2010, 13:11Inaktiver User
AW: Unsere Fernbeziehung, meine Kinder und das Geld
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12.05.2010, 13:15
AW: Unsere Fernbeziehung, meine Kinder und das Geld
Also habe ich ja doch nicht ganz unrecht, wenn mein Gefühl war, dass die 1. Ehe schon nicht gut war, eine ganze Menge Probleme da waren, die Kinder davon auch betroffen waren und jetzt eine 2.Ehe eingegangen worden ist, die aus welchen Gründen auch immer, sich zu einer Problematik entwickelt, die nicht gut ist und wie Maddin schrieb, auch eigentlich schon immer Probleme gab.
Und wenn die 1. Ehe so schlimm war, bleibe ich weiterhin bei meiner Ansicht, dass das nach der Scheidung von dem 1. Ehemann Happy mal schauen hätte sollen, was die wahren Gründe/Ursachen der Scheidung waren.
Ich denke, wenn man aus der alten Beziehung nichts gelernt hat und nicht darüber nachgedacht hat, warum diese Ehe schief ging und auch seinen eigenen Anteil nicht sucht, dann begibt man sich in die große Gefahr in der nächsten Beziehung wieder die gleichen Fehler zu machen.
Happy,
ich bin schon irritiert, wie du hier teilweise rumwitzelst, obwohl du ein Haufen Probleme an der Backe hast
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Wildblume
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12.05.2010, 13:16Inaktiver User
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12.05.2010, 13:18Inaktiver User
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12.05.2010, 13:19Inaktiver User
AW: Unsere Fernbeziehung, meine Kinder und das Geld
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12.05.2010, 13:24
AW: Unsere Fernbeziehung, meine Kinder und das Geld
Das sehe ich überhaupt nicht so. Sie übernimmt m.E. nicht mal Verantwortung für sich selbst und ihre Kinder. Wenn sie es getan hätte, hätte sie diesen Mann aus einer Fernbeziehung heraus nicht geheiratet. Laut Maddin ist ja der Wurm schon von Anfang an drin gewesen.
Es gibt Frauen die aus div. Gründen heiraten, die bei genauerer Betrachtung eigentlich unfassbar sind.Du schilderst deinen Mann als sensibel, verletzbar, beruflich sehr engagiert und neuerdings unverlässlich. Er hält die vor der Ehe getroffenen Vereinbarungen nicht ein, kommt plötzlich darauf, dass deine Kinder nicht seine sind, reitet permanent auf finanziellen Themen herum, behält den größten Teil des Steuervorteils durch die Ehe für sich und will dich zwingen, allein für deine Kinder zu sorgen. Dass er im Nachhinein auch noch einen Ehevertrag will, passt dazu.
Das klingt alles nicht gut. Wäre er ein so unmöglicher Mensch, wie es sich hier liest, hättest du ihn aber wohl nicht geheiratet.
Ja, könnte passen, aber Burn Out kommt nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langer Prozess, wo man bei genauer Betrachtunsweise schon viel früher Alarm schlagen müssen, auch nachdem was Maddi zu der Beziehung meinte.Deswegen kam mir ein anderer Verdacht: Bist du sicher, dass es ihm psychisch gut geht? Burn out zB. grassiert derzeit wie eine Seuche (besonders sensible Menschen sind gefährdet), und viele der Punkte, die du angesprochen hast, passen dazu: eine ewige, durch nichts zu besänftigende Unzufriedenheit (Burn out ist identisch mit einer Depression!), Existenzängste, Unverlässlichkeit, Entscheidungsschwäche (ganz typisch für Depressionen). Generell eine Wesensveränderung, die aber nur Außenstehende sehen. Die Betroffenen versuchen mit aller Macht, die Augen davor zu verschließen und wursteln weiter bis zum Zusammenbruch.
Aber wenn sie googelt, übernimmt sie ja wieder Verantwortung für ihn. Mein Ansatz ist, dass sie sich selber hinterfragt, warum sie in so eine Situation gekommen ist, die Anzeichen nicht schon viel früher gesehen hat und ihr nicht klar war, dass man einen Mann, mit dem man bisher nur eine Fernbeziehung hatte, einfach nicht heiratet. Ich persönlich finde so ein Verhalten naiv.Kann sein, dass ich völlig daneben liege. Aber vielleicht googelst du mal zum Thema Depression / Burn out. Wenn die Angaben dort überhaupt nicht zutreffen, weisst du zumindest, dass es das nicht sein kann.
Wildblume
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12.05.2010, 13:26
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12.05.2010, 13:27Inaktiver User
AW: Unsere Fernbeziehung, meine Kinder und das Geld
Ich kann Wildblume nur zustimmen.
Soll man das vernünftig finden, wenn man in der zweiten Ehe einen Schläger heiratet statt wie in der ersten einen Säufer?? Jetzt mal überspitzt gesagt??
Ich seh einfach keinen Sinn in einer derartigen Verbindung, wo nicht mal das Grundlegendste wohlwollend und respektvoll geklärt werden kann.
Dass es weniger schlimm ist als in der ersten Ehe kann ja wohl nicht ernsthaft für diese Beziehung sprechen - vielleicht wär es ein gescheiterer Ansatz sich zu fragen, ob man denn mit diesem Mann glücklicher ist als ohne. Soll ja auch gehen...
Irgendwie scheint hier die Meinung zu herrschen, selbst die mieseste Beziehung ist besser als gar keine.
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12.05.2010, 13:27
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12.05.2010, 13:29Inaktiver User



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