es hat mir an dem punkt geholfen es zu akzeptieren, dass sie sich für ihn entschieden haben.
hat mir bei meinen zweifeln an mir selbst, was habe ich falsch gemacht, geholfen.
ich sehe auch ihre freie entscheidung und erkenne sie an.
ich will und kann nicht an ihnen zerren.
sie haben beide ihre entscheidung so getroffen. und ich akzeptiere, dass es ihre entscheidung ist.
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Thema: Mütter ohne Kinder
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25.06.2010, 08:21Inaktiver User
AW: Mütter ohne Kinder
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25.06.2010, 09:31
AW: Mütter ohne Kinder
Guten Morgen!
Vielen Dank für Deine Sicht der Dinge, brighid!
Ich frage so neugierig, weil ich grad (wieder) an einer für mich sehr schwierigen Weggabelung stehe.
Nochmal klarmachen, was ich für eine Meinung habe und diese auch unmissverständlich durchsetzen? Gegen "ihren" Willen?
Oder loslassen und mich in das Unvermeidliche fügen? Ihre Entscheidung respektieren (sie ist 12 Jahre alt und ich finde, dass sie bereits co-abhängige Züge entwickelt hat)? Hat das nicht was von sich-wegstehlen? Sich aus der Verantwortung stehlen?
Einerseits kann und will ich ebenfalls nicht an ihr zerren. Andererseits möchte ich sie auch nicht im Stich lassen. Ich denke dabei auch an mich (für mich wäre es "gesünder", sie gehen zu lassen, das andere ist deutlich der belastendere Weg) und habe gleichzeitig ein schlechtes Gewissen dabei.
Ich empfinde es als unendlich schwierig, eine Entscheidung zu fällen.
Aber ich bin stolz darauf, dass ich wenigstens entschieden habe, mich in nächster Zeit zu entscheiden
Wenn Du mir etwas zu meinen Gedanken sagen kannst, brighid, wäre ich sehr froh. Natürlich sind Meinungen von anderen auch erwünscht.
Ich danke Euch und wünsche einen schönen Tag
Aurora
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25.06.2010, 14:25Inaktiver User
AW: Mütter ohne Kinder
zwölf finde ich noch sehr jung- aber ich kenne deine tochter nicht
manche menschen sind auch in jungen jahren schon reifer.
hole dir emotionale hilfe. profamilia, örtliches frauenbüro etc.
sprich mit menschen, die sich auch mit kindern, jugendlichen auskennen. die das zu ihrer berufung gemacht haben.
ihre lehrer.
mache dir ein bild, ein neues bild von deiner tochter.
und schaue darauf.
ich habe gehofft, und teilweise wurde es durch meine entscheidung auch möglich- dass die mädchen ein stückweit wieder ruhe in ihr leben bekommen haben.
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25.06.2010, 20:53
AW: Mütter ohne Kinder
Sie sagte das ja schon siebenjährig. Allerdings erst nach einem halben Jahr Bearbeitungszeit durch den Vater.
Ich bin also schon eine alte Häsin was das angeht.
Auch hier: Alte Häsin, Hilfe hab ich längst geholt (sowohl für sie wie auch für mich). Ich hab trotzdem das Gefühl, ich komme nicht richtig vom Fleck.
Auch das mach ich ja nicht erst jetzt. Die meisten dieser Menschen sagen, an meiner Stelle würden sie versuchen, das Kind "rauszuholen" und stufen den Schaden des Zerrens kleiner ein. Nur die Menschen, die meinen Ex kennen, raten mir ab. Um meiner selbst willen
Wie sich die Geschichten gleichen. Auch ich hoffte das und teilweise wurde es möglich. Bis jetzt. Jetzt scheint der ganze Terror wieder los zu gehen.
Ich wünschte mir, nicht in dieser Situation zu sein.
Einen lieben Gruß
Aurora
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25.06.2010, 20:58Inaktiver User
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25.06.2010, 21:38
AW: Mütter ohne Kinder
Es hilft mir, mit Dir darüber zu sprechen.
Ich hatte das ja schon einmal versucht, dann verließ mich die Kraft.
Ich versuche, mich jetzt erstmal auszuruhen. Und außerdem die Leichtigkeit in der Beziehung zu meiner Tochter zu erhalten.
Ich danke Dir
Aurora
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25.06.2010, 22:00Inaktiver User
AW: Mütter ohne Kinder
das gefühl, da ist jemand oder mehrere, denen es genauso geht- das gefühl von: meine herde-------------
das hilft beim schmerz. du bist in diesem schmerz nicht alleine.
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25.06.2010, 23:03
AW: Mütter ohne Kinder
jetzt muss ich doch lachen

Herde ist gut! Schwarze Schafe, oder was?
Also, das Stigma, mit dem ich belegt wurde, hat mir doch zu schaffen gemacht - was red ich. Du weißt, was ich meine. Wenn ich damals, als ich mich teilweise doch sehr alleine fühlte, was von Herde gewusst hätte

Ja, das meinte ich. Es hilft.
Gute Nacht!
Aurora
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25.06.2010, 23:51
AW: Mütter ohne Kinder
weiss nicht, ob´s hier rein passt.
Bin zur Bri-com durch puren Zufall über das Thema/strang "volljährige
Kinder............" gestoßen und dabei gemerket, dass auch andere
Themen für mich zutreffend sind.
Ich kann nicht verstehen, dass ich einerseits keine Tränen mehr habe,
sie aber nach dem Aufstehen ungewollt über meine Wangen laufen.
Ich bin Mutter _mit-ohne_ Kind. !!
Soll heissen: Sohn hat Zimmer bei mir und ich möchte, aber kann nicht mehr
helfen.
Meine Mittel und Wege sind ausgeschöpft.
Seit ca. 2w. ist wieder ein Rückfall eingetreten (Tabletten und Drogen).
Heute habe ich nix -vom Tod, schwerster Erkrankung etc.pp abgesehen
und selbst zur Genüge erlebt, wo keine Entscheidungsmöglichkeit mehr gegeben ist- erledigen können, obwohl dringlich.
Ich fühle mich als Blitzableiter der im Unterbewusstsein schon erkannten
Irrläufe meines Sohnes.
Wollte damit nur mitteilen, dass bei (auch ungewollter) Co-Abhängigkeit
-wg. mittlerweile fehlender Alternativen- ein K(r)ampf gegen Windmühlen und die Schwerelosigkeit geführt wird.
Eine unglückliche Symbiose, aber mag kein Putzerfisch mehr sein.
Die 'Irrläufer' müssen Einsicht zeigen (wollen).
Und das können sie (ohne spezielle 'Begleitung') nicht.
Es ist nicht nur zermürbend, sondern manchmal wie ein "Zombie"-Leben.
Nicht sterben wollen und nicht leben können.
Wir wollten dieses Kind und nun stehe ich (allein) da mit genau der/den gefragten beruflichen Bedingungen und kann nichts (mehr) tun.
Aufgerieben zwischen den Mühlsteinen.
Habe versucht, ausgetretende Pfade zu verlassen. Die Erde entdeckt in möglichen prozentualen Anteilen, nur um zu erkennen, dass der
verdiente Ruhestand wohl nicht mehr eintreten wird.
Glück und Liebe kenne ich und weiss, wie gut sich das anfühlt(e).
bin nicht sicher, ob ich auf "Antworten" klicken soll.
einfach ab ............
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26.06.2010, 20:53Inaktiver User


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