Ich habe auch mehrfach professionelle Hilfe in Anspruch genommen. Ohne die Therapiestd. hätte ich die Situation wahrscheinlich gar nicht verkraftet.
Loslassen ist nicht einfach aber auch für mich war das die einzige Alternative. Einige Jahre später sprch mich ein behandelnder Arzt der Kinder an, ob ich nicht nochmal ein Verfahren mit Guteachten in die Wege leiten könne, weil es seines erachtens für die Kinder besser sei zu mir zurück zu kommen. Die Versuchung war groß..., aber ich habe es der Kinder wegen nicht gemacht. An ihnen wären in einem solchen Verfahren erneut gezerrt worden und das konnte ich mir nicht vorstellen.
Ja, der kaukasiche Kreidekreis, keine einfache Geschichte, aber hilfreich drum zu wissen.
Ich wünsche Euch allen ruhige Weihanchtstage und viel Kraft für 2012 und schöne Kontakte mit den Kindern.
LG ohnesie
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Thema: Mütter ohne Kinder
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21.12.2011, 15:14
AW: Mütter ohne Kinder
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24.12.2011, 10:29
AW: Mütter ohne Kinder
Hallo, ich möchte mich gerne dazugesellen...
mir ist mein Sohn- jetzt 17- bereits vor 9 Jahren 'abhanden' gekommen. Und es ist immer noch, als sei es gestern und gerade erst passiert. Trotz eines sehr anstrengenden Jobs den ich bis vor einem Jahr gemacht habe, trotz einer neuen Ehe und vieler vieler Urlaube,stecke ich wie in einer Endlosschleife in den Erinnerungen mit meinem Kind fest. Und halte diese Sehnsucht manchmal nicht aus. Natürlich ist es in den Jahren irgendwie besser geworden, weil ich es mehr und mehr gelernt habe diese Gefühle zu verdrängen. Aber jedes Jahr vor Weihnachten ist meine Psyche wie in einer Zitronenpresse.
Mein Sohn lebt bei seinem Vater und dessen Freundin. Vor etlichen Jahren habe ich ihn kurz mal sehen können, ansonsten lehnt mein Kind jeden Kontakt zu mir seit Jahren ab. Davor haben wir uns häufig geschrieben.
Mein Ex hat einen sehr brutalen und kriminellen Weg gewählt, um dafür zu sorgen, dass unser Kind ihm zugesprochen wird. Lügen, massive Kindesbeeinflussung, Falschaussagen, Fälschungen von Dokumenten und nicht zuletzt Gewalt und Todesdrohungen gegen mich. Die Behörden haben meine Einwendungen und Beschwerden nicht ernst genommen, weil ich nicht genug Beweise hatte. Und auch nach diesem Geschehen psychisch nicht in der Lage war, da mal für Ordnung zu sorgen. Danach bin ich gerichtlich nicht mehr vorgegangen, weil ich meinem Sohn diese Tortouren der Gutachterei ersparen wollte.
Aber egal wie es nun ist, ich fühle mich schuldig und denke dass ich als Mutter total versagt habe. So dabei zuzusehenwie einem Kind Unrecht und Gewalt angetan wird, und genau zu wissen dass es damit ein Leben lang zu tun haben wird, lässt sich niemals wieder ausbügeln. Bis vor einem Jahr habe ich noch regelmässig Geschenke, Briefe und E-mails geschickt, trotzdem ich schon lange keine Antwort mehr bekommen habe. Dann habe ich damit aufgehört, und hatte für das Verhalten meines Kindes irgendwann kein Verständnis mehr. Weil nicht ich diese Gewalt und diese unmögliche Situation ausgelöst hatte, war ich irgendwann nicht mehr in der Lage , die liebe und brave Mutter zu spielen, die für den Sprössling immer Da ist. Ich konnte es nicht mehr! Die eigene innere Verletzung war einfach zu gross, um das weitere Jahre und mit keinerlei Antworten von meinem Sohn weiter auszuhalten. Ich habe ihm eine E-mail geschrieben und ihm erklärt, dass es mir nicht weiter möglich ist den Kontakt zu ihm aufrechtzuerhalten. Und dass ich auch nicht mehr unter allen Umständen als Mutter für ihn da bin. Ich musste da einen Schlussstrich unter mein ständiges Warten ziehen, weil mir jetzt klar ist, dass er sich wohl nie mehr bei mir sehen lässt und sich auch nicht meldet. Und ich hoffe dass mit meiner eigenen Absage an diese ständige Warteschleife, bei mir eine Besserung und ja vielleicht Heilung stattfindet. Ich habe neun Jahre darauf gewartet, mein Kind wieder zu bekommen. Ich war kein Mensch mehr und habe unsägliches ausgehalten. Und jetzt kann und will ich das nicht mehr. Die Realität ist, dass ich keinen Sohn mehr habe. Schon lange nicht mehr. Und wenn ich mich selber nicht umbringen will und auch mal wieder leben möchte- ist es Zeit dass ich mir das vor Augen führe.
Und ich wünsche mir sehr, dass es mir nächstes Jahr zu Weihnachten besser geht. Diese ganzen Jahre haben mich psychisch und emotional völlig ausgelutscht.
wünsch' euch schöne Weihnachten!
worldsee
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24.12.2011, 13:17
AW: Mütter ohne Kinder
Liebe Worlsee,
fühl Dich erst mal gedrückt!
Ich kann das so gut nachvollziehen was Du schreibst und es tut mir mit weh wenn ich es lese.
Leider muss ich gleich weg und wollte nur noch schnell mal die Mails lesen. Aber wie kürzlich diesser Song: ich kann nicht gerade noch mal die Welt retten.... und möchte mir gerrne mehr Zeit für eine Antwort nehmen.
Auch ich habe nach ganz vielen Jahren immer noch meine großen Probleme mit der Situation, trotz vieler Theraphiestunden. Darüberr können wir uns gerne mehr austauschen.
Du bist nicht alleine, auch wenn es sich so anfühlt. Ich bin auch errst vor wenigen Tagen vor dieses Forum gestoßen und war ganz überrascht wie viele wir sind.
Jetzt und hier kann ich Dir nur kurz schreiben, ich denke heute an Dich und möchte dir gerne eine kleine Tüte Kraft für die nächsten Tage schenken!!!
Weihnachten sind 2,5 Tage im Jahr, wo wir unsere Gefühle besonders stark spüren. Ich habe schon vor ganz vielen Jahren gelerrnt, dass wir Weihnachten eigentlich im Sinne von "Fest des Friedens" jeden Tag im Jahr feierrn können.
So wie Dir geht es heute ganz sichern vielen. Ich schließe mich da mit ein, versuche aber mich nicht davon überwältigen zu lassen. Das ist schwer.
Ich wünsche Dir irgendwie auch ein paar schöne Stunden für Dich. Darauf hast Du ein Recht!
In diesem Sinne bis bald
ohnesie
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25.12.2011, 14:23
AW: Mütter ohne Kinder
Liebe worldsee!
Es ist superschwer, Dir zu antworten
Ich bin eine von denen, die nachvollziehen kann, wie Du fühlst.
Es fehlen mir die Worte.
Zu gern würde ich mehr Gutes und Tröstendes schreiben. Anstelle dessen erinnere ich mich der Heerscharen von Engeln, die mir damals (oft von mir nicht bemerkt) zur Seite standen. Ich brauche sie nicht mehr und schicke sie jetzt zu Dir.
Sie sollen Dir helfen und Dich geleiten, damit Du Mensch sein kannst.
Solltest Du reden wollen, ich bin hier.
Aurora
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28.12.2011, 15:31
AW: Mütter ohne Kinder
Liebe Worldsee,
wie mag es Dir über Weihnachten gegangen sein? Ich hoffe Du hattest trotz Deines Schmerzes ein paar schöne Stunden!
Viele Deiner Zeilen könnten auch von mir sein. Der Unterschied ist vielleicht darin, dass der Kontakt zu meinen Kindern zum Glück nie ganz abgebrochen ist. Und in meinen Gedanken bleibt er auch ganz intensiv bestehen. Das kann mir niemand nehmen und das lasse ich mir auch nicht nehmen. Versucht worden ist es in all den schönen Variationen die wir hier kennen.
Auch ich muss immernoch wieder zu mir finden.
Besser damit umgehen kann ich, seit ich für mich entschieden habe, dass ich diesen Schmerz haben darf, nicht leugnen muss und dass es auch nach so vielen Jahren immer wieder mal weh tut. Ich muss nicht vergessen was passiert ist. Ich möchte lernen damit zu leben. Ein apmutiertes Bein wächst auch nicht mehr an. Ich lerne mich auch ohne dieses Bein fortzubewegen. Es geht und ab und zu fall ich halt auf die Nase, dann merke ich mir fehlt mein Bein (oder Beine). Inzwischen habe ich gelernt nicht mehr ganz so lange liegen zu bleiben, stehe mit Krücken auf und versuche wieder etwas Freude am Leben zu haben.
Den Kontakt von meiner Seite abzubrechen hätte ich nicht geschafft durchzuhalten.
Ich habe von meiner Seite den Kindern immer gesagt, dass ich sie liebe und keiner daran was ändern kann. Und über Jahre konnte ich nur an sie denken und in meinen Gedanken lieben. Mehr war mir nicht erlaubt. Aber Gedanken sind frei. Das habe ich mir oft vor Augen und mich daran fest gehalten.
Heute haben wir wieder mehr (oder weniger) Kontakt. Das ist toll. Der Älteste kann noch nicht wieder so locker sein. Das akzeptiere ich, aber ich sage ihm, dass ich ihn liebe so wie er ist.
Heute sind alle erwachsen und machen ihr Leben. Also kann ich doch glücklich sein. Wenn da nicht das "aber" wäre. Es fehlen mir die Jahre dazwischen bis zu ihrem erwachsen und selbständig sein.
Natürlich frage ich mich, ob es ihnen besser ginge wenn sie bei mir geblieben wären. Eine Antwort werde ich nie mehr bekommen. Damit muss ich leben.
Das Gefühl der "Schuld" ist sehr schwer. Hast Du die Möglichkeit, dass mit Fachleuten zu besprechen?
So wie ich Deine Zeilen verstanden habe, hast Du alles getan was Dir mit Deinem Kräften möglich war. Mehr geht auch nicht, auch nicht als Mutter. Daher tut es mir weh, wenn Du von Schuld sprichst.
Hinterher ist es oft leichter zu sagen: hätte ich doch nur... oder: hätte ich das nicht verhindern können / müssen?
Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich es getan. Aber zu dem damaligen Zeitpunkt ging es nicht anders und darum sind Dinge so gekommen wie sie gekommen sind.
Worldsee, Du hast auf jeden Fall das Recht Dein Leben so zu leben wie Du es für Dich als gut und richtig empfindest!
Ich war überrascht erst kürzlich hier zu lesen, dass ich nicht alleine bin. Und Du bist auch jemand von denen, die mir zeigen: ja der Schmerz kann auch nach vielen Jahren noch da sein und uns immer wieder übrwältigen. Dennoch bin ich heute endlich soweit, dass ich sagen möchte: ich möchte wenigstens versuchen das Beste daraus zu machen und wieder schöne Dinge erleben.
Das wünsche ich auch Dir. Richte Dir Dein Leben so ein, dass es für Dich so schön ist wie es halt in der Situation geht. Damit entlasten wir auch unsere Kinder. Ich bin sicher, dass sich meine auch mit Schuld behaftet fühlen (eine hat es mir sogar gesagt) und ich hoffe, dass sie eines Tages diese Last ablegen können.
Es grüßt ohnesie
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07.01.2012, 16:46
AW: Mütter ohne Kinder
wow....bin irgendwie überrascht und auch irgendwie nicht...denn das ich nicht die einzige bin der es so geht war ja wohl klar...aber bis heute war es ja irgendwie immer ein Tabuthema - im Sinne von ...bin ja selbst schuld...

ich bin 46 Jahre und habe 5 Kinder und ein Enkelkind.... von zweien meiner Kinder lebe ich seit 2007 600 km weit weg...die Älteste ist 24 Jahre und wohnt mit Ihrem Freund zusammen, die Zweitgeborene ist 21 und vor 6 Monaten selbst Mama einer tollen Tochter geworden ( die beiden wohnen Gott sei Dank oder verdammt noch einmal in meiner unmittelbaren Nähe
) die drittgeborene (mein Sonnenschein , daher der Nickname
aber nur bis zur Trennung
) ist vor 3 Wochen 20 Jahre geworden und lebt ebenfalls mit ihrem Freund zusammen...dann sind da noch meine zwei Kleinen....mein Sohn 16 Jahre und meine jüngste Tochter 15 Jahre. Die zwei leben aus freien Stücken seit 2009 bei Ihrem Vater. Nicht das getrennt leben bringt mich um...sondern diese Scheißentfernung...Mensch, wie konnte ich das damals nur so unterschätzen?
Ich bin wieder verheiratet und liebe meinen Mann sehr...aber jeder Besuch und jeder damit verbundene Abschied zerstört ein Stück meine....ja was eigentlich?? Liebe? Stärke? ich weiß es nicht...nur das ich jedesmal mehr merke das ich seine Anwesenheit, nach dem die Kinder weg sind immer weniger ertrage und es jedesmal länger dauert mich wieder auf ihn einzulassen..nach dem Motto wieso die Kinder und nicht du....dabei liebe ich ihn wirklich...
die 20 Jährige, zu welcher ich immer ein besonderes, unerklärliches Verhältnis hatte, hasst mich und kann mir meinen ( in Ihren Augen ) " Verrat " nicht verzeihen. Sie hat sich mit ihrem Vater und dessen Lebensgefährtin eine neue heile Familie aufgebaut (dazu gehört jetzt bald eine neue kleine Schwester) meidet den Kontakt zu mir und Ihren großen Schwestern. Sagt , klar ist es Scheiße was Papa gemacht hat..er hat unsere Familie zerstört...aber jeder macht mal Fehler und ich habe ihm zu verzeihen ( wie oft denn noch? und vor allem was denn noch alles?? ) zumindest hätte ich ja nicht so weit weg ziehen müssen mir dort ne Wohnung suchen und mit ihr und den anderen dort leben müssen wenn ich nicht mehr mit ihm zusammen leben hätte können...und was sind schon die paar Tausend Euro, die ich jetzt abstottere weil er Mist gebaut und ins Gefängnis gegangen ist?
Die zwei Kleinen leiden, haben sich aber ganz klar für den Wohnort beim Vater entschieden, da dort der ganze Rest ( mit Ausnahme von mir schwarzem Schaf und meiner von mir fehlgeleiteten 21 Jährigen) der Familie lebt und Papa ja so super spendabel sein kann, nachdem er Mama in die Insolvenz getrieben hat und jetzt ne neue Firma mit der neuen Frau hat...natürlich auch auf deren Namen - man sieht die Dummen sterben nie aus
die 21 Jährige hat nach echt harten Eskapaden hier bei mir und meinen Mann jetzt hoffe ich etwas Ruhe und Halt gefunden...ich wünsche es ihr auf jeden Fall und unterstütze sie wo ich bzw. wo wir nur können... doch dadurch wirft sich ein neues Problem auf...ich habe durch mein Weggehen die einst enge Bindung meiner Kinder untereinander zerrissen - und jetzt hat meine Tochter hier neue Familienbande geknüpft...selbst wenn ich jemals irgendwann aus welchen Gründen auch immer ich in meinen schlimmsten Tagen gedacht habe...naja, vllt, eines Tages... wieder in die Nähe meiner Kinder zu ziehen...ist das jetzt..ja was? ein paradoxon
denn sie und meine Süße Enkelin leben hier....verrückte Welt...
ja und meine Große? Versucht stark und tapfer zu sein...hat ihr Leben im Griff...ist stark und tapfer...aber ich kenn meine Pappenheimer...sie leidet still und heimlich wie ich
Mein Mann? ist so feinfühlig das er sich mit Schuldgefühlen so sehr quält das er anfängt launisch und übertrieben zu reagieren wenn die Kids da sind...entweder alles toll oder alles scheiße... ich liebe Ihn und die Kinder kommen klar mit Ihm und er mit ihnen...sie sind sich nicht immer einig - hessische Sturköppe gegen Schleswig-Holsteinische Sturheit
aber es funzt...
und ich? Hmmmm... tut gut mir mal einen Teil von der Seele geschrieben zu haben...zumal ich seit stolzen 80 Tagen Nichtraucher bin..ohne Nikotinersatzstoffe oder sowas...und heute als die Kinder mit dem Zug weggefahren sind ich fast wieder zur Zigarette gegriffen hätte und immer noch das Gefühl habe es tun zu müssen.... Blödsinn.. ich will und werde nicht mehr rauchen...
Tja, das sind die Eckdaten- Es war wiedereinmal Weihnachten, Feiertage, Ferien Urlaub
und ich bin mit den Nerven ziemlich am Ende... wie jedesmal.....
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07.01.2012, 17:32Inaktiver User
AW: Mütter ohne Kinder
hallo sonnenschein,
meine töchter waren 23 und 16 als ich ging.
nein, sie haben kein recht die beziehung zwischen ihrem vater und mir zu kommentieren. nicht bevor sie nicht mind. einmal im beziehungskarusell selbst runtergefallen sind.
und nicht böse sein, eine zwanzigjährige hat davon soviel ahnung wie ein blinder von der farbe- nachdem was du an "netten zeiten" mit dem kindsvater beschreibst.
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07.01.2012, 18:13
AW: Mütter ohne Kinder
Liebe Sonnenschein,
find es schlimm, wie Du Deinem Mann die Schuld zuweist.
Anstatt die Befindlichkeiten dort zu lassen, wo sie hingehören: bei Ex.
Bin seit 42 Jahren von meiner Zwillingsschwester getrennt.... ja, auch 600 km... hat der Liebe keinen Abbruch getan. Und mit meinen anderen Geschwistern ist es ähnlich. Um's Eck wohnt keiner/keine.
Willst Du wirklich Deine Neubeziehung auf's Spiel setzen? Ist doch ungerecht.
Und Deine Kinder sind doch sowieso in einem Alter, in dem sie sich vom Elternhaus lösen....
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08.01.2012, 13:18
AW: Mütter ohne Kinder
Hallo Brighid,
ja du hast Recht, aber trotzdem tut es verdammt weh
aber wie ich immer sage: aufstehen, Krone richten und weitergehen
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08.01.2012, 13:50
AW: Mütter ohne Kinder
Hallo Angie,
wenn ich mir das gestern geschriebene nochmal durchlese hast du Recht...aber ganz so dramatisch wie es sich liest in Bezug auf die Schuldgefühle ist es gar nicht... er hat ein schlechtes Gewissen wenn er sieht wie die Kinder und ich leiden und er leidet mit...das ehrt ihn und zeigt das er kein Egomane oder Macho ist...und genau dafür liebe ich Ihn...und genau dafür akzeptieren meine Kinder ihn..weil er ein toller Mann ist... gegen meine Gefühle wenn der Tag der Abreise da ist, kann ich nichts tun...er weiß das und akzeptiert es...denn wie sagt er immer? meine Tochter( sie ist 19 Jahre) ist schließlich hier...ich wüsste nicht wie ich mich, wenn es anders wäre fühlen und verhalten würde....
ich möchte, will und werde ihm nicht absichtlich weh tun...genau darum habe ich diesenSchritt hierher getan...hier, dachte ich zumindest, kann ich schreiben was ich fühle...ohne ihn zu verletzen...denn wie er schon sagt...keiner der nicht so lebt, auch wenn es mehr oder weniger freiwillig ist...kann nachvollziehen wie weh es tut , wie es sich anfühlt und welche Gedanken sich auf tun...eben gerade war er hier und hat gefragt wer ist Angie...ich hab ihm gesagt das es ein Forum, für Mütter die ohne Ihre Kinder leben, ist. Er hinterfragt nicht...findet es gut wenn es mir und dadurch unserer Beziehung gut tut.
Claudia


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