Ich auch. Der Hauptgrund dafür dürfte jedoch sein, daß Mütter es in der Hand haben, diesen Lebensstil als Alleinerziehende autonom zu wählen, Väter nicht. AE-Vater wird man fast immer nur, wenn sich die Mutter tot ist, sich als psychisch kranke kindeswohlgefährdende Gewalttäterin entpuppt, oder wenn das Kind im Pubertätsalter zum Vater zieht. In der Praxis kann kein Vater mit dem Kind ausziehen und Alleinerziehender werden, da nützt ihm auch sein Sorgerecht überhaupt nichts.
Engagierte Väter sind kein Normalfall?
Nur dem Betreuungsunterhalt, und auch längst nicht in jedem Fall. Daneben existieren noch ca. 20 andere Unterhaltsarten im BGB, die nach wie vor existieren.
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Ergebnis 241 bis 250 von 265
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29.12.2009, 21:38
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
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29.12.2009, 21:57Inaktiver User
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
Nein,
aber ich bin seit fast 20 Jahen alleinerziehend und kenne kaum intakte Familien. Dafür den ganzen anderen Zirkus.
Aber dat is wie mitm Polizisten, der hat auch überwiegend mit Kriminellen zu tun.
Ich nur wenige AE-Väter, dafür kenne ich genügend Väter, die sich nicht um ihre Kinder kümmern. Auch Väter die bei ihren Familien leben.
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29.12.2009, 22:01
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
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29.12.2009, 22:25
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
Ich auch nicht. Fast alle Familien die mir bekannt sind, sind kaputt, oder vom Zerfall bedroht. Daher rate ich ja auch jedem jungen Mann von der Gründung einer Familie ab. Die Chance auf eine dauerhaft harmonische Familie schätze ich bei vielleicht 10% ein. 90% scheitern, oder sind dauerhaft unglücklich.
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29.12.2009, 23:24
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
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30.12.2009, 10:22Inaktiver User
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
Schon klar, so kann man sich auch rausreden. Mehr als "Verdächtige" wirst du in einer Polizeistatistik nicht finden, da weißt du mit Sicherheit nicht mehr als ich, denn im Gegensatz zu dir, weiß ich, wovon ich schreibe.
Und dein ewiges Herumreiten auf die wenigen tragischen Fälle, in denen Mütter ihre Kinder bei der Geburt getötet haben...ich frag mich, was das soll. Sollen wir dem 15000 Fälle entgegenstehen, in denen Kinder von ihren Vätern missbraucht werden? Und jetzt- was schließen wir daraus?
Du wirfst haltlose Behauptungen in den Raum, unterfütterst dies mit erfundenen Zahlen, weist auf angebliche "eindeutige Kriminalstatisiken" hin, die du aber nicht nennen kannst.
Damit tust du deinem Anliegen keinen Gefallen.
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30.12.2009, 10:35Inaktiver User
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
Bin gespannt!
Natürlich gibt es Untersuchungen über männliche Opfer und es ist auch bekannt, dass auch Frauen in Beziehungen Gewalt ausüben. Dennoch zeigen die offiziellen Statistiken, dass leider Frauen öfter Gewaltopfer werden. Natürlich kannst Du behaupten, dass es eine enorme Dunkelziffer gibt, aber wer will das prüfen? Zudem finde es noch einen Unterschied ob ich einen Menschen schlage der schwächer ist als ich....zum Bsp. eben ein Kind oder eben als Mann (im Normalfall) eine Frau.
Ich sprach jetzt nicht von Gesetzen sondern vom Wohl des Kindes. Oft ist es in Beziehungen so, dass einer beruflich zurücksteckt (oft die Frau) und ein anderer mehr für das Finanzielle sorgt (Oft der Mann). Das funktioniert, solange das Paar zusammen ist, wenn es sich trennt nicht mehr. Es ist schwer möglich für die Frau jetzt auf einmal einen Top-Job zu haben.
Für den Mann wäre die Alternative, seinen Job aufzugeben. Ergebnis: Die Eltern hätten zusammen noch weniger Geld. In der ersten Zeit macht es also Sinn, dass derjenige der mehr verdient hat, auch weiter mehr zahlt. Der andere Partner braucht sicher wieder Zeit um beruflich Fuss zu fassen, zudem bleibt das Kind ja bei ihm.
Ein Paar, das sich freundschaftlich trennt, könnte das klären, aber das ist ja seltenst der Fall, leider. Darum bleibt das Kind eben oft bei der Mutter und der Vater zahlt. Ändern können das nur beide .... indem sie früh Kindererziehung und Arbeit teilen.
Das wäre das Ende der klassischen Rollenverteilung, ich kenne Beziehungen, die das so angehen. Es gibt aber Menschen, die eine klassische Rollenverteilung wollen oder die Rollen gar umdrehen. Ich denke, das muss jedes Paar entscheiden, aber wenn Männer tatsächlich mehr erziehen wollen - und damit meine ich mehr Zeit fürs Kind haben wollen - müssen sie es auch tun. Und es sollte ihnen nicht erst nach der Trennung einfallen.Geändert von Inaktiver User (30.12.2009 um 10:46 Uhr)
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30.12.2009, 11:51Inaktiver User
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
Und meinst du nicht, das ist bei den Müttern genauso?
Im Grunde genommen sind wir wieder da wo wir zig Diskussionen in den Jahren vorher schon waren. Es gibt sone und solche. Durch die Medien jagt man die negativen
"bad news are good news".
Bei mir persönlich ist jeder engagierte Vater willkommen, nichts was ich lieber unterstützen würde und ich verwette meinen Arxxx drauf, 99% der hier schreibenden Mütter auch.
Nur ein Anfang muss gefunden werden.
Lass es Straßburg sein.
Nur mit den ewig gleichen Schuldzuweisungen ändert sich nix.
Ich habe die Sache einigermaßen für meine Kinder, ihren Vater und mich lösen können, mit viel viel Verständnis für ihn.
Er ist der Vater meiner Kinder und ich habe ihn einmal sehr geliebt. Und er hat seine Kinder nie verleugnet, das hätte ich auch gar nicht zugelassen. Also doch Machtausübung durch mich?
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30.12.2009, 13:10
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
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30.12.2009, 14:03Inaktiver User
AW: Straßburg stärkt Sorgerecht lediger Väter
Ich habe ihn ein bissel an seiner Ehre gepackt.
Und ich habe die ganze Zeit gewußt, daß er seine Kinder liebt, das machts einfacher.
Allerdings bin ich ihm in vielen Dingen entgegengekommen, Absprachen, Termine, diverse Kinderangelegenheiten nix ging ohne ihn. Er war aber auch in der Ehe ein engagierter Vater.
Womit ich ihn völlig in Ruhe gelassen habe, waren Geldforderungen, ich habe niemals Aufstockung, Sonderbedarf oder ähnliches angemeldet. Ich habe schließlich selber gut verdient.
Ab dem Grundschulalter habe ich mit ihm über Termine gar nicht mehr verhandelt, es gab eine Vorschlagsliste, die wurde geprüft und dann sahen wir zu, was ging.
Ab dem Gyminasium regelten die Kinder das mit ihrem Vater weitgehendst selber, was dann in den Abikursen dazu führte, das sie ihn so gut wie nie sahen. Sie hatten keine Zeit und andere Interessen. Das halte ich für normal. Mittlerweile hat sichs wieder eingepegelt, beide Kinder studieren.
Wenn ein Vater seine Kinder liebt, dann bewegt der sich schon, wenn nicht, dann gilt hier der Spruch von Violine:
die einen erkennt man an ihren Taten, die andern am Getue.



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