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  1. User Info Menu

    verwirrt Alles bricht so langsam zusammen

    Hallo an alle erstmal,
    ich bin neu hier und würde mich gerne mit anderen Müttern austauschen.
    Ich bin seit 3 Jahren getrennt, habe zwei Kinder, 5 und 3 Jahre, das Kleine ist Entwicklungsverzögert.
    Seit der Trennung habe ich nur zu kämpfen, zuerst ne alte Wohnung renovieren, im Hause der Mutter, dann der Mutter immer dankbar sein, dass sie uns aufgenommen hat. Ständig Streit mit dem Ex Mann, wegen Unterhalt, mußte oft den Unterhalt einforfdern oder gar ganz drauf verzichten. Immer wiede kleine Nebenjobs, jetzt arbeite ich wieder in meinem alten Beruf, allerdings nur Teilzeit, wäre mit all den Therapien für die Kinder nicht anders machbar. Die Mutter hatte einen Herzinfarkt, Klinik, Koma, jetzt Reha und keiner weiß wie es weiter geht. Führe im Moment 2 Haushalte, arbeite, versuche für die Kinder da zu sein und bilde mich weiter um unabhängig von meinem Ex-Mann für uns sorgen zu können. Unterstützung vom Staat habe ich nie bekommen.
    Mir wächst jetzt alles über den Kopf. Ich glaube ich kann nicht mehr. Alles was ich mir so schön aufgebaut habe, bricht zusammen. Die Arbeit überfordert mich, die kranke Mutter macht mir Sorgen, und all das spüren die Kinder und fordern mich noch mehr. Ich bin so ungerecht zu ihnen. Ich kann wegen einem umgeschütteten Glas total ausrasten. Ich übe zu viel Druck auf sie aus. Das will ich nicht. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als wieder in glückliche Kinderaugen sehen zu können, ich will dieses Leuchten wieder sehen, das tief aus dem kleinen Herzchen kommt. Ich habe Angst das die Seelchen zerstört werden. Sie haben ja zum großteil nur mich.
    Der Haushalt läuft, ich funktioniere halt, aber schön und liebevoll die Wohnung dekorieren, dazu fehlt mir die Kraft, Lust und Zeit.
    Nächstes Jahr kommt mein Sohn in die Schule, und ich will das er fit und gewappnet für die Schule ist, ein kleine, starke, selbstsichere Persönlichkeit. Doch ich versage zur Zeit.
    Wie komme ich aus diesem Strudel wieder raus? Und das möglichst schnell. Wir müssen wieder zueinander (also die Kinder und ich) finden und wieder ein Team sein, das was wir mal waren.
    Freu mich auf Eure Antworten

  2. Inaktiver User

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Spatzilina,
    erst

    Ich war mal selber Alleinerziehende mit kleinen Kindern und oft an meinen Grenzen an gekommen, somit weiß ich, wovon du sprichst.

    Hast du liebe Menschen in der Nähe, die du um Hilfe bitten kannst? Freunde, Nachbar, Bekannte? Jemanden, der die Kinder wenigstens für 1-2 Stunden nehmen kann, damit du einfach mal spazieren gehst oder mal Schaufensterbummel?

  3. User Info Menu

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    nein, leider nicht, sehr schade...
    wie hast du das überstanden?

  4. User Info Menu

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Spatz,

    auf Deinen Schultern lastet ungeheur viel.
    Du machst das sehr gut, aber das ist zu viel für einen Einzelnen.

    Du brauchst ein Netzwerk, unbedingt!
    Freunde, Nachbarn...

    Wenn ein solches Netzwerk nicht vorhandes ist, versuch Folgendes:
    rufe an bei der Diakonie oder Caritas in Deinem Ort.
    Die haben Adresskarteien und können schauen, wo und wie Ihr Hilfe bekommen könnt.
    Telefonseelsorge wäre auch ein Ansprechpartner.
    Nicht, um Dein Herz auszuschütten (obwohl das hilfreich und wichtig sein könnte!), sondern, um an Informationen wegen Hilfe zu kommen.

    Es wird besser werden, aber jetzt akut hast Du eine sehr, sehr harte Situation.
    Ich schicke Dir einen großen Sack Kraft durch den Äther!

    Verzweifel nicht!

    Alles Gute wünscht

    Tabea57
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

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    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Zitat Zitat von Spatzilina Beitrag anzeigen
    nein, leider nicht, sehr schade...
    wie hast du das überstanden?

    Da hat sich meine Antwort mit diesem Post überschnitten.

    Wieso gibt es keine Freunde? Wohnen sie zu weit weg? Evtl. könntest Du eines der Kinder dort mal ein paar Tage Ferien machen lassen - sofern das Kind die Freunde kennt und das mitmacht. Ein Kind weniger ist schon mal eine Entlastung.

    Kannst Du versuchen, Kontakt zu anderen Kindergartenmüttern aufzunehmen, um ein Netzwerk zu knüpfen?
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Zitat Zitat von Spatzilina Beitrag anzeigen
    Hallo an alle erstmal,
    ich bin neu hier und würde mich gerne mit anderen Müttern austauschen.
    Ich bin seit 3 Jahren getrennt, habe zwei Kinder, 5 und 3 Jahre, das Kleine ist Entwicklungsverzögert.
    Seit der Trennung habe ich nur zu kämpfen, zuerst ne alte Wohnung renovieren, im Hause der Mutter, dann der Mutter immer dankbar sein, dass sie uns aufgenommen hat. Ständig Streit mit dem Ex Mann, wegen Unterhalt, mußte oft den Unterhalt einforfdern oder gar ganz drauf verzichten. Immer wiede kleine Nebenjobs, jetzt arbeite ich wieder in meinem alten Beruf, allerdings nur Teilzeit, wäre mit all den Therapien für die Kinder nicht anders machbar. Die Mutter hatte einen Herzinfarkt, Klinik, Koma, jetzt Reha und keiner weiß wie es weiter geht. Führe im Moment 2 Haushalte, arbeite, versuche für die Kinder da zu sein und bilde mich weiter um unabhängig von meinem Ex-Mann für uns sorgen zu können. Unterstützung vom Staat habe ich nie bekommen.
    Mir wächst jetzt alles über den Kopf. Ich glaube ich kann nicht mehr. Alles was ich mir so schön aufgebaut habe, bricht zusammen. Die Arbeit überfordert mich, die kranke Mutter macht mir Sorgen, und all das spüren die Kinder und fordern mich noch mehr. Ich bin so ungerecht zu ihnen. Ich kann wegen einem umgeschütteten Glas total ausrasten. Ich übe zu viel Druck auf sie aus. Das will ich nicht. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als wieder in glückliche Kinderaugen sehen zu können, ich will dieses Leuchten wieder sehen, das tief aus dem kleinen Herzchen kommt. Ich habe Angst das die Seelchen zerstört werden. Sie haben ja zum großteil nur mich.
    Der Haushalt läuft, ich funktioniere halt, aber schön und liebevoll die Wohnung dekorieren, dazu fehlt mir die Kraft, Lust und Zeit.
    Nächstes Jahr kommt mein Sohn in die Schule, und ich will das er fit und gewappnet für die Schule ist, ein kleine, starke, selbstsichere Persönlichkeit. Doch ich versage zur Zeit.
    Wie komme ich aus diesem Strudel wieder raus? Und das möglichst schnell. Wir müssen wieder zueinander (also die Kinder und ich) finden und wieder ein Team sein, das was wir mal waren.
    Freu mich auf Eure Antworten

    ich pers. denke auch, Du mußt dich selbst entlasten.
    Du hast dir zuvie aufgebürdet

    keine Ahnung, aber evtl. ist dies nicht der Moment, wo Du Dich selbst weiterbilden kannst ... evtl verschiebst Du das auf später ...

    und ja, evtl suchst Du jemanden der sich um den Haushalt deiner Mutter mitkümmert ... Haushaltshilfe, Putzfrau ...
    kann man heutzutage von der Steuer absetzen bzw. solche Kosten übernehmen z.B auch die Krankenkassen

    Vielleicht reduzierst Du auch die Threapien Deines Kindes ...

    ich habe ja nun Null bis gar keine Ahnung, welche das sind und wozu das nötig ist ...

    aber, evtl. ist ja nun doch auch genug therapiert und eine Pause bringt auch was ???

    Viele Therapien kann man in einem halben Jahr dann auch wieder aufnehmen ...

    jedenfalls überlege Dir, ob das alles wirklich genau jetzt sein muß und stattfinden soll ... oder ob Du nicht etwas canceln kannst
    Dein Kleinster ist 3 Jahre alt, da entwickelt sich ganz, ganz viel ja nun auch von selbst ... manche Kinder brauchen dafür eben mehr Zeit und auch nur Ruhe

    Und es ist ja nun nicht so, daß man nicht auch mit 4 oder 5 Jahren noch was tun könnte ...
    oft sogar sinnvoller, weil die Kinder da schon verständiger sind und besser mitmachen.



    Und ja, evtl nutzt Du die Weihnachtszeit wirklich mal dafür, die Kinder von anderen Familienmitgliedern betreuen zu lassen ...

    der Vater ... seine Eltern ...

    frag an, ob die sich nicht mal die Zeit nehmen wollen, um mit den Kindern gemeinsam zu feiern, Plätzchen zu backen, Schlitten zu fahren oder auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und sich eben jetzt mal Zeit für Kind und Enkel nehmen.

    oder sind das alles Totalausfälle ???

    wenn ja, überlege wirklich im weitern Familien und Bekanntnkreis jemanden zu finden, der Dich entlastet ...

    hier läuft ja nun auch viel unter Kindergartenmüttern bzw. AE die sich gegenseitig unterstützen. Manche haben hier wirklich ein netzwerk aufgebaut .. angefangen bei der Leihoma aus dem Inserat beim Gemeindeblättchen .. bis hin zu Uraltschulfreunden in ähnlicher Situation

    Ich pers. denke, du mußt evtl. auch irgendwo an Deinen pers. Erwartungen und Ansprüchen an Dich abstriche machen!!!

    Klar ist es schön, wenn die Wohnung weihnachtlich erstrahlt und man noch selbst gebastelt hat!

    Aber Kinder im Kindergartenalter sind durchaus auch glücklich und zufieden, wenn jeder seinen Adventskalender aus dem Supermakrt hat und man dazu nur die weihnachtlichen Basteleine aus dem Kindergarten stellt ...

    kleine Kinder brauchen keinen Perfektionismus ...
    und oft ist weniger sogar mehr ....


    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (19.11.2009 um 09:48 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Erstmal tiiief durchatmen! Wie geht es denn Deiner Mutter jetzt? Kommt sie wieder richtig auf die Läufe? Der HH der Mutter ist doch nicht so wichtig, da reicht doch ab und zu mal nach dem Rechten zu sehen.

    Können die Kinder Aufgaben übernehmen? Wenn alles nicht so 100- prozentig ist, laß Fünfe gerade sein. Was kann eine Freundin übernehmen? Schwiegereltern?


    Margali

  8. Inaktiver User

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Spatzilina,
    schaue zu, dass du dir ein Netzwerk aufbaust.
    Ich hatte sehr viele liebe Menschen, die mir geholfen haben. Ich hatte mit meinen Nachbarn gutes Verhältnis, so konnte ich kurz weg z. B. einkaufen und sie haben kurz auf meine Kids aufgepasst. Eine befreundete Alleinerziehende hütete meine Kinder und ich ihre, damit wir auch mal ausgehen konnten.

    Suche einfach gezielt nach Menschen, die grene Helfen, die gibt es wirklich, ich bin selbst auch eine davon. Wenn man mich braucht, bin ich für die Menschen da. Traue dir zu, auf Menschen zuzugehen.

    Du hast leistest wirklich viel, momentan zu viel. Lasse dir helfen.

    Kannst du nicht bei Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragen? Sie sollen sich dann kümmern, das Geld vom Kindervater anzutreiben.

  9. Inaktiver User

    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Spatzilina,

    das kann ja kein Mensch alleine händeln! Nicht einmal Supermann.

    ich würde auch sagen: Reduzieren, wo es nur geht - Blondine hat dazu gute Ideen gegeben.

    Und ich würde zur Caritas gehen, auch mal den Pfarrer der nächsten Kirchengemeinde direkt ansprechen (der hat bestimmt Gemeindesprechstunden oder einen Termin vereinbaren) - vielleicht haben die ja Leute, die Dir mal privat helfen? Egal, ob Du in der Kirche bist oder nicht...!,

    Krankenkasse anfragen wegen Haushaltshilfe - zumindest Deiner Mutter müsste eine zustehen, das ist doch ein Notfall?

    Vielleicht rufst Du auch einmal zur BEratung beim VAMV an, dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter, die haben vielleicht Tipps, was Du konkret machen kannst. Die beraten auch (je nachdem wo Du wohnst) vor Ort!

    Wie gesagt: Caritas, Pro Familia...


    Klingel bei denen mal an, die sollten sich mit Hilfestellungen auskennen, sicherlich können sie Dir wegen Krankenkassenhilfe auch ganz konkret Tipps im Vorgehen geben.


    Ich drücke Dir ganz doll die Daumen!

    LG
    Lynxlynx

  10. gesperrt

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    AW: Alles bricht so langsam zusammen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wie gesagt: Caritas, Pro Familia...


    Klingel bei denen mal an, die sollten sich mit Hilfestellungen auskennen, sicherlich können sie Dir wegen Krankenkassenhilfe auch ganz konkret Tipps im Vorgehen geben.

    Lynxlynx

    Was ist mit dem Kindesvater? Vielleicht kann auch das Jugendamt helfen und vielleicht wäre eine Mutter-Kind-Kur auch für euch alle drei gut?

    Hole dir Hilfe bitte dringend!

    Alles Gute, Wildblume

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