@bridgetjones,
es darf weh tun und du darfst das hier auch schreiben.
Was mich stutzig macht, ist dein Unterton. Du bist seit 8 Jahren von ihm getrennt, er hat eine Beziehung nach dir, die schon wieder Ex ist und schon wieder eine neue Lebensgefährtin am Start. Was ist mit dir?
Warum bist du damals gegangen?
Wie ist der Kontakt denn sonst zwischen dir und dem Vater deiner Tochter?
Würde das Ganze bedeuten du bist Heiligabend allein oder die kompletten Feiertage?
Was an diesem Heiligabend ist anders, so dass du das als Sahnestück im ansonsten anstrengenden Umgang mit einer Puberterroristin empfindest?
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Thema: Weihnachten
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08.11.2009, 17:12Inaktiver User
AW: Weihnachten
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08.11.2009, 20:16
AW: Weihnachten
ich war damals 24 Jahre alt, als wir uns getrennt haben, insgesamt waren wir über 8 Jahre zusammen. Als Grund für die trennung würde ich einfach sagen es hat nicht gepasst, unterschiedlicher Wertvorstellung und das wir einfach zu jung waren. Ich lebe seit über 7 jahren in einer neuen festen Beziehung wir leben auch seit 7Jahren zusammen. Also was das betrifft ich habe mein leben.
Im allgemeinen ist der Kontakt zum Vater sehr gut, er hat auch immer gewusst das es mir sehr wichtig ist das ein Kind Mutter und Vater hat, sie soll wissen woher sie kommt. Aus dieser Einstellung von mir hat es sich auch oft ergeben das ich dem Kindsvater gegenüber immer großzügig war, was die Zeiten mit seiner Tochter betrifft.
Das heisst das ich es aktzeptiert habe wenn er 2 Monate gar nicht da war, genauso wie ich es aktzeptiere wenn er teilweisse jedes Wochenende die kleine holt. Wenn es überschneitungen bei Familienfeierlichkeiten gab habe ich Sie es entscheiden lassen, wo sie hingeht. Momentan ist es auch so das ich selber studiere mit dementsprechenden Stress und Finanziellen einschrenkungen.
Für mich würde es dieses Jahr Weihnachten bedeuten das ich meine Tochter nur am 25.12 bei mir habe. Mir sind am Heiligenabend einfach bestimmte Sachen wichtig, das gemeinsame schmücken des Baumes und der Besuch des Krippenspiels. Was ich halt auch meinte ich habe den Alltag und das ganze Packet....jetzt im Moment steht gerade im Raum das Töchterchen mit 39.6 Fieber im Bett liegt und Verdacht auf Schweinegrippe besteht, eigentlich wollter er sie heute holen als er das gehört hatte war davon keine rede mehr. :-)
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08.11.2009, 20:25Inaktiver User
AW: Weihnachten
irgendwie wirft mich die Software mmer wieder raus, ich werds morgen nochmal versuchen.
Noch mal zum Verständnis für mich, du weißt es nicht von ihm, das sie Heiligabend bei ihm verbringen soll, sondern von Töchterlein?
Hast du ihn diesbezüglich drauf angesprochen?
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08.11.2009, 20:43
AW: Weihnachten
Ich werde ihn direkt darauf ansprechen, hatte aber vorhin keinen Nerv dafür als ich mit ihm gesprochen hatte. Erst mal kucken was bei Töchterchen los und dann kralle ich ihn mir nochmal. :-) wenn mit der kleinen alles wieder o.k ist. Einfach nur um vielleicht nen Kompromiss zu suchen und zufinden.
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09.11.2009, 09:44
AW: Weihnachten
...ich finde der Wunsch des Kindes sollte als erstes gelten !
Sie ist 12, also kein Baby mehr...sie soll mit ihrem Vater besprechen, wann und wo sie sich sehen...da ist man als Mutter nicht mehr so "gefragt".
Und wenn sie beim Vater einen heiligen Abend in großer Runde erleben kann, warum nicht ???
Meine Kinder besuchen schon seit Jahren am heiligen Abend ihre väterlichen Großeltern...und ich bin alleine unterm Baum...jedefalls so bis 22: 00 Uhr...
Sie wollen das auch in diesem Jahr wieder so, also richte ich mich danach...sie sind ja dann an den Feiertagen hier.Oh Cherie, du machst misch Haut von die Gans...
Einem Hörigen die Freiheit erklären zu wollen, ist wie die Quadratur des Kreises!
...das Geheimnis liegt in der Sauce...
Ich bin immer auf der Höhe, Herr Inspector!
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09.11.2009, 09:46Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)
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09.11.2009, 09:56Inaktiver User
AW: Weihnachten
Ok, das ist dir wichtig. Ich denke, deine Tochter hat das bereits öfters erlebt. Anderen Leuten sind andere Sachen wichtig an Heiligabend. Schadet das dem Kind, auch mal anderes kennenzulernen ? Vielleicht feiert sie die nächsten Jahre dann umso lieber wieder bei dir !
ICH würde das wirklich nicht so hoch hängen.....
Gruß, Elli
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09.11.2009, 12:48
AW: Weihnachten
Ich kann verstehen, dass du darüber traurig bist. Ich liebe Weihnachten und gerade Heilig Abend ist etwas besonderes. Wenn meine Tochter diesen Abend nicht bei mir wäre, wäre ich auch traurig. Aber, ich kann auch verstehen, wenn deine Tochter diesen Abend auch mal bei ihrem Vater verbringen möchte, gerade wenn sie ein gutes Verhältnis zu ihm hat. Deswegen würde ich sie lassen. Wird sie die kompletten Feiertage bei ihm sein, oder nur Heilig Abend?
Ich würde unsere Feier dann einfach verlegen auf den Tag an dem sie wieder bei mir ist. Natürlich ist es dann nicht mehr Heilig Abend, aber der eigentliche Sinn des Festes (jedenfalls das, warum ich Weihnachten so liebe), ist doch das besinnliche Zusammensein mit den Menschen die man liebt. Und das kann man auch auf ein paar Tage später verschieben.
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09.11.2009, 15:53
AW: Weihnachten
Was wäre wenn ihr am 23. zusammen den Baum schmückt und Bescherung macht? (Bescherung ginge auch am 25.)
Und Du feierst HL. Abend mit Deinem Freund? Das hat doch auch was.
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09.11.2009, 15:56
AW: Weihnachten
Liebe Bridget,
ich kann sehr gut verstehen dass du traurig bist. Und ich finde auch, dass dein Ex seine Weihanchtspläne vorher mit dir hätte besprechen sollen.
Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass er nach 8 Jahren endlich auch mal wieder Heilig Abend mit seiner Tochter verbringen möchte. Diese Gedanken "Er hat all die Jahre keinen Wert darauf gelegt, dann soll er jetzt nicht plötzlich ankommen..." kenne ich aus eigener Erfahrung und ich weiß leider auch, dass sie wenig weiterbringen. Und der Wunsch der Tochter tut bestimmt weh, ist aber auch aus ihrer Sicht nachvollziehbar und bestimmt nicht gegen dich gerichtet. Nimm es als großes Kompliment, dass du es als Mutter geschafft hast, trotz Schwierigkeiten mit dafür zu sorgen, dass Tochter und Vater ein gutes und gesundes Verhältnis zueinander haben.
Welche Möglichkeiten gäbe es denn, die Dinge, die dir an Heilig Abend so wichtig sind, trotzdem mit deiner Tochter zu teilen? Könnt ihr den Baum nicht schon vorher gemeinsam schmücken? Könnt ihr euch vorstellen, alle gemeinsam ins Krippenspiel zu gehen?
Fühl dich gedrückt und ruf dir immer wieder in Erinnerung, dass Weihnachten schließlich alle Jahre wieder kommt (muss ich auch gerade...
)
Zoralise


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