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  1. User Info Menu

    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht dass er beim Papa ist, nur dass er schon in Papas neuer Familie ist. Der Kleine will seinen Vater am liebsten für sich allein. Geht aber nicht, da Papa gleich bei der Neuen und ihrer kleinen Tochter eingezogen ist. Papas neue Freundin ist Zitat meines Kindes " irgendwie komisch und die Kleine nervt mich immer ". Was also soll ich tun?
    Hallo Skribifax,
    Das sagt auch niemand, das es darum geht.

    Es geht darum, dass das Kind seinen Vater lieber für sich allein haben möchte.

    Und das ist sowohl machbar als auch verständlich.

    Für mich zumindest.

    Und da sehe ich auch das Wohl des Kindes.
    Nicht in den vermeintlichen Befindlichkeiten der Eltern.

    Das Kind hat übrigens ein Recht auf seinen Vater - nicht umgekehrt.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
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    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  2. Inaktiver User

    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Natürlich schadet das Kindern nicht. Aber doch bitte nicht quasi unmittelbar nach der Trennung seiner Eltern. Das Kind ist 4, das ist doch sowieso noch total durcheinander.

    Und wenn eine Mutter z.B. nach einigen Jahren der Trennung und neuer Beziehung zu ihrem neuen Partner ziehen will, ist das Geschrei bei vielen hier groß und ihr wird geraten, nichts zu überstürzen. Das versteh', wer will.
    Das sind doch zwei Paar Stiefel.

    Wie ICH mein Leben gestalte mit meinem Kind (ob ich beispielsweise mit einem neuen Partner zusammen ziehe), ist MEINE Entscheidung. Ich handle so, wie ICH das für richtig halte.

    Wie der Vater des Kindes nach der Trennung SEIN Leben gestaltet, liegt in SEINER Verantwortung. Die neue Situation des Vaters im Falle der TE ist Fakt. Sich darüber zu echauffieren bringt nix ("viel zu früh", "das Kind ist viel zu klein").

    Wenn er sich weiterhin um sein Kind kümmern will, kann ich daran nichts Negatives finden. Die TE sollte Loyalitätskonflikte des Kindes vermeiden. Und auf den Vater einwirken, dass er auch Zeit mit dem Sohn alleine verbringt.

    Gruß, Elli

  3. Moderation

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    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass das Kind seinen Vater lieber für sich allein haben möchte.

    Und das ist sowohl machbar als auch verständlich.

    Für mich zumindest.

    Und da sehe ich auch das Wohl des Kindes.
    Nicht in den vermeintlichen Befindlichkeiten der Eltern.

    Das Kind hat übrigens ein Recht auf seinen Vater - nicht umgekehrt.
    Das ist nicht ganz richtig. Der Vater hat ein Umgangsrecht.

    Dass das Kind den Vater lieber alleine haben möchte, kann sein, kann aber auch nicht sein. Es kann sehr wohl auch sein, dass es das aus Loyalität zur Mutter sagt.

    Und ob und inwieweit der Vater dem Wunsch seines Sohnes nachkommt, weiß wirklich niemand. Aber das ist Sache des Vaters. Denn ich habe noch nicht gelesen, dass das Kind durch den Umgang mit dem Vater Schaden nehmen könnte. Also muss die Ausgestaltung des Kindesumgangs ganz dem Vater überlassen bleiben.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  4. Moderation

    User Info Menu

    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Und wenn der Vater den Wunsch äußert seinen Sohn häufiger bei sich zu haben will er ja gerade dem Gefühl bei seinem Sohn vorbeugen - "Papa hat jetzt eine neue Familie und interessiert sich nicht für mich" und das finde ich gut.

    Liebe Grüße

    promethea

  5. User Info Menu

    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen

    Und wenn eine Mutter z.B. nach einigen Jahren der Trennung und neuer Beziehung zu ihrem neuen Partner ziehen will, ist das Geschrei bei vielen hier groß und ihr wird geraten, nichts zu überstürzen. Das versteh', wer will.


    Zweierlei Maß, würde ich mal sagen.
    Alles Liebe, Nellie

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    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

  6. User Info Menu

    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Das ist nicht ganz richtig. Der Vater hat ein Umgangsrecht.
    Ist es nicht in erster Linie ein Recht des Kindes?
    Ein Kind könnte es zu seinem Wohle einklagen.

    Ein Elternteil kann es zum Wohle des Kindes einklagen, nicht zu seinem eigenen.

    Dass das Kind den Vater lieber alleine haben möchte, kann sein, kann aber auch nicht sein. Es kann sehr wohl auch sein, dass es das aus Loyalität zur Mutter sagt.
    Wieso lieber spekulieren und der verlassenen Mutter 'Übertragungsleistung' anlasten als die naheliegende, menschlich Verständlichen Äußerungen des Kindes ernstnehmen?

    Ist es denn abwegig, dass das Kind so empfindet wie es sich äußert?
    Stellt Euch mal die Situation vor.

    Ich hab das ein paar Mal in meiner Umgebung mitbekommen.
    Und nein, die Kinder waren allesamt nicht erbaut davon.

    Es kann sehr viele sehr unterschiedliche Gründe haben, die zu solchen Äußerungen führen.
    Die meisten werden im Kind selbst zu finden sein und nicht in seiner Mutter.

    Vielleicht findet es sich auch insgesamt noch nicht in der Situation zurecht.
    Vielleicht weiß es nicht, wie es sich in der 'neuen' Familie des Vaters einordnen kann.

    Wie dem auch sei, ich würde dem zum Wohle des Kindes nachgehen.

    Erwartet hier jemand, dass das Kind sich nahtlos einfügt in das Beziehungsleben der Eltern?
    Es hat ein eigenes Leben.

    Und ob und inwieweit der Vater dem Wunsch seines Sohnes nachkommt, weiß wirklich niemand. Aber das ist Sache des Vaters. Denn ich habe noch nicht gelesen, dass das Kind durch den Umgang mit dem Vater Schaden nehmen könnte. Also muss die Ausgestaltung des Kindesumgangs ganz dem Vater überlassen bleiben.
    Öhm, wie immer dieser Fall hier gelagert sein mag, natürlich kann ein Kind Schaden nehmen.

    Ich persönlich 'überlasse' mein Kind nicht und 'nach-mir-die-Sintflut'.

    Der Vater meines Kindes darf mich kritisieren.
    Ich darf seinen Vater kritisieren.

    Wir dürfen sogar konstruktiv an einem Strang ziehen.

    Und unser Kind darf sogar meckern.

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Und wenn der Vater den Wunsch äußert seinen Sohn häufiger bei sich zu haben will er ja gerade dem Gefühl bei seinem Sohn vorbeugen - "Papa hat jetzt eine neue Familie und interessiert sich nicht für mich" und das finde ich gut.

    Liebe Grüße

    promethea
    Und dabei sollte der Blick doch wohl auf das Kind gerichtet werden und nicht auf die eigenen Bedürfnisse?

    Sanftes Vorgehen statt Brechstange führt gelegentlich effektiver ans Ziel.

    Es geht nicht um die Bedürfnisse der Eltern, sondern um die Bedürfnisse der Kinder.

    Bei der Mutter scheinen einige Ratende hier keine Probleme damit zu haben.

    Liebe Grüße,

    Matratze
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  7. Moderation

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    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Das Kind hat nicht gesagt, dass es nicht zum Vater will. Dass das Kind Schaden nehmen könnte ist spekulativ. Prophylaktisch das Kind nicht öfter zum Vater zu geben, um eine evtl. - ja was eigentlich? - zu vermeiden, ist anmaßend.

    Die TE hat nichts davon geschrieben, dass der Vater sich je schlecht seinem Kind gegenüber verhalten hat. Es ist deshalb nicht davon auszugehen, dass er sein Verhalten dem Kind gegenüber ändern wird. Es ist in meinen Augen deshalb nicht vertretbar (für mich wäre das sogar schreiendes Unrecht), das Kind dem Vater vorzuenthalten. Es wird heute auch dem nichtehelichen Vater ein Umgangsrecht zugestanden. Hier wird das Umgangsrecht des ehelichen Vaters in Zweifel gezogen. Was soll ein Vater eigentlich machen? Kümmert er sich nicht um sein Kind, ist er ein Schwein. Will er sich kümmern, aufgrund der Trennung ja nicht den Kontakt zu seinem Kind zu verlieren, wird ihm unterstellt, dass es dem Kindeswohl widerspricht. Aufgrund welcher Tatsachen? Weil er in einer neuen Partnerschaft lebt? Sind wir heute so weit, dass nur ein anständiger = lediger Vater das Recht auf Kindesumgang hat? Entscheidet die Mutter nach Gutdünken?

    Dass das Kind sich wünscht, dass Mama und Papa weiterhin zusammen leben, dass die andere Frau mit dem anderen Kind nicht da wäre - welches Scheidungskind wünschte sich das nicht? Dieser Wunsch heißt aber nicht zwingend, dass ein Kind Schaden nimmt, weil die Realität (leider) anders aussieht.
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    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Ich habe die Ansicht vertreten, das Wohl des Kindes in den Vordergrund zu stellen und seine Äußerungen ernst zu nehmen.

    Von Einschränkungen habe ich nichts geschrieben.

    Ich habe allerdings dazu geraten zum Wohle des Kindes elterliche Befindlichkeiten zurückzunehmen und das Kind in den Mittelpunkt zu stellen.

    Ich würde über die Äußerungen nicht einfach hinweggehen oder sie dem jeweils anderen Elternteil anhängen:
    'Der Vater macht dies oder das falsch'...
    'Die Mutter überträgt'...

    Wieso geht es hier so sehr um das Recht des Vaters und die 'Anpassungsschwierigkeiten/Übertragungen/sonstiges Einerlei' der Mutter.

    Geht es nicht eigentlich um das Kind?
    Und wie es am besten mit dem ganzen elterlichen Kladderadatsch zurecht kommt?

    Also, ich hab da gern ein Auge drauf.
    Was noch lange nicht bedeutet, dass der Vater sich ein Veilchen holt.

    Liebe Grüße,

    Matratze
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  9. Moderation

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    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Geht es nicht eigentlich um das Kind?
    Und wie es am besten mit dem ganzen elterlichen Kladderadatsch zurecht kommt?
    Natürlich geht es um das Kind. Aber wie gesagt, nichts deutet darauf hin, dass der Umgang Vater - Kind dem Kind schadet.

    Der Vater möchte mehr Kontakt zu seinem Kind. Das war die Kernaussage des Eingangspostings. Warum zweifelt die TE, dass der Kontakt gut sein könnte für das Kind?

    Kein Kind ist glücklich, dass sich seine Eltern getrennt haben. Und auch das Kind braucht Zeit, sich mit den neuen Gegebenheiten anzufreunden und sich damit zurecht zu finden. Dazu braucht es Zeit. Die möchte sein Vater. Warum gibt man sie ihm nicht?
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    AW: Wieviel Papa braucht ein Kind ?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    ...Aber wie gesagt, nichts deutet darauf hin, dass der Umgang Vater - Kind dem Kind schadet.

    Der Vater möchte mehr Kontakt zu seinem Kind. Das war die Kernaussage des Eingangspostings. Warum zweifelt die TE, dass der Kontakt gut sein könnte für das Kind?

    Kein Kind ist glücklich, dass sich seine Eltern getrennt haben. Und auch das Kind braucht Zeit, sich mit den neuen Gegebenheiten anzufreunden und sich damit zurecht zu finden. Dazu braucht es Zeit. Die möchte sein Vater. Warum gibt man sie ihm nicht?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...Der Kleine will seinen Vater am liebsten für sich allein. Geht aber nicht, da Papa gleich bei der Neuen und ihrer kleinen Tochter eingezogen ist. Papas neue Freundin ist Zitat meines Kindes " irgendwie komisch und die Kleine nervt mich immer ". Was also soll ich tun?
    Wegen der Äußerungen des Kindes hinsichtlich der Gestaltung des Kontaktes.

    Nicht der Vater 'braucht' mehr Zeit, sondern das Kind möchte eine andere Qualität der gemeinsamen Zeit.

    Wo ist das Problem, das Kind ernstzunehmen in seinen Äußerungen?

    Vielleicht geht es dem Kind tatsächlich zu schnell.
    Vielleicht fühlt es sich nicht wohl bei diesen Besuchen.
    Vielleicht fühlt es sich überfordert.

    Ein einfaches mehr vom selben könnte da kontraproduktiv sein.

    Vielleicht ist dem Vater gar nicht klar, dass das Kind mehr Zeit mit ihm allein verbringen möchte.

    Vielleicht äußert sich das Kind beim Vater aber auch ähnlich, wäre auch vorstellbar.

    Für mich geht es in erster Linie um eine Problematik des Kindes, nicht um die Eltern.

    Gute Nacht,

    Matratze
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