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    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen

    Ich finde, dass man hier sehr differenzieren muss. Kleinstadt/Landleben heißt nicht gleich immer Idylle und Großstadt heißt nicht immer Hektik, Stress, Raummangel, unzumutbare Bedingungen für Kinder und Jugendliche.

    Ich wünsche dir mehr differenziertes Denken .

    Wildblume
    Na ja, aber was kennst Du für ein Landleben, das klingt ja mehr nach Exil oder Bayerischem Wald mitten drin ...

    Wer übrigens auf dem Land kein Geld für Freizeitaktivitäten (hier sicher günstiger) hat, wird dieses in der Stadt auch nicht haben.

  2. gesperrt

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    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Tabetha Beitrag anzeigen
    Na ja, aber was kennst Du für ein Landleben, das klingt ja mehr nach Exil oder Bayerischem Wald mitten drin ...

    Wer übrigens auf dem Land kein Geld für Freizeitaktivitäten (hier sicher günstiger) hat, wird dieses in der Stadt auch nicht haben.

    Ich kenne das aus dem Berliner Umland, ich kenne das aus der Ecke um Weimar/Thüringen, ich kenne das aus der Uckermark und aus Mecklenburg.

    Richtig, wer das Geld nicht hat, der ist ob auf dem Land oder in der Stadt schlecht dran.

    Obwohl, meine Tochter in ihrer ehem. Berliner Grundschule viele kostenlose AG´s hätte nutzen können. Von Sport bis Musikunterricht. Auf ihrer jetzigen Oberschule gibt es auch viele kostenlose bzw. sehr preisgünstige Angebote von Sport bis Musik/Kunst. So viel Zeit hat sie gar nicht, um das alles nutzen zu können .

    Wildblume

  3. Inaktiver User

    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    @Tabetha,

    das ist in den NBL so.
    Und da hier nicht nur den Leuten, sondern auch den Kommunen das Geld fehlt, passiert wenig bis gar nichts.
    Privatinitiativen scheitern an den absurdesten Dingen und bis dann alle Behördenwege erledigt sind, haben 50% der ehemaligen Interessenten kein Interesse mehr.
    Ich habe mir die Hacken abgelaufen und den Mund fusslig geredet, was alles in einem Mehrgenerationenhaus laufen könnte...
    Viele Dinge scheitern wegen der Vorschriften oder am Unvermögen aller Beteiligten.

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    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Miracle41 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    hab ich richtig verstanden dass zu Brabbels Frage der Vorschlag kam der neue Partner solle sein Haus verkaufen und sein Kind umschulen während Brabbel auf keinen Fall ihren Sohn zum neuen Schuljahr 2010 umschulen soll?
    Demnach soll der neue Partner und sein Kind das volle Risiko für ein mögliches Scheitern der Beziehung tragen und zudem das Haus (auch als Altersvorsorge) aufgeben?

    @ Brabbel
    wenn der Vater Deines Kindes die Umschulung verhindern will soll er bitte für Dich akzeptable Vorschläge machen wie er die tägliche Fahrerei zu wuppen gedenkt.
    Damit voll und ganz Dich zu belasten ist schon mal nicht akzeptabel.
    Kinder sind flexibler und widerstandsfähiger als viele denken und wenn Dein Junge sich doch selber schon für die Umschulung entschieden hat dürfte er auch mit der Eingewöhnung kein Problem haben. Im Gegenzug lernt er aber hässliche Machtspielchen der Erwachsenen kennen. Muß das sein?

    Hallo,
    ja, der Vater hat zunächst nicht nur gefordert das mein Freund sein Haus verkaufen soll, sondern sogar einen Stadtbezirk umrissen in dem er dann ein neues Haus kaufen "darf" (darf ja auch innerhalb unserer Stadt nur begrenzt sein...). Ist schon witzig diese Vorstellung die er da hat. Nicht ganz realitätsnah, aber versuchen kann man(n) es ja mal :-)

    Mein Exmann hat mir keinen akzeptablen Vorschlag gemacht. Seine Aussage war, nur wenn ich garantieren kann das alles so bleibt wie bisher (und damit mein er z.B. auch den Fußballverein etc.) stimmt er einem Umzug zu.

    Im Moment ist quasi erstmal "Waffenstillstand". Wir ziehen Anfang des Jahres um und werden dann mal sehen wie es weitergeht. Wie ich bereits schon erwähnt habe, ist mein Exmann inzwischen mal die Strecke gefahren, hat sich sogar schon das Haus von außen angesehen und zugegeben das die Entfernung nicht unüberwindbar ist.

    Ich möchte wirlich nicht die ganze harte Schiene fahren und irgendetwas gerichtlich durchsetzen. Das war bisher nie nötig und ich hoffe das bleibt so.

    Liebe Grüße
    Brabbel

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    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Brabbel73 Beitrag anzeigen
    Ich möchte wirlich nicht die ganze harte Schiene fahren und irgendetwas gerichtlich durchsetzen. Das war bisher nie nötig und ich hoffe das bleibt so.

    Liebe Grüße
    Brabbel
    Und das finde ich sehr klug!

    Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird....

    Und manche Dinge brauchen auch Zeit, um beim anderen reifen zu dürfen. Man (und Ex-Partner vielleicht noch mehr?) ist sich ja nicht immer auf Anhieb einig. Über manche Entscheidungen muss man öfter reden, zwischendurch ruhen lassen, dem anderen (hier dem Vater) auch zugestehen, dass er Zeit braucht, mit seinen Ängsten und Sorgen (und die hat er sicher!) irgendwie umzugehen. Und dass er als Vater des Jungen mit eurem Wegzug etwas völlig anderes verbindet als du in deiner Freude, das ist doch klar und menschlich. Manchmal macht man da auch blöde Vorschläge...aber wie du schon sagst, versuchen kann man es ja mal.

    Ihr werdet das schon wuppen...
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
    ----------------------------------------------------
    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

  6. Inaktiver User

    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    Also leben Kinder, die auf dem Land wohnen, einen heutigen Schulweg mit dem Schulbus von Hin- und Zurück 2 Stunden haben, was es tatsächlich gibt, und Eltern, die aufgrund von schwachen Strukturen seid Jahren von Hartz IV leben, aber auch nicht umziehen können, weil sie nur noch ihr Häuschen haben, oder weit und breit keinen vernünftigen Arzt mehr haben und für Pille Palle zig Kilometer mit den Öffentlichen zu einem Arzt dann fahren müssen und dort widerrum stundenlang rumsitzen müssen und letztendlich für eine Zahnkontrolle ein ganzer Tag drauf geht, teilweise noch mit einem Tag Schulbefreiung, weil man erst wieder in einem halben Jahr einen Termin bekäme, oder wo die Kinder keinerlei Freizeitmöglichkeiten haben, weil den Eltern a: das Geld fehlt und b: es in dieser Region erst in der nächst größeren Stadt gute Freizeitmöglichkeiten gibt, letztendlich immer besser auf dem Land als Kinder, die zwar in einer Großstadt leben, aber all diese guten Bedingungen haben .

    Ich finde, dass man hier sehr differenzieren muss. Kleinstadt/Landleben heißt nicht gleich immer Idylle und Großstadt heißt nicht immer Hektik, Stress, Raummangel, unzumutbare Bedingungen für Kinder und Jugendliche.
    Wildblume
    ...wo lehrt man solche verkeilten absatzlaaaangen Schachtelsätze - in ländlicher Idylle oder hektischer Großstadt?

    Du musst zuhören und genau lesen und dann kannst du auch lernen,
    differenziert zu denken, nämlich kurz - präzise - sachlich - verständlich...

  7. Inaktiver User

    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Wildblume,
    du bist ja der absolute Hardliner was Großstadt betrifft.
    Außerdem scheinst du das seltene Talent zu besitzen, dir eine Ecke ausgesucht zu haben wo man alles auf der Nähe hat. Nun ja, wenns um die Ecke einen Zahnarzt gibt, dann muss er es nicht unbedingt sein weil er mal da ist.
    Ich habe weite Wege in kauf genommen um zu dem Arzt zu fahren der der richtige ist.
    Berlin ist flächenmässig so weitläufig, das kannst du gut und gerne gleichsetzen wie von Art A nach Ort C zu fahren.

    Mag sein, dass es hier leichter ist eine Lehrstelle zu finden, da können sich aber auch weite Wege auftun.
    Und wenn sie dann den Abschluss haben sind sie Berufsanfänger. Dieses Wort hasse ich mittlerweile, heißt nämlich oftmals schlechthin, es gibt nix. Meine eine Tochter ist als Krankenschwester nach Österreich gegangen und wieder zurück - und nicht weil sie so blöde ist.
    Berlin hat sich kaputt gespart - schön, dass es noch Menschen gibt, denen es nicht auffällt.
    Nix gegen die Berliner Luft, warum atme ich dann nur so tief ein wenn ich an der Ostsee bin...

    Ich liebe Berlin auch und zwar trotzdem und wegen bestimmter Dinge. Unser Verkehrsnetzt ist genial, du kriegst zu jeder Tageszeit was zu Essen, es gibt die Spätkaufs wenn einem die Zigarretten ausgehen....
    Es gibt eben nicht nur ein Kino, ein Theater. Ich gehe eigentlich recht selten da hin, aber ich brauche das Gefühl.

    Das brauchen aber keine kleinen Kinder.
    Ach so, und was wir am liebsten machen ist über die Touris lästern.
    sky

  8. gesperrt

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    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wildblume,
    du bist ja der absolute Hardliner was Großstadt betrifft.
    Außerdem scheinst du das seltene Talent zu besitzen, dir eine Ecke ausgesucht zu haben wo man alles auf der Nähe hat. Nun ja, wenns um die Ecke einen Zahnarzt gibt, dann muss er es nicht unbedingt sein weil er mal da ist.
    Ich habe weite Wege in kauf genommen um zu dem Arzt zu fahren der der richtige ist.
    Berlin ist flächenmässig so weitläufig, das kannst du gut und gerne gleichsetzen wie von Art A nach Ort C zu fahren.

    Mag sein, dass es hier leichter ist eine Lehrstelle zu finden, da können sich aber auch weite Wege auftun.
    Und wenn sie dann den Abschluss haben sind sie Berufsanfänger. Dieses Wort hasse ich mittlerweile, heißt nämlich oftmals schlechthin, es gibt nix. Meine eine Tochter ist als Krankenschwester nach Österreich gegangen und wieder zurück - und nicht weil sie so blöde ist.
    Berlin hat sich kaputt gespart - schön, dass es noch Menschen gibt, denen es nicht auffällt.
    Nix gegen die Berliner Luft, warum atme ich dann nur so tief ein wenn ich an der Ostsee bin...

    Ich liebe Berlin auch und zwar trotzdem und wegen bestimmter Dinge. Unser Verkehrsnetzt ist genial, du kriegst zu jeder Tageszeit was zu Essen, es gibt die Spätkaufs wenn einem die Zigarretten ausgehen....
    Es gibt eben nicht nur ein Kino, ein Theater. Ich gehe eigentlich recht selten da hin, aber ich brauche das Gefühl.

    Das brauchen aber keine kleinen Kinder.
    Ach so, und was wir am liebsten machen ist über die Touris lästern.
    sky
    Hallo Sky,
    ich liebe halt Berlin, ich fühle mich wohl hier, mir geht es gut hier, ich habe schon woanders gelebt und anderes kennengelernt, um das Leben in der Ecke von Berlin, wo ich nun lebe, schätzen zu lernen.

    Bin derzeit krank geschrieben und benötige einen speziellen Facharzt, von denen es selbst in Berlin nicht viele gibt. Bin wieder froh, in Friedenau zu wohnen, weil gerade dieser Arzt nicht weit weg ist.

    Trotz meiner Liebe zu Berlin mag ich auch die Ostsee, ich würde da am liebsten hinziehen, aber dann würde mir wieder so viel fehlen, was ich hier habe. So bleibt mir nur die Möglichkeit, mit dem O-Ticket regelmäßig in mein Lieblingshotel zu fahren.

    Über Touris lästere ich nicht. Im Gegenteil, die bringen genug Geld in die arme, aber sexy Stadt .

    Und selbst als mein Kind noch klein war, hielt ich damals Berlin für sie als beste Möglichkeit zum Aufwachsen. Sie war ja in regelmäßigen Abständen auf dem Land bei der Oma, damit ich mal Luft holen konnte .

    Ich kann nur für mich sprechen, für mein Lebensgefühl hier in Berlin. Ich gönne es doch den Menschen, die lieber in einer Kleinstadt oder ganz auf dem Land wohnen. Wenn sie glücklich damit sind und meinen es ist für ihre Klein-Kinder, das Beste zum Aufwachsen, ist es doch in Ordnung.

    Aber manchmal ist es doch ganz gut, über den Tellerrand hinaus zu schauen .

    Wildblume

  9. gesperrt

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    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...wo lehrt man solche verkeilten absatzlaaaangen Schachtelsätze - in ländlicher Idylle oder hektischer Großstadt?

    Du musst zuhören und genau lesen und dann kannst du auch lernen,
    differenziert zu denken, nämlich kurz - präzise - sachlich - verständlich...
    Müssen tue ich gar nichts . Bist du Lehrerin oder was ? Dein Oberlehrerhafter Schreibstil finde ich unangenehm und unsachlich.

    Komisch, jetzt ist Edelherb oder andere Moderatoren nicht da, denn hier versuchst du unsachlich und abwertend zu werden . Lernt man sowas in ländlicher Idylle ?

    Deine Zeilen zeugen m.E. von wenig Respekt und Sachlickeit, auf die ja hier soooo viel Wert gelegt wird.

    Wildblume

  10. Inaktiver User

    AW: Kann der Vater einen Schulwechsel verweigern?

    Wildblume,
    scheinst halt nen richtiger Berliner zu sein.... empfiehlst anderen über den Tellerrand zu schauen und tust es selber nicht.
    Darum sind wir Berlin auch überhaupt nicht beliebt, lach.
    Na ja, hauptsache man findet uns schick und kommt hier her.

    Als Hauptstädter weiß man um die Geldquelle der Touries für die Stadt.
    Aber, man haßt sie aus ganzem Herzen, paradoxerweise. Sie kommen in Rudeln, fotografieren alles tot und was weiß ich.
    und tschüss,
    sky

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