Danke für die Aufmunterung, bin innerlich natürlich mehr als unausgeglichen momentan. Mein Mann weiß von seinem "Glück" noch nichts, weil er schon seit langer Zeit überhaupt es nicht wahr haben will, dass etwas schief läuft. Ich habe ihn darauf so oft angesprochen, zuletzt eine Eheberatung angeboten und schließlich gesagt, dass ich auch die Gefühle nicht mehr habe. Da wurde er erst hellhörig aber für mich ist das alles zu spät.
Für mich ist es jetzt wichtig eine Arbeit zu finden, sonst habe ich auch Vollzeit gearbeitet, nur zum ersten Mal habe ich mir solche Überlegung gemacht, falls ich allein da stehen soll, ist das noch gut, will ich, dass meinem Kind so gut wie möglich geht bei der ganzen Sitaution, deswegen habe ich schon die Trennung jahrelang hinausgezögert.
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Ergebnis 11 bis 20 von 25
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08.09.2009, 12:10Inaktiver User
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
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08.09.2009, 12:35
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Ich hoffe, du hast mich jetzt nicht missverstanden...
Trennung durchaus ja, wenn es nicht mehr geht mit euch als Paar. Ich meinte nicht, dass ihr für das Kind zusammen bleiben sollt. Aber du musst ja (vielleicht?) nicht zwingend weit weg ziehen und alles, was eure Tochter betrifft, alleine regeln. DAS kann man doch (evtl.?) gemeinsam als Eltern schaukeln?
Deshalb meinte ich, schau, dass du Ordnung in die Paarebene bekommst - also Trennung...Und dann erst regel mit deinem Partner, ob und wie ihr das vielleicht zusammen mit eurer Tochter hinbekommen könnt.
Ist natürlich der Gang ins Ungewisse, da tastet man sich manchmal sehr unsicher vor. Aber ohne eure Hintergründe zu kennen, denke ich auch, wenn du darüber nachdenkst, wie du es möglichst leicht für die Kleine machen willst, dann bleibt gemeinsam Eltern, reiße sie - wenn möglich - nicht komplett aus der vertrauten Umgebung mit Großeltern etc. heraus...
Aber auch da sind die Kinder ja verschieden, du wirst deine Tochter kennen...Geändert von Signora (08.09.2009 um 12:44 Uhr)
Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt
(...geklaut...)
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08.09.2009, 12:49
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Nachsatz: Dazu muss ich auch sagen, dass ich es manchmal merkwürdig finde, dass viele Mütter mit derselben Selbstverständlichkeit davon ausgehen, dass der Vater (auch noch) die Trennung vom Kind hinzunehmen hat, wie dass das Kind bei ihr bleibt.
Nicht als böse Kritik aufzunehmen - eher als Gedankenansatz...Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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08.09.2009, 13:10
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Danke Signora,
so nett hätte ich das nicht formulieren können."Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
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08.09.2009, 13:26Inaktiver User
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Ich möchte bei ihm nicht wohnen bleiben aber grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn fürs Kind so viel wie möglich beim Alten bleibt.
Wenn ich sowieso die Jahre für die Erziehung verantwortlich war, warum soll mein Kind dann beim Vater bleiben? Deswegen denke ich, dass auch meine Tochter bei mir bleiben möchte und etwas andres kann ich mir nicht vorstellen obwohl ich nichts dagegen habe, dass der Vater so oft wie er will sich mit ihr trifft.
Erst Trennen dann entscheiden ohne einen Notfallplan?
Ich schmiede die Pläne schon im vorab, weil ich Angst habe, wenn alles raus ist, dass ich total unter Druck gesetzt werde, meine Familie wohnt hunderte Kilometer entfernt, seine ist eben hier vor Ort, incl. Bekannte usw. Stehe ziemlich allein da, klar habe ich Freunde aber ob ich auf sie zählen kann, ich habe im Leben gelernt, man soll nur auf sich selbst zählen.
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08.09.2009, 13:37
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
So hatte ich das nicht verstanden; aber du beziehst ihn jetzt nicht mit ein. Du machst Pläne und stellst ihn dann vor vollendete Tatsachen. Du könntest doch dir doch (theoretisch) eine Wohnung in eurem Ort (oder im Nebenort) suchen. Dann wäre deine Tochter nicht aus ihrem gewohnten Umfeld vollkommen herausgerissen. Denn eine Trennung von Mama und Papa ist für das Kind schrecklich. Machen wir uns da nichts vor. Wir können den Schrecken nur etwas mildern.
Wovor hast du konkret Angst? Womit könnte man dich unter Druck setzen? Ich meine, dass bei der Frage "Wohl des Kindes" der Vater auch etwas zu sagen haben sollte. Oder streitet ihr nur noch miteindander und könnt gar nicht mehr miteinander reden? So hatte ich dich bisher nicht verstanden.Erst Trennen dann entscheiden ohne einen Notfallplan?
Ich schmiede die Pläne schon im vorab, weil ich Angst habe, wenn alles raus ist, dass ich total unter Druck gesetzt werde, ...
Das weiß man immer erst, wenn man sie braucht, leider. Du kannst dir doch auch einen Plan zurechtlegen, quasi Plan B, wenn deine Schwiegereltern bzw. dein Mann nicht mitspielen. Aber von vorneherein aus dem Leben des Kindes verbannen und nur noch Besuche gestatten, halte ich nicht für die glücklichste Lösung.... klar habe ich Freunde aber ob ich auf sie zählen kann, ich habe im Leben gelernt, man soll nur auf sich selbst zählen.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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08.09.2009, 14:10Inaktiver User
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Klar wäre das die optimale Lösung, ein Traum, es ist vorbei und trotzdem haben sich alle noch lieb, nur wie oft trifft sowas ein?
Wir streiten uns selten aber die Stimmung in der letzten Zeit ist angespannt und ich mag mein Zuhause nicht mehr.
Ich hatte viele gesundheitliche Probleme bis mein Arzt mich darauf hingewiesen hat, dass die Beschwerden vom Stress kommen. Ich habe dann mir eingestanden, dass das Leben was ich führe (mir vormache) mich krank macht und seitdem geht es mir besser. Ich bin nicht für alles verantwortlich und habe Gelassenheit wieder gewonnen.
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08.09.2009, 14:22
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Kann ich alles gut nachvollziehen. Aber gerade wenn ihr an diesem Punkt der Gleichgültigkeit euch gegenüber seid, wäre es doch gar nicht so unmöglich, sich über das Kind zum Wohle des Kindes zu verständigen. Das funktioniert doch deshalb so oft nicht, weil man dem Ex gegenüber noch so viele Rachegedanken hat, die dann subtil über andere Gelegenheiten ausgelebt werden.
Geld spielt offensichtlich als weiterer Verständigungskiller auch keine große Rolle. Du arbeitest und kommtst damit für dich auf; der Rest muss sich doch unter erwachsenen, abgeklärten Menschen regeln lassen. Ich lass mir da meinen Kinderglauben nicht nehmen.
Und wenn es nicht klappt, bleibt immer noch Plan B ...Geändert von skirbifax (08.09.2009 um 14:24 Uhr) Grund: Ergänzung
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08.09.2009, 14:23
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Die Frage ist doch eher, was bist Du bereit dafür zu tun? Da bist Du in der Pflicht. Reden und mit offenen Karten spielen wäre das mindeste.
Kein Wunder, wenn Du schon seit Jahren die Trennung im Hinterkopf hast.
Frage mich gerade, was das mit dem Aufenthalt des Kindes zu Tun hat."Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
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08.09.2009, 14:32
AW: Trennungsgedanke und Jobsuche
Sich informieren hilft gegen die Ängste. Ich zitiere mich mal selbst.
Ich habe da viele Anregungen gefunden, einen gemeinsamen Weg zum Wohle meiner Tochter zu finden.Also am besten sich vorher informieren. Das Online-Familienhandbuch fand ich ganz angenehm, da es ohne die häufig anzutreffenden Polemiken auskommt."Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)-------------------------------------------------------------------------------------------
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