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  1. Inaktiver User

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    dann versuche die kinder in die entscheidung mit einzubeziehen.

    und bitte sie um ihre mithilfe. sie sind nicht mehr so klein, dass sie es nicht verstehen würden.

    im gegenteil ich meine, nimm sie mit in die verantwortung, dass es so für alle besser laufen kann- wenn alle mithelfen.

  2. Inaktiver User

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Ich mach mir halt Sorgen, es mit den Kiddies nicht zu schaffen. Allerdings mach ich ja jetzt auch alles!!! Und muß auch noch ständig bei seinen Renovierungen helfen.

    Wie haben eure Kinder die Trennung verkraftet. War die Zeit vor der Trennung schlimmer als nach dem entgültigen Schritt?

    Liebe Grüße

    arany
    Die Zeit direkt nach der Trennung ist für denjenigen der bei den Kindern bleibt und für die Kinder erts einmal schwer. Man muss sich neu finden, die Kinder sind enttäuscht und man schaut zu, wie der ausgezogene Ex es sich ersteinmal gemütlich einrichtet und seine Freiheit genießt...

    Das ändert sich dann aber nach einer Zeit. Irgendwann hast du dich mit den Kindern wieder gefunden, ihr habt euren Alltag ohne die belastende Beziehung organisiert und der ausgezogene Partner merkt, dass er nicht mehr den engen Bezug zu den Kindern hat, wie der Andere, was meistens trotz der neugewonnenen Freiheit schmerzt.

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    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    ich denke, arany, dass die größte angst bei dir darin besteht, allein der situation dann nicht mehr gewachsen zu sein... fühlst dich ausgepowert und ein wenig überfordert. das kann man sicher gut verstehen.. aber du schreibst selbst, dass viele tägliche herausforderungen wie die gartenarbeit, die renovierung und das sauberhalten eines großen hauses früher oder später wegfallen würden. auch bin ich der meinung, dass deine kinder auch schon gut in die anfallenden arbeiten mit integriert werden könnten (staubsaugen, müll rausbringen, zimmer in ordnung halten... und so kleinigkeiten.. die beiden größeren könnten auch schon kleine besorgungen machen..). also ich kann nur sagen, dass ich durch die trennung meiner eltern ein ganzen stück selbständiger geworden bin. zudem fühlte ich mich meinem vater gegenüber auch irgendwie verantwortlich.. weil ich auch gemerkt habe, dass er ganz schön unter der trennung zu knabbern hatte...
    ich fing an, wäsche zu waschen und seine hemden zu bügeln.. obwohl ich vorher nicht mal wusste, wie man eine waschmaschine oder ein bügeleisen bedient.. aber das funktionierte auch.

    und dass du die nerven verlierst, wenn deine kinder ihre hausaufgaben nicht gewissenhaft machen.. oder du mit der pubertären art nicht mehr umzugehen weißt, ist sicher auch eine auswirkung deiner persönlichen unzufriedenheit. schließlich fühlst du dich von deinem mann durch seine berufliche abwesenheit im stich gelassen und wenn er mal da ist, brennt wahrscheinlich die luft. es scheint so als wärst du innerlich einfach total unzufrieden mit der ganzen situation und trägst jede menge wut im bauch mit dir herum. und dass man da bei "kleinigkeiten" schon aus der ruhe zu bringen ist, scheint dann nur ein natürlicher vorgang zu sein..

    ich könnte mir gut vorstellen, dass durch einen klaren schnitt auch wieder mehr ruhe und gelassenheit ins familienleben zurückkehrt. sprich doch mal mit deinen kindern darüber.. frage sie doch mal, was sie sich wünschen würden.. inwieweit du von ihnen unterstützung erwarten könntest.
    ich wünschte, das hätte man mich damals einmal gefragt....

    wie gesagt, ich bin noch keine mama.. kann mir also wahrlich nur schwer ein bild von dem tatsächlichen umfang der kindererziehung machen.. aber ich denke, ich kann mich in deine situation recht gut reinfühlen und möchte dir eigentlich nur mut mit auf den weg geben.

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    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    liebe arany,


    ich kann deine zweifel vor dieser entscheidung gut verstehen. bin seit 4 jahren alleinerziehend und habe damals auch ewig gezögert.

    ja, die zeit nach der trennung war super-hart. für alle seiten. allerdings musste ich mit kind wegziehen, was es für die kinder unendlich viel schwerer macht.

    ich würde mir gut überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, deine arbeitsstunden nicht sofort hochzuschrauben. wenn du es finanziell auch anders schaffen kannst, würde ich das nicht tun. die kinder werden dich anfangs mehr brauchen. du wirst mehr zeit brauchen, um neu zu ordnen und euch wege zu eröffnen.
    das argument stolz kann ich zwar verstehen, aber diesen luxus kann ich mir als alleinerziehende nicht leisten. oft genug bin ich in der lage, andere um hilfe zu fragen. da muss der stolz mal pause machen ;-)
    was deine spätschicht angeht - deine älteren kinder sind doch schon gross- ist das wirklich noch problematisch? sie können dir doch in so vielerlei hinsicht schon eine große hilfe sein. und euer haushalt wird sich sowieso neu organisieren, neue pflichten für jeden und auch neue rechte. die großen werden mehr verantwortung mittragen können und bestimmt auch wollen.

    insgesamt waren die ersten 1,5 - 2 jahre nach der trennung unglaublich schwierig und ein einziger kampf. aber: alles läuft ruhiger und nach meinem rhythmus ab, ich bin ausgeglichen und zufrieden, es herrschen klare verhältnisse auch für die kinder.

    viel hängt davon ab, wie du mit der last der alleinigen verantwortung zurechtkommst. ehrlich gesagt war es bei uns so, wie auch viele verheiratete freundinnen zu mir sagen - ich war de facto schon alleinerziehend (mein ex ist selbständig mit ca. 16h arbeit/tag). den unterschied habe ich nicht gespürt, nur dass ich die entscheidungen auch allein treffe und keiner unbedingt mitreden will, ohne sich an der umsetzung beteiligen zu wollen. ;-)

    du schaffst das ganz sicher. die frage ist wohl eher, ob du es auch wirklich willst.

  5. Inaktiver User

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    Hallo arany,

    ich habe den Eindruck Dir macht die Trennung Angst, obwohl Du Dich in der Beziehung nicht mehr wohlfühlst.
    Deine Posts kommen bei mir so an, als ob sich Dein Mann jetzt schon um nicht sehr viel kümmert und Du ohnehin schon das meiste alleine regelst, von da her würde sich für Dich meiner Meinung nach rein faktisch auch bei einer Trennung nicht viel ändern.

    Wenn es finanziell nicht unbedingt notwendig ist, dann würde ich den Job auch erst nach einiger Zeit aufstocken, wenn sich Dein neues Leben etwas eingependelt hat und Ruhe eingekehrt ist.

    Ich würd mal mit den Kindern über die Sache reden und hören, was sie dazu meinen.
    Dann würd ich mir an Deiner Stelle überlegen, WAS genau Dich von diesem Schritt abhält, was Du daran ändern kannst und ob es die Sache wert ist.

    Viel Erfolg!
    Monsoon

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    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    Hallo Arany,
    meine Kids waren damals 12 und 14 als mein Mann sich von heute auf morgen von mir und damit auch von uns trennte. Auch wie bei dir hat er sich vorher nicht gross um die Kinder gekümmert, weil er schon immer sehr viel gearbeitet hat. Mein grösstes Problem bei der Trennung war die finanzielle seite weil ich erstmal ziemlich unsicher war, wie alles weitergeht, ich mit Halbtagsjob und hatte gerade eine 2. Ausbildung in Abendschule begonnen, neues Haus, Hund usw. Insgesamt muss ich sagen, mit den Kindern lief es viel besser als vorher, weil ich die Entscheidungen alleine treffen konnte, sie haben unter der trennung nicht sehr gelitten. Leider habe ich keinen Job, wo ich einfach mal auf 30 Stunden oder mehr hätte aufstocken können. Dann wäre es für mich noch einfacher gewesen. So musste ich halt mit meinem Halbtagsgehalt, KU, KG und trennungsunterhalt klarkommen. Aber wenn du auch noch aufstocken kannst, dann würde ich mir da weniger sorgen machen. Du regelst doch jetzt auch alles allein mti den Kids.
    LG Grüsse und viel Mut Carmen

    PS Ach ja, noch was, also die Überlegung deinen Job aufzugeben und mit deinem Mann mitzugehen, die würde ich verwerfen. Dann bist du abhängig von ihm, ohne Job und eine trennung wird um einiges schwerer.

  7. Inaktiver User

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    Hallo an alle,

    vielen, vielen Dank für eure ehrlichen mutmachenden Beiträge. Ich habe immer mehr "Lust" darauf, es alleine durchzuziehen.

    So wie ich das neue Unterhaltsgesetz verstanden habe, muß mir mein Mann in dem Trennungsjahr noch Unterhalt bezahlen. Meine Stunden aufstocken kann ich eigentlich jederzeit. Im Moment machen wir noch unser Haus "verkaufsbereit" und von dem Erlös wird mir hoffentlich auch noch etwas bleiben.

    Gestern hatte ich wieder so ein Aha-Erlebnis mit ihm. Wir waren mit der Familie mit den Fahrrädern unterwegs und ich war etwas unachtsam und bin hingefallen. Anstatt sich um mich zu kümmern und zu fragen, ob ich mich verletzt habe, hat er sich nur lautstark darüber ausgelassen, wie blöd muß man sein um mit dem Fahrrad hinzufallen.

    Ich werde versuchen, die Trennung so human wie möglich zu vollziehen. Ich will nur das, was mir nach 15 Ehejahren zusteht und das die Kinder versorgt sind. Mein Mann verdient so gut, er nagt nicht am Hungertuch, wenn er uns Unterhalt bezahlt. Ich möchte mich aber auch nicht im Streit trennen und will, das er weiter Kontakt mit den Kindern hält.

    liebe Grüße

    arany

  8. Inaktiver User

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    liebe arany, suche dir gute verbündete.

    über pro familia eine beratung für dich und deine kinder im vorfeld,

    einen guten anwalt, freunde-------- knüpf dir ein netz.



  9. User Info Menu

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    Hallo, ich bin gerade erst dazu gekommen...
    Also ich kann Dir nur Mut machen, die Trennung durch zu ziehen .., da bin ich einig mit meinen Vorrednerinnen. Noch ein paar Tipps aus eigener Erfahrung im Umgang mit den Kindern, ich habe vier davon bin auch alleinerziehend.
    Versteck Deine Gefühle nicht, wenn Du erleichtert bist, zeige das genauso, wie Deine Trauer, Deine Verzweiflung und Deine Wut. Das ist für die Mäuse viel leichter zu verstehen, als wenn Du immer nur Die Starke bist. Das musst Du nicht sein, auch als Mutter bist Du Mensch!!! Rede viel mit Ihnen, binde sie in die neue Situation aktiv ein, macht einen Plan, wie alles zu schaffen ist, wer was gut kann, damit Zeit für Euch zusammen übrig bleibt, nimm Dir Auszeiten und hab um Himmels Willen nicht permanent ein schlechtes Gewissen!!!!! Lass Oma und Opa, Tante und Onkel oder wen immer Du hast übernehmen, damit Du Oasen für Dich findest zum Durchschnaufen. Wenn Du nicht mehr kannst, hol deine beste Freundin ins Boot. Lass Dich von ihr "entwirren", wenn Du meinst, alles wird zu viel.
    Und sei vor allem gelassen mit Alltäglichem, der Staub läuft nicht weg, der Rasen kann morgen gemäht werden und man muss nicht vom Fußboden essen - sieh es andersrum- "von meinem Fußboden kann man essen, da wird man noch satt bei"...
    Trags mit Humor, wenn was schief geht und sei nicht zu streng mit Dir. Deine Kinder wollen dich nicht perfekt! Die wollen DICH. Lass was liegen und geh mit ihnen in den Park oder ins Kino!
    Du wirst das schaffen und deine Kinder werden dir ebenso viel Halt geben wie Du ihnen.
    Bei uns ist die schulische Situation meines Ältesten nach der Trennung besser geworden, weil emotional wieder Ruhe eingekehrt ist. Und Einbrüche in der Schule kommen auch ohne besondere Situationen vor. Versuch mal nicht immer Dich selbst für alles verantwortlich zu machen. Es hilft, den Kindern klar zu machen, dass es auch in ihrer Verantwortung liegt, was sie aus ihrem Leben machen. Frag deine Tochter, was sie erreichen will und erinnere sie daran, dass es das nicht umsonst gibt.
    Weißt du, das Leben ist nicht störungsfrei und unsere Kinder können ganz gut damit umgehen, wenn man ihnen das normale, nicht immer ganz einfache Leben - und das ist eine Trennung - zumutet. Gib ihnen das Gefühl, das sie das natürlich schaffen werden. Und gib ihnen immer wieder die Gewißheit, dass du sie liebst und für sie da bist. Und da macht es nicht die masse an Zeit sondern die Qualität der ehrlichen, aufrichtigen und liebevollen Begegnung. Und da gehört auch zu, dass du deine Grenzen zeigst, dass du mal ungeduldig oder ungerecht bist, mal aufbrausend mal erschöpft. So wie im echten Leben eben.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und gute Leute, und ich wünsche Dir, dass Du bei der Trennung nicht nur das Dunkel sondern auch den Lichtstreif am Horizont siehst.
    Und das ist eine Zukunft ohne derart unsensible Trampel - siehe Fahhradunfall - ganz sicher.
    Wer will denn solche Väter als Vorbild....?
    Ganz liebe Grüße Gabi

  10. User Info Menu

    AW: Wie ist es euch und den Kindern nach der Trennung ergangen??

    Liebe Arany,

    Du möchtest vorwiegend wissen, ob die Kinder damit klarkommen. Das werden sie, auch wenn es erst mal schlimm ist.
    Ist es besser, wenn DU in einer Beziehung bleibst, in der Du scheinbar nicht mehr geschätzt wirst (siehe Fahrradunfall) und nicht mehr glücklich bist (und so ein zweifelhaftes VOrbild für Deine Kinder) oder ist es besser, einen schwierigen Weg zu gehen?
    Ich bin jetzt seit knapp 6 MOnaten getrennt. Mein Sohn ist 8, bald 9 Jahre alt.
    Es ist oft sehr schwierig. Zumal ich schon seit langem Vollzeit arbeite und mein Sohn in den Hort geht. Er war im letzten halben Jahr so oft krank wie sonst nicht in 4 Jahren.
    Aber jetzt merke ich langsam, wie er sich an die Situation gewöhnt. Wie er versucht, seinen Weg zu finden, damit klarzukommen.
    In der Schule gab es jetzt erst mal einen deutlichen Notendämpfer. Aber ist das alles?
    Ich wollte nicht, dass mein Sohn mich irgendwann verachtet, weil ich bei einem Mann geblieben bin, der nicht mehr gut mit mir und unserer Beziehung umgegangen ist.
    Also, nur Mut, Du machst doch jetzt auch fast alles allein! Und Deine Kinder sind schon relativ groß! Du schaffst das!
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

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