Hallo,
juristisch schauts für mich so aus, dass Deine Tochter bei ihrem momentanen Einkommen gar nicht mehr bedürftig. Der Vater muss also wohl eigentlichgar nichts mehr bezahlen - und Du auch nicht für Kost und Logis daheim aufkommen (sondern kannst "Miete" und "Essensgeld" von Deiner Tochter verlangen).
Jetzt bleibt die Frage, wie Ihr das Mehr (Unterhalt des Vaters) verteilt (ein "Weniger" gibts meiner Meinung nach nicht - der Kindergeldanspruch oder Zulagen des Arbeitnehmers bestehen oder bestehen nicht).
Und da erscheint es mir auf den ersten Blick nicht unangemessen, wenn der Unterhalt des Vaters als Unkostenbeitrag für Miete und Essen in Deine Haushaltskasse fließt.
Deine "häuslichen Dienstleistungen" stehen auf einem anderen Papier. Mir ist es schleierhaft, wie man seinen erwachsenen Kindern den Haushalt führen kann und will...
Mandelblüte
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12.03.2009, 18:27
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
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12.03.2009, 18:53
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
im grunde gehts ja nur noch um monate......spät. bis anfang sommer.
es kam halt alles hoch wegen dieser kindergeldrückzahlung für 2009...entspr. meinem gehaltsabzug und erhöhter krankenkassenbeiträge
und @frank.....stimmt...es verändert sich wirklich einiges bei ausziehenden kindern:-(
unterm strich haben wir ja ein rel. gutes verhältinis....heißt ....es gibt tage mit dem vollen glas und dann wieder die mit dem leeren
nervig wurds dann eben jetzt wegen dieses neuen und ungewohnten themas
sie hat dann heute vom derzeitigen und zukünftigen A.geber erfahren dass sie zukünftig -also auch alleinwohnend kein kindergeld bekommen wird.
zwar wie auch heute erfahren wird ihr vater weiter zahlen-was nett ist weil wir das so nicht gewohnt sind
aber ihre geldrechnung, WIE teuer sie sich ne "ganz schöne" wohnung nehmen kann, geht soo trotzdem nicht wirklich auf
und dann tat sie mir auch wieder leid in ihrer verzweiflung und letztlich unreifen art....die mich vorgstern noch so wütend gemacht hat
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12.03.2009, 20:08Inaktiver User
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
Hallo twix 25,
im Moment wohnt deine Tochter ja noch bei dir, und verdient 600-700
€. Sie kann 200-250 € abgeben. 100 € ist viel zu wenig. Davon kannst
du nicht mal das Essen für sie bezahlen.
Desweiteren kann ein erwachsener Mensch im Haushalt mit anfassen.
Sollte sie ausziehen wollen, steht dir dann aber nichts mehr zu und
von dir kann sie auch nichts mehr verlangen.
Solltest du trotzdem Kindergeld erhalten, ist es dann für sie gedacht.
Lebt sie aber in deinem Haushalt, gehört das Kindergeld zur Haus-
haltskasse / Energiekosten usw.
Ach twix 25, das liebe Geld wird hoffentlich nicht weiterhin eure
Beziehung verkomplizieren.
Bei mir war es so, dass mein Exmann darauf gehofft hat, wenn
meine Tochter 18 Jahre alt wird, dass sie keinen Unterhalt mehr
erstreitet. Laßt euch auch da nicht aufhetzen von deinem Exmann.
charlotte5
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12.03.2009, 21:12
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
hallo charlotte5
danke:-)
im grunde seh ichs ja auch so, dass sie letztlich 100€ zahlt
und kindergeld nebst unterhalt in den gemeinsamen topf fließen
mittlerweile käm ich auch nicht mehr auf die idee ihr zu sagen dass 100 euro nicht viel sind-hab wirkl.ein blödes gefühl bekommen, dass ich das KG und unterhalt für MICH nehmen würde
zumal sie manchmal auch durchaus bis zu 1000 verdient-NETTO
hieße dann streng genommen.....sie hätte:
vaters unterhalt
kindergeld
600-1000 eigenverdienst
unabhängig davon !!!!merk ich in den letzten jahren immer mehr dass geld "die freundschaft" zerstört
den spruch fand ich immer blöd
aber geld hat wirklich ne andere "währung" als sonstige unterstützung, etwas für den anderen tun......
freundinnen haben sich mal ziem. zerstritten, weil die eine die andere sehr unterstützt hat in schweren zeiten....emotional und prakmatisch
dafür hat die andere sie öfter zum essen eingeladen, mal ein shirt oder ne tasche geschenkt (weil sie wußte, wie knapp die andere war)
jahre später hieß es dann, sie hätte geld für freundschaftsdienste genommen
wobei die frau mit mehr geld umgekehrt z.b nie was tat, was mit mehrarbeit zu tun hatte..z.b zum geburtstag nen salat beizusteuen, umzughilfe...
aber das gehört hier nat. nicht hin...werd es ev mal separat zum thema machen...ist halt aus aktuellem anlass grad das thema "was hat geld für ne bedeutung"?
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12.03.2009, 23:38
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
Liebe twix,
wünsche Euch sehr, dass Ihr Euch für die wenigen Monate noch einigen könnt.
Ausbildungsvergütung ist wohl zu hoch fürs Kindergeld.
Und ich finde es prima, dass sie sich eine eigene Wohnung suchen will. Sie wird heftig staunen, wieviel Geld für Doofkram ausgegeben werden muss.
Dir wünsche ich viel Kraft für Deine vielen Vorhaben.
Und dass Du eine Wohnung findest, in der die jüngere Tochter und Du Euch wohl fühlen.
Viel Kraft!
angie
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13.03.2009, 07:39Inaktiver User
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
Hallo twix25,
deine Tochter will erwachsenwerden, in einer eigenen Wohnung
leben.
Das ist erstmal positiv, denn das fördert ihre Selbstständigkeit.
So hart es klingt, Kinder müssen den Weg gehen und wir sollen
ihnen dabei helfen.
Wenn du ihr die Grenzen aufzeigst, auch bei Gelddingen und trotz-
dem dich darüber freust, dass sie erwachsen wird, kommt sie wieder.
Z. B. gemeinsame Wohnungs/Zimmersuche mit der jüngeren Schwester, Besuche, helfen beim einrichten/renovieren, mal
eine schöne Topfblume kaufen. Dann sieht sie, ich werde unter-
stützt, auf einem doch auch schwierigen Weg.
Und es fördert nochmal den Zusammenhalt der Familie.
Dann kommt sie auch gerne zu dir zurück zu Besuch.
Charlotte5
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13.03.2009, 08:50
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
Mitleid ist hier m.E. nicht geboten, obwohl ich es vom Herzen her verstehen kann. Aber sie scheint von dir einigen "Luxus" gewöhnt zu sein. Mutter hat Haus, arbeitet nur Halbstags, obwohl die Kinder schon sehr groß sind....
Deine Wut ?.., vielleicht ist es Wut auf dich selbst, denn letztendlich kann deine Tochter nichts für ihre unreife Art. Was Hänschen nicht lernt......
Du hast ihr vielleicht unbewußt eine Lebenseinstellung vorgelebt, die sich jetzt "rächt" und wo deine Tochter nicht lernen durfte, wie teuer das Leben ist.
Sind nur so meine Gedanken, nicht mehr und nicht weniger
.
Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr die "Nachreifung" hinbekommt
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Wildblume
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13.03.2009, 19:35Inaktiver User
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
ok,
ich bin blond, aber ich versteh das mit den 300 € die dann wegfallen immer noch nicht.
Barunterhalt ist mit 18 von beiden Elternteilen zu leisten, weil die Betreuungsleistung durch den einen Elternteil ja theoretisch entfällt. Kindergeld fällt nur weg, wenn das Einkommen des Kindes im Jahr mehr als 7000 € beträgt. Daran kann man unschwer erkennen, das dieses Geld nicht mehr dem Elternteil zusteht.
Lebt das Kind noch im Haushalt, wird in guten Verhältnissen, die Mama dem Kind kein Geld aufs Konto überweisen, sondern es werden *Kost und Logis verrechnet*, das Kindergeld bekommt das Kind.
Hier mal meine Lieblingsseite dazu, da wird auch steuerlich einiges sehr gut erklärt.
Übrigens kann ich von meinen eigenen Kindern ausgehend sagen, das es sehr wohl machbar ist, mit dem Kindergeld + Unterhalt von Mama und Papa in einer WG ein eigenständiges Leben auf die Reihe zu kriegen.
Mein Sohn erhält 164 € Kindergeld sowie 47 € KU von Mama und 130 € KU von Papa macht 341 €. Hat der Herr Student Sonderwünsche, muss er jobben oder Blut spenden gehen.
Allerdings kommt er am WE nach hause und lässt die Wäsche hier in der Maschine waschen.
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13.03.2009, 21:08Inaktiver User
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
@hillary: der Wegfall des Geldes resultiert ja unter anderem auch daraus, dass sie als Beamtin weniger Beihilfe bekommt und einen höheren PKV-Beitrag zahlen muss, wenn die Tochter aus der Berechnung herausfällt.
Bitte nicht böse sein, aber ich finde, das fällt der Threaderstellerin ein bisschen spät ein
sowas weiß man doch eigentlich schon Jahre vorher, dass Kindergeld und Beihilfe weniger werden bzw. wegfallen, wenn die Kinder erwachsen werden (bei mir steht in jedem Beihilfeantrag vorgedruckt, bis zu welchem Monat und Jahr meine Kids mitberücksichtigt werden)...insoweit war es wahrscheinlich etwas blauäugig, in dem zumindest finanziell überdimensionierten Haus zu bleiben. Besser hätte sie es schon vor Jahren verkauft...wenn man Kinder hat, muß man (beispielsweise) ja auch theoretisch damit rechnen, dass sie schon mit 16 in eine Ausbildung gehen und verdienen oder dass sie jung heiraten und wegziehen etc. Ich finde, man darf die Kinder und ihnen zustehende Zahlungen nicht in die persönliche Lebensplanung mit hineinrechnen. Die Kinder können nix dafür, wenn ich mir den Luxus leiste, in einem Haus leben zu wollen, das meinen finanziellen Rahmen sprengt *sorry*
Man darf einem volljährigen Kind auch nicht böse sein, dass es sein eigenes Leben leben und nicht mehr bei der Mutter wohnen will, das ist der normale Lauf der Dinge...
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13.03.2009, 21:32Inaktiver User
AW: ich könnt heulen..streit mit tochter wg geld
Danke fabiola,
vom Beamtenrecht habe ich null Ahnung.
Man lernt nie aus, Konstruktionen gibt es...
Insofern hab ichs als Angestellte da ja einfacher gehabt. Durch den Steuerklassenwechsel musste ich monatlich etwas mehr als 40 € Steuern zahlen, mein Unterhaltsanteil pro Kind betrug, als ich noch Arbeit hatte 266 €, vom Vater gabs an die Kinder 133 €. Die gingen auf ihre Konten. Beide waren damals noch Schüler.
Machte also bei mir auf dem Konto eine Minderung von 838 € pro Monat. Alle Fixkosten blieben die gleichen. Nee stopp, Strom ist teurer geworden
.


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