Eben!
Die Empfehlung zur Kontaktsperre wird leider viel zu oft gegeben.
Engagierten Väter, die Verantwortung zeigen, wird mit diesem Hintergrund der Umgang mit ihren Kindern erschwert.
Und Mütter, die sich auf die Empfehlung des JA verlassen, sind dann oft genug verlassen vor Gericht.
Das kann in extremen Fällen zum Entzug des mütterlichen Sorgerechts führen.
Ich will nicht gegen Jugendämter wettern, unser Jugendamt hier ist klasse. Aber man sollte sich derartige Empfehlungen rechtlich gegenchecken lassen.
Hier handelt es sich nämlich um eine Sache zwischen den Eltern. Nicht um eine Sache zwischen Vater und Kind. Ich sehe nicht mal eine Möglichkeit, betreuten Umgang zu beantragen. Denn das Kindeswohl scheint in keiner Weise gefährdet zu sein.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 78
Thema: Keine Unterstützung durch KV
-
17.03.2009, 08:57Inaktiver User
AW: Keine Unterstützung durch KV
-
17.03.2009, 09:07
AW: Keine Unterstützung durch KV
Ne, betreuter Umgang ist ja nicht das Thema.
Die Regelmäßig- und Planbarkeit schon.
Es gehört nicht viel Phantasie dazu sich vorzustellen, wie belastend und enttäuschend nicht eingehaltene Temine für das Kind sein können.
Ich dacht übrigens beim JA bekäme man rechtsverbindliche Auskünfte...Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
-
17.03.2009, 09:28Inaktiver User
AW: Keine Unterstützung durch KV
Naja, bei betreutem Umgang müsste er die Termine wahrnehmen.
Und es gehört wirklich nicht viel Phantasie dazu.
Meiner Tochter Vater fällt auch grad mal alle Vierteljahr ein, dass da noch ein Kind existiert. Auch nicht der Brüller.
Das denken die meisten, ich dachte früher auch, dass man sich halbwegs darauf verlassen kann. Aber grad zum Thema Umgang lehnen sich mache Sachbearbeiter etwas arg weit aus dem Fenster.
-
17.03.2009, 16:57
AW: Keine Unterstützung durch KV
Ok, da bin ich ja schonmal beruhigt.
Zitat von Inaktiver User
Ich weiss allerdings nicht was er einklagen will bzw wie seinerseits eine solche Klage formuliert werden soll. Vielleicht "Kindesmutter will, dass ich Kind regelmässig & zuverlässig sehe, ich will aber nur kommen wenn ich Lust habe..."
Gut, ENGAGIERTEN VÄTERN. Um solch einen handelt es sich hier aber nicht, sondern um einen desinteressierten, der alle Paar Wochen mit einem Besuch sein Ego pushen möchte
Zitat von Inaktiver User
Einem engagierten Vater würde ja wohl kein normaler Mensch den Umgang verbieten wollen. Ein engagierter Vater würde allerdings auch eher einmal mehr als einmal weniger vor der Türe des Kindes stehen und generell im Kindesinteresse handeln.
Es handelt sich hier definitiv nicht um eine Sache zwischen den Eltern! Er ist ein verantwortungsloser Mensch & ein verantwortungsloser Vater. Du siehst das Kindeswohl nicht als gefährdet an? Wir bekommen keinerlei staatliche Unterstützungen & er verweigert ebenfalls jegliche Unterstützung. Wenn Freunde & Familie mir nicht unter die Arme gegriffen hätte, säßen wir jetzt ohne was zu essen auf der Strasse
Zitat von Inaktiver User
Zudem, wenn Kindesvater Kindesmutter psychisch fertig macht, dass sie nicht mehr in der Lage ist, das Kind zu versorgen... Ich sehe das Kindeswohl durchaus gefährdet an.
Wenn ich ihm den Zugang innerhalb meiner vier Wände untersage wird dem JA ohnehin nichts als begleiteter Umgang bleiben, da ich alleiniges Sorgerecht habe, und das Kind noch nicht in einem Alter ist, in dem ich es mitgeben müsste... Ist allerdings auch ebenfalls bereits abgeklärt...
Und Umgangsrecht, schön und gut, aber doch nicht nach Lust und Laune. Er hatte seeehr lange die Gelegenheit, sein Umgangsrecht zuverlässig wahrzunehmen. Fehlanzeige. Mal kommt er, mal nicht. Jede Woche fällt ihm ne neue Schikane ein. So interessiert kann er weder an Kind noch an Umgangsrecht sein, und ich kann es meinerseits gut mit mir vereinbaren, zu behaupten mein Kind ist für den Moment besser ohne diesen Vater dran.
Wenn dennoch jemand noch einen hilfreichen Vorschlag hat, wie man die Sache ohne Umgangsverbot in für das Kind gute Bahnen lenken kann, bin ich für jede Idee offen & dankbar.
liebe Grüsse
-
17.03.2009, 17:12Inaktiver User
AW: Keine Unterstützung durch KV
Warum Umgangsverbot?
Er schießt sich doch mit seiner Unzuverlässigkeit selber ins Aus.
Am Geld würde ichs nicht mal festmachen, aber wie sollst du planen und für euch beide sorgen, wenn er nicht gewillt ist, dir und dem Zwergl zu helfen.
Entweder verlässliche Umgangsvereinbarung oder er richtet sich nach euch.
-
18.03.2009, 08:42Inaktiver User
AW: Keine Unterstützung durch KV
In der Tat, ich sehe das Kindeswohl nicht als gefährdet an, nur weil sich der Vater unregelmässig kümmert.
Hast du Unterhaltsvorschuss beantragt? Das ist unabhängig von anderen staatlichen Förderungen. Wenn er nicht zahlen kann (oder will), muss das Jugendamt einspringen, die holen sich das Geld von im zurück - mit erheblichem Nachdruck.
Warum lässt sich Kindesmutter von Kindesvater psychisch fertig machen? Also doch eine Sache zwischen den beiden.
-
18.03.2009, 10:19
AW: Keine Unterstützung durch KV
Ich habe auch mit keinem Wort davon gesrochen, dass das unregelmässige Kümmern das Kindeswohl gefährden würde. Nichts desto trotz ist wohl allein das schon ein Grund, wo man individuell in der jeweiligen Situation gucken muss, ob ein solches hin & her besser für das Kind ist oder ob der Vater dann lieber ganz weg bleiben sollte...In der Tat, ich sehe das Kindeswohl nicht als gefährdet an, nur weil sich der Vater unregelmässig kümmert.
Wie gesagt, er hatte immer die Möglichkeit sein Kind zu sehen, und das hat er auch noch immer, vorausgesetzt er erklärt sich verbindlich zu einem regelmässigen Kontakt bereit. Aber das passt dem guten Herren eben so wenig in den Kram, dass er es vorzieht, stänig Theater zu machen.
Obwohl es eine ganz feste Absprache zu dem "Besuchsrecht" gibt, weiss ich nie wann & ob er kommt. Heisst, ich darf an den vereinbarten Tagen zu Hause sitzen, bis er sich meldet und absagt bzw. einfach nicht auftaucht. Dann meldet es sich aus heiterem Himmel, wenn er grad nix besseres vor hat, und fragt wann er denn sein Kind mal wiedersehen könne. Mittlerweile verweise ich auf die vereinbarten Tage, und das Spiel geht von vorne los...
Wenn es dann mal ausnahmsweise von meiner Seite aus nicht an diesen Tagen klappt, ist das Theater gross. Dann kommt: "Ich verklage dich..."...
Vielleicht kann den Umfang des ganzen so eben keiner verstehen oder nachempfinden, aber es ist völlig offensichtlich, dass das Kind ihn nicht wirklich interessiert. Wenn er da ist, führt er sich auf, als würde er bei uns wohnen. Er sitzt auf dem Sofa und schaut fern, und ich kümmer mich dennoch um das Kind...
Habe ich nicht, da uns das unterm Strich finanziell nicht weiterbringt. Ich habe mtl. ca. 400 € für das Kind und das wars. Mit Unterhaltsvorschuss habe ich keinen müden Cent mehr. Das, was ich zusätzlich zum Studium & Kinderbetreuung noch verdienen muss, gleicht fast einem Vollzeitjob und ist kaum machbar als alleinerziehende Studentin.Hast du Unterhaltsvorschuss beantragt?
Unabhängig von der rechtlichen Lage frage ich mich einfach, was das bitte für ein Vater sein soll, der sich in jeglicher Hinsicht so wenig daran beteiligt, dass das Kind gut aufwachsen kann. Ich finde es schon grenzwertig, dass er billigend in Kauf nimmt, in welche schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse das Kind hineinwächst und selbst lebt, wie der König in Frankreich...
Das ist wohl schwer zu erklären.Warum lässt sich Kindesmutter von Kindesvater psychisch fertig machen? Also doch eine Sache zwischen den beiden.
Ich galube, ich hatte es irgendwo schon erwähnt, dass eine psychische Erkrankung seinerseits zugrunde liegt. Es sind ganz perfiede Spielchen, die er da abzieht, er ist völlig inkosistent in seinem Verhalten und damit für mich total unberechenbar. Darüber hinaus ist er eben total unzuverlässig. Er steht vor mir, und verspricht bspw. hoch und heilig, dass er regelmässig auf das Kind aufpasssen wird, damit ich arbeiten gehen kann. Und dann kommt er einfach nicht. Irgendwann rechne ich damit, dass er nicht kommen wird, und er steht doch vor der Türe.
Wenn wir etwas vereinbart haben (wohlgemerkt nach seinem eigenen Vorschlag), will er zwei Tage später schon wieder was anderes.
Dann fällt ihm ein, er will doch bei "seiner Familie" leben, dann wieder doch nicht. Dann lernt er ab und an irgendein Mädel kennen, und will sofort, dass er die Wochenenden mit ihr und seinem Kind verbringen kann. Dann wieder will er mit mir in eine WG ziehen, um immer für sein Kind da sein zu können. Dann wieder will er das Kind eh nicht mehr sehen, weil er angeblich einen Job im Ausland angenommen hat...
And so on, and so on...
All seine Vorschläge sind völlig irrational und überhaupt NIE im Interesse des Kindes. Er beugt sich die Umstände immer so, wie es ihm gerade eben passt. Und das ändert sich wöchentlich.
Und sobald ich irgendwas kritisiere heisst es, ICH würde IHM das Leben zur Hölle machen, wenn es nicht nach MEINER Nase läuft.
Ich möchte allerdings nur eins: dass er sich entscheidet, ob er Vater sein will oder nicht. Und Vater sein bedeutet für mich wenigstens, dass er das Kind regelmässig sieht, so wie es bei einem so kleinen Kind angemessen ist. Und wenn íhm das Kind etwas bedeutet, sollte dies doch eh sein eigenes Interesse sein... Das will er allerdings schon allein deswegen´nicht, weil ich es so möchte
Darüber hinaus erwarte ich, dass er mich mit seinem "Privatleben" in Ruhe lässt.
Also nochmal, er ist nicht der tolle Vater, der sich super um sein Kind bemüht und ein wenig mit der verbitterten Kindesmutter streitet. Nein, er verhält sich in seiner Vaterrolle unter aller S** und macht nebenbei auch noch mir das Leben zur Hölle.
Elternsein bedeutet für mich etwas anderes, und auch getrennt kann man das prinzipiell gut lösen. Aber wohl eben nur, wenn man sich nicht immer & immer selbst der nächste ist...
-
18.03.2009, 10:45
AW: Keine Unterstützung durch KV
Unerwachsen?
Egozentrisch?
Auf jeden Fall nervig und lähmend.
Ich drück Dir die Daumen, dass Du da Ruhe reinkriegst.Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
-
18.03.2009, 10:52
AW: Keine Unterstützung durch KV
@Hillary
So sieht das aus. Allerdings bin ich eben in einem totalen Zwiespalt, inwiefern das Kind darunter "leidet", wenn ich ihn jetzt nochmal alle Paar Wochen kommen lass. Ich mein, wenn grad Ruhe in unser Leben gekommen ist (und traurigerweise merkt man es dem Kind total an, wenn er eine Zeit lang nicht da war), tauch er auf und mischt alles auf. Muss doch auch für ein Kind irgendwie psychischer Stress seinWarum Umgangsverbot?
Er schießt sich doch mit seiner Unzuverlässigkeit selber ins Aus.
Es ist ja kein Versuchskaninchen, an dem er immer wieder aufs Neue beweisen kann, was für ein schlechter Vater ist.
Irgendwann müsste doch mal genug der Chancen sein.
Ja!
Zitat von Matratze
Und nochmal Ja!
Zitat von Matratze
Danke!!! Es ist schwer, die richtige Enscheidung zu treffen...
Zitat von Matratze
-
18.03.2009, 11:02Inaktiver User
AW: Keine Unterstützung durch KV
Meine Tochter hat sich total gefreut, wenn ihr Papa sie alle x Monate mal abgeholt hat. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.
Wieso MUSS es das? Weil Mutter das so interpretieren möchte? Das Kinder aufgekratzt sind, wenn sie mit Papa unterwegs waren, ist normal. Sie sind auch aufgekratzt und durch den Wind, wenn sie mit Tante, Onkel, Grosseltern unterwegs waren und viel erlebt haben.Muss doch auch für ein Kind irgendwie psychischer Stress sein
Muss dem Kind wirklich vermittelt werden, von welchem .... es abstammt? Soll es sich nicht selbst ein Bild machen können?
Ich will hier den KV nicht "verteidigen". Das ist eine Flitzpiepe, eine Zecke, ein Nerverl. Dass man sich über den aufregt, ist allzu verständlich.
Aber ihr habt ZUSAMMEN ein Kind. Du kannst es nicht aus dem Leben und der Geschichte eures Kindes streichen. Das würde nämlich erheblich weitreichendere psychische Auswirkungen haben als ein unzuverlässiger aber "relativ" anwesender Vater.


Zitieren

