Warum sollte ein Vater oder eine Mutter nicht zahlen müssen wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind? Wer sein Geld nur für sich verwenden möchte, sollte keine Kinder in die Welt setzen. Ist ja auch eine Möglichkeit.
renard
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Ergebnis 31 bis 34 von 34
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10.12.2008, 16:35
AW: Vater bringt nicht die Bafögunterlagen zusammen
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10.12.2008, 16:42Inaktiver User
AW: Vater bringt nicht die Bafögunterlagen zusammen
"Der Umweg über die Auskunft für das Bafög wird gern als „Abkürzung“ genutzt, sozusagen wird das Bafög Amt gern mal schnell vor den Karren gespannt"
Wo soll denn ein Student sonst das Bafög beantragen???
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10.12.2008, 16:48Inaktiver User
AW: Vater bringt nicht die Bafögunterlagen zusammen
Nein, beim Studium und seiner Finanzierung sind die Eltern gefragt, das wird amtlich eben überprüft und wenn es knapp bei den Eltern wird bzw. das Amt das befindet, bewilligt es Bafög.
Na, Frank62,
nie Kinder gehabt oder sie haben es nie bis zum Studium oder einer sonstigen Ausbildung gebracht, in der die Kinder kein Ausbildungsgeld vom Träger bekommen (was es nämlich auch gibt), oder Du hast Dich zu nichts verpflichtet gefühlt, eh? Wozu gibt es Mütter, gelle?
Der Vater unserer Kinder ist in diesem Herbst auch ganz g'schamig geworden, als es um den Bafögantrag ging. Hat bisher über 12 Jhre immer Unterhalt von einem ganz geringen Gehalt ausgehend gezahlt und auch über die Jahre nicht aufgestockt. Da wurde es ihm jetzt wohl schwül.
Mein Sohn kann sehr wohl "bitte" sagen, genutzt hat es nichts. "Gute Vorschläge" hat er von seinem Vater dagegen genug bekommen. So nach dem Motto: "Was geht das mich an? Das geht mich gar nix an. Es war ja nur die Red' davon."
Aber Jahre lang mit seinen superintelligenten, musisch- und wohlerzogenen Söhnen angegeben; die Arbeit und die materiellen Extras um die Kinder dazu aufzuziehen, lagen bei der Mutter.
Des Vaters Studium selbst hat der Sozialismus bezahlt (meines auch teilweise, in der DDR war Stipendium normal in den 80er Jahren) und nicht zu geizig, da er drei Jahre bei der Armee war.
Jetzt kümmert sich das Bafögamt darum, dass er Einkunftsauskünfte erteilt.
Außerdem fallen die 500 € Semestergebühren an zuzüglich irgendwelcher Gebühren (hab's vergessen). Das waren insgesamt im Oktober weit überr 600 € auf einen Schlag.
Viele Studienfächer haben von der Schwierigkeit und vom Umfang her zugenommen. Da sagen selbst die Dozenten, dass es mit Jobben schwer würde, weil die Leistungsansprüche hoch sind. In meiner Studentenzeit lagen die Jobs noch gar nicht so übel bezahlt auf der Straße. Das gibt es heute kaum noch.Geändert von Inaktiver User (10.12.2008 um 18:55 Uhr)
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10.12.2008, 21:20Inaktiver User
AW: Vater bringt nicht die Bafögunterlagen zusammen
...wir sind ja sonst recht konform, aber diesmal widerspreche ich dir. Alle Eltern, auch die, die glücklich zusammenleben sind verpflichtet ihren studierenden Sprößling zu unterstützen. Auch da überprüft das Bafögamt, die Einkommenslage.
Ich habe vor meiner Arbeitslosigkeit,soviel verdient, das meine Kinder keinen Anspruch auf Bafög hatten, dazu kam das Einkommen des Vaters, aber das teilt sich nicht nur auf meine Kinder, sondern auch auf ein weiteres Kind auf, das er in seiner neuen Partnerschaft hat. Insofern war und ist da nix zu holen.
Seit einigen Monaten bin ich arbeitslos, eine erneute Prüfung erbrachte, das meinen Kindern nun Bafög zusteht und zwar in höherem Maße, als sie während meiner Berufstätigkeit Unterhalt von mir und Papa bekamen. Für mich natürlich eine unendliche Erleichterung... und für Papa auch.


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