@roxana,
wieder schließt du von dir auf andere. du hast deine tochter ja quasi nur die hälfte der zeit, die andere hälfte kannst du ganz entspannt allein einkaufen gehen. und hast dadurch auch verminderte ausgaben.
ich durfte immer mit 2 kleinen jungs einkaufen gehen. ne, da fand ich familienleben entschieden entspannter. auch wenn ich meinen ex, den vater meiner kinder nicht mehr geliebt habe und mich von ihm irgendwann trennen musste, es war eine mehrbelastung in jeder hinsicht. ich hab zwar nie wirklich gejammert, weil ich immer meinte, die starke sein zu müssen, die alles allein bewältigen kann, aber ich könnte es jetzt im nachhinein auch nicht so darstellen, als sei es toll und kein problem gewesen. es hat mich in der tat oft fertig gemacht. das kannst du mit deinen sehr viel besseren umständen einfach nicht schön reden. wirklich alleinerziehend bist du in der tat nicht, wie jorden sagt. wer weiß, wie du jammern würdest, wenn du diese unterstützung bzw. aufteilung durch den vater deiner tochter nicht hättest.![]()
Antworten
Ergebnis 161 bis 170 von 177
-
30.03.2009, 15:45
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
-
30.03.2009, 16:08Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Obwohl ich mir das ganz schön schwierig vorstelle, das gemeinsame Erziehen in 2 getrennten Haushalten. Da muss man sich als Eltern aber prima verstehen. Hut ab.
Meine Kinder haben allerdings erzählt, das Papa und ich in vielen Dingen relativ gleich reagiert hätten. Naja schließlich habe ich den ja nicht nur geheiratet, weil er toll aussah.
-
30.03.2009, 17:13Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@hillary
Ich wüßte jetzt gar nicht, was bei uns schwierig wäre.
In Bezug auf das Modell "2 Kinderzimmer".
Je älter die Kinder werden, desto einfacher gehts.
Und allen 3 Beteiligten geht es sehr gut damit.
-
30.03.2009, 17:21Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@marla
Du bist 600 km weggezogen vom Vater der Kinder?
Klar: dann kannst du dich ja auch nicht beschweren, dass du
alleinerziehend bist.
In eine schönere Stadt würde ich auch gerne wieder.
Warte aber noch ein paar Jahre. Wegen dem Modell "2 Kinderzimmer".Geändert von Inaktiver User (30.03.2009 um 17:52 Uhr)
-
30.03.2009, 21:26
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
ich war es schon vorher. die jungs waren jedes 2. wochenende beim papa und 3 wochen im sommer. er selbst ist von berlin weggezogen ins brandenburger umland.
ich bin später 700 km weit weg gezogen, weil ich in berlin arbeitslos wurde. ich hab mich erst in berlin und dann in ganz deutschland beworben. hier hat es geklappt. aber da waren die jungs bereits in der 3. und 5. klasse und sehr selbständig. ich beschwere mich nicht.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
-
30.03.2009, 22:09Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Ich finde einfach schade, dass sich selten beide Elternteile
nach einer Trennung zu gleichen Teilen um die Kinder kümmern.
Davon würden doch alle profitieren.
Wenn ich Freunde besuche, verheiratet mit Kind/ern,
bin ich meist froh, dass ich das nicht lebe.
Würde mich einengen.
-
30.03.2009, 23:17Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@Roxana,
mir gehts nicht um die 2 Kinderzimmer, sondern das sich Vater und Mutter, obwohl getrennt, gemeinsam kümmern, ihren ureigensten Kram außen vorlassen und sich in Erziehungsfragen einig sind.
Das finde ich klasse.
-
31.03.2009, 10:29
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
das find ich auch. aber ich glaube, damals als ich mich getrennt habe (anfang bis mitte der 90er jahre) war es noch nicht so im bewusstsein vieler mütter und väter, wie wichtig es ist, nach wie vor gemeinsam für die kinder da zu sein. das wurde erst in den letzten jahren immer mehr thematisiert bis hin zum gemeinsamen sorgerecht. dieses hat mein exmann bei der obligatorischen frage auf dem jugendamt ausdrücklich abgelehnt. es war auch noch nicht so verbreitet wie heute, und er war eben auch so tief verletzt. er ist zwar ab und zu eingesprungen, wenn ein kind zur krankengymnastik musste oder der große zum psychologen und ich mal wirklich verhindert war - hab ja nach der wende mehrere vollzeit-umschulungen vom arbeitsamt gemacht und später vollzeit gearbeitet. aber dass wir uns gemeinsam um die kinder gekümmert hätten, war einfach nicht der fall. freunde von mir gehen gemeinsam mit den müttern ihrer kinder zu den elternabenden, lehrersprechstunden oder zum kinderpsychologen. das hat mein mann nicht gemacht. und es gibt unzählige väter, die sich gar nicht kümmern, nicht mal zahlen.
das würde ich so pauschal nicht sagen. das kommt darauf an, wie du deine beziehung lebst. ich hatte bisher nicht eine beziehung, in der ich mich eingeengt fühlte. ich beobachte aber gerade wieder bei 2 freundinnen, die kurz vor der hochzeit stehen und der beziehung oder dem mann zuliebe dinge tun, mit denen sie sich gar nicht wohl fühlen, die absolut nicht ihres sind. das muss ja nicht sein, oder?Wenn ich Freunde besuche, verheiratet mit Kind/ern,
bin ich meist froh, dass ich das nicht lebe.
Würde mich einengen.
ich muss sagen, ich hab mich ohne partner immer sehr viel mehr eingeengt gefühlt, eben durch die kinder und die verantwortung für sie, weil ich allein keine oder kaum unterstützung hatte.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
-
02.04.2009, 10:35Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
ich weiß nicht: das mit den zwei Kinderzimmern hört sich vielleicht erst mal ganz gut an. Aber wie sieht das in der Praxis aus?. Eine Hälfte der Woche wohnt das Kind hier und die andere Hälfte der Woche dort. Wo fühlt es sich da eigentlich wirklich zu Hause? Wie regelt man das mit seinen Sachen? Nimmt man die immer mit? Lebt man quasi ständig aus dem Koffer? Wie ist das mit dem Freundeskreis? Hat das Kind zwei verschiedene Freundeskreise?
Ich habe mal einen ähnlichen Fall gesehen, da war das dreimontaeweise geregelt. Das stellte sich im Nachhinein als katastophal für die Kinder heraus. keiner der Elternteile fühlte sich insgesamt verantwortlich für die Kinder. jeder hat zugesehen, das Problem so weit hinauszuschieben, dass es in die zeitliche Verantwortung des anderen fiel und gehofft der würde das schon regeln.
Wenn ich mir das für mich selbst vorstellen müsste, ich meine, wenn ich selbst zwei Wohnungen hätte, dann graust es mich. Denkt Ihr, die Kinder sehen das anders?
-
02.04.2009, 12:19Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@letstalk,
wenn Kinder damit aufwachsen können sie eine Menge händeln.
Ich denek, das bei roxana die Wohnungen der Eltern nicht zu weit auseinander liegen.
Ich habe vor 14 Jahren auch gedacht meine Kinder ereleiden einen Kulturschock wenn wir aus der Metropole in die tiefste Provinz ziehen, ach wo, beide haben sich reletiv schnell an die neue Schule und die Umgebung gewöhnt.
Für mich wars härter.


Zitieren

