[QUOTE=Inaktiver User;5609134]Oh, oh fängst du schon wieder an
Warum schreibst du immer von den Anderen, aber nicht in der Ich-Form und von dir? Wie kommst du darauf, dass Andere mich ablehnen oder sich von mir angegriffen fühlen? Und selbst wenn es so wäre, ist es hier doch gar nicht das Thema, ob man abgelehnt wird oder nicht. Und für die Gefühle von dir oder von Anderen hier bin ich nicht verantwortlich. Jorden, das hatten wir aber auch schon mal, ne ?
Hier geht es um reinen Austausch von unterschiedlichen Ansichten, dass hat doch m.E. nichts mit Ablehnung zu tun. Habe ich das Recht jemanden abzulehnen, weil er anders denkt als ich?
Was bringst du hier für Ansätze mit rein? Du schreibst selber, du bist sachlich, aber kommst dann mit emotionalen Dingen wie Ablehnung? Was soll das? Oder fühlst du dich persönlich abgelehnt, weil ich eine andere Meinung habe als du?
Ich persönlich fühle mich nicht abgelehnt, wenn andere eine andere Meinung und andere Ansichten haben als ich. Selbstverständlich dürfen die das haben. Aber das schließt nicht aus, dass man über unterschiedliche Ansichten und Meinungen diskutieren darf oder kann.
Und... ist es deine Aufgabe mir erklären oder verständlich machen zu sollen, dass ich angeblich bei Anderen hier abgelehnt werde? Hast du mal überlegt, ob es nicht vielleicht anders rum ist und du vor allen wegen deinem Schreibstil abgelehnt wirst? Ich meine, immerhin bist du ja schon darauf hin von Moderatoren hingewiesen worden....
Ist es dein Job mir zu schreiben, wie Andre hier denken? Warum schreiben mir das die Anderen nicht selber, wenn es so wäre? Bist du hier ein vielleicht inzwischen ein Moderator geworden und wir wissen es noch nicht?
Wie ich persönlich auf dich wirke schreibst du nicht. Oder...., schreibst du immer von den Anderen, wenn du eigentlich dich selber meinst?
Schade, dass du nicht lesen kannst, was mir letztens der Moderator geantwortet hat, nachdem ich deine unsachlichen und respektlosen Beiträge gemeldet habe.....
Ja, Marilyn hat meine leicht ironischen Satz nicht verstanden bzw. ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Es war von mir gemeint, als Wink, weil ich ja angeblich viele Zeilen in Selbstlob schreibe. Ich wollte sie nur "warnen"..., nicht, das sie dann auch einen Hinweis bekommt, sie soll sich nicht selbst soviel loben.....
So und jetzt ist echt genug.
Wildblume
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26.03.2009, 13:14
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
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26.03.2009, 13:42
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
genau das ist es, was mich hier stört!

wenn hier jemand eine frau, die er gar nicht kennt, "unorganisiert" nennt, nur weil sie finanzielle sorgen hat, hat er sich keine gedanken gemacht und keine mühe gegeben, die situation dieser frau doch mal noch etwas genauer zu hinterfragen, also sich selbst mal außen vor zu lassen und sich in sie hineinzuversetzen, sondern er hat einfach ein schnelles und sehr liebloses urteil gefällt.
so sehe ich das auch. und genauso ist es. ein umzug kostet ja auch eine kleinigkeit, der sollte sich in relativ kurzer zeit rentieren. doch wohin sollte sie denn dann ziehen? mal eben 700 km weiter nach berlin?
in den nächst größeren städten hier sind höchstens die mieten höher, ganz davon abgesehen, dass ich ein kind, das die chance hat, auf dem land groß zu werden, nur im äußersten notfall in die stadt verpflanzen würde. das entlastet doch höchstens die mutter, das kind hat ganz bestimmt recht wenig davon oder sogar eher einschränkungen. und ich meine, ich kann das sagen, da ich den vergleich habe - meine kinder sind halb in der großstadt (berlin) und halb auf dem land aufgewachsen. ich würde gerade für kinder, immer die ländliche umgebung vorziehen.
ich bin vor 12 jahren von berlin, von freunden und vom vater meiner kinder weggezogen in die stuttgarter gegend, weil es hier arbeit für mich gab. es war eine notwendigkeit, aber wenn ich an den ständigen schmerz meines jüngeren sohnes über den verlust des vaters denke, die ständigen tränen nach dem papa-urlaub, bekomme ich noch heute ein schlechtes gewissen. und das soll eine frau freiwillig machen? und die guten nachbarn, die das kind oft betreuen, bei dem das kind auch mal übernachten kann? und das 2. standbein, die neu gegründete firma mit den anderen frauen? ich würde an ihrer stelle auch nicht wegziehen, so lange es hier noch irgendwie geht. sie fühlt sich sauwohl hier, sie hätte eben nur gern etwas mehr geld zur verfügung.
noch mal zur aldi-diskussion:
es ging mir nicht um aldi oder besserer supermarkt, sondern um gesunde biologische lebensmittel aus dem bioladen oder vom biobauern bzw. natürlich auch vereinzelt aus den supermärkten. wenn ich gern in supermärkte gehe und meine, die produkte sind gut für mich, ist m.e. aldi völlig ok. ich bevorzuge aber eben natürliche gesunde lebensmittel und produkte und eine gesunde einkaufsathmosphäre, und das geht besagter bekannter ebenso. es geht eben gerade um inhalte, nicht um prestige- oder andere äußerliche gründe.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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26.03.2009, 14:12
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Liebe Marla,
bitte lies noch mal genau nach. Ich als Wildblume habe diese besagte Frau nicht als unorganisiert bezeichnet. Da hast du mich mit jemanden verwechselt.
Und nochmal, ich denke, wenn jemand geschriebenes anders reflektiert, heißt das noch lange nicht, dass der oder die ein Urteil darüber abgibt. Der oder die hat nur eine andere Meinung dazu. Nicht mehr oder nicht weniger.
Wildblume
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26.03.2009, 14:39
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
ja liebe wildblume, ich hab mich doch schon ein paar seiten weiter vorn bei dir entschuldigt und gesagt, dass ich dich mit roxana verwechselt hatte. ich meinte doch nicht dich!

na ich weiß nicht, ob jemand nach den wenigen informationen, die ich bis dahin gegeben hatte, schon eine meinung haben kann. aber ok, nennen wir es wie wir wollen, von mir aus "meinung", dann kann ich sie eben nicht ernst nehmen, tut mir leid.Und nochmal, ich denke, wenn jemand geschriebenes anders reflektiert, heißt das noch lange nicht, dass der oder die ein Urteil darüber abgibt. Der oder die hat nur eine andere Meinung dazu. Nicht mehr oder nicht weniger.
und jetzt schlage ich vor, den faden der eigentlichen diskussion wieder aufzunehmen. meine aussage sollte ja sein, dass ich an dieser mutter erlebt habe, dass teilzeit arbeiten eben oft mit schwerwiegenden finanziellen einschränkungen einher geht und dass ich es voll verstehen kann, wenn sich eine mutter - nach abwägung und berücksichtgung aller faktoren und möglichkeiten natürlich - dann eben doch für stundenerhöhung oder vollzeit entscheidet. und dass sie dann kein schlechtes gewissen haben soll und muss und darf!
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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26.03.2009, 17:23Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Ja, ja, ein Tr... muss immer das letzte Wort haben. Kennt man ja.

Ähm, wir hatten übrigens keine öffentliche Diskussion mit einem Mod mit dir als Wildblume. Das war wohl ein anderer deiner Nicks
Ich fühle mich aber sehr geehrt, dass du dich offenbar nicht nur als Wildblume an mir festgebisssen hast.
Ich sagte dir bereits, dass du mich nicht weiter öffentlich zutexten musst. Das meint man mit "lassen wir es dabei".
Schließ dich doch bitte den anderen Beißerchen an und texte mich per Pn zu,wenn du es nicht lassen kannst...
Geändert von Inaktiver User (26.03.2009 um 17:40 Uhr) Grund: dont feed the troll ;-)))
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27.03.2009, 11:28Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@Marla
Ich finde deine Reaktion überzogen
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27.03.2009, 12:35
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
ja da hast du vielleicht recht. hat mich halt geärgert, was du geschrieben hast, und auch persönlich berührt. ich würde mir halt wünschen, dass wir frauen viel mehr zusammenrücken, achtvoller und liebevoller miteinander umgehen und uns gegenseitig moralisch aufbauen, wozu für mich gehört, sich doch auch mal in eine andere lebensart und -situation einzufühlen, bevor man ein schnelles abwertendes urteil fällt und versucht, die eigenen entscheidungen auf die andere zu übertragen.

vielleicht, damit du mich besser verstehst, sollte ich dir erklären, dass ich auch gerade wieder so ne situation hatte, wo jemand aus meinem freundeskreis eine meiner entscheidungen nicht gleich verstehen konnte und mich mit seinem kommentar wirklich übel runtergezogen hat. er hat mich gar nicht gefragt, wieso und warum, hatte recht wenige informationen und ist einfach nur von sich ausgegangen, wie er entschieden hätte. darauf kam von ihm: "was blöderes kann man nicht machen!" das hat mich echt runtergezogen, da ich selbst sehr unsicher und die entscheidung wirklich schwer war. die situation insgesamt ist sehr schwer, immer noch. auch wenn sich meine entscheidung im nachhinein als eher richtig herausgestellt hat, aber gewissheit habe ich noch immer nicht.
man steht als alleinerziehende wirklich oft ganz allein da mit seinen situationen und entscheidungen und wünscht sich unterstützung. aber da ist niemand. das ist oft schwer genug und mit viel unsicherheit verbunden. ich würde mir da einfach mehr sensible, aufbauende, mutmachende und hilfreiche gespräche wünschen.
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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29.03.2009, 17:34Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Ich persönlich finde Familie leben viel anstrengender als alleinerziehend zu sein.
Waum werden Alleinerziehende in der Gesellschaft so negativ dargestellt?
Kenne überwiegend alleinerziehende Mütter, die nicht unglücklich auf mich wirken.
Eine unausgesprochene Solidarität ist untereinander. Die Kinder sind zusammen aufgewachsen. Und die Kinder regeln untereinander, wer bei wem schläft. Nächstes Wochenende dann umgekehrt.
O. k., meine Tochter (11) lebt ja nur 3,5 Tage bei mir in der Woche. Den Rest beim Vater. Hat also 2 Kinderzimmer. Manches musste doppelt angeschafft werden. Und größere Dinge werden natürlich gemeinsam besprochen und entschieden. Das ergibt sich automatisch. Ich muss meinen Ex gar nicht sehen. Besuche ihn aber trotzdem gerne.
Ich kenne keine ganztagsarbeitenden Mütter. Nur halbtags. Und die jammern schon über den Stress mit den Kindern und mit Haushalt.
Und alles funktioniert auch nicht optimal. Wie mir erzählt wird. Oder was ich sehe.
Dinge, die mich mit Kind stressen würden, tue ich immer ohne. Wie Großeinkauf oder shoppen.
Mütter mit 2 kleinen Kindern tun mir dann schon leid. Denn: mich stressen ihre Kinder schon beim Zusehen/-hören im Geschäft.
Bin also froh, viel Zeit ohne Kind zu haben.
Und wenn ich samstags Famlien shoppen sehe, bemitleide ich mich auch nicht. Ich bin ja froh über meine Unabhängigkeit.
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29.03.2009, 20:03Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Das ist die Kehrseite der Medaille

ich bin auch nicht unbedingt gern mit meinen zweien einkaufen gegangen als sie kleiner waren, aber wir haben aus der Not eine Tugend gemacht.
Wir haben daheim schon zusammengestellt, was wir brauchen und dann habe ich sie im Supermarkt losgeschickt, immer am Regal lang.
So gings dann auch flott mit dem Lesen lernen und dem zählen. Gewußt wie
.
Später, als ich dann richtig vernünftig Geld verdient habe, sind wir gern mal mit dem Auto in eine Shoppingmall gefahren und haben einen ganzen Samstag lang richtig zugeschagen.
War selten, aber cool.
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29.03.2009, 22:17Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Du lebst dann ja auch nicht alleinerziehend, sondern erziehst mit deinem Ex zusammen ein Kind nur nicht in einer Familie. Das klingt für mich acu entpsannter als 100% für die Familie da sein zu müssen.
Es kommt sicher darauf an, wie viel Unterstützung man vom Expartner bekommt. Meine Ex holt das Kind mal für einen Ausflug ab... alle paar Monate, andere haben alle 14 Tage Zeit für ein komplettes Relaxwochenende. Alleinerziehend ist halt nicht gleich alleinerziehend.



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