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25.03.2009, 15:44
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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25.03.2009, 16:46Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Ich bewerbe mich bundesweit, aber aus den alten Ländern kamen nur Absagen. Meine Kollegin, gleichzeitig mit mir gekündigt, ist sofort zu ihrem Freund nach Bayern gezogen, sie ist ein klein wenig älter als ich. Sie hatte genau 2 Monate einen Job. Zuletzt geheuert, zuerst gefeuert.
Der Freund kann sie finanziell nicht unterstützen, der hat eine Exfrau und 2 Kinder zu versorgen.
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25.03.2009, 17:31Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@Marla
Mit dir kann man nicht diskutieren.
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25.03.2009, 19:33
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Roxana, bei allem Respekt, sei ein bisschen sanfter
.
Es haben nicht alle die Möglichkeiten, den Alltag mit einem Rad wie du und ich zu bewältigen. Für uns ist ein Auto Luxus, für andere Menschen eine Notwendigkeit um zur Arbeit zu kommen, weil sie ländlich wohnen.
Aber ich bin auch froh keins zu haben
. Bei den mangelnden Parkplätzen hier, wo ich wohne und den Streß mit Autos, den ich dienstlich habe, neee, muss nicht sein.
Wildblume
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26.03.2009, 07:53Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Wenn man keine Autoreparatur zahlen kann,
ist es aber doch sinnniger erst gar nicht
auf ein Auto angewiesen zu sein.
Warum dann nicht umziehen?
Sonst lebt man doch über seine Verhältnisse.
Dann reicht das Geld auch für neue Kleidung,
das "Brot der Woche" aus dem Bioladen.
Und mal für ein Schmuckstück.
Das war doch Marlas Beispiel.
Es ist mühsamer mit Fahrrad oder zu Fuß.
Spart das Fitnesscenter.
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26.03.2009, 08:15
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
vor allem bitte etwas differenzierter!
in berlin hatte ich wie gesagt die meiste zeit auch kein auto, zumindest nach meiner scheidung nicht mehr. u-bahn direkt vor der haustür, supermarkt und die wichtigesten geschäfte und ärzte in der straße, kita und schule um die ecke - so war das leben machbar.
aber ich muss auch sagen, ein kind kann man mit kinderwagen oder fahrrad noch gut bewältigen, mit dem 2. - meine sind knapp 2 jahre auseinander - wurde es schon oft sehr anstrengend, mit der u-bahn in den zoo oder zum augenarzt zu fahren und die wochenendeinkäufe heim zu bringen, zumal meine jungs auch nicht die stillsten waren. aber es ging (war ja noch jung
).
aber hier mag ich es mir gar nicht ausdenken ohne auto und mit kindern. bei den räumlichen abständen von ort zu ort und den zeitlichen von bussen und bahnen. und bei den preisen für beides! da ist auto wirklich billiger - wenn man denn schon eins hat. wobei der uralte vw meiner bekannten nun wirklich alles andere als luxus ist (aber er fährt noch!!). auto ist hier schlicht ein notwendiger gebrauchsgegenstand.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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26.03.2009, 08:17
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Sehe ich eigentlich auch so. Aber was willst du machen, wenn du in einem Kaff wohnst, wo wenig Busse fahren oder so ungünstig, dass es zu zeitaufwendig wäre, mit den öffentlichen zu fahren. Wie es bei der besagten AE-Mama ist, wurde uns ja nicht mitgeteilt.
Und mein Gefühl ist auch, dass es nicht wenige Frauen gibt, die sich wenig trauen, noch zu sehr an alten und ungesunden Verhältnissen kleben bleiben, sei es Ehe, Beziehung zu einem Mann, oder weil sie schon ewig in dem Ort wohnen und alles vertraut und irgendwie auch sicher ist, die Eltern sind irgendwie auch in der Nähe.......
Ich selbst habe junge Leute in Mecklenburg ohne Kind und Kegel kennengelernt, die nach der Ausbildung seid längerer Zeit arbeitslos sind, aber irgendwie nicht den A... hoch bekommen um dahin zu gehen, wo es die Jobs gibt. Da gab es die abstrusten Ausreden.
Ich habe auch junge Menschen kennengelernt, die absolut taff sind und es mit links geschafft haben und schwup die wupp im Westen ihr Glück dauerhaft gefunden haben.
Und ich habe einige Menschen kennengelernt, die es ganz schlimm finden, bei Discounter einkaufen zu gehen, obwohl sie wenig Geld haben. Denn was könnte der Nachbar denken ? und man will ja auch einen gewissen Ruf aufrecht erhalten
. Und zu A und + zu gehen ist unter der Würde.
Wieviele Menschen leben in Deutschland über ihre Verhältnisse? Wir brauchen uns ja nur die eine Schulden-Fernseh-Sendung bei RTL oder so anzusehen. Manchmal raufe ich mir schon die Haare, was ich das so sehe und höre, wie Menschen ticken.
Aber ob das bei dieser besagten Frau so ist, wissen wir nicht. Deshalb sollten wir unsere Aussagen allgemein halten und anders formulieren, hm?
Euch allen einen schönen Tag.
Wildblume
Un
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26.03.2009, 08:18
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
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Antoine de Saint-Exupéry
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26.03.2009, 08:27Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
*Räusper*... ich kenne mehrere gutsituierte Leute, die klammheimlich oder auch offen bei Aldi und Co einkaufen, zumindest für den Alltag....wer zahlt schon mehr wenn er nicht muss??
Mir geht bei Aldi die Atmosphäre gegen den Strich, die Sachen sind so lieblos hinge....., deshalb würds mir auf Dauer abstellen nur dort zu kaufen...
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26.03.2009, 08:29
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Marla, warum fühlst du dich angegriffen von Roxanas Zeilen? Sie schreibt nur ihre Gedanken in der Form von Fragen auf. Damit sind es keine Ratschläge, sondern nur IHRE Gedanken, nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn ich dir Recht gebe, dass ihre Gedanken nicht ganz nachvollziehbar sind. Trotzdem hat sie das Recht das zu schreiben, was sie denkt.
Und ich schreibe dir jetzt von meinem Gefühl, dass ich nicht glaube, dass sich andere Mütter gut überlegt haben, wo und wie sie leben, ansonsten würden hier nicht so viele von ihren unglücklichen Ehen, Beziehungen und Lebensalltag klagen.
Willst du auf meinem Gefühl jetzt rumhacken, nur weil ich anders fühle und denke als du vielleicht?
Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Wildblume




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