Antworten
Ergebnis 111 bis 120 von 177
-
24.03.2009, 14:14Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
-
24.03.2009, 14:43
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Liebe Marla,
leider kann ich keine hilfreichen Tipps geben, weil ich diese Frau und die Umstände und wie sie mit Geld umgeht, und was sie für Ansprüche hat, nicht kenne. Notfalls kann Frau sich einen Nebenjob suchen, wie putzen gehen, alte Leute betreuen oder so. Und wenn ich halt wenig Geld habe, kann ich nicht im Bio-Laden einkaufen gehen und mir ein Auto leisten. Ist nun mal so. Und ist im Bio-Laden einkaufen gehen, dass Non Plus Ultra für das Leben und für eine gute Kindheit für den Sohn?
Es gibt Menschen in Deutschland, die arbeiten Vollzeit und verdienen nicht mehr als das Level von Hartz IV. Daran kann leider ich oder du nichts ändern. Hat diese Frau das ergänzende Kindergeld beantragt, wenn sie so wenig Geld zur Verfügung hat? Hat sie vielleicht Anspruch auf ergänzende Sozialhilfe (Hartz IV)?
Arrogant finde ich meine Gedanken nicht. Eher könnte ich es zu deinen pauschalen Aussagen über die Qualität der Waren von Aldi sagen. Es scheint mir echt so, als ob deine Informationen über die Qualität der Waren nicht korrekt sind. Dann müsste sich ja Stiftung Warentest und Ökotest komplett irren. Und sicherlich weist du auch, dass hinter den Produkten von Aldi meistens Markenfirmen stecken, die es u.a. bei Kaisers und Co. zu kaufen gibt
.
Nach deiner Feststellung, dass Aldi-Produkte nicht gut für die Gesundheit sind, müssten demnach alle anderen Produkte, die es bei Kaisers etc. gibt auch gesundheitlich schädlich sein. Und da es ja bei Aldi auch Bio-Produkte gibt (und das immer mehr) müssten dies, laut deiner Aussage, also auch schädlich für unsere Gesundheit sein
Du verstehst meine Ironie
?
Wildblume
PS. Genug jetzt von Aldi und Co. Zurück zum ThemaGeändert von Wildblume2008 (24.03.2009 um 14:49 Uhr)
-
24.03.2009, 15:34Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Mein letztes Vorstellungsgespräch hatte ich im Februar,
da gab es für die Vollzeitstelle 900€ brutto. Das sind ganz normale Löhne für Bürofachkräfte im Osten Deutschlands.
Und es ist völlig wurscht, ob du ein Diplom hast oder nicht.
Die Hausfrauendiskussion kommt bekommt für mich zur Ze tein leichtes Geschämckle...
Bin seit dem Sommer arbeitslos, habe wirklich jede Woche durchschnittlich 2 Bewerbungen rausgeschickt, Absage über Absage.
Man(n) braucht keine hochmotivierten qualifizierten Frauen aufm Arbeitsmarkt, die störn da nur. Sollnse sich doch einen Versorger suchen und daheim bleiben...
Ich habe eine Wut, könnt ihr euch das vorstellen?
-
24.03.2009, 15:53
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
du kennst diese frau und ihre umstände nicht - eben!
um so mehr wundert mich dein urteil. lass es doch einfach stecken.
was ergibt denn das für einen sinn? dann kann sie doch gleich in ihrem job die stundenzahl erhöhen und wäre dann auf vollzeit bzw. nahe vollzeit?Notfalls kann Frau sich einen Nebenjob suchen, wie putzen gehen, alte Leute betreuen oder so.
und wohin dann mit dem kind? eine tagesmutter bezahlen? dann fehlt das geld auch wieder?
abends bzw. am wochenende, wenn das kind beim vater war, hat sie weiterbildung gemacht und sich jetzt gemeinsam mit anderen frauen ein 2. standbein aufgebaut, da ja absehbar ist, dass sie nicht ewig als altenpflegerin arbeiten kann. aber das wirft im moment noch nicht so viel geld ab, das läuft erst an.
also ich hab große achtung vor ihr und wie sie ihre situation meistert, wie sie überhaupt mit dem wenigen geld haushalten kann. ich hatte schon das gefühl, dass sie alle möglichkeiten durchdacht hatte. sie will verständlcherweise auch hier nicht wegziehen, da der vater des kindes auch hier lebt und das kind jeden tag mittags von der kita abholt, das würde sie oft nicht schaffen. der kontakt zum vater ist sehr gut und sehr wichtig für den kleinen. und hier ohne auto alles heranzuschaffen und zu organisieren wäre schon noch mal ein kraftakt mehr, könnt ich mir gar nicht vorstellen. in meiner berliner zeit hatte ich auch kein auto, aber dort gibt es ein super netz und sind die preise für die öffentlichen auch bezahlbar, im gegensatz zu hier.
sie geht ja inzwischen eben nicht mehr in den bioladen, schrieb ich ja. doch sie würde es schon wichtig für ihr kind finden, und sie empfindet es als verlust. ich denke, das sollte doch jedem selbst überlassen sein, inwieweit jemand gern gesundheitsbewusst und ökologisch leben möchte und es als mangel empfindet, wenn er sich das nicht so leisten kann, wie er es gern würde.
nein, ich glaube nicht, dass kaisers und tengelmann aus gesundheitlicher sicht besser sind - wenn man sich eigentlich gern vollwertig und biologisch ernähren möchte. die masse der produkte sind gesundheitsschädigend, ob das nun lebensmittel, haushaltschemikalien oder kosmetika sind. egal ob aldi oder besserer supermarkt. biowaren gibt es inzwischen in jedem supermarkt, auch bei unserem edeka neukauf hier. gegen die hab ich ja nichts, aber es sind eben nur einige wenige produkte. ein wirkliches vollkornbrot findest du in keinem supermarkt. und insgesamt sind die bioprodukte nicht billiger als die preiswertesten im bioladen.
was ich noch mal sagen wollte mit diesem einen beispiel aus meinem umfeld: man ist so schnell bei einem urteil und bei klugen ratschlägen. ich denke aber, man sollte davon ausgehen, dass frauen und mütter sich alle gedanken der welt machen, um die beste lösung für ihre kinder zu finden. oft machen sie sich mehr gedanken als nötig und vernachlässigen eher ihre eigenen bedürfnisse als die des kindes. und wenn eine frau sich dann doch dazu entschließt, vollzeit zu arbeiten, hat sie es sich reiflich überlegt und dann sollte sie kein schlechtes gewissen haben. da sollten alle kommentare, die ihr schlechtes gewissen noch anheizen, anstatt es zu heilen, einfach beiseite gelassen werden!Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
-
24.03.2009, 15:54Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Ja, das kann ich.
Als mein Freund vor 4 Jahren die Stelle verlor, war er ca 1 Jahr arbeitslos bis er seine jetzige Stelle bekam. Sie bezahlen ihn gut, aber er fühlt sich nicht wohl dort trotz allem.
Bis dahin hatte er zig Absagen...
Was ich meine, ich würde mich von vermeintlichen Sachzwängen nicht allzusehr unter Druck setzen lassen...
Monsoon
-
24.03.2009, 16:31
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
-
25.03.2009, 12:55Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
-
25.03.2009, 13:18
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
Marla,
du schreibst hier deine Gedanken nieder. Wir haben das Recht, dazu unsere Gedanken zu schreiben. Aber.... nur wei ich eine andere Meinung habe, ist diese Meinung gleich negativ, urteilend, arrogant etc.
.
Ich bitte, die Gedanken hier von anderen Frauen, nicht immer zu emotioanl zu lesen. Es ist nur ein Austausch von Erlebnissen, Meinungen und Gedanken. Und jeder Frau hat das Recht hier, das zu schreiben, wie sie es aus ihrer Sicht sieht. Und da kann es natürlich sein, dass eine Frau anders denkt. Was ist dabei?
Was es für einen Sinn gibt?
Ganz einfach, Nebenjobs werden anders besteuert. Ich sehe es bei meinem Nebenjob. Ich würde auf die Hand nicht das ausgezahlt bekommen, wenn ich in meinem Hauptberuf länger arbeiten würde. Außerdem kann ich mir bei meinem Nebenjob meine Arbeitszeit nach meinen Bedürfnissen und die meines Kindes einteilen. Er ist in gewisser Hinsicht flexibel gestaltbar. Und vielleicht geht das bei anderen Frauen auch so? Vielleicht kann eine andere Mutter in der Zeit, das Kind betreuen und man wechselt sich ab? Vielleicht ist da noch ne Oma oder Tante oder so, die helfen kann?
Und ich rede die ganze Zeit nicht davon, dass eine Mutter die ein Kind hat, was noch eine Tagesmutter braucht, also noch relativ klein ist, einen Nebenjob haben soll. Bitte lies doch meine ganzen Beiträge genauer. Ich differenziere schon zwischen kleinen Kindern und Kindern, die eine Rund-Um Betreuung nicht mehr benötigen.
Wildblume
-
25.03.2009, 13:37
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
sorry, wildblunme, ich hab dich mit roxana verwechselt. ihre wertung, die frau (also meine bekannte) könne sich nicht organisieren, war es... austausch von gedanken und meinungen finde ich sehr wichtig, aber ohne solch abfällige kommentare! das macht mich nicht nur wütend, weil es zufällig meine bekannte betrifft, sondern weil ich mich an meine eigene mutterzeit mit kleinen kindern noch gut erinnern kann. solche bemerkungen von außen helfen in keiner weise, sondern erzeugen u.u. nur noch mehr druck!
dann war das auch ein missverständnis. dein vorschlag kam auf die schilderung meines beispiels hin, und da handelt es sich um ein kind, das noch in die kita geht. das hatte ich geschrieben. ansonsten hast du recht - das muss man sich überlegen und ausrechnen...Und ich rede die ganze Zeit nicht davon, dass eine Mutter die ein Kind hat, was noch eine Tagesmutter braucht, also noch relativ klein ist, einen Nebenjob haben soll.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
-
25.03.2009, 14:35Inaktiver User
AW: Vollzeitarbeitende Mama mit schlechtem Gewissen...wie machen andere das???
@Marla
Ein Auto ist ein Luxusartikel.
Ich bin froh, dass ich keins hab.



Zitieren

