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  1. Inaktiver User

    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Das nützt Dir zwar jetzt nichts, aber ich möchte Dir sagen, dass ich Dir wünsche, dass es bald ein wenig besser wird, Magena, wenigstens ein bisschen!

  2. Inaktiver User

    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?


    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Du scheinst eine ganz Liebe zu sein, es ist natürlich schwierig aber nicht unmöglich neue Kontakte zu knüpfen.
    Im Moment fühlt sich das bloße Verstehen wirklich an wie eine Umarmung, die ich zwar nicht spüren aber mir wenigstens vorstellen kann.

    Ja, Kontakte sind möglich.
    Heute habe ich auf dem Weg zum Einkauf bewusst gelächelt - und siehe da: zwei Leute haben spontan zurück gelächelt und sogar „Guten Tag“ gesagt. Das ist in einer Großstadt nicht selbstverständlich. Es ist alles so anonym geworden.

  3. Inaktiver User

    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das nützt Dir zwar jetzt nichts, aber ich möchte Dir sagen, dass ich Dir wünsche, dass es bald ein wenig besser wird, Magena, wenigstens ein bisschen!
    Ich danke Dir sehr und bin zuversichtlich.

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Magena,

    ich habe schon länger vom Baum der Erkenntnis genascht, dass manche Leute sich von einem abwenden, warum auch immer. Dafür tun sich neue Türen auf.

    Die Illusion, das man nicht einsam ist, wenn Familie da ist, muss ich Dir aber nehmen. Spätestens im Erbfall zerfleischen sich viele Familien . .

    Lächeln ist übrigens immer gut, kostet nix und macht schönere Falten als Zornesfalten.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Magena, ich lebe auch in der Großstadt, die Resonanz auf das eigene Lächeln ist immer wieder überraschend.
    Deshalb, nur Mut.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  6. Inaktiver User

    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Magena,
    Die Illusion, das man nicht einsam ist, wenn Familie da ist, muss ich Dir aber nehmen. Spätestens im Erbfall zerfleischen sich viele Familien .
    .
    Oh ja, das stimmt.
    Diese Herzenswärme, die man sich von der Familie erhofft oder wünscht, habe ich auch nicht so wirklich gespürt. Aber irgendwie wird man ja dann doch wahrgenommen in seiner Existenz. Das ist dann vielleicht nur ein bisschen - aber wenigstens etwas.

    Ich glaube aber auch, dass mir die Trennung von meinem Mann sehr zu schaffen gemacht hat. Ist zwar schon 17 Jahre her - trotzdem wandel ich seitdem alleine durch Welt und könnte eigentlich immerzu nur mit dem Kopf schütteln, weil ich es nicht begreifen kann. Ihr ahnt gar nicht, wie schön unsere Ehe war.
    Damals ging mir auch gleichzeitig die angeheiratete Familie verloren, weil sie sich loyal hinter meinen Mann stellten. Ist ja auch ok.

    Ein Jahr nachdem meine Schwester starb -ist auch schon 17 Jahre her- habe ich den Kontakt zu meinem Schwager, also ihrem Mann, einschlafen lassen. Ich wollte ihn freigeben für eine eventuell neue Beziehung, was sich dann später auch verwirklichte.
    So hat sich dann alles mit der Zeit dezimiert. Und mehr Familie habe ich nicht.


    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Lächeln ist übrigens immer gut, kostet nix und macht schönere Falten als Zornesfalten.
    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Magena, ich lebe auch in der Großstadt, die Resonanz auf das eigene Lächeln ist immer wieder überraschend.
    Deshalb, nur Mut.
    Jaaaa - Lächeln geht schonmal, wie heute festgestellt. Das mache ich jetzt immer so. Vielleicht kommt man ja dann irgendwann auch mal ins Gespräch. Ich hoffe es.

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Dir alles was lieb und gut ist


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Im Moment fühlt sich das bloße Verstehen wirklich an wie eine Umarmung, die ich zwar nicht spüren aber mir wenigstens vorstellen kann.

    Ja, Kontakte sind möglich.
    Heute habe ich auf dem Weg zum Einkauf bewusst gelächelt - und siehe da: zwei Leute haben spontan zurück gelächelt und sogar „Guten Tag“ gesagt. Das ist in einer Großstadt nicht selbstverständlich. Es ist alles so anonym geworden.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Magena,

    ich habe schon länger vom Baum der Erkenntnis genascht, dass manche Leute sich von einem abwenden, warum auch immer. Dafür tun sich neue Türen auf.

    Die Illusion, das man nicht einsam ist, wenn Familie da ist, muss ich Dir aber nehmen. Spätestens im Erbfall zerfleischen sich viele Familien . .

    Lächeln ist übrigens immer gut, kostet nix und macht schönere Falten als Zornesfalten.

    lg luci
    Oder man wendet sich selber ab.
    Das alles fand ich früher einfach grob.

    Aber, anders geht es nicht.

    Es gibt auch so viele Illusionen. Wie zum Beispiel mit meinen Kindern werde ich mich immer und mit allen versthen.
    Das war noch nie so.

    Und an solchen Baustellen ewig herum zu doktern hält einfach nur auf.
    Genau so wie die Vergangenheit verklären.

    Wenn eine Ehe soo toll war - wäre sie nicht auseinander gegangen.

    Bin ich ein schlechter Mensch wenn ich einfach nicht an Dingen festhalte die nicht mehr funktionieren?
    Oder die vorbei sind?

    Ich glaube, das finden insgeheim viele.

    Das Leben kann so leicht sein. Da legen dir Nachbarn was vor die Tür - wenn ich mich einfach für nette Menschen öffne - und nicht nur für die gesellschaftlich relevanten.

    Bei mir stehen eben heute meine Herzensbedürfnisse ganz oben.
    Aber, ich gebe zu - man kann sich schon konfus finden wenn das alte Weltbild zusammen bricht.

    Was ist denn nun wirklich arm? Hier in meiner Stadt gibt es ganz viele Vergünstigungen für Menschen mit wenig Geld. Nicht nur für Rentner, ganz allgemein.

    Und das ist ganz erheblich. Beim Eintritt im Schwimmbad zum Beispiel oder im Zoo.
    Und manchmal auch nur für Rentner. Hier in meiner Stadt gibt es für 52 Euro im Monat ein sogenanntes 65plus-Ticket mit dem kann man in der Stadt und im Umland, bei mir Brandenburg fahren.

    Zwischen arm sein und sich arm fühlen ist immer ein großer Unterschied.
    Geht bei reich genau so.

    Also was soll arm sein? Das würde mich mal interessieren.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen

    Also was soll arm sein? Das würde mich mal interessieren.
    Ich würde mich als arm bezeichnen. Mir bleiben nach Abzug von Miete/Betriebskosten (nein, ich wohne ganz und gar nicht luxuriös, allerdings in einer Wuchermietenstadt) ca. 350 Euro monatlich zum Leben. Das geht natürlich schon. Ich habe kein Auto, kaufe Kleidung fast ausschließlich second hand, beim Friseur lasse ich mich selten blicken und mache dort nur cut&go, gehe nur noch selten aus und ins Restaurant gar nicht mehr. Letzteres finde ich nicht weiter schlimm, weil ich eine gute Köchin bin und mich über den überteuerten Fraß, den man manchmal vorgesetzt kriegt, mehr als einmal geärgert habe. Blöd ist halt nur, wenn die gut verdienenden Freundinnen sich abends zum Essengehen treffen und ich meistens absagen muss. Aber ich bin ehrlich und sage, dass ich mir das einfach nicht (mehr) leisten kann. Was solls. Ich habe in meinem Leben schon genug in Bars, Restaurants und Clubs abgehangen, jetzt geht es halt nicht mehr und davon geht meine Welt nicht unter.
    Das einzige, was mich wirklich schmerzt, ist, dass ich meinen Kindern nichts zustecken kann. Gut, manchmal bleiben 20, 30 Euro vom Monatsbudget übrig, wenn ich umsichtig eingekauft habe und kein Tierarzt7Reparaturdienst/Friseurbesuch oder so etwas fällig war. Aber das ist so lächerlich wenig. Das empfinde ich wirklich als arm: dass ich meinen Kindern nichts geben kann.
    Und das alles geht natürlich durchaus auf Kosten der Unbeschwertheit. Aber um zum Thema zurück zu kommen: ich bin fast 62 und erwarte nicht mehr, unbeschwert sein zu können. Das erscheint mir doch ein Privileg der Jugend zu sein.

  10. Inaktiver User

    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Bei „Roxy Music“ denke ich natürlich an Bryan Ferry und an „Slave to Love“ - meine Güte, 1000mal gehört und sehr geliebt


    Zitat Zitat von Roxy_Music Beitrag anzeigen
    Ich würde mich als arm bezeichnen. Mir bleiben nach Abzug von Miete/Betriebskosten (nein, ich wohne ganz und gar nicht luxuriös, allerdings in einer Wuchermietenstadt) ca. 350 Euro monatlich zum Leben.
    ...
    Das einzige, was mich wirklich schmerzt, ist, dass ich meinen Kindern nichts zustecken kann.


    Oh je ….
    Ich habe auch mal versucht, mit 350 Euro/ Monat auszukommen; es ist mir nicht gelungen. Allein das zu schaffen, erzeugt bei mir großen Respekt!

    Es macht mich betroffen, dass Dir oft nichts übrig bleibt, um es den Kindern zustecken zu können und ich glaube Dir gern, dass gerade dies Dich am meisten schmerzt. Wenn man das so hinnehmen muss, kann von Unbeschwertheit wirklich keine Rede sein.

    Unbeschwertheit = Privileg der Jugend
    … damit triffst Du es wohl auf den Punkt.

    Müssen wir wohl alle verinnerlichen.

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