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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Ich habe derzeit keinen Spielraum um einen Spargroschen auf die Seite zu legen. Trotzdem weiß ich das Glück in einem so sicheren Staat zu leben sehr zu schätzen.

    Aber wahrscheinlich setze ich nur die falschen Prioritäten indem ich die Miete, die LM, die Schulausbildung meiner Tochter finanziere.
    Never be afraid, never.

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Jofi
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    @Daliah
    Genug Geld verschafft keine Unbeschwertheit.
    Aber:
    Sehr wenig Geld trägt von sich aus nicht zur Unbeschwertheit bei. Im Gegenteil, es kann sie erschweren.
    Ja, aber was sagt das nun aus?
    Irgendwann sind die Kinder ausgezogen, und man kann sich auf die Jahre danach vorbereiten.

    Kassensturz machen. Und auch eben die Gegebenheiten zunächst akzeptieren.
    Man hat nicht zu allen Kindern eventuell den besten Kontakt etc.

    Es gibt so viele Umstände mit denen man unzufrieden sein kann.
    Und viele sind ja auch berechtigt.

    Das macht aber nix besser.

    Glaubst du nur mit Geld kann man Weichen stellen, bestimmt nicht.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von bazeba Beitrag anzeigen
    Ich habe derzeit keinen Spielraum um einen Spargroschen auf die Seite zu legen. Trotzdem weiß ich das Glück in einem so sicheren Staat zu leben sehr zu schätzen.

    Aber wahrscheinlich setze ich nur die falschen Prioritäten indem ich die Miete, die LM, die Schulausbildung meiner Tochter finanziere.
    Vielleicht.

    Ich habe meinen Kindern sogar das Sparen beigebracht.
    Ab dem 1. Tausender da auf dem Konto machte es auch ihnen Spass.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Ich verstehe Heidenelkes Frust sehr gut. Sie arbeitet Vollzeit und kommt gerade so über die Runden. Da wird vermutlich schon eine defekte Waschmaschine ein Problem.
    Die Mieten im Grossraum Stuttgart sind leider exorbitant udn Heidenelke kann nicht mal eben wegziehen in eine günstigere Gegend, die gibt es hier nämlich nicht. Da sitzt sie echt in der Falle.

    Hier schreiben sehr viele unterschiedliche Frauen mit, die vermutlich zum Teil einen Geld verdienenden Partner haben, eventuell von den Eltern etwas geerbt haben oder aus welchen Gründen auch immer finanziell besser gestellt sind als Heidenelke.

    Ich habe in meinem Umfeld einige Frauen im unterschiedlichsten Alter, die eine ähnliche Situation wie Heidenelke haben und auch Junggesellin sind. Denen geht es genauso wie Heidenelke.

    Geld macht nicht glücklich, das stimmt und das weiss ich aus Erfahrungen im Umfeld. Allerdings beruhigt es sehr, zu wissen, dass man z.B. ein notwendiges Implantat zahlen könnte.

    Ich bin ehrlich gesagt stinksauer auf die Tatsache, dass jemand, der arbeiten geht und finanziell auf sich alleine gestellt ist, so sparen muss. Da leben vermutlich viele H4-Empfänger stressfreier.
    Bitte jetzt keine Diskussion über Sozialleistungen. Ich wollte es nur anmerken.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  6. Inaktiver User

    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Also, liebe Daliah,- manchmal überforderst Du mich mit Deinen Posts .

    Ich halte mal fest, dass es zwei verschiedene Arten von „Reichtum“ gibt:
    den materiellen und den ideellen Reichtum.
    Und jeder Mensch schwärmt von seinem:

    Du z.B. sagst:
    "Wäre meine Unbeschwertheit nun größer wenn ich Kreuzfahrten machen könnte?
    Das versuchen einige Menschen einen einzureden, die nennen dann die Kabinenpreise - ungefragt."


    Ich setzte „Kreuzfahrten“ hier mal mit einem gewissen materiellen Reichtum gleich.
    Und nun formuliere ich mal um und ersetzte Kreuzfahrten durch einen ideellen Reichtum, nämlich das von Dir bevorzugte „soziale Engagement“:

    Wäre meine Unbeschwertheit nun größer wenn ich mich sozial engagieren könnte?
    Das versuchen einige Menschen einen einzureden, die nennen dann die vielen Möglichkeiten - ungefragt.



    Ich habe das Gefühl, dass Du Deinen Weg als den allein richtigen erachtest. Ich schätze und respektiere Deinen Glauben und insbesondere auch Deine Zuwendung im sozialen Bereich. Auch dass Du Dein Leben so vorbildlich im Griff hast, finde ich toll!
    Dennoch lässt sich dieser Weg nicht auf alle Menschen übertragen. Wir kennen uns hier auch alle zu wenig, um einen wirklichen Einblick in die Lebensumstände haben zu können.

    Du erzählst so ganz nebenbei von Deiner Tochter. Wie schön … nur,- ICH habe keine Kinder. ICH bin auch nicht der Typ „grüne Dame“ und kann mich dahin gehend auch nicht mehr ändern; will es auch gar nicht.
    Trotzdem war ich in einem Ehrenamt anderer Art und bin in einem weiteren z.Zt. noch tätig, was aber Ende des Jahres ausläuft. Unbeschwert hat mich das nicht gemacht, weil die Umstände viel zu schwer auf mir lasten, als dass ich mit Ablenkung darüber hinweg kommen könnte.

    In dem Post an Heidenelke war von „reich sein“ auch nicht die Rede, sondern vielmehr geht es doch um ein Existenzminimum bzw. um die Frage, ob nicht ein wenig mehr, das Leben leichter machen würde.

    Ich selbst klage nicht über Geld, denn obwohl ich schon mit 58 Jahren aufgehört habe zu arbeiten und jetzt entsprechende Abschläge in Kauf nehmen muss, ist meine Rente gut. Aber ich fühle mich arm an „ideellem Reichtum“, zumindest was Menschen angeht.
    Den „Kassensturz“ habe ich hinsichtlich finanzieller Vorsorge gemacht,- das war leicht. Aber den „Kassensturz“ dahin gehend, dass ich z.B. meine Schwester so früh verliere und mir mein Mann abhanden kommt, habe ich nicht einkalkuliert. Die Vorsorge, mir alternative Menschen zu suchen, habe ich verpasst. Warum? Weil das Leben dazwischen kam.
    Weißt Du, wie es ist, wirklich niemanden (Familie) zu haben? Ich behaupte: Du weißt es nicht!

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Jeder wählt irgendwie - irgendwann. Keiner ist nur Opfer der Umstände.
    Da magst Du Recht haben - trotzdem liest es sich so „schuldig“. Da wundert es nicht, wenn man manchmal aufgeben möchte, weil sich die Vergangenheit ja nicht mehr ändern lässt.



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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Liebe Magena,

    du sprichst mir aus dem Herzen!

    In einem Punkt lege ich allerdings ein Veto ein: Man ist nie zu alt, um neue Kontakte zu knüpfen.

    Ich habe durch einen Zufall in meinem Schwimmverein eine nette Lady von 77 Jahren kennengelernt, die in Corona-Zeiten genau so alleine wie ich war.

    Wir haben während Corona letztes Jahr im Lockdown angefangen, zusammen zu kochen, weil wir irgendwann das griechische Essen satt hatten und inzwischen ist eine schöne Freundschaft entstanden.
    Wir sind beide Sturköpfe, selbständig und rechthabrisch. Das gab schon äusserst interessante Diskussionen, weil man ja den Splitter im Auge des anderen eher sieht als den Balken vor dem eigenen Kopf.

    luci

    PS: Da sind wir wieder dabei, wo lerne ich Menschen in meiner Peer group kennen . . Ich habe durch meine diversen Hobbies bzw. frühere Hobbies eine ganze Schar netter Leute um mich rum mit den unterschiedlichsten Interessen. Ds geht von lockeren Bekannten bis zu Leuten, die in meinem „inner circle“ sind.

    Obwohl ich schon 10 Jahre nicht mehr reite, bin ich in „meinem“ Reitverein immer noch wie zuhause.
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Hier schreiben sehr viele unterschiedliche Frauen mit, die vermutlich zum Teil einen Geld verdienenden Partner haben, eventuell von den Eltern etwas geerbt haben oder aus welchen Gründen auch immer finanziell besser gestellt sind als Heidenelke.:
    Nun mach mal halblang.
    Es gibt durchaus auch Frauen, die selbst genug Geld verdient haben, um finanziell einigermaßen unbeschwert zu sein.
    In meinem Umfeld ist das eher der Normalfall.

    Was natürlich überhaupt nicht heißen soll, dass Menschen mit sehr niedrigem Einkommen selbst schuld sind.
    Jede Erklärung ist eine Hypothese

    (STOA169)

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Nun mach mal halblang.
    Es gibt durchaus auch Frauen, die selbst genug Geld verdient haben, um finanziell einigermaßen unbeschwert zu sein.
    In meinem Umfeld ist das eher der Normalfall.
    Das ist mir völlig klar.

    Es kommt aufs Umfeld an, ob das der Normalfall ist. Mehr wollte ich nicht ausdrücken.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Wo ist meine Unbeschwertheit?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Das ist mir völlig klar.

    Es kommt aufs Umfeld an, ob das der Normalfall ist. Mehr wollte ich nicht ausdrücken.

    luci
    Nee, in deiner Aufzählung kamen solche Frauen gar nicht vor bzw. werden subsummiert unter „aus welchen Gründen auch immer“. Und das hat mich getriggert.

    Frauen, die selbst genug verdienen, kommen zwar in unterschiedlichen sozialen Milieus unterschiedlich häufig vor, sie sind aber keine exotischen Einzelfälle.
    Jede Erklärung ist eine Hypothese

    (STOA169)

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