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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt gibt es natürlich nicht in jedem Unternehmen die oben beschriebenen Möglichkeiten, aber ich würde jedem, den ich beruflich treffe, erzählen, dass ich mir vorstellen könnte, noch was zu machen. Häufig ergeben sich ja so Gespräche mit dem Tenor "Was, Sie hören auf, wie schade. Was machen Sie denn dann den ganzen Tag blabla", da kann man ansetzen.
    Genau das. Was ich weiter oben schon mehrmals geschrieben habe - aber die TE ignoriert.

    Wenn man sich wirklich nochmal kalt bewerben muss, ist das natürlich schwieriger. Ich denke aber, da gelten die gleichen Tipps wie auch für jemanden, der "erst" 40 oder 50 ist. Viele wurden schon genannt: Netzwerk ausschöpfen, persönliche Kontaktaufnahme bevorzugen (direkt persönlich vorstellen, Fachveranstaltungen + Messen nutzen), Alleinstellungsmerkmale herausstellen, Nischen suchen (selbst für Fähigkeiten wie Steno gibt es noch Liebhaber).

    Die 100. Bewerbung auf irgendeine Anzeige in einem Stellenportal rauszuschicken, halte ich für vergebene Liebesmüh, aber das gilt wie gesagt auch schon für jüngere Bewerber.
    Ich stimme dir voll und ganz zu.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Nein, die TE ignoriert nicht, sie liest alles.

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Zitat Zitat von Mimax Beitrag anzeigen
    Nein, die TE ignoriert nicht, sie liest alles.
    Das ist gut. Noch schöner wäre es, du würdest Nutzen daraus ziehen.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Ich gebe bei der Jobsuche mit 68 zu bedenken, dass es ein Arbeitgeber sein muss, bei dem ein kurz- und/oder längerfristiger Ausfall der Beschäftigten in diesem Alter kein Problem darstellt.
    Es ist unternehmerseits eine Kosten-/Nutzenrechnung. Wie lange muss ein neuer Mitarbeiter eingearbeitet werden und rentiert sich der Aufwand perspektivisch.

    Obwohl es der Juniorpartner einer meiner Kunden ungern hört, erinnere ich ihn in regelmäßigen Abständen daran, dass er sich Gedanken um meine Nachfolge machen sollte.
    Nicht weil ich keine Lust mehr habe zu arbeiten, wobei ich auch sonst genug zu tun und Interessen habe, sondern ich nicht absehen kann, wie lange meine Gesundheit mitspielt.

    @ Mimax
    Ich habe Respekt vor der täglichen Arbeitsleistung einer Supermarktkassiererin.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Könntest Du Dich beim Gesundheitsamt bewerben, als Aushilfe bei der Corona-Kontaktnachverfolgung?

    Man liest doch, dass die Medizinstudenten wieder abgerückt sind und jetzt im Herbst ein großer Engpass drohen wird?

    Dann denke ich auch noch an einen Job im Büro von einem Altenheim? Probiere es doch auch dort mal, ich kann mir gut vorstellen, dass man da in höherem Alter gerne gesehen ist, weil ja doch auch die alten Bewohner mit ihren Anliegen im Büro vorstellig werden und man dort als ebenfalls nicht mehr junger Mensch mehr Vertrauen genießt.

    Die Sekretärin im Altenheim meiner Mutter war jedenfalls allseits sehr beliebt und ihr Weggang in Rente wurde von vielen betrauert.

    Das ist jedenfalls ein Umfeld, bei dem "Alter" positiv ist. Und über juristische Kenntnisse ihrer Sekretärin sind die bestimmt auch froh, denn auch die Bewohner bekommen Post von Behörden und wissen nicht was sie tun sollen. Sowohl der Betreiber des Altenheims als auch die Bewohner könnten profitieren.

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Hallo Rora
    Die Altenheim-Sekretärin macht keine Post für die Bewohner auf. Die kriegen die in ihr Zimmer, und Weiteres machen sie selbst oder Angehörige bzw ges. Betreuer.
    Zum Thema: ohne Beziehung wird die Stellensuche in dem Alter schwierig. Va jetzt gerade, wo Stellen eher abgebaut werden.

    In meinem Bereich werden Lehrkräfte gesuchtMathelehrer zB. Ärzte. Aber Sekretariarsarbeit wüsste ich keine Stelle.
    Es wird zwar verlangt: Arbeit bis 67. Aber viele können das körperlich oder psychisch nicht mehr gut. Ich kenne daher eher das Gegenteil: früher in Rente,sogar mit Abschlag. Und dann beim bisheriger Arbeitgeber bei Engpässen angefragt zu werden.

    Aber das fällt ja bei TE weg. Schwierig!

  7. Inaktiver User

    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Es gibt schon solche Sekretariatsstellen, die stehen aber nicht auf StepStone. Die werden vermittelt, indem sich zwei Menschen auf einer Party unterhalten oder beim Bäcker.

    "Ich suche jemanden für ein paar Stunden bei mir im Büro und finde keinen." - "Ich kenne eine Dame, die sich in der Rente was dazuverdienen möchte, die könnte ich mal fragen."

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt schon solche Sekretariatsstellen, die stehen aber nicht auf StepStone. Die werden vermittelt, indem sich zwei Menschen auf einer Party unterhalten oder beim Bäcker.

    "Ich suche jemanden für ein paar Stunden bei mir im Büro und finde keinen." - "Ich kenne eine Dame, die sich in der Rente was dazuverdienen möchte, die könnte ich mal fragen."
    Genau so. Daher mein Rat: mit allen möglichen Leuten darüber reden. Gerne auch mit denen, die einen kennen und mögen. Die trauen einem was zu, denen ist das Alter egal.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Zitat Zitat von Mimax Beitrag anzeigen
    Warum kein 450 EUR-Job? Ganz einfach, weil mir das finanziell nicht reicht und weil das überwiegend Jobs sind, die man nicht machen möchte.
    Besser 450 Euro als nichts...und wenn du dringend auf einen Zuverdienst angewiesen bist, wirst du auch bzgl. der Tätigkeit Abstriche machen müssen.

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    es ist uebrigens voellig unrelevant, ob in der stellenbeschreibung steht, wir suchen einen student/in
    einfach bewerben
    So unrelevant finde ich das jetzt nicht...der AG wird sich was dabei gedacht haben. Bewerben kann man sich natürlich trotzdem.

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Gesetzliche Betreuer meinst du? Ja, das fände ich u.U. auch passend für die TE.
    Wie werde ich Berufsbetreuer | BVfB e. V.
    Ich bin bei der Diakonie beschäftigt, bei uns wird von den Bewerbern für die gesetzliche Betreuung imho ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit (oder vergleichbar) erwartet. Ob es anderswo auch so ist, weiß ich nicht.

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    AW: Wer arbeitet noch mit 60 plus?

    Zitat Zitat von Daphnia Beitrag anzeigen
    Die Altenheim-Sekretärin macht keine Post für die Bewohner auf. Die kriegen die in ihr Zimmer, und Weiteres machen sie selbst oder Angehörige bzw ges. Betreuer.
    ...

    Zum Thema: ohne Beziehung wird die Stellensuche in dem Alter schwierig. Va jetzt gerade, wo Stellen eher abgebaut werden.
    Nein, natürlich macht die Altenheim-Sekretärin die Post nicht auf! Meine Mutter hat sogar ihren eigenen Briefkasten.

    Aber bei meiner Mutter kamen die Bewohner immer zur Frau XY gelaufen, wenn sie irgendein Problem hatten.


    @Daphnia, da stimme ich Dir zu. Das glaube ich auch, dass es ohne Beziehungen schwierig bis unmöglich wird!
    Zumal aus AG-Sicht die jungen Menschen einige Vorteile haben und es auch "moralisch" opportuner ist, einem jungen Menschen eine Chance zu bieten, anstatt den Alten, die aus vermeintlichen Selbstverwirklichungsgründen oder Angst vor Langeweile arbeiten wollen, die Stelle zu geben.

    Diejenigen, die einstellen, sind jünger. Und die haben Stress, sehnen vermutlich oft die Rente herbei und können eben nicht verstehen, weshalb man partout weiterarbeiten will. Diese persönliche Situation kommt eben leider oft dazu.
    Geändert von Raratonga (10.08.2020 um 12:02 Uhr) Grund: Ergänzung

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