Antworten
Seite 4 von 6 ErsteErste ... 23456 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 57
  1. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Also ich reduziere ab 01.08. auf 35 Stunden/Woche und am 01.08.2023 ist für mich Schluss.

    Bin allerdings alleinstehend und muss zusehen, dass der Rubel rollt. Meine Altersversorgung steht, wie vom Staat geraten, auf 3 Säulen (staatliche Rente/Betriebsrente/eigene Vorsorge).
    Chambord, das klingt nach einem gut durchdachten Plan. Gratulation, nicht jedermann und erst recht nicht jede Frau ist finanziell so vorausplanend. Nur noch ein halber Monat bis zur 35 Stundenwoche.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  2. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Ãœbergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Chambord, das klingt nach einem gut durchdachten Plan. Gratulation, nicht jedermann und erst recht nicht jede Frau ist finanziell so vorausplanend. Nur noch ein halber Monat bis zur 35 Stundenwoche.
    Das finde ich auch, wobei ich ähnlich gut aufgestellt bin.
    Ich finde auch sehr gut, dass Du Dir ausrechnen lassen hast, wie sich die Verkürzung der Arbeitszeit auf die Rente auswirkt.

    Für die TE noch ein Tipp:
    Man kann mit Einzahlungen in die Rentenkasse die Rente aufbessern.
    Dazu am besten von der Rentenkasse beraten lassen.

    Dazu ein Artikel (Fokus:)
    Mehr einzahlen, fruher in Rente gehen: Welche Extra-Beitrage dafur notig sind - FOCUS Online

    Eine Kollegin konnte die Beträge wiederum von der Steuer absetzen.
    Wir sollten früher aufhören später zu sagen...

  3. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Also ich reduziere ab 01.08. auf 35 Stunden/Woche und am 01.08.2023 ist für mich Schluss.

    Bin allerdings alleinstehend und muss zusehen, dass der Rubel rollt. Meine Altersversorgung steht, wie vom Staat geraten, auf 3 Säulen (staatliche Rente/Betriebsrente/eigene Vorsorge).

    Bei der Rentenversicherung wurde für mich ausgerechnet, dass sich die Verkürzung der Arbeitszeit (und somit auch des Gehaltes) mit etwas über 7,00 Euro bemerkbar machen (die ich also weniger bekomme an Rente).

    Wenn ich mein Berufsleben beschließe, habe ich 49 Jahre gearbeitet. Das reicht und ich freue mich schon auf den neuen Lebensabschnitt, den ich hoffentlich gesund erleben werde.

    Nichts tun, wäre nix für mich und so werde ich wohl mich einem Lese-Verein anschließen, wo sich Menschen finden, die mit Kindern lesen üben.

    Es kreisen noch so ein paar Gedanken durch meinen Kopf. 3 Jahre habe ich ja noch Zeit.
    Holla, 49 Jahre berufstätig. Das sind wohl Lebensläufe, die es nicht mehr so oft gibt.

    Ich finde es beachtlich, dass man da gar keine Gedanken in Richtung "es reicht jetzt mal" hegt und mit einer bescheidenen Arbeitszeitreduzierung zufrieden ist.

    Bei mir fallen die 45 Jahre mit Versicherungspflicht fast mit der Altersgrenze zusammen. 1,5 Jahre freiberufliche Tätigkeit neben einem Studium kommen dann noch dazu, blöderweise habe ich keines der Kinder so richtig in dieser Zeit bekommen, so dass die Jahre einfach gar nicht zählen. Waren halt andere Zeiten damals, da kam es noch nicht auf jedes Jahr an. Und mit Anfang 20 denkt man nicht unbedingt über die Rente nach.

    Ich werde jetzt ein bisschen ungeduldig, brauche eine Perspektive für einen Übergang/Austritt. Lustigerweise habe ich gerade heute auch mal über eine Reduzierung auf 35 Stunden nachgedacht, allerdings als Einstieg und nicht mit der Absicht mit dieser Stundenzahl bis zum Schluss zu arbeiten. Ich habe mich auch nach den Regelungen bei uns für Altersteilzeit nachgefragt. Man will sich kundig machen, scheint eine eher unübliche Geschichte bei uns zu sein.

    Meine Altersvorsorge steht auch auf mehreren Säulen, allerdings wegen mehrerer Arbeitgeberwechsel im Berufsleben ist das eine ziemlich bunte Mischung, aber immerhin ist fast nichts wegen eigener Kündigung verfallen (nur im Scheidungsverfahren dann nochmal teilweise geteilt worden).

    Das mit dem Empfinden von viel, wenig oder nichts tun, hat glaube ich viel mit Gewohnheit zu tun. Eine Freundin von mir ist wegen Stellenabbau im Vorruhestand und hat einen Minijob mit 8 Stunden-Woche. Anfangs nahm sie es sehr locker, jetzt merke ich, wie sie ihre Arbeitsstunden teilweise doch auch als Belastung/Verpflichtung wahrnimmt. Sie klagt nun nicht wirklich, aber spricht jetzt nach zwei Jahren anders über ihren Job als zu Beginn.

  4. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Wenn man Rentenpunkte bei der DRV kaufen will, dann rechnet sich das nur, wenn man mindestens 20 Jahre länger als das Renteneintrittsalter lebt. Hab ich mal ausgerechnet, erst beginnt überhaupt die Gewinnzone. Stirbt man vorher, hat man quasi draufgezahlt, auch wenn es einen dann vielleicht nicht mehr interessiert. :-(

    Ich fand das jetzt als Geldanlage nicht so prickelnd.
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

  5. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Wenn man Rentenpunkte bei der DRV kaufen will, dann rechnet sich das nur, wenn man mindestens 20 Jahre länger als das Renteneintrittsalter lebt. Hab ich mal ausgerechnet, erst beginnt überhaupt die Gewinnzone. Stirbt man vorher, hat man quasi draufgezahlt, auch wenn es einen dann vielleicht nicht mehr interessiert. :-(

    Ich fand das jetzt als Geldanlage nicht so prickelnd.
    Interessanter Punkt!

    Hast Du auch den steuerlichen Vorteil berücksichtigt?
    Wir sollten früher aufhören später zu sagen...

  6. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    83 oder 85 Jahre ist ja für eine Frau die schon erfolgreich über 60 geworden ist keine so ungewöhnliche Lebenserwartung.

  7. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von Chrischie31 Beitrag anzeigen
    Interessanter Punkt!

    Hast Du auch den steuerlichen Vorteil berücksichtigt?
    Nein, habe ich nicht, wäre aber interessant. Hast du mal ein Beispiel?
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

  8. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Nein, habe ich nicht, wäre aber interessant. Hast du mal ein Beispiel?
    Auf der Seite von Steuertipps.de (kommerzielle Seite daher kein Link):
    Freiwillige Zahlungen sparen Steuern

    Abgesehen davon, dass Sie dank Flexi-Rente durch die freiwilligen Zahlungen ohne Abschläge früher in Rente gehen können, ist der Rückkauf von Rentenabschlägen auch ein Steuersparmodell. Für 2018 können 86% der Einzahlungen als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden (2019: 88%). Der absetzbare Anteil der Beiträge steigt bis 2025 auf 100% an. Dabei ist jedoch der Höchstbetrag der steuerlich anerkennbaren Aufwendungen für gesetzliche und Rürup-Renten zu beachten. Dieser liegt für 2018 bei 23.712 € (für Alleinstehende, Verheiratete: 47.424 €).
    Die Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung zählen dazu. Es macht Sinn, die Zahlungen aufzuteilen.
    Wir sollten früher aufhören später zu sagen...

  9. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen


    Seit 1. Mai 2020 bin ich nun im Unruhestand.

    Gratuliere Sari, das wusste ich ja gar nicht.

    Ich kann in 3 Jahren in Rente gehen. Da ich in den vielen letzten Jahren ganz gut verdient habe und das leider nicht gegangen ist ohne massiv über meine Grenzen zu gehen, habe ich mich letztes Jahr entschlossen den Job zu wechseln und kürzer zu treten. Seit einem Jahr arbeite ich jetzt nur noch 33 Stunden pro Woche/4 Tage. Auch wenn es öfter einmal mehr Stunden werden gehe ich am Freitag ganz selten ins Büro und ich kann euch gar nicht sagen wie viel mehr Lebensqualität ich jetzt habe.
    Natürlich verdiene ich deutlich weniger aber es relativiert sich. Ich brauche nicht mehr so viele und so teure Klamotten, weil das Umfeld ein anderes ist, ich habe mich von meiner Putzfrau getrennt und mach den Haushalt jetzt wieder selber, was total ok ist weil ich nicht mehr so gestresst bin, ich hab mehr Zeit um einzukaufen und zu kochen, was deutlich Geld spart usw.

    Die Reduktion meiner Arbeitszeit wird sich natürlich ein bisschen auf mein Rentenkonto auswirken, aber nicht sehr. Und wenn ich so weitergemacht hätte - wer weiß wie viel Spaß ich in meiner Rente noch gehabt hätte.

    Im Moment fülle ich die freie Zeit mit Sport, Haushalt, Elternbesuchen, Zeit mit meiner Tochter.... Wenn ich dann wirklich in Rente gehe - also voraussichtlich in 3 Jahren - möchte ich meinem Leben aber trotzdem ein bisschen Struktur geben. Ich bin derzeit auf der Suche - vielleicht mache ich noch einmal eine Ausbildung, ein Studium, vielleicht suche ich mir ein Ehrenamt oder engagiere mich politisch. Irgendwas wird sich bestimmt finden.

    @ Lea - aus meiner Erfahrung ist es unfassbar schön, aus dem Hamsterrad ein bisschen auszusteigen. Allerdings fühlt sich für mich meine 4-Tage-Woche schon nach großer Freiheit an. Ich denke wenn du auf 3 oder 4 Tage reduzieren könntest würde es deine Lebensqualität schon massiv steigern.
    Just breathe!

  10. User Info Menu

    AW: Schrittweiser Übergang in die Rente oder klarer Schnitt?

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Holla, 49 Jahre berufstätig. Das sind wohl Lebensläufe, die es nicht mehr so oft gibt.

    Ich finde es beachtlich, dass man da gar keine Gedanken in Richtung "es reicht jetzt mal" hegt und mit einer bescheidenen Arbeitszeitreduzierung zufrieden ist.
    Bei den sog. geburtenstarken Jahrgängen, zu denen ich zähle, ist der Lebenslauf nicht so ungewöhnlich. Wir waren doch noch Kinder, als wir in die Ausbildungen gingen.

    Meine Gedanken sind seit ca. 2 Jahre in Richtung "es reicht", zumal die Digitalisierung nicht mehr meins ist. Ok, ich mache das alles, aber stehe mit keiner Faser meines Seines dahinter. Auf 35 Stunden habe ich reduziert, um nicht zuviel Abstriche machen zu müssen. Habe leider kein Zweiteinkommen, auf das ich zurückgreifen könnte. Alles in allem mache ich mir aber keine Sorge. Wiederum den Euro 5x umdrehen, möchte ich auch nicht. Ich denke, ich habe einen guten Kompromiss gefunden. Altersteilzeit gibt es bei uns nicht mehr. Zu teuer.

    Wenn ich mein Berufsleben beschließe (Bürojob mal salopp gesagt), habe ich analog die Entwicklung wie vom Pferdefuhrwerk zum Mondflug (= mechanische Hämmer-Schreibmaschine bis hin zur E-Akte) mitgemacht. Ich habe mich im Verlauf meines Berufslebens für jede Neuerung interessiert und auch beim PC nicht Halt gemacht. Aber was jetzt aus unserem eigentlich schönen und abwechslungsreichen Job gemacht wird, ist = Informationen sammeln und verwalten. Ätzend! Noch stehen wir als Sandwich-Generation zwischen Papier- und E-Akte. Aber bald wird es anders aussehen und das finde ich sehr, sehr schade.

    Ich werde keinem Nebenerwerb nachgehen, sondern mich ganz um mich und meine Interessen kümmern.

    Das Hamsterrad verlasse ich Mitte Juli 2023. Es ist dann genug.

Antworten
Seite 4 von 6 ErsteErste ... 23456 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •