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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    so geht gut altern

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    nö meine ängste sind seit jüngeren jahren gleich geblieben - habe respekt vor feuer, feuerwerk - eigentlich allem was irgendwie mit flammen/verbrennen zusammenhängt (auslöser als kind mal mit kochenden wasser verbrüht worden und als twen mal live einen großbrand erlebt) und bin nicht der begnadeteste autofahrer (eher vorsichtig und defensiv) - deutsche raser-autobahnen finde ich ganz ganz schlimm als selbstfahrer.... alles andere pünklich zu terminen, am flughafen etc. zu sein sehe ich jetzt nicht so als angst an, sondern als vorsorge - wenn ich zu spät komme habe ich ein massives problem so in der art. schlimm finde ich nur die katastrophenleute, welche dir ihre ängste noch mit aufdrängen wollen, dich mit ermahnungen zuplastern, oder ganz furchtbar für mich, die in jeder negativschlagzeile gleich den pot. weltuntergang sehen
    denke, das hat auch was mit dem bisherigen leben zu tun - wer z.b. immer von frühester kindheit an mit bestimmten sachen kontakt hatte, wird das als normal ansehen und sich evt. kaum davor fürchten, als wer der mit manchen selten, oder nie zu tun hatte.

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    mir geht es wie morticia.

    ich habe ne menge mist und angst hinter mir. und ich habe es überlebt!

    vor was soll ich angst haben?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Irgendwas hab ich sicher vergessen @Twix
    ähh....ich glaube nicht

    Ertappt, glaube ich

    Bis auf das mit dem Ohr
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  5. Moderation

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen

    Was es mir nicht leichter macht, ist mein Alleinleben. Ich bin selbst für alles verantwortlich und zuständig. Es ist niemand da, der mir das eine oder andere abnimmt... auch keine Sorge.

    Bitte, ich will nicht klagen. Ich lebe ganz glücklich allein, habe soziale Kontakte und fühle mich nicht einsam.
    Nur eben dieses "alles muss ich selber regeln" fällt mir zunehmend schwer und macht mir Angst.
    Das kenne ich auch, Rotfuchs. So richtig Angst macht es mir noch nicht, aber ab und an Magengrummeln. Angst vor Krankheiten zB, aber ich hab erkannt, dass das hauptsächlich Angst ist, die Kontrolle zu verlieren. Über Dinge, die man eh nicht kontrollieren kann.



    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ich selbst kenne zunehmende Angstgefühle nicht so, aber bei meiner Freundin beobachte ich das schon seit einigen Jahren. Sie war schon immer deutlich vorsichtiger als ich, aber das wird zusehends schlimmer und ist auch schon anderen aufgefallen. Sie wohnt auf dem Land und in einer Gegend, in der Kriminalität wirklich kein Thema ist, aber wehe, ihr Mann lässt das Fenster vom Gästeklo gekippt, hui, da ist was los. Oder die Nachbarn ziehen aus und sie hat die Befürchtung, dass die Käufer schlimme Zeitgenossen sind, natürlich zu einem Zeitpunkt, an dem die Käufer nicht feststehen. Das sind oft Themen, über die man schlecht streiten kann. Klar, man kann in den Situationen Befürchtungen haben, aber man kann auch erstmal davon ausgehen, dass alles gut ausgeht. In der Zwischenzeit hat man bei letzterer Vorgehensweise ein besseres Leben. Warum das so ist bei ihr, wüsste ich auch gerne, vielleicht gibts jetzt hier ein paar Aufschlüsse darüber.
    BlueVelvet, ich schiebe da ganz viel auf die Medienbeschallung von allen Seiten. Da ja hauptsächlich über die schlimmen Dinge berichtet wird, bekommt man leicht das Gefühl, die ganze Welt ist nur noch gefährlich. Selbst im kleinsten Dörfchen.
    Ich habe diese 24/7 Nachrichten jetzt für mich extrem reduziert, was auch mit an diesem Sommer hier unten lag, wo 4 Monate lang nur Katastrophenwarnungen liefen. Ich bekam schon Magenschmerzen, wenn ich nur eine Autosirene hörte.

    Twix, ich schliess mich Rokeby an, was das Fallen angeht. Werde ihre Liste nochmal genau studieren . (Ich hab mich vor ein paar Jahren mal auf einem unebenen Bürgersteig im Dunklen langgelegt und das Knie böse aufgeschlagen. Der Arzt wollte mir aus Jux einen Lehrgang für Senioren verschreiben, auf dem man sicheres Gehen wieder lernen kann. Scherzkeks)

    Zu Rotfuchs Anfangsfrage: Abgesehen von akuten Momenten (wenn Sirenen gehen oder der bestimmte Ton im Radio, bevor die Emergency Warnings kommen) habe ich noch nicht mehr Angst als sonst. Zumindest nicht bei Alltagsdingen. So Sachen wie 'einen Zug früher nehmen, falls was dazwischenkommt' verbuche ich unter Erfahrung. Stress muss man sich ja nicht unbedingt machen. Ich war aber früher schon eher jemand, der sich bei sowas lieber vorab absichert, so gut es geht.
    Ich fahre auch spätabends allein mit den Öffis und gehe dann die 10 Minuten nach Hause. Bislang ist noch alles gut gegangen, weiter denke ich nicht.

    Angst um andere hab ich eher nicht mehr. Ausser, es ist was Akutes, das gefährlich werden kann. Krankheiten oder so. Aber wenn mein Patensohn Fallschirmspringen will, dann soll er. Da nehme ich erstmal nicht den Worst Case an.

    Ich hoffe, dass sich die Ängstlichkeit mit den Jahren nicht doch noch verstärkt. Da sind mir meine Mutter und meine Gross- und Urgrossmütter ein Vorbild, die waren alle tough cookies.
    Zur Übung hab ich mir in diesem Jahr etwas vorgenommen, etwas Halbberufliches, das mich in neues Terrain führt, extremst aus meiner Komfortzone raus. Man wird sehen, ob ich zuviel abgebissen habe.
    ‘One of the criticisms I've faced over the years is that I'm not aggressive enough or assertive enough, or maybe somehow, because I'm empathetic, it means I'm weak. I totally rebel against that. I refuse to believe that you cannot be both compassionate and strong.’
    Jacinda Ardern, 2019


    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Danke Rokeby , damit kann ich was anfangen!

    Ich hab an solche Zusammenhänge nicht gedacht, heisst: bis vorhin fühlte ich mich jung

    Immerhin seh ich mindestens 10 Jahre jünger aus
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    tough cookies.

    .
    ich liebe diesen ausdruck!
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Ja, frangipani, das denke ich auch. Diese mediale Beschallung macht ja was mit einem, ich hab das auch schon runtergefahren. Ich habe neulich einen Podcast mit einem Kriminalpsychologen gehört, der erwähnte, dass sich die Kapitalverbrechen in Deutschland seit den 70er/80er Jahren kontinuierlich zurückgehen und das auch deutlich. Weniger Morde, vor allem weniger Morde an Kindern, weniger brutale Körperverletzungen etc., er hat das mit Zahlen unterfüttert. Die öffentliche Wahrnehmung dazu ist aber komplett diametral. Er nannte als Grund auch die Tatsache, dass über viele Gewaltverbrechen heute überregional und sogar international berichtet wird. Mal ehrlich, wenn früher in Spanien ein Amoklauf war, dann kam das mal kurz in der Tagesschau und wer an dem Tag nicht guckte, der erfuhr das vielleicht noch am anderen Tag in der Zeitung - wenn überhaupt. Wenn ein Mädchen in einem anderen Bundesland verschwand, dann stand das nicht in der Regionalzeitung, geschweige denn, dass außerhalb von "Aktenzeichen XY" darüber berichtet wurde. Nur ein paar Beispiele.
    Geändert von BlueVelvet06 (12.02.2020 um 12:57 Uhr)

    1. EC-Karte in den Handschuh stecken
    2. Durch Handauflegen bezahlen
    3. Zufrieden sagen: "Dieser Chip in der Impfung hat sich echt gelohnt!"

    .

  9. Inaktiver User

    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Der Threadtitel und Beitrag von Rotfuchs hat mich direkt angesprochen, denn vor dem Sturm hatte ich auch eine - ziemlich irrationale - große Angst im Vorfeld.

    Die muss in meiner Kindheit begründet liegen, ebenso wie die vor einem Brand, denn sie begleitet mich schon seit ich denken kann. Diese Angst hat zugenommen und geht so weit, dass ich mir nachts manchmal überlege, wie es bewerkstelligen würde, die Katzen auf die Schnelle einzusammeln, wenn es tatsächlich passieren sollte. Das ist meine Haupt-Sorge, dass ich sie zurücklassen müsste. Und da kann ich mich so richtig reinsteigern. Was ich so ansonsten gar nicht von mir kenne.

    Doch davon abgesehen bin ich deutlich weniger ängstlich, gerade weil ich älter bin. Ich wurde extrem häufig belästigt als ich noch jünger war, was mich stark eingeschränkt hat in meiner Bewegungsfreiheit, auch tagsüber und an Orten, an denen man es nicht vermuten würde. Das war lästig und ich bin froh, dass ich das nicht mehr erleben muss.

    Ich habe generell weniger Angst vor Menschen, ihren Funktionen, Reaktionen, Aktionen, trete viel selbstbewusster auf, weil ich selbstbewusster bin.

    Ich habe auch weniger Angst vor Krankheiten - paradoxerweise, denn natürlich ist mir klar, dass sie mich jetzt noch eher treffen können als früher. Doch jetzt ist später in meinem Leben und ich glaube, je älter man wird, umso besser kann man das auch annehmen, weil der Aspekt zu jung zu sterben wegfällt - zu früh ist es wahrscheinlich trotzdem immer. Vor dem Weg dahin habe ich natürlich auch Angst, aber nicht mehr oder weniger als früher.

    Wovor ich eine Sch... Angst habe und die wird immer schlimmer, das sind die Verluste der Menschen, die mir nahe stehen, die ich liebe. Die fallen mir auch immer schwerer. Das muss gar nicht unbedingt Verlust durch Tod sein. Aktuell musste ich mich von vielen lieb gewonnenen Kolleginnen und Kollegen trennen und das ist mir unglaublich schwer gefallen, viel schwerer als früher. Ich habe bei manchen Abschieden wirklich Rotz und Wasser geheult.

    Überhaupt: Dass mein Herz viel stärker an meinem Umfeld, den Menschen in meinem Umfeld hängt, das macht mir Angst, aber es ist gleichzeitig auch schön. Es würde mir mehr Angst machen, wenn es sie nicht geben würde.

    Und davor habe ich tatsächlich am meisten Angst - dass ich irgendwann alt und alleine bin. Die Vorstellung finde ich mit zunehmendem Alter immer schlimmer.

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    ...
    hinfallen, woher kommt das????
    ernst gemeint, warum fallen Menschen, die früher nie gefallen sind?
    Ich in dem Fall
    ...
    Neben den von R_Rokeby aufgezählten Faktoren gibt es auch noch Erkrankungen z. B. neurologischer Art. Die Anfälligkeit für so manches nimmt mit den Jahren leider zu. Das ist jetzt nichts, was mir Angst macht, sondern einfach Änderungen, mit denen man leben muss.

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