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  1. Moderation

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Ich gebe zu, ich war früher nicht ängstlich und bin es jetzt auch nicht.
    Was gesundheitliche Notfälle angeht, bin ich allerdings auch nicht alleinlebend, das ist sicher eine beruhigende Sache. Aber auch dann, wenn man unterwegs ist oder allein im Garten, kann was passieren. Ich kann mir dann durchaus real vorstellen, was passieren KÖNNTE, aber es ist immer ziemlich abstrakt.
    Ich hoffe, das bleibt so. Sich selber beeinflussen ist wahrscheinlich eher selten möglich.
    Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit anderen Augen zu sehen.
    Marcel Proust

    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
    ------------------------------------

    Moderation 60+, Kochen für Feinschmecker, BRIGITTE-Diät,
    Essen - Genuss oder Frust? Rücken

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    smile AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Ängstlicher?
    Nein, warum auch. Ich habe doch mit jedem zusätzlichen Lebensjahr weniger zu verlieren. Allerdings muß nicht mehr so viel neues entdecken, ausprobieren, erleben. Auch was Reisen betrifft, habe ich zum Genußreisenden bzw. –Wanderer entwickelt. Asien – ja gern, aber dorthin, wo mich abends Dusche und Bett erwarten.
    Ich finde, für mich ist das Konzert des Lebens vorbei, was jetzt noch kommt ist die Zugabe .
    Geändert von IsidorIgel (30.07.2020 um 18:55 Uhr)
    Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug.
    Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.
    (Antoine de Saint-Exupéry)

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    ich bin neu hier und habe eine Frage zu diesem THema,
    ist hier jemand wegen seiner Ängste auf Medikamente angewiesen ist, bzw. nimmt jemand ein Psychopharmaka um die Ängste in Schach zu halten?
    zu meiner Person, ich bin 65 Jahre alt und leide schon länger unter einer Angststörung und soll, damit das nächtliche Gedankenkarusell aufhört ene Psychopharmaka einnehmen. Allerdings schrecken mich die Nebenwikrungen ab.

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Hallo Strickliesel1,

    Psychopharmaka ist die Mehrzahl von Psychopharmakon. Wenn man Dir also jetzt ein Psychopharmakon verordnet hat, wäre zunächst die Frage, worum es sich handelt - es stehen unterschiedliche Medikamente zur Verfügung, um Angsterkrankungen zu behandeln und je nach Medikament gibt es auch unterschiedliche Dinge zu beachten.

    Wirkungen und damit auch Nebenwirkungen hat alles, was Du zu Dir nimmst und das vom Organismus verstoffwechselt wird. Eine Praline beispielsweise schmeckt Dir, löst Wohlbefinden aus, verändert Deinen Blutzuckerspiegel, sorgt dafür, dass bestimmte Kaskaden in Deinem Stoffwechsel ablaufen und kann dann eben auch "Nebenwirkungen" wie Sodbrennen, Unwohlsein beispielsweise haben.

    Aber so, wie der eine Pralinen in Mengen essen kann und sie prima verträgt, während der nächste Durchfall bekommt, ist es auch mit Medikamenten - niemand kann vorher sagen, ob und in welchem Umfang unangenehme Wirkungen auftreten.

    Psychopharmaka allein werden Deine Ängste nicht in Schach halten und sind für sich allein auch keine Lösung. Sie sollten immer mit flankierenden Maßnahmen wie Therapie (Einzel/Gruppe) und lebensverändernden Maßnahmen einher gehen.

    Ängste können auch wieder verschwinden. Meiner Erfahrung nach hängt das aber nicht von Medikamenten ab, sondern davon, dass die Betroffenen einen aktiven Umgang mit diesen Ängsten finden. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du diesen Weg einschlagen kannst und gute Unterstützung findest. Medikamente sind nur die Krücken, mithilfe derer Du wieder allein laufen lernst.

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    Danke schön für deine rückmeldung

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    AW: Werdet Ihr mit zunehmendem Alter auch ängstlicher?

    auf die gefahr hin, dass ich mich zum x.ten male wiederhole:
    ich bin mehr als 10 jahre lang auf "angst- und panikstörung" hin behandelt worden. (ja, ich habe ne menge darüber gelernt in der zeit - in theorie und praxis ) bis dann endlich festgestellt wurde, dass das ausgelöst worden war durch VHF (vorhofflimmern- herzrhythmusstörung); seit der herz-OP hatte ich keine panikattacken mehr.
    so kann es auch kommen....
    es wäre schön gewesen, wenn vor medikamenten(psychopharmaka)einnahme mal mein herz untersucht worden wäre...
    hätte mir einiges an lebensqualität geben können.
    lieber gruß von
    pinao

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