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  1. Registriert seit
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    Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Hallo an alle,
    nach langer Pause hier bei der Bricom brauche ich einen Rat.....die Zeit ist rasend schnell vergangen, nun muss ich in das Forum plus 60 posten....mein Gott...
    Ganz kurz: Ab 50 Jahre wurden mir Hormone vom Arzt verschrieben, frühs zum Einreiben das Gel, abends Utrogest (Famenita). Ich bin gut über die Runden gekommen, als es anfing mit den Wechseljahren stand mein Körper in Flammen. Voriges Jahr bei der Untersuchung sagte mein Arzt, nun ist Schluß mit den Hormonen, ich soll es pflanzlich versuchen.....Nun fing wieder alles von vorn an und vorige Woche klagte ich ihm mein Leid. Er empfahl mir: Yams, Cimiguga AL, Serelys. Von allen nehme ich jetzt seit 2 Wochen eine Tablette am Mittag. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, ich habe jetzt ganz oft Herzrasen, Herzklopfen, ab und zu Hitzewallungen, aber das wäre mir egal, mein Herz bereitet mir Sorge.
    Meine Frage: Woran könnte es liegen, was habt ihr genommen? Reminifem oder so ähnlich hatte mir vor 10 Jahren nicht geholfen. Ich hoffe auf zahlreiche Antworten, danke im Voraus.
    Eine kalte Hundeschnauze ist 10 mal mehr wert, als ein kaltschnäuziger Mensch.


  2. Registriert seit
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    wenn du die Pillen erst mal weg lässt, kannst du ja feststellen ob es an den Tabletten liegt

    Ansonsten finde ich es immer wieder interessant zu lesen, das jemand 10 Jahre Hormone gegen Wechseljahrsbeschwerden nimmt und kaum setzt man sie ab, kommen die Beschwerden zurück. Also wirken die Hormone nur als Verdrängung und nicht als Heilung!


  3. Registriert seit
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Ja. Aber eigentlich ist das doch bekannt.
    Es gibt auch gar nichts zu "heilen", denn Wechseljahre sind keine Krankheit. Es ist ein natürlicher Prozess, der weitergeht, wenn man ihn jahrelang unterdrückt hat

  4. Avatar von Hair
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Das ist ja durchaus unterschiedlich, wie jemand durch die Wechseljahre kommt.
    Das Problem mit dem Schwitzen habe ich schon 15 Jahre. Ziehe eben die Jacke aus, an, aus, an, aus...

    Mit entsprechenden Kommentaren der Kollegen und Kunden. Herzrasen habe ich auch. Mit dem Ergebnis, dass es zwar alles ohne Befund ist, ich aber einen Riesenaufschlag auf eine Lebensversicherung zahlen müßte, weshalb ich eben dann keine mehr abgeschlossen habe. Wäre ich mal besser nicht zum Arzt damit.

    Irgendwann sollte man halt die Hormone absetzen oder ausschleichen. Meine Mutter nahm die weit bis in ihre siebziger Jahre.


    Ach so, empfehlen kann ich Wechseljahres Yoga, Autogenes Training, Ausdauersport, ausgeglichenes Gemüt. Ich habe Normalgewicht, weiß also nicht, ob das besser ist als zuviel oder zu wenig.

  5. Avatar von Mambi
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Hattest Du denn mit 50 auch bereits solche Probleme?
    Aus welchem Grund wurden Dir Hormone verschrieben?
    Irgendwie liest sich das so nach pauschalem ärztlichen "die Frau ist 50, die braucht was gegen Wechseljahre".... kein Wunder, dass der Körper jetzt mit Macht alles raushaut, was unterdrückt wurde jahrelang.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  6. Registriert seit
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Ja, die Zeit rast, vor 10 Jahren war ich auch noch 50��

    Ich habe nur so viel Hormone genommen, wie unbedingt nötig, aber es hat mehrere Jahre gedauert, bis ich mich wieder wohl gefühlt habe. Ne Freundin macht das ganze jetzt mit 70 durch, weil sie mit Hormonen die WJahre unterdrückt hatte. Ich habe versucht, die Wjahre zu akzeptieren, und es hat sicherlich geholfen, daß ich eher untergewichtig bin und auch die Hitzewallungen nie wirklich unangenehm fand. Allerdings trage ich immer kleidung in mehreren Schichten und die Unterhemden sind farbige Tanktops, so daß ich mich notfalls bis aufs Hemd ausziehen kann. Frau muß sich anpassen��

  7. Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Zitat Zitat von Tinchen1 Beitrag anzeigen
    Reminifem oder so ähnlich hatte mir vor 10 Jahren nicht geholfen. Ich hoffe auf zahlreiche Antworten, danke im Voraus.
    Das Zeug heißt Remifemin, ist rein pflanzlich und ohne Hormone. Mir hilft es ganz hervorragend, aber dafür musste ich es zunächst etliche Wochen nehmen. Da braucht man ein bisschen Geduld.
    Vielleicht versuchst du es einfach nochmal?
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  8. Avatar von Sneek
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Jede künstliche Hormonzuführung ist nur eine Simulation. Wenn ich die Pille gegen Zyklusprobleme nehme, kommen die natürlich nach dem Absetzen wieder.

    Es gibt keine "Heilung" für die Wechseljahre.


  9. Registriert seit
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Nee. Die kommen um zu bleiben.

    Ich vertrete auch die These, dass eine HT die Symptome nur aufschiebt.
    Wenn man Glück hat, kann man irgendwann gut ausschleichen und hat dann nur noch geringe Beschwerden, die man ohne alles aushält.
    Wenn man Pech hat, steht man beim Absetzen wieder am Anfang.

    Laut Leitlinien soll eine Frau die Hormone nur max. 5 Jahre nehmen und möglichst jung damit beginnen. "Jung" heißt baldmöglichst. Und zwar nicht, weil das für den Erfolg wichtig wäre, sondern weil man davon ausgeht, je jünger die Frau ist, desto weniger Nebenwirkungen hat sie durch die HT, denn desto fitter und gesünder ist sie statistisch gesehen.

    5 Jahre - weil das der max. Rahmen erscheint, der einigermaßen geringe Nebenwirkungen zu haben scheint.
    Auf deutsch: 5 Jahre nehmen die Verbände noch als Empfehlung auf ihren Buckel, für 10 traut sich keiner die Hand ins Feuer zu legen. Und mit 2 Jahren braucht man gar nicht anfangen

    Das sollte man bei der Entscheidung nie vergessen. All diese "Regeln und Hinweise und Empfehlungen" dienen alleine der Risikominimierung. Nach der abgebrochenen WHI Studie blieb kein Stein auf dem Anderen. Dennoch wollte man HT weiterhin verschreiben können, da ca 1/3 der Frauen solche Beschwerden hat, dass man Ihnen helfen muss. Und aus diesen beiden Fakten hat man die 5 Jahre und "möglichst früh" gestrickt.

  10. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Die leidigen Wechseljahre und ich leide wirklich

    Naja, nach der brandakktuellen Metaanalyse im Lancet (ich glaub im Lancet vor 14 Tagen oder so) sind die 5 Jahre auch vom Tisch. So kurz wie möglich.

    Ich hab zufällig gerade mal wieder nach > 7 Jahren einen Ausschleichversuch: Über mehrere Wochen 1/2 Hub und 1 Kapsel erst nur noch alle 2 Tage, ßdann seltener ... Jetzt bin ich 10 Tage ohne. Diesmal geht es mit dem Schwitzen besser als bei den früheren Versuchen. Aber meine Fingergelenke ...

    Ich hatte ja schon ganz kurz nach der letzten Mens praktisch Östrogen-Nulllinie und im Schall waren die Eierstöcke mini-mini im Vergleich zu den Untersuchungen früher. Und ob das bissl Bauchfett (das mich zwar stört) ausreicht, um wenigstens einen Hauch von Ö. zur Verfügung zu stellen?

    Auf jeden Fall behalt ich mir vor, wieder anzufangen, wenn es so gar nicht geht.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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