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    smile Freiheit des Alters...

    ...ja, ich fühle mich von vielen Lasten befreit, seit ich zu den „älteren Menschen“ gehöre. „Älter“ ist man/frau ja so irgendwie mit 60.
    Klar, die „Befreiung“ von der täglichen Berufsarbeit gehört zu den neuen Freiheiten und eröffnet neue Freiräume.

    Ich fühle mich aber auch frei genug, das Nachlassen der körperlichen Leistung zu akzeptieren sowohl die äußeren wie inneren Spuren des Alters. Nicht daß ich mich hängenließe, aber ich fordere mich mit Nachsicht, ohne krampfhaft zu behaupten, daß sich außer meines dünner gewordenen Haar nichts geändert hätte.

    Ich nehme mir auch die Freiheit, meine Zeit nicht randvoll mit „Aktivitäten“ zu füllen. Leider habe ich Freunde, die seit ihrem Ruhestand kaum noch Zeit haben für gemeinsame Unternehmungen: Montags Rückengymnastik, dienstags Spanisch in der Volkshochschule, mittwochs Radfahren, donnerstags Kochkurs, freitags soziales Ehrenamt… und am Wochenende sind halt auch mal die Enkelkinder dran. Bloß nicht den Eindruck entstehen lassen, man wisse nichts mit dem Ruhestand anzufangen.

    Ich lasse mich auch nicht wie selbstverständlich einspannen als Enkelkinderbetreuer. Manchmal schon, gern.

    Ich nehme mir auch die Freiheit, mit ruhigen Schritten durch die Welt zu gehen. Die Gewohnheit des eiligen Laufens – passé. Es lebe die Achtsamkeit.

  2. Inaktiver User

    AW: Freiheit des Alters...

    Guten Abend...

    aus gegebenem Anlaß....Männer und Frauen gehören zu den "älteren" um die 60? Vielen Dank...

    KK siehste...

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    AW: Freiheit des Alters...

    Zitat Zitat von Bernardus Beitrag anzeigen
    „Älter“ ist man/frau ja so irgendwie mit 60.
    60 ist das neue 50

    Ich denke außerdem nicht in solchen dekadischen Kategorien,
    und meine Freiheiten mache ich auch nicht daran fest.

  4. Inaktiver User

    AW: Freiheit des Alters...

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich denke außerdem nicht in solchen dekadischen Kategorien,
    und meine Freiheiten mache ich auch nicht daran fest.
    Ich glaube, es ist ein Unterschied ob man noch im Berufsleben steht oder nicht. Und ich nehme an, Du hast die 60 noch nicht erreicht.
    Will sagen - Du weißt vermutlich nicht wovon sie in dieser Lebensphase spricht.

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    smile AW: Freiheit des Alters...

    Ich hätte mein Alter natürliche erwähnen sollen. Jetzt bin ich 70, aus dem Berufsleben ausgeschieden mit 61.

    Ob die Menschen früher sich mit 50 so gefühlt haben wie heute mit 60 – mag sein, ist mir aber wurscht. Zur Freiheit im Alter gehört, daß ich nicht dem Zwang zur „jüngeren Erscheinung“ nachgebe.

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    AW: Freiheit des Alters...

    Zitat Zitat von Bernardus Beitrag anzeigen

    Ich nehme mir auch die Freiheit, meine Zeit nicht randvoll mit „Aktivitäten“ zu füllen. Leider habe ich Freunde, die seit ihrem Ruhestand kaum noch Zeit haben für gemeinsame Unternehmungen: Montags Rückengymnastik, dienstags Spanisch in der Volkshochschule, mittwochs Radfahren, donnerstags Kochkurs, freitags soziales Ehrenamt… und am Wochenende sind halt auch mal die Enkelkinder dran. Bloß nicht den Eindruck entstehen lassen, man wisse nichts mit dem Ruhestand anzufangen.
    Bist du dir sicher, dass sie ihre Tage so mit Aktivitäten vollgepfropft haben, um bei Außenstehenden den Eindruck zu vermeiden, sie wüssten "nichts mit dem Ruhestand anzufangen"?
    Ich kenne einige Menschen, die nach langer Berufstätigkeit auch weiterhin ein starkes Bedürfnis nach deutlicher Struktur in ihrem Leben und einem geregelten Tagesablauf haben. Einerseits sind sie es gewöhnt, andererseits hegen sie die Befürchtung, ohne diese terminlichen Vorgaben, in einen bequemen Schlendrian zu verfallen und sich darin so wohl zu fühlen, dass sie nur schwer wieder herausfinden.

    Ich lasse mich auch nicht wie selbstverständlich einspannen als Enkelkinderbetreuer.
    Warum auch? Es sollte doch selbstverständlich sein, dass man es freiwillig und gerne tut oder auch mal nein sagt. Im Notfall ist man ganz sicher trotzdem eine verlässliche Hilfe.
    Geändert von Septima (09.12.2016 um 17:56 Uhr) Grund: i gegen n ausgetauscht
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
    Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
    Seize the Day, Heaven Can Wait
    If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
    Allegro con brio

  7. Inaktiver User

    AW: Freiheit des Alters...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aus gegebenem Anlaß....Männer und Frauen gehören zu den "älteren" um die 60? Vielen Dank...
    Naja .. wieso fühlst du dich dadurch angepiekt?

  8. Inaktiver User

    AW: Freiheit des Alters...

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Ich keine einige Menschen, die nach langer Berufstätigkeit auch weiterhin ein starkes Bedürfnis nach deutlicher Struktur in ihrem Leben und einem geregelten Tagesablauf haben. Einerseits sind sie es gewöhnt, andererseits hegen sie die Befürchtung, ohne diese terminlichen Vorgaben, in einen bequemen Schlendrian zu verfallen und sich darin so wohl zu fühlen, dass sie nur schwer wieder herausfinden.
    Ich kenne solche Menschen auch. Nur leider artet das Ganze meist sehr aus. Diese Menschen werden sehr sehr unflexibel. Spontanität ist ein fremdwort. Sie bauen sich ein Konstrukt an Aufgaben auf, vergessen dabei aber, das viele Aufgaben durchaus auch mal warten können.

    Die extremeren Fälle erwarten sogar, dass sich die jüngeren Leute, die wirklich noch Stress haben, weil sie Kinder, Beruf nd Haushalt unter einen Hut bekommen müssen, ihnen anpassen.

    Für mein Enkelkind bin ich gerne da. Allerdings wird die Kleine auch nicht ständig bei Oma geparkt. Meine Kinder fragen mich nur wenn sie wirklich etwas ohne Kind untzernehmen müssen.

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    smirk AW: Freiheit des Alters...

    Falsch verbunden...

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    AW: Freiheit des Alters...

    Zitat Zitat von Septima
    Bist du dir sicher, dass sie ihre Tage so mit Aktivitäten vollgepfropft haben, um bei Außenstehenden den Eindruck zu vermeiden, sie wüssten "nichts mit dem Ruhestand anzufangen"?
    Sicher bin ich mir nicht. Ich halte es durchaus für möglich, daß sie sich selbst etwas vormachen wollen – oder Angst davor haben, sich zu langweilen. Oder sie haben den Umfang der gewonnenen Zeit einfach überschätzt. Aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, daß sie eine Chance vertan haben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aus gegebenem Anlaß....Männer und Frauen gehören zu den "älteren" um die 60? Vielen Dank...
    Vielleicht erst… so mit95?

    Zitat Zitat von schafwolle
    und meine Freiheiten mache ich auch nicht daran fest
    Freiheit an was festzumachen ist ein Widerspruch in sich. Freisein ist für mich vor allem ein Gefühl.

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