Ja, Leibchen mit Strapsen,und wurden mit Knöpfen an den Strümpfen festgemacht.
Das war immer ein geziehe!
Auch die Trainingshose unter dem Rock kenne ich auch noch.War Pflicht!Sonst keine Hose
Ich musste auch zur Schule eine Schürze umbinden.
Die habe ich dann auf dem weg zur Schule im Wald versteckt,und auf dem Nachhauseweg wieder umgebunden.
Ganz im Anfang dicke Socken mit Schnürschuhen,damit scheuerte man sich die Knöchel kaputt.
Und wenn man die Socken dann auszog klebten sie fest.
LG.usasi
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13.03.2009, 12:52
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
EIN Sonnenstrahl reicht hin, um viel DUNKEL zu erhellen.
Franz von Assisi
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13.03.2009, 15:26Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Ich muss mich immer über die unterschiedlichen Geschichten hier wundern
.
Ich bin fast 58 und ich denke, wir sind da alle so etwa im ähnlichen Alter. Aber: ich kenne weder Leibchen, noch Strapse (als Kind
) noch Wollstrümpfe, noch Röcke über den Hosen, noch Schürzen. Ich bin in einer Kleinstadt in die Schule gegangen und wir haben in einem kleinen Vorort weitab von der Stadt gewohnt.
Und ich hatte schon im Grundschulalter meine erste "Nietenhose", OK, war damals eine absolute Rarität, ich hatte unkomplizierte Sachen, die weder scheuerten noch kratzig waren. Allerdings war meine Mutter auch immer ein bisschen "anders" und legte z.B. keinen Wert auf weiße Sonntagskniestrümpfe oder -schuhe. Wie ich das so sehe, kann ich noch nachträglich froh drüber sein.
Und ja, jetzt erinnere ich mich, ich hatte Anfangs der 60er meinen ersten Hosenanzug und war mächtig stolz drauf. Auch wenn die Hose ein bisschen zu Hochwasser neigte, aber das hatte mit meiner Größe zu tun...
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13.03.2009, 15:40
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Du musst dir die "Strapse" nicht als Strapse vorstellen.
Es waren einfach ganz lange etwas breitere Gummibänder.
Die Leibchen gingen bis oberhalb der Hüfte.
Ein Kampf mit meinen Eltern hatte ich auch um die ersten "Seidenstrümpfe".
Die erste Steghose wurde zwei Nummern zu gross gekauft,damit sie nicht so eng sass!
LG usasiEIN Sonnenstrahl reicht hin, um viel DUNKEL zu erhellen.
Franz von Assisi
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13.03.2009, 15:47Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Na klar, @usasi, das ist mir schon klar, aber so etwas gabs einfach bei uns nicht. Im Nachhinein bin ich heilfroh drüber. Ich hab zum ersten mal mit 13 oder so die richtigen Strapse ausprobiert. Fürchterlich! Es gab die sogenannten "Tanzgürtel", und bei meinen langen Beinen krochen die Nylons, wenn ich saß, immer zusammen, was dann zur Folge hatte, dass die ganze Geschichte knapp über den Knien hing, wenn ich aufstand. Die Gummis bis zum Zerreißen gespannt. Ich musste dann unauffällig die Strümpfe wieder nach oben zerren... EKELhaft.
Irgendwann in dieser Zeit habe ich dann auch angefangen, nur noch Hosen zu tragen, was auch so geblieben ist. Denn auch die Strumpfhosen hingen mir mit dem Zwickel immer auf halb acht, was ich auch nie ausstehen konnte...
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14.03.2009, 11:23Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Anemone, Du musst Dir Dir Sachen nicht als unbequem und kratzig vorstellen. Die Wollstrümpfe waren weich und nicht aus Schafwolle. Sie kosteten damals Anfang der 50er Jahre schon
9 DM, was gemessen an den damaligen Einkünften utopisch war. Und irgendwie mussten die Strümpfe ja befestigt werden.Schürzen zu tragen habe ich mich immer geweigert.
Die Kleider, die wir trugen waren nicht von der Stange, sondern von der Schneiderin genäht und die Stoffe besser als heute die, der Fähnchen aus den Ramschläden. Zumal superchic und entsprachen immer der aktuellsten Mode.
Ich kenne etliche Frauen, die lassen heutzutage wieder schneidern. Ich habe mir zur Hochzeit meiner Tochter ein Kleid schneidern lassen, ebenso wie meine Tochter. Frage nicht nach dem Preis.
Heute trage ich überwiegend Hosen, aber auch sehr gerne wieder Röcke und Kleider.
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15.03.2009, 11:48Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Gelobt sei die 68er "Revolution". Bis dahin durften wir Mädchen nämlich am Gymnasium keine Hosen tragen, unvorstellbar! Die Jungs durften keinen Bart haben, bekamen sogar das Abi-Zeugnis nicht überreicht wegen sowas!
Meine Mutter hatte mir zum Glück immer recht chice Röcke genäht. Ab 12 war ich dann modisch sehr autark und durfte meine Kleidung selbst aussuchen und auch allein einkaufen gehen. In der Kleinstadt war die Auswahl natürlich nur aus einem sehr beschränkten Warenangebot möglich. Und wie verzopft das alles war! Erst nach 1968 gab es dann sowas wie eine Boutique. Wir kamen uns sowas von weltläufig vor.
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20.03.2009, 07:53Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
...ist ist Frühling, die Sonne scheint und ich schaue auf eine weiße Leinenbluse, auf den leichten hübschen Hüftrock und die lässige Jeansjacke, die ich vor einigen Tagen kaufte und habe Lust, an das tolle Gefühl zu denken, diese Sachen zu tragen.
Aber an kratzige Leibchen von vor hundert Jahren und zu kurze und überhaupt schlecht fühlende Sachen will ich nicht denken!
Hey, es wir warm und wir leben im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten, uns so zu kleiden, das wir uns sauwohl fühlen können - juhu!!!!

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20.03.2009, 17:02Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Dein Wort in Gottes Ohr. Heute ist zwar Frühlingsanfang und auch dieHey, es wir warm
scheint, aber immer noch eiskalt und nachts Frost. Auch meine Frühlingssachen hängen erwartungsvoll im Schrank.
Ja es ist schön, dass man heute bis auf ein paar Ausnahmen, auch mit über 50 und 60 noch viele modischen Sachen tragen kann.und wir leben im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten, uns so zu kleiden, das wir uns sauwohl fühlen können - juhu!!!!

Gelobt sei die 68er "Revolution
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21.03.2009, 08:54
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Ach - bei mir steigern diese Grusel-Erinnerungen das aktuelle Wohlbefinden
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21.03.2009, 11:23Inaktiver User
AW: VOR-Jeanszeit: Was hatten wir da an?
Ach - bei mir steigern diese Grusel-Erinnerungen das aktuelle Wohlbefinden



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