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  1. Moderation

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    @noprincess, ich stimme dir in allem zu (ok, ich hab keine Kinder und derzeit keinen Hund).

    Meine Freiheit beginnt sich jetzt noch etwas mehr zu erweitern, wo ich mich nicht mehr um meine Eltern sorgen muss, da sie beide in den letzten 2 Jahren gestorben sind. Ich befinde mich noch in der Umstellung, spüre aber, dass das Raum für Mehr ist.

    Vielleicht stelle ich mir unbewusst ein Bein, weil ich im Grunde gern anders leben würde mit allen Genussmitteln dieser Welt, aber dazu bin ich zu eingeschränkt. Ich will aber nicht wirklich jammern. Es war nur die letzten Tage echt extrem. Jetzt geht es soweit.
    Den Gedanken kenne ich auch mit den Unverträglichkeiten. Jedesmal, wenn mir ein Doc sagt "das kommt schon mal im Alter / nach der Menopause / mit den Jahren" könnt ich mit den Augen rollen. Aber ist halt so. Früher war ich die in der Familie, die alles essen, trinken, riechen konnte. Das war mal. Es gibt ja Alternativen, man muss das wahrscheinlich umprogrammieren, alte Gelüste mit anderen überschreiben.


    Vielleicht werden wir einfach alle nun mehr und mehr gezwungen auf unseren Körper Rücksicht zu nehmen?
    Genau. Mehr Maintenance. Und im Grunde sollte das ja auch selbstverständlich sein, unser Körper ist ja wichtig fürs Überleben. Früher hat er nur öfter mal ein Auge zugedrückt, das geht heute nicht mehr so locker.


    Ich meckere auch entweder nur hier oder alleine im Badezimmer
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  2. Inaktiver User

    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen

    Meine Freiheit beginnt sich jetzt noch etwas mehr zu erweitern, wo ich mich nicht mehr um meine Eltern sorgen muss, da sie beide in den letzten 2 Jahren gestorben sind. Ich befinde mich noch in der Umstellung, spüre aber, dass das Raum für Mehr ist.

    Den Gedanken kenne ich auch mit den Unverträglichkeiten. Jedesmal, wenn mir ein Doc sagt "das kommt schon mal im Alter / nach der Menopause / mit den Jahren" könnt ich mit den Augen rollen. Aber ist halt so. Früher war ich die in der Familie, die alles essen, trinken, riechen konnte. Das war mal. Es gibt ja Alternativen, man muss das wahrscheinlich umprogrammieren, alte Gelüste mit anderen überschreiben.
    Ich war ja mal so naiv zu denken, dass es im Alter mit den Allergien besser werden könnte. Schlimm finde ich, wenn das ein Arzt heute noch von sich gibt.

    Das Schöne ist in der Tat die neu gewonnene Freiheit gepaart mit viel Lebenserfahrung.

    Vielleicht ist ein Knackpunkt, wenn man sich einfach gegen das Leben und seinen natürlichen Verlauf stellt sowie nur die jungen Jahre toll findet. Es gibt schöne und weniger schöne Menschen in jedem Lebensalter. Wichtig ist doch, dass man einigermaßen gesund ist. Auch sehe ich persönlich wesentlich mehr reizvolle Aufgaben in meinem Leben als einem Gegenüber körperlich zu gefallen. Gehen lassen tue ich mich nicht, aber ich weiß im Grunde was ich zu tun habe und wo ich nachsteuern kann. Das ist relativ normal.

    Hier kannst du von mir aus meckern. Nur irgendwann ist man doch in einem reifen Alter, weiß, dass jeder so seine Sorgen hat und schaut, wo man meckert oder wo man es lässt. Wenns nur auskotzen ist ohne, dass nach Lösungen gesucht wird, ist das für ein Gegenüber gerade wenn sich das wiederholt, einfach nur nervig.

    Aber gut, vielleicht werde ich demnächst mißgünstig in Bezug auf Essen und Genußmittel.
    Geändert von Inaktiver User (27.05.2021 um 08:59 Uhr)

  3. Moderation

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war ja mal so naiv zu denken, dass es im Alter mit den Allergien besser werden könnte. Schlimm finde ich, wenn das ein Arzt heute noch von sich gibt.
    Ich schieb Einiges auf die Hormonumstellungen. Ich hab mich auch etwas unglücklich ausgedrückt, die Arztsprüche bezogen sich nicht nur auf Unverträglichkeiten, sondern auch auf Augen, Zähne, Schleimhauttrockenheit und was sonst noch so kommen kann. [/QUOTE]



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist ein Knackpunkt, wenn man sich einfach gegen das Leben und seinen natürlichen Verlauf stellt sowie nur die jungen Jahre toll findet. Es gibt schöne und weniger schöne Menschen in jedem Lebensalter. Wichtig ist doch, dass man einigermaßen gesund ist. Auch sehe ich persönlich wesentlich mehr reizvolle Aufgaben in meinem Leben als einem Gegenüber körperlich zu gefallen. Gehen lassen tue ich mich nicht, aber ich weiß im Grunde was ich zu tun habe und wo ich nachsteuern kann. Das ist relativ normal.
    Ja, richtig.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier kannst du von mir aus meckern. Nur irgendwann ist man doch in einem reifen Alter, weiß, dass jeder so seine Sorgen hat und schaut, wo man meckert oder wo man es lässt. Wenns nur auskotzen ist ohne, dass nach Lösungen gesucht wird, ist das für ein Gegenüber gerade wenn sich das wiederholt, einfach nur nervig.
    Stimmt auch. Deswegen mecker ich ja im RL auch eher im Bad, wo es keiner sonst hört . Und nochmal ja - nur Jammern, ohne nach Lösungen zu suchen (wie immer die individuell aussehen, das kann ja auch sein, sich mit der Sache abzufinden), ist nervig für die, die zuhören.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  4. Moderation

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von coryanne Beitrag anzeigen
    Im Oma-Alter ist man aber nicht erst mit Anfang 70... den Ausdruck finde ich eigentlich auch nicht schön....
    "Oma-Alter" ist, wenn man denkt, "Heilige Sch***, das könnte (altersmäßig) dein Enkel sein..." Vor allem, wenn es sich um eine Person des öffentlichen Lebens handelt und nicht um eine im Fahrradanhänger...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Stimmt auch. Deswegen mecker ich ja im RL auch eher im Bad, wo es keiner sonst hört . Und nochmal ja - nur Jammern, ohne nach Lösungen zu suchen (wie immer die individuell aussehen, das kann ja auch sein, sich mit der Sache abzufinden), ist nervig für die, die zuhören.
    Das ist so eine richtige Unsitte sich in einer kindlichen Jammerstimmung zu ergehen und zu hoffen, dass andere einen trösten, wie ein Kind. Nein, man ist nun mal gerade ab 50 irgendwo mal erwachsen. Andere erwarten das von einem und man könnte schon so einige Mechanismen durchblickt haben. Im Bad darf man ruhig mal jammern, wenns einem danach dann besser geht. Vermutlich wäre ein kuscheliges Bad Ritual entspannender.

  6. Moderation

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist so eine richtige Unsitte sich in einer kindlichen Jammerstimmung zu ergehen und zu hoffen, dass andere einen trösten, wie ein Kind.
    Wenn man nach Komplimenten fischt, sollte man auch die Fischerieflagge aufziehen.
    Wobei, ich denke, wenn das Bedürfnis, von Menschen, die einem wichtig sind, wahrgenommen und bestätigt zu werden, weg ist, dann ist man ohnehin schon dabei, sich die Radieschen von unten anzugucken. Aber es gibt bessere Techniken, eine Gesellschaft zur gegenseitigen Wahrnehmung, Bestätigung und Unterstützung am Laufen zu halten als Jammern.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Inaktiver User

    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber es gibt bessere Techniken, eine Gesellschaft zur gegenseitigen Wahrnehmung, Bestätigung und Unterstützung am Laufen zu halten als Jammern.


    Es gibt ja oft so ein Spannungsfeld von Emanzipation und Selbstverwirklichung und dem Hausmütterchen, was alle natürlich kostenlos bemuttert. Da muss man schon ein wenig aufpassen, dass man dann nicht anfängt sich später zu beklagen, weil nicht dasselbe zurückkommt, während die andere Fraktion sicherlich auch an ihre Grenzen stößt, weil eben auch nichts zurückkommt, was nicht gegeben wird.

  8. Moderation

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Je nachdem wer bei mir über sein Alter jammert sage ich "die Alternative zum alt werden ist jung sterben - make your choice".
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Schätze dich glücklich, wenn sich auf 15 km "beschränken" zu müssen, für dich eine Alterserscheinung ist. Ich bin 55 und kann von sowas nur träumen. Wenn ich 2 Km schaffe, bin ich überglücklich. Leider bin ich "zu jung" für künstliche Gelenke.
    OT: Du bist nicht zu jung für künstliche Gelenke. Ich habe mit 51 zwei Hüften bekommen. Vorher habe ich auch keinen Kilometer mehr geschafft. Das ist doch keine Lebensqualität.

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    "Oma-Alter" ist, wenn man denkt, "Heilige Sch***, das könnte (altersmäßig) dein Enkel sein..." Vor allem, wenn es sich um eine Person des öffentlichen Lebens handelt und nicht um eine im Fahrradanhänger...
    witzig...

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