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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Naja.
    Ich werde auch nicht jünger und scheue inzwischen den ÖPNV....
    Gegen solche "Anwandlungen" wehre ich mich bei mir. Wenn ich merke, dass ich bestimmte Situationen vermeiden möchte, über die ich vorher gar nicht nachgedacht habe, dann werde ich streng mit mir.: "Hab' dich nicht so. Was soll das werden, wenn du jetzt schon so anfängst."

    ÖPNV gehört bei mir (noch) nicht dazu.

    Bemerkt habe ich es aber bei Dämmerung und Dunkelheit in Parks oder der Natur. Oder auch beim Gehen unbekannter Strecken, bei denen ich nicht genau weiß, wo und wann ich wieder irgendwo ankomme. Wobei ich hier jetzt nicht leichtsinniges Wattwandern oder Bergwanderungen meine, sondern einfach Wald- und Feldwege in unbekanntem Gebiet, bei denen ich nicht weiß, ob ich nach einer, zwei oder drei Stunden irgendwo ankomme oder mich vielleicht irgendwann einfach zum Umkehren entscheiden muss. Früher einfach losgelaufen, heute zögere ich manchmal und muss mich ein bisschen überwinden. Es kommen so diffuse Ängste auf, dass ich mich überfordern könnte.

    Da arbeite ich gegen den "Verfall" an.

  2. Moderation

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Das hört sich nach einem coolen Sommerstyling an, passend zu den heißen Temperaturen . Hast du den Look beibehalten?
    Ich bin in Versuchung, aber ich hab die Haare jetzt nur noch kurz, nicht mehr total kurz, da sind sie weniger weiß. Und ohne bleichen auf Salz-und-Pfeffer ist die Farbe schon recht dezent. Ich überlege noch, ob ich's wieder mache.

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Gegen solche "Anwandlungen" wehre ich mich bei mir. Wenn ich merke, dass ich bestimmte Situationen vermeiden möchte, über die ich vorher gar nicht nachgedacht habe, dann werde ich streng mit mir.: "Hab' dich nicht so. Was soll das werden, wenn du jetzt schon so anfängst."
    Ja.

    Man gewöhnt sich so leicht an Einschränkungen, wenn man sie sich selber macht, und junge Jahre schützen nicht davor. Wenn ich früher meine Großmutter besucht habe, mußte ich auf dem Heimweg in Frankfurt umsteigen, und habe eine Gewohheit daraus gemacht, mir dort zwei oder drei Stunden Zeit für einen Stadtbummel zu nehmen (ganz sitinknormal Innenstadt, jetzt nichts dramatisches) um mein Risikoempfinden wieder korrekt zu kalibrieren. Nach Großmutterbesuchen kam mir "Großstadt" als solche nämlich schon gefährlich vor.

    Ich hatte da mal ein wunderbares Gespräch mit meiner Sitznachbarin in einem großen Kettenkarussel auf dem Jahrmarkt. "Die erste Fahrt ist, damit man anschließend wieder weiß, daß nichts dabei ist, die zweite ist dann zum Vergnügen."
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Ich werde auch nicht jünger und scheue inzwischen den ÖPNV.
    Wie alt bist du denn?
    Was am ÖPNV ist zu scheuen, bevor man gebrechlich wird?

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wie alt bist du denn?
    Was am ÖPNV ist zu scheuen, bevor man gebrechlich wird?
    Das höre ich aber ganz oft bei älter-werdenden Menschen.
    Danach folgt gleich: bin abends nicht mehr unterwegs.

    Und den Vogel abgeschossen hatte ne Freundin: die hatte auf ihrem Handy ne 3-D-Kamera instaliert, darauf konnten sie ihre Kinder immer orten.

    Das ist in meinen Augen Verfall. Die Freundin war übrigens weder gebrechlich noch krank.
    Sie hatte wohl nur mal so ne Art Schwächeanfall.

    Dann sagte sie immer zu mir: meldest du dich nicht ab, bei keinem? Ich : nee, wieso?
    So a la: Kinder werden zu Helilkopter-Kindern.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Sprechen wir von 60jährigen oder von 90jährigen?

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Dachte ich auch... Eigentlich ist es hier ja das 50+ Forum...

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von coryanne Beitrag anzeigen
    Dachte ich auch... Eigentlich ist es hier ja das 50+ Forum...
    Ich glaube eh, dass @Daisy sich das Thema anders vorgestellt hatte

    Nicht gar so geriatrisch, eher kosmetisch?

    Aber leider beteiligt sie sich nicht.

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Irgendwann ist es abgedriftet...

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich glaube eh, dass @Daisy sich das Thema anders vorgestellt hatte

    Nicht gar so geriatrisch, eher kosmetisch?
    kosmetisch gesehen, nehme ich (55) mein "Verfall" mit Humor .. besser so, als anders .. ändern kann man ja eh nichts ... ich pflege mich (anti-age eincremen) und färbe meine Haare (1x/Monat), benutze weiterhin sehr gerne anti-age Make-up, und lackiere meine Finger- und Fußnägel regelmäßig, trage bequeme, aber modische Klamotten - noch kein "Oma-Style" - meine Schuhe sind auch bequem geworden .. keine sexy high heels mehr .. aber die vermisse ich auch kein bisschen .. sind mir zu unbequem heute ..

    Die Haare werden Jahr für Jahr kürzer ... lange Haare bei älteren Frauen (50+) gefällt mir ganz und gar nicht .. und irgendwann, wenn ich keine Lust mehr habe zu färben, voraussichtlich im Rentenalter, werde ich mir beim Frisör, auch salt und pepper färben und meine Haare langsam ergrauen lassen ..
    „Glück ist keine Station,
    bei der man ankommt,
    sondern eine Art zu reisen.“

    Margaret Lee Runbeck

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    AW: Den "Verfall" akzeptieren oder dagegen ankämpfen?

    Zitat Zitat von aurora18 Beitrag anzeigen

    Die Haare werden Jahr für Jahr kürzer ... lange Haare bei älteren Frauen (50+) gefällt mir ganz und gar nicht .. und irgendwann, wenn ich keine Lust mehr habe zu färben, voraussichtlich im Rentenalter, werde ich mir beim Frisör, auch salt und pepper färben und meine Haare langsam ergrauen lassen ..
    Das verstehe ich gar nicht. Je nach Typ und Frisur ist doch alles möglich.

    Ich werde mit langen Haaren altern und nicht zuletzt, weil angeblich ab 40ig die Haare abmüssen.
    Was an kurz so absolut besser sein soll, ist mir ein Rätsel. Kurz mit menopausenrot oder besser Strähne in violett gefällt mir genauso wenig wie ungepflegtes langes Haar. Aber wenn der Schnitt und die Pflege passen, ist doch wurscht welche Länge die Haare haben.

    Anm: es gibt fantastische Kurzhaarfrisuren, everything goes, wenn es zur Person passt.

    Fantastische Frauen: Dispelling Beauty Myths: Aging With Grace | Allure - YouTube
    Geändert von bazeba (27.06.2021 um 10:17 Uhr)
    Never be afraid, never.

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