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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    @ja-aber

    Deine Oma muss eine tolle Frau gewesen sein! So wäre ich auch gerne. Meine Omas sind beide 90 geworden und waren beide auch viele Jahre lang Witwe. Sie wären beide nie auf die Idee gekommen, nochmal zu heiraten. Das hat sich auch sehr geändert, heutezutage ist das keine Frage mehr, dass das Leben mit dem Tod eines der Partner nicht vorbei sein muss.
    Humor ist wirklich ein Wundermittel und eigentlich gar nicht so schwer, wenn man sich selber immer wieder bei der Nase fasst.

    Silberhochzeit? Nie und nimmer! Heiraten ist für mich kein Thema mehr. Zusammenleben ja, aber Trauschein - no way.

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Zitat Zitat von 1a2b Beitrag anzeigen
    alles hat seine Zeit!
    Werte "Selbstmitleid" nicht ab, gestatte es Dir einige Zeit!

    Und lass die Sehnsucht zu...
    alles darf sein!

    Bewerte nichts, akzeptiere die Gefühle so, wie sie da sind!

    Danke

    Ist gut, immer mal daran erinnert zu werden.
    Meistens bin ich zu mir selbst strenger und unnachsichtiger, als ich es anderen gegenüber je wäre.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Habe mein Leben lang alleine gelebt und gewohnt, wäre vielleicht interessant mal das Gegenteil auszuprobieren, fühle mich aber jetzt mit Anfang 50 noch nicht bereit dafür.

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habe mein Leben lang alleine gelebt und gewohnt, wäre vielleicht interessant mal das Gegenteil auszuprobieren, fühle mich aber jetzt mit Anfang 50 noch nicht bereit dafür.
    Dein Name ist Programm?

    Wie oben schon jemand sehr gut gesagt hat: Nichts muss, alles kann.

    Oft merke ich, dass das, woran ich mich reibe, nicht so sehr meine eigenen Vorstellungen sind, wie ich leben möchte, sondern das, was ich von meinen Eltern/meiner Familie eingeimpft bekommen habe, wie man zu leben hat, besonders in Beziehungsdingen.
    Und da lebe ich sehr anders, als meine Eltern, meine Familie. Dort geht es sehr konservativ zu. Wird auch nochmal verstärkt dadurch, dass meine family größtenteils ländlich lebt, während ich seit vielen Jahren großstädtisch lebe, auch weit weg von ihnen (was ich gut finde).

    Also die Vorstellungen, durch die ich geprägt wurde.
    Und es ist an mir, mich freizuschwimmen, das habe ich auch ganz gut hinbekommen. Dennoch merke ich, dass in mir eine Art Maßstab ist, an dem ich mich immer mal messe und der mir mitteilt: gemessen an dem, was man Dir beigebracht hat als Kind, als Jugendliche, bist Du gescheitert, aber sowas von!

    Das mache ich mir immer mal bewusst, dass dies derzeit in mein Gefühlsleben auch hineingrätscht, diese Familienstimme. Nicht zu unterschätzen.

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    um beim bild mit der raupe zu bleiben:

    du bist gerade in der verpuppung. kommt mir doch so vor.

    und das braucht seine zeit.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Zitat Zitat von Sonnengoldgelb Beitrag anzeigen
    Also die Vorstellungen, durch die ich geprägt wurde.
    Und es ist an mir, mich freizuschwimmen, das habe ich auch ganz gut hinbekommen. Dennoch merke ich, dass in mir eine Art Maßstab ist, an dem ich mich immer mal messe und der mir mitteilt: gemessen an dem, was man Dir beigebracht hat als Kind, als Jugendliche, bist Du gescheitert, aber sowas von!

    Das mache ich mir immer mal bewusst, dass dies derzeit in mein Gefühlsleben auch hineingrätscht, diese Familienstimme. Nicht zu unterschätzen.
    gefettet von mir-

    genau damit setze Dich doch bitte mal auseinander-

    warum wirfst Du die antiquierten, völlig überholten "Maßstäbe" nicht auf den Müll?

    Nimm bitte bitte endlich Dich und Deine Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse ernst und vergiss den Mist der Vergangenheit

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen

    gut- ich habe meine neue Situation bewusst herbei geführt und gewollt.

    mir scheint- du willst diese Situation, so wie sie jetzt ist, nicht. nicht wirklich.
    Genauso sehe ich das auch : wer freiwillig alleine lebt, genießt es, weil es gewollt/gewünscht ist. Wer unfreiwillig alleine lebt, wird es hassen ...
    „Glück ist keine Station,
    bei der man ankommt,
    sondern eine Art zu reisen.“

    Margaret Lee Runbeck

  8. Moderation

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Hm, ich würde mal anfangen mit, "das ist jetzt so, und ich mach das so, solange es dauert."

    Leih dir keinen Streß von der Zukunft. Richte dir *jetzt* ein angenehmes Alleinleben ein. Überleg dir, wie du jetzt, allein, deine Umgebung und dein Leben gestalten willst, und wenn du nicht mehr allein bist, änderst du es wieder. Du kannst nicht sagen, ob du nie im Leben wieder einen Mann kennenlernen wirst, mit dem du irgendwie zusammensein willst. Selbst wenn du dir fest vornehmen würdest, es nicht zu tun, wäre das keine sichere Sache!

    Denn es geht doch gar nicht ums Alleinleben oder? Dann könntest du in eine Wohngemeinschaft ziehen, oder einen Untermieter aufnehmen. Es geht um die Angst, keine Familie/Beziehung zu haben. Und da "gewöhnt" man sich nicht dran, man gewöhnt sich nicht an Ängste. Aber man kann sich mit ihnen auseinandersetzen und sie nicht zum bestimmenden Element des eigenen Lebens werden lassen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Denn es geht doch gar nicht ums Alleinleben oder? Dann könntest du in eine Wohngemeinschaft ziehen, oder einen Untermieter aufnehmen. Es geht um die Angst, keine Familie/Beziehung zu haben. Und da "gewöhnt" man sich nicht dran, man gewöhnt sich nicht an Ängste. Aber man kann sich mit ihnen auseinandersetzen und sie nicht zum bestimmenden Element des eigenen Lebens werden lassen.
    wie immer- so wunderbar treffend- "ich liebe es!"

    nunja, einfach ist es trotzdem nicht....

  10. User Info Menu

    AW: Wie gewöhnt man sich an das alleine leben?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Hm, ich würde mal anfangen mit, "das ist jetzt so, und ich mach das so, solange es dauert."

    Leih dir keinen Streß von der Zukunft. Richte dir *jetzt* ein angenehmes Alleinleben ein. Überleg dir, wie du jetzt, allein, deine Umgebung und dein Leben gestalten willst, und wenn du nicht mehr allein bist, änderst du es wieder. Du kannst nicht sagen, ob du nie im Leben wieder einen Mann kennenlernen wirst, mit dem du irgendwie zusammensein willst. Selbst wenn du dir fest vornehmen würdest, es nicht zu tun, wäre das keine sichere Sache!

    Denn es geht doch gar nicht ums Alleinleben oder? Dann könntest du in eine Wohngemeinschaft ziehen, oder einen Untermieter aufnehmen. Es geht um die Angst, keine Familie/Beziehung zu haben. Und da "gewöhnt" man sich nicht dran, man gewöhnt sich nicht an Ängste. Aber man kann sich mit ihnen auseinandersetzen und sie nicht zum bestimmenden Element des eigenen Lebens werden lassen.
    Danke, das trifft es ziemlich genau. Ich sage mir das auch selbst. Und es gibt gute und nicht so gute Tage.
    An manchen Tagen bin ich unglaublich froh, einfach nur mit mir sein zu dürfen. Dieses Wochenende war z.B. total gut. Ich habe nichts vermisst, hatte Samstag und Sonntag jeweils eine Verabredung nachmittags und war auch sehr froh, dann wieder allein in meinen eigenen 4 Wänden sein zu können. Ganz zu schweigen vom gemütlichen Frühstücken und dabei lesen und Kaffee trinken.

    Aber es gibt auch Tage, da geht es mir eben nicht so gut und ich vermisse es, dass jemand da ist, wenn ich nach Hause komme. Nicht mal um groß zu reden, oder zu erzählen. Einfach einen Gruß, eine Umarmung.
    Andererseits denke ich an die paar Jahre meiner letzten Beziehung, als es immer weniger wurde, dieses Wahrnehmen des anderen. Als es so ein nebeneinander wohnen wurde, von Gemeinsamkeit aber nichts mehr zu spüren war. Da habe ich mich auch allein gefühlt und das nicht wenig.

    Also wie man es dreht und wendet: irgendwas ist immer

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