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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Also weil eine Frauenärztin unfreundlich zur TE war, sind „viele“ Ärzte „viel unfreundlicher“?
    Ich habe den Eindruck, daß viele niedergelassene Ärzte in und nach der akuten Coronazeit viel unfreundlicher sind.
    Ich find das Maske tragen auch nicht angenehm, deshalb bin ich aber nicht gleich zu jedem unfreundlich
    Immer gut, wenn man nicht zu Verallgemeinerungen neigt.

    Warum die Erde rund und auf keinen Fall flach ist?
    Wenn sie flach wäre, hatten Katzen schon längst alles runter geschubst.
    .

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Es gibt ja auch nicht erst seit Covid19 gefährliche Viruserkrankungen, ne gewisse Ansteckungsgefahr birgt der Umgang mit Kranken doch immer �� .
    Es ist doch ein großer Unterschied, ob es um eine "gewisse Ansteckungsgefahr" geht- die a- unwahrscheinlich und b- eine Erkrankung betrifft, die erforscht, bekannt und gut behandelbar ist oder ob wie hier- die Wahrscheinlichkeit sehr unbekannt war und die Krankheit unklar.....bis zum jetzigen Zeitpunkt, bei dem die ersten Erfahrungswerte (doch keine dauerhafte Immunität, Langzeitschäden, etc) jetzt erst gesammelt werden können.

    Das ein Arzt offenbar keine Angst haben darf (um seine Gesundheit oder die seiner nahen Menschen) finde ich befremdlich.
    Ein Arzt ist doch auch nur wie du und ich- halt mit Studium - oder was soll ein Arzt "erworben" haben, um über so ein menschliches Verhalten erhaben zu sein?

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Natürlich sind Ärzte "ganz normale Menschen" und keine übernatürlichen Wesen.
    Und ja, jeder reagiert anders auf die derzeitige Situation, das hängt von vielen Faktoren ab, von der persönlichen Situation, aber auch von der persönlichen "inneren Konstitution".

    Darum geht es doch nicht.

    Es meldet sich ja auch nicht jeder Mediziner freiwillig für die Entwicklungshilfe oder für Ärzte ohne Grenzen, weil diese Art Kriseneinsätze nicht jedem liegen. Und vermutlich merkt man schon während des Studiums sehr genau, welche Fachrichtung einem besonders liegt und/oder interessiert.

    Wer kein besonderes Handgeschick besitzt bzw es mit "filigranen Arbeiten" nicht so hat, wird also besser nicht Chirurg (oder vergleichbar).

    Dass die Situation für medizinisches Personal derzeit besonders schwierig ist, steht ausser Frage.

    Wenn das aber dazu führt, dass man seiner Arbeit nicht oder nicht in gewohnter, erwartbarer Weise nachgehen kann, dann sind auch Ärzte, Schwestern etc genauso arbeitsunfähig wie jeder andere Mensch.

    Eben weil sie ganz normale Menschen sind.

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Wenn das aber dazu führt, dass man seiner Arbeit nicht oder nicht in gewohnter, erwartbarer Weise nachgehen kann, dann sind auch Ärzte, Schwestern etc genauso arbeitsunfähig wie jeder andere Mensch
    Ob man gleich arbeitsunfähig ist, möchte ich offen lassen- ein Arzt, der womöglich nur gereizt ist, ist ja nicht gleich arbeitsunfähig.

    Ansonsten bestätigst du das, was ich geschrieben habe- Ärzte sind ganz normale Menschen.

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Ich war letzte Woche beim Arzt - Arzt und Praxispersonal waren freundlich und entspannt. Die Helferinnen trugen Maske, der Arzt nicht und als ich meine Maske für den Gang vom Behandlungszimmer zu einem anderen Raum anziehen wollte, hat er abgewunken. Keine Spur von Coronapanik.

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Ich bin laufend beim Zahnarzt in Behandlung, der war nie unfreundlich.

    Ich mußte in eine Klinik, operiert werden. Auch dort: alle sehr freundlich.

    Diese Kombination hat mir vor einer Handvoll Tagen eine der grausamsten Nächte meines Lebens beschert.

    Mir war ein Zahn ganz unglücklich abgebrochen, er hing quasi noch an der letzten Faser, baumelte im Mund hin und her verletzte mit der Abbruchkante sowohl meine Zung als auch die Wange.
    Sprich: Das Ding mußte raus, so schnell wie möglich.

    Jetzt geht sowas bei mir aufgrund mehrerer anderer Erkrankungen nur unter Vollnarkose und ich kann auch nach einer Narkose nicht direkt heim, sprich: Zwei, drei Tage KH hätte ich Minimum einplanen müssen.

    Nur: Die Klinik, in der mein Zahnarzt seine Belegbetten hat (er ist an eine Kiefer- und Gesichtschirurgie angeschlossen), nahm mich nicht, weil ich keinen aktuellen Coronatest vorzuweisen hatte.

    Mein Einwand, daß ich gesundheitlich bedingt ja in Dauerquarantäne bin und seit Februar außer meinem Mann keinen einzigen anderen Menschen mehr gesehen habe - und auch mein Mann war zu diesem Zeitpunkt schon über 3 Wochen ohne direkten Menschenkontakt - hat ebenso wenig interessiert, wie die Tatsache, daß bei uns im LKs die Tests alle noch beim Gesundheitsamt selber ausgewertet werden und es mindestens 7 Tage (!!! bis dahin wären meine Wange und meine Zunge Geschnetzeltes gewesen...) dauern würde, bis das Ergebnis da wäre.
    Es hat sie schlicht und ergreifend nicht interessiert, sie haben mich (obwohl das in meinen Augen aufgrund meiner "gesamtgesundheitlichen" Situation absolut ein Notfall war) komplett hängen lassen.
    Und das war nicht irgendeine Klitsche, sondern eine der rennomiertesten Kliniken in der großen Stadt nebenan.

    Ich habe das Problem dann - unter Zuhilfenahme fast meiner kompletten Morphiumvorräte und aller Gefahren, die sich aus einer Überdosierung von dem Zeugs ergeben - alleine gelöst und mir die Zahnreste in zweistündiger Kleinarbeit selber aus dem Mund gefieselt.

    Das war echt eine der miesesten Nächte meines Lebens und die Nachwirkungen machen mir auch jetzt immer noch ziemlich zu schaffen (nicht nur in der Tatsache, daß mir das Morphium jetzt bei meiner Grunderkrankung fehlt und ich schmerztechnisch die Wände hochgehe gerade) , aber anscheinend war diese Selbsthilfe die einzige Möglichkeit, die ich hatte.


    Außerhalb der Coronazeiten wäre mir das wohl eher nicht so passsiert, aber bei allem Verständnis für die angespannte Situation der Ärzte : Es kann doch echt nicht sein, daß man im Notfall so im Stich gelassen wird.
    WIe gesagt: Mein letzter direkter menschlicher Kontakt ist Monate her, wo zum Kuckuck sollte ich mich denn anstecken ????
    *** Als ich die Hand eines Menschen brauchte, reichte mir jemand seine Pfote ***

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Ich war letzte Woche beim Arzt - Arzt und Praxispersonal waren freundlich und entspannt. Die Helferinnen trugen Maske, der Arzt nicht und als ich meine Maske für den Gang vom Behandlungszimmer zu einem anderen Raum anziehen wollte, hat er abgewunken. Keine Spur von Coronapanik.
    Ein Arzt der keine Maske trägt käme für mich nicht in Frage. Ich halte das für Verantwortungslos den Patienten gegenüber.

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    @Ruba was hat die Ärztin eigentlich verbrochen?

    Ich hab das nicht gelesen. Oder hab ich es überlesen?

    Ich fände es schon wichtig, zu wissen worum es da ging. Weil es ja verschiedene Grade von Unhöflichkeit gibt.

    1: Nicht bitte und danke sagen

    10: Patient anschnauzen und wegen irgendwas beschuldigen.

    (Beispiele, Skala ungenau)

    Dass die Ärztin wegen Corona gemuffelt hat - woher habt ihr das? Einfach, wegen der Corona-Zeit?

    Könnte ja auch sein, dass die Frust schiebt, weil der Kerl daheim ein Arsch ist oder weil die MFA von Tag zu Tag blöder zu werden scheint oder weil die GKV das auch zu werden scheint oder weil der .....

    Also irgendwas.

    klar, sollte auch nicht die Professionalität trüben, aber seien wir ehrlich: kommt vor.

    Und manche sind einfach blöd, ohne dass was ist.

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Also, ich habe auch keine negativen Erfahrungen gemacht, hatte eher den Eindruck, dass im Moment weniger Patienten kommen und man sich daher mehr Zeit für den Einzelnen nehmen kann.

    Ich denke, die Nerven liegen schon blank, bei vielen Berufen. Zur Zeit meide ich ein Restaurant, ich kenne die Betreiberin persönlich, dachte, unterstütze ich sie mal, wenn der Lockdown vorbei ist.

    Man kann dort gut draußen sitzen. Ich war seither 2 x dort und jedesmal war sehr viel los (was mich für sie ja freut), aber jedesmal war sie auch sehr unfreundlich und man wurde angeschnauzt. Einmal, als wir mit Kollegen kamen, mit denen ich schon seit Anfang Corona jeden Tag zusammen arbeite. Ich fragte freundlich, ob es möglich ist, an einem Tisch zu sitzen (4 Personen) und ihre Antwort war: "Ist mir völlig egal, wie und wo und mit wem ihr arbeitet, bei mir sitzt ihr nicht an einem Tisch!"

    Hätte man auch anders sagen können, damals war es wohl noch so, dass nur Personen aus 2 Haushalten zusammen sitzen durften.

    Beim nächsten Mal setzten wir uns an einen "Not-Platz" um auf einen regulären Platz zu warten. Die Bedienung setzte uns nach ca. 10 Minuten an einen normalen Tisch, da kam die Betreiberin, nahm unsere Wünsche auf und als wir "nur" was trinken wollte, meinte sie, wir sollten hier nicht anderen den Platz wegnehmen, die was essen wollen.

    Das wars für mich dann. Bei allem Verständnis, aber erst wird gejammert, dass man über 2 Monate zu machen muss und dann kann man zu Stammkunden nicht mehr freundlich sein nur weil der Laden wieder läuft.

    Und so denke ich, ist es bei allem. Auch ein Arzt hat eine Grundfreundlichkeit aufzubringen, das muss ich als Physiotherapeut auch und ich kann euch sagen, es macht im Moment wirklich keinen gesteigerten Spaß, 8 h mit der Maske körperlich zu arbeiten, von den Diskussionen mit den Patienten über Mundschutzpflicht und Einmalhandschuh anziehen im Gymnastikbereich ganz zu schweigen.

    Trotz allem bewahre ich und meine Kollegen uns unsere Höflichkeit.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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    AW: Ärzte in Corona Zeiten

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Trägst du die Maske auch acht Stunden am Tag und hast täglich engen Kontakt zu 30,40,50 Menschen, die alle infektiös sein und dich anstecken könnten? Führst gleichzeitig dein Geschäft unter Coronabedingungen mit entsprechend ähnlichen finanziellen Sorgen, musst zusehen, wie du Angestellte und Patienten gleichzeitig so führst, dass alle aufmerksam bleiben und sich an die Maßnahmen halten ohne sie zu verprellen, und hast zwischen all dem die eine Patientin, die gerade eine Fehlgeburt hatte, die nächste, bei der der Brustkrebs zurückgekommen ist und die dritte, die nach mehreren Vergewaltigungen eine besondere Sensibilität erfordert? Ja? Ist das dein Alltag? Jetzt, zu coronazeiten verschärft? Gut dann kannst du natürlich mitreden und solltest den Arzt wechseln.

    Oder aber du fragst dich eben, ob man wirklich von bestimmten Berufsgruppen erwarten muss, dass sie Übermenschen sind, während der Rest der Bürger darüber jammern, dass sie am Tag hier und da mal die Maske für wenige Minuten aufhaben müssen und ein paar Einschränkungen haben.
    Tja, nicht böse sein, aber das bringt eben der Beruf des Arztes mit sich.

    Und nein, für hysterische Ärzte habe ich null Verständnis.

    Ich habe allerdings nur gute Erfahrungen mit meinen Ärzten gemacht. Seit Corona war ich bei meiner Zahnärztin und bei der Augenärztin. Kein Problem, alles in Ordnung. Eine befreundete Zahnärztin erzählt schon, dass sie sehr viel zu tun haben, um die Coronazeit aufzuarbeiten. Und ja, auch Ärzte sind nur Menschen und haben mal einen schlechten Tag, Stress usw. kein Thema. Alles darüber hinaus ist aber daneben.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


    Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.

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