Antworten
Seite 3 von 13 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 121
  1. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Als ich so gar nicht mehr konnte, hab ich meine Mutter ins Heim gegeben

    Mehr oder weniger gegen ihren Willen "Und Duu lässt mich jetzt hier allein und gehst nach Hause"

    Furchtbar!

    Dennoch, es musste sein, denn zuhause allein hätte ich sie nicht lassen können

    Es war hart ...für ca 6 Monate,in denen ich sehr oft zu Besuch war

    Zu Besuch, das war das Schlüsselwort

    Ich kam sie besuchen, und das Altenheim hat sich um sie gekümmert, ich durfte langsam aber sicher von der Sorge Abstand nehmen, sie stirbt und ich war nicht oft und schnell genug bei ihr im Zuhause
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  2. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Was spricht dagegen, 555nase?
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  3. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Liebe nase,

    es wurde schon Alles geschrieben. Das, das dir helfen würde.

    Ich habe 2019 den Schlussstrich gezogen. (da crashte sie mit ihrem Auto) Meine Mutter ist im Heim. ..gegen ihren Willen. 4 Monate war es ein Nogo für meine Mutter (92). Nun hat sich meine Mutter eingelebt.
    Ich konnte und wollte nicht mehr. 19 Jahre war ich die Ansprechpartnerin. Immer und jeden Tag (wehe, ich rief sie nicht an).

    Ich rufe immer noch jeden Tag an. (Die Telefonate sind kurz) Ich weiß jedoch, sie ist versorgt. Das erleichtert mich und nimmt den Druck: Ich muss nur noch wenig organisieren. So KK, Konto, Kleidung...das geht sogar über 250 km Entfernung.

    Nimm dich raus!

    Alles Liebe für dich.

    LG zb
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  4. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Das sehen die Älteren nicht.
    Ich hatte mit dem Perspektivenwechsel auch die TE gemeint.

    Und ich fände es auch schön, wenn sie sich darüber freuen könnte, dass der
    Vater - mit immerhin 92 Jahren - nicht krank ist. Das ist alles andere als eine
    Selbstverständlichkeit.

    Aber, wie gesagt, liebe @555nase, trotz Deiner umfangreichen Texte sind für mich
    der tatsächliche Umfang und die Art des Aufwandes ebenso wenig ersichtlich wie
    eine Einschätzung der Hilflosigkeit Deines Vaters, die Du erwähnt hast.

  5. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Liebe te,

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sehr dringend ans Herz legen..... Hör auf deinen Körper!

    Wenn du schon panikanfalle bekommst, ist es 5 nach 12

    Helfen, unterstützen usw ist alles toll. Aber nicht mehr wenn es über die eigene Grenze geht.

    Deine Eltern bzw dein Vater ist erwachsen und muss Verantwortung für seine eigenen Entscheidungen übernehmen.

    Wenn er geistig dies nicht mehr kann..... Muss ein gesetzlicher Betreuer ran.

    Ich hatte eine ähnliche Situation und bei mir war immer eine Art schlechtes Gewissen bzw im Stich lassen, der Grund warum ich immer weiter über meine Grenze ging.

    Bis der Kopf umprogrammiert ist..... Dauert es.

    Alles Gute für dich
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

  6. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich hatte mit dem Perspektivenwechsel auch die TE gemeint.
    Und ich meinte mit "Das sehen die Älteren nicht", dass sie selbst nie Pflegeverpflichtungen ihren Eltern ggüber hatten; es aber jetzt von ihren Kindern förmlich einfordern.

    Sich selbst keine Gedanken machend, wie es weitergeht, wenn einer verstirbt. Alles laufen lassen, die Kinder/das Kind kümmert sich schon um mich. Selbst nie kennengelernt, was es heißt, sich neben evtl. Vollzeitberufstätigkeit/eigener Familienverantwortung dann noch (möglichst) rund um die Uhr um die alten Eltern zu kümmern.

    Verständnis und Eigeninitiative kann auch alten Menschen abgerungen werden. Ist die wechselseitige Wertschätzung vorhanden, klappts auch mit der Betreuung. Aber meist liegt es da im Argen und es werden nur Erwartungshaltungen kundgetan. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Und wer sich da nicht abgrenzt, hat schon verloren.

  7. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Aber, wie gesagt, liebe @555nase, trotz Deiner umfangreichen Texte sind für mich
    der tatsächliche Umfang und die Art des Aufwandes ebenso wenig ersichtlich wie
    eine Einschätzung der Hilflosigkeit Deines Vaters, die Du erwähnt hast.
    Wie hoch der Aufwand ist, ist doch unerheblich: sie kriecht auf dem Zahnfleisch, das ist das Entscheidende, und da muss sie was unternehmen. Mit "Ach, so viel ist es doch gar nicht" ist ihr nicht weitergeholfen.
    Auch mir ging es so, dass mich die emotionale Beteiligung noch viel mehr gestresst hat als die faktische Arbeit, die ich hatte und die Telefonate und Besuche, die es wirklich gegeben hat.

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Verständnis und Eigeninitiative kann auch alten Menschen abgerungen werden.
    Nein, man kann anderen Menschen nichts "abringen". Sich selbst muss man etwas mehr "Wurschtigkeit" abringen.

    Noch ein Gedanke, der mir geholfen hat:
    Je mehr ich mich von problematischen Aufgaben befreie und diese auslagere, desto mehr Freiraum ist da für positive Dinge.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  8. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Wie hoch der Aufwand ist, ist doch unerheblich: sie kriecht auf dem Zahnfleisch, das ist das Entscheidende, und da muss sie was unternehmen.
    Ich finde das gar nicht unerheblich.

    Es ist eben nicht egal, wie strukturiert, unstrukturiert, tatsächlich notwendig, wie
    häufig etc. sich der Aufwand gestaltet.

    Zudem hat die TE geschrieben, dass sie von ihrem Mann unterstützt wird.

    Die Empfehlung, Dinge, die einem über den Kopf wachsen, auszulagern, sich sicher
    grundlegend ja nicht verkehrt.

    Aber ich persönlich wüsste jetzt nicht, was ich @555nase konkret raten sollte
    diesbezüglich, ohne zu wissen, um welche Art der Hilfe es überhaupt geht.

  9. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Kommt ein Heim nicht in Frage? Hat der Vater schon eine Pflegestufe?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. User Info Menu

    AW: alte Eltern - ich kann nicht mehr!

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Nein, man kann anderen Menschen nichts "abringen".
    Bei meiner Mutter hat's geklappt. Ob ihr das gefällt oder nicht, interessiert mich nicht. Auch interessiert mich nicht, ob sie für mein Berufsleben oder überhaupt für mein eigenes Leben Verständnis hat.

    Ich bin abgenabelt.

Antworten
Seite 3 von 13 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •